Feb. 18, 2020
Nach unserem Heimsieg gegen Geißmar am vergangenen Wochenende hieß es für uns am Samstag Abfahrt nach Groß Lafferde. Schon beim Treffen vor der eigenen Halle wurde vor allem eine Sache deutlich: Wir waren nur knapp genug Spieler, um eine spielfähige Mannschaft zu stellen. Durch krankheitsbedingte Ausfälle sank die Spieleranzahl auf acht, davon zwei Torhüter. Mit der zusätzlichen Unterstützung von Tom Heiduck aus der mB hatten wir also gerade einmal einen Auswechselspieler und damit nur geringe Möglichkeiten im Spiel Spielern Pausen zu ermöglichen. Nichtsdestotrotz ließen wir uns weder davon, noch von der geduldverlangenden Verkehrssituation beirren. Die durch die Vollsperrung der Autobahn verlängerte Fahrtzeit nutzten wir, um Taktiken zu besprechen und stellten klar, dass ein sauberes, möglichst straffreies Abwehrspiel notwendig seien würde, denn eine rote Karte konnten wir uns spielerzahlenbedingt nicht leisten.
So trafen wir nach ca. 90 Minuten Fahrt mental gut vorbereitet in der Lafferder Halle ein. Schon beim Erwärmen war klar, dass die Gegner kadertechnisch ähnliche Probleme aufwiesen und es in diesem Punkt also keine Mannschaft im Nachteil war. Mit diesem Wissen eröffneten wir das Spiel mit dem ersten Angriff und dem ersten Tor. In den ersten fünf Spielminuten schien es, als wären beide Teams auf Augenhöhe, doch dann setzte sich Lafferde mit einer zwei-Tore-Führung ab und gab alles, um diesen zu halten. Die Schiedsrichter hatten bezüglich des Abwehrverhaltens eine klare Linie, wodurch es alleine in den ersten zwanzig Minuten sieben Sieben-Meter gab. Laurenz legte eine 100-Prozent-Trefferquote bei unseren vier Stück an den Tag und brachte uns damit immer näher an die Lafferder heran. Vorne im Angriff gelangen uns gute Freispiele und starke Einzelaktionen. Das Hauptproblem in der ersten Halbzeit war jedoch unsere Abwehr, die jedoch mit der Dauer des Spiels immer besser wurde. So gelang es uns in der 24ten Minute in Führung zu gehen. Diese bauten wir auch kräftig aus. Die Bälle kamen an den Kreis (Laurenz) oder auf die Außenposition (Philip) und fanden den Weg hinter die Torlinie des Gegners, während der Ballgewinn in der Abwehr besser wurde. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit schien uns jedoch das Glück verlassen zu haben. Rote Karte gegen Laurenz. Mit ihm ging auch unser einziger Auswechselspieler. Wütend darüber gingen wir in die Halbzeit.
Konnten wir das Spiel jetzt abhacken? Hatten wir uns den Vorsprung von zwei Toren jetzt umsonst erarbeitet? Nein, aufgeben, das halten wir für Schwachsinn. Wir waren immerhin alle nicht umsonst angetreten und alle in der Lage Handball zu spielen. Jetzt hieß es halt aus Scheiße Gold machen! Mit der Überzeugung diese zwei Punkte mit allem erobern zu wollen ging es zurück aufs Feld.
Die zweite Halbzeit mauerten wir hinten dicht. Die Abwehr um den Innenblock Jannik und Henning spielte zusammen, aggressiv, aber möglichst straffrei. Vorne brachten wir mit gutangeleiteten Spielzügen von Finn und Tom die Abwehr in Bewegung und holten uns entweder das Tor, oder eine Zeitstrafe. Bis in die 48te Minute ließen wir die nun drei-Tore-Führung konstant. Für jedes Tor, was Lafferde warf erzielten wir ebenfalls eins. Zehn Minuten vor Schluss schienen sich die Gegner jedoch kaum mehr gegen uns Beweisen zu können, nachdem Lasse diverse Bälle im Tor entschärfte. Tom spielte, als hätte er seit Beginn der Saison bei uns mittrainiert und ging fantastisch auf, während Felix sich als besonders Torgeil zeigte und den Schlussstrich unter das Spiel setzen wollte. Innerhalb von sechs Minuten versenkte er den Ball fünfmal im Netz. Mit einer guten Teamleistung gelang es uns am Ende der Begegnung einen 25:34 Sieg zu erringen und unseren Kampfeswillen in fremder Halle bewiesen zuhaben.
Es spielten:
F. Weber (9), L. Mönnecke (8/4), P. Hilke (5), H. Müller (4), J. Berke (3), T. Heiduck (3 und mindestens 15 Assists), F. Bode (2), L. Wigger (Tor), Y. Diezemann (Tor)
Feb. 18, 2020
Nach der heftigen Auswärtsniederlage gegen den Tabellenführer aus Warberg stand uns heute der Tabellenletzte als Gast bevor. Das erste Tor erzielten wir – und auch das Zweite. In den ersten Zehn Minuten des Spiels setzten wir uns mit einer Fünf-Tore-Führung ab. Durch unsere Ballverluste und gegnerische Würfe aus dem Rückraum gelang es den Gästen jedoch langsam auf ein Tor ranzukommen. Zur Halbzeit war der Abstand auf zwei Tore geschmolzen. Für uns war klar, dass wir den Abstand konsequent vergrößern können, wenn man im Verbund spielte, wobei vor allem nochmal in der Abwehr Gas gegeben werden musste. Vorne spielten wir nun konsequenter und waren gegenüber der ersten Halbzeit deutlich treffsicherer. Hierfür spricht auch die 100%-Trefferquote von Linus vom Siebenmeterpunkt. Zudem zeigte sich Sören sehr treffsicher aus dem Rückraum. In der Abwehr konnten wir nun auch nach der Umstellung auf eine 5:1 Deckung mit Finn auf der Spitze den Angriffsfluss der Gäste stoppen. So beendeten wir das Spiel mit einem verdienten 36:26 Heimssieg.
Es spielten:
F. Weber (6), L. Mönnecke (4), P. Hilke (2), H. Müller, J. Berke, L. Lüdecke (8/5), F. Bode (3), S. Schäfer (10/1), C. Springer (3), N. Wolf, L. Wigger (Tor)
Jan. 21, 2020
Mit geschwächtem Kader und alten Vorsätzen trafen wir am 12.1.20 in der Osteroder Halle ein. Wir wussten, dass manche von uns aufgrund der fehlenden Spieler heute mehr geben mussten, als sie es gewohnt waren. Das betraf vor allem unseren Kreisläufer Laurenz. Wie sich später herausstellen sollte, konnte man diese Grundlage eventuell als Erklärung für seine herausragende Leistung im Spiel erklären. Das Spiel begann und wir fingen uns drei Gegentore ein, ohne nachzuziehen. In den ersten 15 Minuten des Spiels hielten uns die Osteroder auf diesem Abstand. Nach einer Auszeit kurz vor der 16ten Minute gelang es uns dann den Abstand aufzuholen und kurz vor Ende der Halbzeit die Führung zu übernehmen. Bis in die 46te Minute lieferten wir uns einen ebenbürtigen Kampf mit dem Gastgeber, bewiesen dann aber, trotz geringer Wechselmöglichkeiten, den stärkeren Kampfgeist. Laurenz schien alle Anspiele ohne Mühe zu fangen und leitete den Ball mit häufigem Erfolg direkt weiter Richtung Tor. So zogen wir mit sieben Toren Abstand und zwei Punkten aus Osterode davon.
Nach diesem erfolgreichen Start ins neue Jahr und damit auch in die Rückrunde gegen Osterode, stand uns jetzt Ehmen vor der Tür. Unser Spiel in der Hinrunde war nicht vergessen und wir wollten dem Tabellendritten (also ein Platz über uns) zeigen, dass wir aus unseren damaligen Fehlern gelernt hatten. So betraten wir das heimische Spielfeld motiviert. Der erste Angriff gehörte uns. Die erste Chance war eine Demonstration von dem abzugeben, was wir dazu gelernt haben. Trotzdem brauchten beide Mannschaften ihre Zeit, um in das Spiel hineinzufinden. Dies und auch die Ebenbürtigkeit beider Mannschaften wurde gut durch das, erst späte, erste Tor des Spiels in der fünften Minute symbolisiert. Wir legten damit die Führung vor, verloren sie zwar, aber im Verlauf des Spiels gaben wir sie nie an Ehmen ab. Beide Teams zeigten sich starken Willens und lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Letztendlich verspielten wir zwar die Chance auf den Sieg, hielten den Gegnern aber stand und unser Versprechen keine Niederlage auf dem eigenen Feld mehr zu verzeichnen ein.
Jan. 12, 2020
Zwischen den Jahren bot sich für die männliche und weibliche A-Jugenden der Spielgemeinschaft des NHCs und MTVs die Möglichkeit eine viertägige Reise ins dänische Engesvang zu unternehmen. Viele SpielerInnen nutzten dieses Angebot und trafen sich so am frühen Morgen des 27.12. zur gemeinsamen Abfahrt mit der Moringer weiblich C. In vier Mannschaftsbussen ging es dann über fast zehn Stunden die Autobahn entlang, bis die Unterkunft abends erreicht wurde. Bei der Unterkunft handelte es sich um eine Grundschule, in welcher alle teilnehmenden Mannschaften des Turniers, dem „Midtjysk Julecup“, in Klassenzimmern untergebracht waren. Die nächsten beiden Tage spielten die A-Jugenden in einer Halle in Gullestrup. Am Abend des zweiten Tages schaute man sich gemeinsam ein Spiel der besten C-Jugendspieler/innen des Turniers – erst weiblich, dann männlich – in der Arena in Ikast an. Am dritten Tag ging es für die männliche A-Jugend nach den Spielen noch kostenlos schwimmen und saunieren, da man mit der Teilnahme am Turnier drei freie Eintritte bekam. Die Abende verbrachte man gemeinsam in entspannter Stimmung. Am letzten Tag spielte die männliche A sich auf den dritten Platz des B-Turnieres. Anschließend hieß es für alle auf Wiedersehen Dänemark und Hallo Silvester 2019/2020.
Die Spielergebnisse im Überblick:
Vorrunde Gruppe 2 – Spiel 1: HSG Hohe Geest vs. Northeimer HC 13:19
Vorrunde Gruppe 2 – Spiel 2: Northeimer HC vs. Freja/Rødovre 1 11:21
Zwischenrunde Gruppe 1 – Spiel 1: Walddörfer SV vs. Northeimer HC 22:13
Zwischenrunde Gruppe 1 – Spiel 2: HøJ vs. Northeimer HC 18:9
B-Turnier – Halbfinale: Northeimer HC vs. Freja/Rødovre 2 12:13
B-Turnier – Spiel um Platz 3: Northeimer HC vs. HSG Hohe Geest 17:13
Dez. 9, 2019
Schwerer Schicksalsschlag für junge Familie: Vater (35) stirbt urplötzlich durch Wespenstich und hinterlässt Ehefrau und zwei kleine Kinder (inzwischen 6 Monate und 5 Jahre alt).
Jan Kühn verstarb mit nur 35 Jahren an den Folgen eines Wespenstiches, auf den er hochallergisch reagierte – vor den Augen und in Anwesenheit seiner engsten Familienangehörige und Freunde. Trotz Gegenmittel und intensiven Notfallmaßnahmen durch Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte konnte er nicht mehr gerettet werden. In der Hoffnung seine trauernde Ehefrau und die beiden kleinen Kinder in dieser schweren Zeit zu unterstützen haben Freunde nun einen Spendenaufruf gestartet.
Es war der 27. Juli 2019, ein sonniger Samstag im Hochsommer. Jan (35), seine Ehefrau Jana (34), ihr gemeinsamer Sohn Linus (5) sowie die im Mai frisch geborene Lena freuten sich auf das Beachvolleyball-Turnier für Hobby- und Freizeitmannschaften im Waldschwimmbad Düderode (Landkreis Northeim/Niedersachsen), bei der Jan mit engen Verwandten und Freunden im Team antreten wollte. Die Stimmung war ausgelassen und alle waren bester Laune und in Vorfreude auf die bevorstehenden Spiele – bis zu dem Moment, der alles urplötzlich änderte.
Jan Kühn verstarb vollkommen überraschend im Alter von nur 35 Jahren durch die Folgen eines Wespenstiches, auf den er (wissend) hochallergisch reagierte. Obwohl er sich selbst noch das mitgeführte Gegenmittel injizieren konnte, kollabierte er rasch. Intensive Notfallmaßnahmen durch Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte blieben schlussendlich erfolglos. Jan starb noch vor Ort und vor den Augen seiner Angehörigen.
Bis heute können wir alle nicht begreifen, dass er nie wieder unter uns sein wird. Der Schock über den Verlust von Jan sitzt sehr tief und es ist für alle nach wie vor unwirklich. Wir sind traurig und geschockt.
Jana hat ihren geliebten Mann verloren, die Kinder ihren Vater. Jana & Jan verband seit ihrem Kennenlernen 2008 in Berlin eine tiefe Liebe und Verbundenheit füreinander. Die Geburt von Linus 2014 und von Lena im Mai 2019 machte sie zu glücklichen, stolzen Eltern. Der Umzug in ihr eigenes Haus kurz vor der Geburt von Lena war das „Sahnehäubchen“ und erfüllte vor allem Jan mit Stolz und Freude. In der Früh streifte er mit seinem Sohn gerne durch den Garten und erklärte ihm mit Begeisterung die Pflanzen und Blumen, um danach nach „seinen Mädels“ zu schauen. Er hat es genossen Freunde und Familie zum Grillen ins neue Zuhause einzuladen, zu bewirten, zuzuhören und eine schöne Zeit zu bescheren. Die zwei Monate im neuen Zuhause waren voller Leben, bis zum besagten Samstag im Juli, der leider alles auf den Kopf stellte.
Jan war ein toller Mensch, Ehemann und Familienvater, Freund, Kollege und Sportkamerad. Warmherzig, liebevoll, lustig, neugierig, offen für alles und jeden. Loyalität und Hilfsbereitschaft waren mehr als nur Worte für ihn. Er engagierte sich intensiv für seine „Sportfamilien“, unterstützte auch gerne soziale Projekte. Privat war seine Familie gerade komplett geworden und die Liebe und Unterstützung dieser, gaben ihm innere Ruhe und Zufriedenheit; beruflich wurde er erst kürzlich befördert und war zudem im Betriebsrat tätig. Jans Engagement wurde von allen Seiten sehr geschätzt. Als echter Berliner schlug sein Fußball-Herz für den 1. FC Union Berlin .
Doch seine größte Leidenschaft war der Handball. Bereits seit seiner Kindheit spielte er voller Begeisterung und ging in Berlin sogar auf eine Kinder-und Jugendsportschule. Noch parallel zur Schule absolvierte er eine Trainerausbildung und trainierte danach seine erste Handballmannschaft. Er war beim Berliner Turnsport 1911 tätig und spielte zudem selbst aktiv beim SSV Falkensee mit. Nach dem Familienumzug 2016 nach Northeim spielte er Fußball in verschiedenen Herrenmannschaften beim FC Auetal und widmete sich zusätzlich natürlich weiterhin intensiv dem Handball. So gehörte er die letzten Jahre voller Stolz dem Northeimer Handballclub (NHC) an und war als Spielertrainer der 2. Herren aktiv. Für die neue Saison sollte er zusätzlich die neu gebildete männliche A-Jugend trainieren. Der Verein war ein wichtiger Teil seines Lebens geworden und mit voller Leidenschaft übernahm er sportliche Aufgaben, brachte sich aber auch in das allgemeine Vereinsleben mit ein.
LASST UNS GEMEINSAM HELFEN!
Weitere Informationen finden Sie HIER.
Direkt spenden: HIER.
In der Hoffnung die kleine Familie in dieser sehr schweren Zeit zu unterstützen haben wir als Freunde einen Spendenaufruf gestartet. Denn neben der eh schon äußerst schwierigen Bewältigung der gesamten Situation, sind automatisch auch finanzielle Zukunftssorgen entstanden, die wir ihnen hiermit nehmen möchten.
Der Erlös der Spenden kommt in vollem Umfang (abzgl. der GoFundMe-Transaktionsgebühren) Jana, Linus und Lena zugute.
>> Ein Drittel ist für zukünftige Ausgaben vorgesehen, die unmittelbar mit den Kinder zusammenhängen (u.a. Bildung/Ausbildung/Versorgung etc.).
>> Ein Drittel für kleinere, gemeinsame Freizeitunternehmungen der Familie.
>> Ein Drittel für die Erhaltung des Hauses und/oder um diesbezüglich bereits angefallene Kosten decken zu können.
Helft uns bitte beim Teilen der Kampagne über eure Kanäle! Streut es via Instagram, Facebook, Twitter, WhatsApp, per E-Mail usw. und erzählt euren Familien, Freunden, Kollegen und Nachbarn davon.
Nov. 12, 2019
Was kann man samstagabends in Northeim und Umgebung alles machen, um ein wenig Spaß zu haben? Abgesehen von unregelmäßigen, über das Jahr verteilten Dorffeten liegen die nächsten Orte, wo zu solch einer Uhrzeit wirklich was los ist eher im weiter entfernten Göttingen. Dies galt jedoch nicht diesen Samstag. Denn in unserer heimischen Schuhwallhölle eröffnete um 19:00 Uhr das Schiedsrichterduo mit dem Anpfiff ein Handballspiel, bei dem von Anfang an Stimmung auf der Platte war, die sich innerhalb kürzester Zeit auch auf die Zuschauermenge übertrug. In diesem Spiel ging es für uns nicht nur darum, zu halten, was wir noch vorherige Woche an alle künftigen Gäste gerichtet hatten. „Dieses Spiel wird richtungsweisend sein, ob wir diese Saison oben, oder unten in der Tabelle mitspielen werden!“, so unsere Trainer in der Vorbesprechung. Die Antwort auf die still in den Raum gestellte Frage, welche der beiden Möglichkeiten von uns bevorzugt wurde, war ebenfalls ohne ein Wort zu äußern für die ganze Mannschaft selbstverständlich. Mit dem Ball im Besitz zu Beginn des Spiels startend, wendeten wir genau das an, was wir nach den Misserfolgen in Ehmen und gegen Warberg zu lernen hatten. Im Angriff gelang es uns in der ersten Halbzeit durch gute Teamarbeit, oder bemerkenswert starke Einzelaktionen eine gute Chancenerarbeitung und -verwertung zur Schau zu stellen. Diese benötigten wir für die anstürmenden Osteroder auch. Die Gäste legten, angefeuert von ihrem Fanklub einen schnellen und starken Angriff auf, mit welchem wir uns in der ersten Halbzeit mühsam abarbeiten mussten, um Tore zu verhindern. Durch starke Würfe aus dem Rückraum der harzer Mannschaft führten wir bis zur Halbzeit ein starkes Kopf-an-Kopfrennen, bei welchem sich keiner, der das Spiel gesehen hätte über mangelnde Spannung beschweren könnte. Mit der Erwartung auf eine zweite, noch härtere Halbzeit und einer Führung von drei Toren gingen wir in die Pause. Mittlerweile war richtig Feuer in der Halle. Beide Mannschaften wollten den Sieg. Auf den Tribünen wartete das Publikum nur darauf mit dem weiteren Verlauf des Spiels mitfiebern zu können. Zu Beginn der neuen Halbzeit gelang es uns die Gäste mit zwei weiteren Toren auf Abstand zu halten. In der Abwehr bekamen wir durch ein starkes Blockspiel die Würfe aus dem Rückraum in den Griff und erleichterten unserem Torwart damit das Leben. Die Osteroder schienen an dem Wall den wir aus unserem Kampfgeist und Schweiß gebildet hatten kaum einen Weg vorbei zu finden. Dadurch konnten wir häufig Bälle rausspielen. Die in der Verteidigung erarbeiteten Chancen setzten wir vorne grandios um. Vor Allem Linus fiel auf, der mit jedem Angriff zum Tor zog und auch über die osteroder Abwehr den Ball immer wieder am Torwart vorbei ins Tor führte. Ihm schien in dieser Halbzeit jeder Wurf zu gelingen. Wenn es mal nicht die Möglichkeit für Linus, oder Sören gab, den Ball souverän einzunetzen, so brachten wir gut unseren Kreis, oder die Außen ins Spiel. Auch wenn die Osteroder durch das Klatschen ihrer Fans mit gestärktem Rücken in den Angriff kamen, verließen sie unsere Heimspielstätte mit einer Niederlage von 35 zu 27. Die Antwort, auf die wir uns in der Kabine im Stillen geeinigt hatten trugen wir nach diesem Sieg mit einem Dankesapplaus an unsere Fans in die Realität.