Sep. 30, 2025
Erster Heimsieg bringt zwei Punkte
Wir starteten in die neue Saison 25/26 mit einem Heimspiel gegen die MTV Vorsfelde. Die Aufregung im ersten Spiel war beiden Mannschaften anzumerken, sodass die Anfangsminuten geprägt waren von technischen Fehlern auf beiden Seiten. Demzufolge konnten wir erst in der 6. Minute das erste Tor durch Josi werfen. Mit dem Verlauf der Spielzeit legten wir unsere Nervosität Stück für Stück ab und unsere Abwehr stabilisierte sich. Die Mädels aus Vorsfelde spielten lange Angriffe, dennoch blieben wir konzentriert und schafften über 60 Minuten hinweg insgesamt 20 Ballgewinne auf unserer Seite zu verbuchen. Leider lief unsere 1. Welle noch nicht so wie gewünscht, wodurch uns schnelle und einfache Tore fehlten und wir uns nicht in der 1. Halbzeit schon entscheidender absetzen konnten. Trotz dessen unser Angriff noch stockte, war der Spielstand von 7:8 in der 22. Minute die letzte Führung der Vorsfelderinnen. Wir gingen mit einem Halbzeitstand von 11:10 in die Pause. In der Halbzeitpause besinnten wir uns darauf weiterhin stabil und agil in der Abwehr zu agieren, das Tempo weiterhin hochzuhalten und unsere Angriffe konzentrierter zu Ende zu spielen. Gesagt – getan, unser Rückraum setzte starke Akzente, Sarah verwandelte sicher alle 7m und Mia war unser starker Rückhalt im Tor und vereitelte drei 7m der Gegnerinnen. Somit gelang es uns, uns kontinuierlich abzusetzen und das Spiel letztendlich mit 27:20 zu gewinnen und die ersten Punkte in der neuen Saison auf unserem Konto verbuchen zu können. Wir haben besonders in der Abwehr schon gute Ansätzegesetzt und werden weiterhin daran arbeiten, dies noch besser in Tore ummünzen zu können, aber die Saison ist ja nich jung, um daran zu arbeiten.
Es spielten: Bergolte, Oschmann (beide Tor), Meyer Chiara, Klie (6/4), Sommer (3), Ewers (4), Pielmann (2), Weißmann, Lösky (4), Bergmann (5), Pormetter, Rosenberg, Meyer P. (1), Meyer Chantal (2)
Sep. 29, 2025
Mit viel Einsatz und Kampf musste sich die 1. Damen des Northeimer HCs am Sonntagabend geschlagen geben. Das zweite Auswärtsspiel der noch frischen Saison gegen den VfL Wolfsburg stand an und somit auch eine direkte Mammutaufgabe für die Northeimer Frauen. Das gesamte Spiel gestaltete sich sehr ausgeglichen, wobei sich keine Mannschaft nachhaltig absetzen konnte. Marie Barnkothe, die für die noch verletzte Lea Heiduck in der Mitte wirbelte, eröffnete das Feuerwerk einer Verfolgungsjagd über 60 Minuten. Tor Northeim, Tor Wolfsburg, 7m auf einer Seite und 7m auf der anderen Seite, gelbe Karten hier & da und jede Menge Zeitstrafen.
Nach einem Drei-Tore-Lauf von Anika Kilian und Jette Knoke konnten wir uns in der 15. Minute zum ersten Mal in Führung werfen (8:9). Ehe man sich versehen konnte, reagierte Wolfsburg, und mit etwas Wurfpech unsererseits führten die Wölfinnen wieder. Zur Halbzeit stand es 16:14 für Wolfsburg und wir jagten dem Rückstand hinterher.
Mit viel Willen kam der lang umkämpfte Moment in der 47. Minute. Anika und nochmal Anika und Marie und nochmal Marie schmissen den Ball mit allem, was sie hatten, ins Tor und wir standen wieder gleich auf mit dem VfL (26:26). Die letzten 10 Minuten zogen sich wie Kaugummi und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Ein letztes Tor von Anika Kilian zum 31:31 und dann wurde die letzte Spielminute angebrochen. Die Northeimerinnen standen in der Abwehr. Auszeit Heim. 17 Sekunden waren noch auf der Uhr und es hätte alles passieren können. Bis zur Minute 59:58 konnten wir unser Tor mit allem, was wir hatten, verteidigen. 7m für Wolfsburg. Mist, das könnte es gewesen sein. Mit einem gekonnten Wurf auf die Pfosten-Innenseite verwandelte Wolfsburgs Schützin den Ball hinter Emma Post. Das Spiel war vorbei und das Endergebnis stand fest: 32:31. Die Enttäuschung war spürbar und nachvollziehbar groß. Keine Belohnung und kein Punkt am Ende eines harten Kampfes.
Für die Frauen des Northeimer HCs steht jetzt erstmal eine vierwöchige Spielpause an, bevor es dann am 01.11. gegen die SG Börde Handball nach Schellerten zum nächsten Auswärtsspiel geht. Bis dahin wird fleißig trainiert und wir hoffen auf ein schönes Auswärtserlebnis.
Für Northeim spielten:
Merle Gebhardt, Jette Knoke (6), Sina Barnkothe (1), Leyla Bodenstab, Marie Barnkothe (7), Klara Bräse, Cosima Schütze, Franzi Post (Tor), Juliana Lösky (3), Kiara Freckmann (1), Annika Strupeit, Anika Kilian (12), Aliyah Bodenstab (1), Emma Post (Tor) mit: Carsten Barnkothe, Matthias Rosenberg und Lea Heiduck auf der Bank.
Sep. 28, 2025
Der Northeimer HC musste sich am Samstagabend in der Sporthalle Vorsfelde nach großem Kampf knapp mit 33:35 (19:25) geschlagen geben. Schon früh erlebten die Gäste einen herben Dämpfer: Abwehrchef Joé Schuster verletzte sich in der 2. Minute, wodurch der NHC in der Abwehr den Zugriff verlor. Vorsfelde nutzte die Unsicherheit konsequent aus und setzte sich Tor um Tor ab.
In der Offensive hielt vor allem Mateusz Wróbel den NHC im Spiel, doch defensiv fehlte die gewohnte Stabilität. So fanden die Northeimer in der ersten Halbzeit nie richtig in die Partie und gingen mit einem 25:19-Rückstand in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft ein anderes Gesicht: Carl Beck im Tor avancierte mit starken Paraden zum Rückhalt. Der NHC kämpfte sich Schritt für Schritt heran und zwang Vorsfelde in die Auszeiten. Die Begegnung wurde zum Ende hin immer spannender. Am Ende reichte es trotz der großen Aufholjagd nicht mehr, Vorsfelde rettete den knappen Vorsprung ins Ziel. Der NHC unterlag letztlich mit 33:35, konnte aber in der zweiten Halbzeit einen guten fight zeigen. Gute Aktionen zeigte auch Nachwuchsmann Serxho Ramazani.
NHC: Beck, Wenderoth, Pätz; Burandt, Liebing (3), Schuster (1), Wrobel (9/6), Bode(4), Pfleiderer, Beltzer (5), Ramazani (2), Hrabák (6), Fietz (3).
Am kommenden Sonntag heißt es wieder Heimspielzeit in der Northeimer Schuhwallhölle. Am 05.10. um 17:00 Uhr ist der Bundesliganachwuchs aus Burgdorf zu Gast. Der NHC hofft dann wieder auf größere Alternativen als zuletzt. Es wird eine Verlosung von FÜNF 1. Herren Trikots vor Ort geben. Lose können am Sonntag ab 16 Uhr gekauft werden.
Foto: Spieker Fotografie.
Sep. 24, 2025
Am Sonntagmorgen war die Vertretung der HSG Rhumetal zu Gast bei unserer mE1 in der Schuhwallhölle. Mitte der ersten Halbzeit hatten sich die spielstarken Gäste bereits mit 5 Toren abgesetzt. Diesen Vorsprung nahmen sie auch mit in die Halbzeitpause (6:11). Nach der Pause kämpften sich unsere Jungs zwar auf 3 Tore heran, doch die Gäste legten wieder einen Zahn zu und führten zwischenzeitlich sogar mit 9 Toren (11:20). Die Trainer fanden in der Auszeit Mitte der zweiten Halbzeit die richtigen Worte, denn bis zum Ende des Spiels ließen die Jungs nur noch einen Gegentreffer zu und warfen noch 5 Tore, so dass die zweite Halbzeit (10:10) ausgeglichen gestaltet werden konnte.
Am Ende stand zwar eine 16:21-Niederlagen gegen einen starken Gegner, aber die Jungs haben alles gegeben, stark gespielt und bis zum Ende gekämpft.
Am Sonntag, 28. September, 09.00 ist die männliche E1 zu Gast beim Tuspo Weende.
Für die ME 1 spielten:
Konrad, Linus (4), Lenn, Leif, Lennard, Mats, Hannes (5), Tom G. (1), Jan Paul (1), Ben (1), Milan (1), Tom S. (3)
Die Jungs der E2 starten gut in die Partie gegen die HSG Solling und die Zuschauer sahen über die gesamte Spielzeit ein temporeiches Spiel. Mit einer 8:5-Führung für den NHC gingen die Teams in die Halbzeitpause. In Halbzeit zwei erwischten die Gastgeber den besseren Start, glichen nach 25 Minuten aus und gingen sogar mit zwei Toren in Führung. Unsere Jungs kämpften um jeden Ball und erzielten kurz vor Schluss den Ausgleich zum 12:12. Leider wurden die gute Leistung und der starke Einsatz nicht belohnt und die Jungs mussten sich am Ende mit einem Tor geschlagen geben – Endstand: 13:12.
Am kommenden Wochenende hat die E2 spielfrei bevor dann am Sonntag, 05. Oktober, 11.30 Uhr das nächste Heimspiel gegen die HSG Plesse-Hardenberg II auf dem Programm steht
Für die ME 2 spielten:
Samuel, Emilian (2), Leopold, Ole W., Benno, Bennit, Ahmed, Jonas (2), Noah, Levin (3), Mattis (2), Ben B. (3), Ole S.
Sep. 24, 2025
Die wA-Jugend konnte das Derby in der Oberliga gegen den MTV Rosdorf mit 33:30 (19:20) für sich entscheiden. Es war ein intensives, spannendes und jederzeit faires Spiel, das von vielen unterschiedlichen Phasen geprägt war.
Der Beginn verlief holprig für uns. Nach einigen einfachen Gegentoren und Abstimmungsproblemen in der Abwehr nahm Trainer Carsten Barnkothe bereits früh die erste Auszeit, um sein Team neu einzustellen. Die erste Halbzeit war ein offener Schlagabtausch, in dem sich beide Teams immer wieder abwechselnd in Führung brachten. Die Gäste spielten dabei überraschenderweise weniger auf Tempo und setzten eher auf ein ruhiges Aufbauspiel, während wir mit viel Geschwindigkeit, Tempogegenstößen und Würfen aus dem Rückraum den Torabschluss suchten. Leider führte das auch zu überhasteten Würfen und einer nicht optimalen Chancenverwertung in der gesamten ersten Halbzeit. Vor allem über Rechtsaußen und im Deckungszentrum kassierten wir zu viele Gegentore, sodass es für uns mit einem knappen 19:20-Rückstand in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich unsere Defensive deutlich stabiler, wodurch wir nur noch zehn Gegentore zuließen. Allerdings wurden viele Abpraller nicht gesichert, sodass Rosdorf mehrfach zu einfachen Toren kam und wir schließlich mehr Gegentore hinnehmen mussten, als notwendig gewesen wäre. Besonders hervorzuheben ist die starke Abwehrarbeit von Mia-Amelie Busse, die entscheidende Zweikämpfe gewann und wichtige Ballgewinne einleitete. Im Angriff überzeugten wir auch in der zweiten Hälfte vor allem über das Kreisspiel und durch Einzelaktionen aus dem Rückraum. Merle Gebhardt erzielte 11 Treffer und verwandelte alle vier 7-Meter sicher im gegnerischen Tor. Trotz der insgesamt neun vergebenen Zeitstrafen (4 zu 5) blieb es am Ende ein körperbetontes, aber faires Derby auf beiden Seiten.
Mit viel Einsatz, einer stabilen Abwehr in Halbzeit zwei und einer geschlossenen Mannschaftsleistung entschieden wir das Derby letztlich mit 33:30 (19:20) für uns.
Für den NHC spielten: Annika Kulze (Tor), Ina Dörflinger (Tor), Stella Mildner (2), Hanna Deutsch (5), Sophie Binding (1), Emilie Hasenjäger (2), Mira Berke, Merle Gebhardt (11), Emma-Sophie Busse, Julia Siebeneicher, Mia-Amelie Busse (3)
Sep. 24, 2025
20.09.2025: Northeimer HC – MTV Gifhorn: 35:15 (12:7)
Kurzbericht: 20 Minuten pfui, 40 Minuten hui!
Langform: Zum ersten Heimspiel der laufenden Saison empfing die männliche A-Jugend des NHC die Gäste des MTV Gifhorn. Mit einem Sieg aus der letzten Woche war für die Hausherren klar, dass man an diese Leistung anknüpfen wollte, ohne den Start wie zuletzt zu verschlafen. Mit der Nervosität im Gepäck einen guten Spieleinstieg zu finden, folgte jedoch unweigerlich die eigene Spielhemmung. Nach gut sieben Minuten stand es 3:3, obwohl es bereits 6:3 hätte stehen können, unbefriedigend. Obwohl eigene Chancen herausgearbeitet wurden, scheiterten wir im Abschluss zu diesem Zeitpunkt kläglich. Würfe die unserem eigenen Anspruch nicht genügen können hatten die logische Konsequenz, dass sich nicht nur der gegnerische Torhüter in dieser Phase auszeichnen konnte, sondern die Mannschaft zu allem Überfluss auch noch ins Hintertreffen geriet (3:3, 3:5). Auszeit, Bankgemecker, zu viele Parallelen zum letzten Spiel. Nach zwanzig Minuten dann jedoch die Wende, der NHC erwachte und hatte richtig Lust auf Handball. Hinten besser geordnet, vorne gefährlich, weil miteinander gespielt wurde und sich immer besser die Chancen erkämpft wurden. Auch wenn noch nicht alles so war wie wir es haben wollten, zeigte die Formkurve jedoch klar nach oben (6:6, 9:6, 12:6). Dieser Lauf zeigt deutlich, was wir eigentlich spielen können, sofern wir doch nur wollen und den Gameplan umsetzen. Mit 12:7 ging es damit in die Pause, auch wenn wir hier feststellen müssen, dass es hätte bereits deutlicher ausfallen müssen. Aber für eine bessere Wurfausbeute hatten wir noch dreißig Minuten Zeit. Ob das klappt…?
… Und wie! Zurück aus den Katakomben hatten wir uns einiges vorgenommen. Getreu des Mottos: Eins fangen, zwei werfen – legten wir einen viel sinnigeren Spielablauf auf die Platte. Vorne wurden Aktionen deutlich effektiver und füreinander aufgezogen, hinten vernagelte die Abwehr den 6m. Somit wurde der Gegner in schwierige Situationen gebracht und zu Abschlüssen gezwungen. Zudem konnten sich die Torhüter dann immer stärker auszeichnen, und vor allem Fabian brachte das Tempospiel zielorientiert voran (12:8, 15:9, 19:9). Den schönsten Handball legt die Mannschaft hin, wenn sie mit freiem Kopf und Spaß agieren. Entsprechend entwickelte sich ein Selbstläufer, der den Gegner nun moralisch in die Knie zwang. Entweder wurden zügige Tore eingeleitet oder sich endlich in die Abwehr gezwungen und dann herrlich der Nebenmann in Szene gesetzt. Von einem guten Auftakt durch die Halben, konnte Till R. an diesem Spieltag besonders profitieren und glänzte mit einer Sahneleistung, vorne wie hinten. Zum ersten Mal zeigten wir den Handball, den es nun fortan von der ersten Minute aufs Parkett zu bringen gilt, je länger, desto besser (23:10, 30:11). Schließlich konnte das Spiel verdient mit 35:15 gewonnen werden. Nun müssen wir im Training alle gemeinsam ergründen, wie wir den holprigen Start in Zukunft kompensieren können, um gegen den nun folgenden sowie starken Gegner gewappnet zu sein. Dennoch macht genau dieses Tempospiel eine große Freude auf mehr. Noch etwas mehr körperbetonte Abwehr, möglichst wenig Talfahrt in den 60 Minuten und weiter diesen Willen nach vorne, dann wird dieser Handball so wie wir ihn spielen wollen.
Das kommende Auswärtsspiel führt uns zum VfL Hameln. Die Mannschaft ist ebenfalls mit zwei Siegen in die Runde gestartet und hat bereits ihre Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt. Am 27.09.25 spielen wir um 14:30Uhr auswärts in Afferde. Wir freuen uns erneut über eure Unterstützung und wollen Punkte entführen!
Für den NHC spielten: Fabian Triller (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Paul Meyer (Tor), Narin Ledermann (9), Jannik Benic (8), Kjell Wode (5), Till Richter (4), Linus Wode (3), Mikkel Friedrichs (3), Florin Henkel (2), Jan Hennecke (1), Paul Bode, Till Gunkel.