‚cause we are the champions!

Was ein erfolgreicher Abend für den NHC! Es fing ja schon damit an, dass wir zwei Teams (von zwei) durch die Vorrunde in die Finale Gruppenphase bringen konnten. Dass dann aber beide in der Gruppe mindestens den 2. Platz erreichten um so ins Halbfinale einzuziehen, war schon eine kleine Überraschung.

Aber nochmal von Beginn an. Wir traten mit viel Feuer im Herzen und Glühwein im Kopf am finalen Tag an.
NHC II wurde in Gruppe A gelost, Sofafeuer in Gruppe B (die vermeintlich schwerere, da Wild Wedding Rambos von Wilvorst und Sofafeuer als Favoriten in den letzten Tag gingen und schon in der Gruppenphase aufeinander treffen).
Der NHC II rauschte so durch ihre Gruppe und wurde erster, während Sofafeuer ihr Gruppenspiel gegen Wilvorst verlor und dadurch zweiter wurde. Somit hieß das erste Halbfinale NHC II gegen Sofafeuer. Mehr Brisanz konnte das Turnier zu diesem Zeitpunkt nicht aufbringen.
Mannschaftskollegen gegen Mannschaftskollegen. Freunde gegen Freunde. Talent gegen Erfahrung. Jung gegen Alt. Durchschnittsalter unter 25 gegen Durchschnittsalter biblisch. Hammer Outfits gegen Mama hat’s rausgelegt, damit man wie ein attraktiver junger Mann aussehen.
Oder wie wir es gesehen haben: ein Team von uns steht sicher im Finale! Und so wurde jede Kehre gefühlt zu acht gespielt. Man hat sich abgeklatscht. Angefeuert. Unterstützt. Wir standen als EIN Team auf dem Eis. Da es doch einen Sieger geben musste, gewann Team Sofafeuer am Ende das Halbfinale und schickte das Team NHC II frühzeitig zum duschen, ähm, ins Spiel um Platz 3.
als Zielsetzung hieß es nun für Sofafeuer: Gewinnen und die Flagge des NHC hochhalten! Und natürlich sollte NHC II auch noch dritter werden. Zwei Teams auf dem Podest sollte doch machbar sein.
Und so kam es, dass NHC II gegen das Team von der HNA um die Bronze Medaille spielen musste. Man merkte dem NHC an, dass die das Spiel gegen Team jung noch in den Fingern hatten. Ungenaue Würfe. Kein Konzept. Ein wildes Durcheinander. Die ersten zwei Kehren gingen insgesamt 3:0 an die HNA. Nun stand das Team NHC II mit dem Rücken zur Wand. Doch wir wären nicht der NHC, wenn wir nicht mit schwierigen Situationen fertig würden. Schließlich war das hier nichts anderes als ein Auswärtsspiel. So kam das Team NHC fulminant aus dem tief heraus und glich den Punktestand in der dritten Kehre zum 3:3 aus. An Dramatik war dieses Spiel kaum zu überbieten. Die letzte und entscheidende Kehre sollte das Spiel entscheiden. HNA spielte ihren unkonventionellen Spielstil gelassen runter, der NHC verzweifelte mal wieder an sich selbst. Als letzter Schütze kam Schmidti. Auf ihn lastete der ganze Druck. HNA führte zu dem Zeitpunkt 5:3. ein perfekter Wurf. Bisschen Fortüne. Aus den Zuschauer Rängen hörte man leise Gebete. Und dann blieb die Zeit stehen. Niemand atmete mehr. Schmidti holte aus. Das Spielgerät schlitterte über den Boden. Kickte einen gegnerischen Stein weg und blieb perfekt an der Daube liegen. Und wie ein Gewitter löste sich die Anspannung und großer Jubel brach aus! NHC ist Dritter! Sofafeuer stürmte zu den Teamkollegen und feierte ausgelassen.
Doch durften wir eins nicht vergessen. Es stand noch das Finale an. Das Finale um den Titel des ERSTEN STADTMEISTER IM EISSTOCKSCHIESSEN in Northeim. Und diesen Titel wollte das Team Sofafeuer mit allen Mitteln erreichen. Doch der Gegner war niemand geringeres als die Wild Wedding Rambos von Wilvorst. Sieger im ersten Duell in der Gruppenphase. Und siegesbewusst und selbstsicher kam Wilvorst (übrigens tolle Outfits!) aufs Eis. „Gegen die haben wir ja schon gewonnen“. Jetzt hieß es Ruhe bewahren. Bloß nicht provozieren lassen. Lieber ein Hammer Spiel abliefern und Wilvorst von vornherein unter Druck setzen. Und so spielte das junge Team Sofafeuer, mit den Fans im Rücken, befreit auf und legte nach 2 kehren eine 3:0 Führung hin. Jetzt muss Wilvorst erstmal kontern. Die dritte Kehre gewannen sie tatsächlich mit 1:0. So mussten die Sinne nochmal für die letzte Kehre des Turniers geschärft werden. Es ging Schlag auf Schlag. Sofafeuer legte ab, Wilvorst konterte und legte selber ab. So ging es hin und her. Wilvorst hatte den letzten Stein. Ähnlich wie bei Schmidti blieb die Zeit stehen. Niemand rührte sich. Jeder schaute zu, wie der letzte Stein flog, die Daube knapp verpasste…UND RAUS FLOG! Sofafeuer sind CHAMPIONS! Dass die letzte Kehre knapp verloren ging war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr wichtig. Wir feierten auf der Fläche. WIR SIND DIE CHAMPIONS! Wir feierten ausgelassen. Dann wurden die obligatorischen Fotos gemacht. Und dann kam der Moment auf den wir hingearbeitet hatten. Die Pokal Übergabe an das Team Sofafeuer. Der Jubel war riesig. Natürlich sind wir nächstes Jahr wieder dabei! Schließlich wollen wir unseren Titel verteidigen.
Ein Riesen dank an das Stadtmarketing, die KSN und Eintracht Northeim an dieses tolle Event! Es hat riesigen Spaß gemacht.
Zum Schluss bleibt uns nur noch zu sagen: Sorry Chef, wir sind Stadtmeister. Als nächstes kommt Olympia.
Bis dahin, eure ✌ Herren!

Erfolgreich waren für NHC II:
Jan „die längste Nase Northeims“ Kühn, Jan „blood as cold as ice“ Schmidt, Yvonne „“ Wode, Teamkapitän Olli „mein Team regelt das schon für mich“ Kirch

Erfolgreich waren für Sofafeuer:
Jannik „magic Jay“ Osterroth, Alexander „ich sollte lieber Getränkewart sein“ Schulze, Roman „keeper mit den Zauberhänden“ Althans, Marcel „the precision Optician“ Hertmann, Patrick „der Namensgeber“ Kaminski und Teamkapitän Edwin „Zuspätkommer“ Penner

Fotos: NHC