Auswärtsfluch?! – Hornets verlieren 30:16 (16:5) in Plesse

Nach dem wirklich guten Heimdebüt gegen Geismar 2 stand am Sonntag das zweite Heimspiel gegen die HSG Plesse an. Wir hatten uns viel vorgenommen gegen einen Gegner, der uns in der Vorbereitung noch klar die Grenzen aufgezeigt hatte. Leider gelang uns nicht, das umzusetzen, zu sehr war das Team, das vor dem Spiel den Ausfall vom Vorzeigekämpfer Robert „Joke“ Kanne verdauen musste, mit sich und den Tücken der für den Handball wichtigen Fähigkeiten wie Laufen, Werfen und Springen beschäftigt. Plesse, immerhin durchweg ein Jahr älter als unsere Jungs, war kein Übergegner und lebte, wie Geismar letzte Woche auch, von der Dynamik eines einzelnen. Wir hingegen ließen selbige im ersten Durchgang vollends vermissen. Es war zum Haare raufen, was sich den Trainern und mitgereisten Fans da an „Anfängerfehlern“ bot. So ging es mit 5:16 in die Halbzeit. In der krachte es gewaltig… Den zweiten Durchgang konnten wir ausgeglichener gestalten, weil die Hornets jetzt zunehmend annahmen, was ihnen die Bank mit auf den Weg gab. Handball kann doch recht einfach sein, wenn man links von rechts, hoch von flach oder vorwärts von seitwärts unterscheiden kann. Was bleibt? Die Erkenntnis: „Haste Sche… an den Flossen, haste Schei… an den Flossen!“. Die Tatsache, dass man sich nach einer verkorksten ersten Halbzeit ins Spiel beißen kann. Dass Spieler aus der D1 (hier Jannis und Basti) eine wertvolle Ergänzung sind. Dass wir wussten, wie schwer diese Saison werden würde, sie aber als Vorbereitung auf nächstes Jahr verstehen! Am 23.10. geht es gegen den nächsten starken Gegner, die HSG OHA I, die in der Landesligarelegation nur knapp gescheitert ist. Auch dieses Spiel wird uns weiterbringen, denn „hat einer die Möglichkeit zu lernen und lässt diese aus, so ist er wahrlich ein Tor“.
Für die Hornets spielten: Häcki und Thilo im Tor; Niklas W., Niklas K., Nick, Phil, Luffe, Jannik, Jannis, Basti, Aron, Kevin.