März 7, 2026
Nach zuletzt zwei unglücklichen Niederlagen und einer langen Spielpause wollten die Spielerinnen der weiblichen C endlich wieder punkten und die positive Entwicklung weiter vorantreiben.
Da kam das Derby gegen Rhumetal gerade recht, denn im Hinspiel hat man leider nicht die Leistung gebracht und verdient die Punkte in Katlenburg gelassen. Jetzt hieß es den Spies umzudrehen. Die Spielvorbereitung im Training wurde dabei aber immer wieder durch krankheitsbedingte Ausfälle gestört, so dass geplante Abläufe immer wieder in unterschiedlichen Besetzungen eingeübt werden mussten.
Der Plan war folgender: In der Abwehr den Gegner möglichst weit vom eigenen Tor fernhalten und die Gegnerinnen frühzeitig attackieren. Besonders über die Mitte ist Rhumetal gefährlich. Im Angriffsspiel schnell in die erste und zweite Welle kommen und sofort mit Tempo die Lücken angreifen.
Zum Spiel waren zum Glück wieder fast alle Spielerinnen fit und bereit. Bis zur 13 Minute konnten wir immer mit mindestens einem Tor vorlegen. Ab diesem Zeitpunkt wurden wir immer besser. Zuerst auf 3 Tore, dann auf 4 Tore bauten wir unseren Vorsprung aus. Die Taktik ging voll auf. Bis zur Halbzeit hielten wir eine Führung von 4 Toren (16:12).
In der Pause setzte das Trainerduo Laabs / Kulze weiter das Augenmerk auf das Tempospiel und die offensive Abwehr. Die Wurfausbeute war ebenfalls ein Thema, denn zu viele Würfe gingen nicht ins Tor.
Die zweite Halbzeit begann direkt mit zwei Gegentoren, was uns aber nicht aus der Bahn warf und wir den Vorsprung bis zur 32. Minute auf 7 Tore ausbauten (22:15). Von da an hielten wir den Gegner, oft mit Toren aus der ersten und zweiten Welle, auf Abstand und brachten das Spiel am Ende sicher mit 29:20 nach Hause.
Das Trainerteam konnte im gesamten Spiel munter durchwechseln und die Spielrinnen zahlten das Vertrauen mit Toren zurück. Elf unterschiedliche Torschützinnen sprechen da eine deutliche Sprache, wie ausgeglichen dieser Kader besetzt ist. Jeder Position war dieses Mal doppelt gut besetzt, so dass auch bei Auswechselungen kein Einbruch im Spiel spürbar war.
Als nächstes folgen am Sonntag den 15.03. und am Dienstag den 17.03. zwei weitere Auswärtsspiele, wo wir unser Punktekonto auf der Habenseite weiter füllen wollen.
März 6, 2026
Der erste Neuzugang für das Regionalliga-Team des Northeimer HC steht fest – und wir sagen: Herzlich willkommen in der NHC-Familie, Nico Schwöbel! 🖤💛
Mit Nico Schwöbel verstärkt ein ambitionierter Rückraumspieler den Northeimer HC. Der 21-Jährige wird künftig mit der Rückennummer 7 auflaufen und ist flexibel auf den Positionen Rückraum Links und Rückraum Mitte einsetzbar. Mit seinen 1,91 m bei 101 kg bringt er nicht nur körperliche Präsenz, sondern auch jede Menge Disziplin und Kampfgeist mit aufs Feld. Seine handballerische Laufbahn begann 2009 bei der TG Wehlheiden. Weitere Stationen führten ihn über die HSG Zwehren Kassel bis zum GSV Eintracht Baunatal (3. Liga und Regionalliga), wo er sich kontinuierlich weiterentwickelte. Nun folgt der nächste Schritt in seiner noch jungen Karriere.
Zu seinem Wechsel sagt Nico: „Ich freue mich, ab der kommenden Saison Teil der NHC-Familie zu sein. Über Carl Beck habe ich das Team schon länger verfolgt, daher ist der Gedanke, nach Northeim zu wechseln, nicht erst seit gestern gereift. Zudem verlagert sich mein beruflicher Lebensmittelpunkt in Richtung Göttingen, sodass sich Beruf und Handball optimal verbinden lassen. Insgesamt passt für mich das Gesamtpaket aus sportlicher Perspektive, professionellem Umfeld und klarer Ausrichtung des Vereins. Deshalb fühle ich mich mit meiner Entscheidung sehr wohl.“
Sportlich hat Nico klare Ziele: „Aufstieg in die 3. Liga und dort etablieren.“ Auch persönlich möchte er den nächsten Schritt machen, sich weiterentwickeln und dem Team bestmöglich helfen. Als seine größten Stärken nennt er Disziplin und Kampfgeist, während er selbstkritisch zugibt, gelegentlich etwas verpeilt zu sein – sympathisch und ehrlich. Zum Abschluss richtet er noch ein paar Worte an die Fans: „Ich freue mich, Teil des NHC zu sein, und hoffe auf eine geile Stimmung bei den Heimspielen.“
Wir freuen uns auf dich, Nico – auf eine erfolgreiche Saison und viele gemeinsame Emotionen im NHC-Trikot! 🖤💛
Der Northeimer HC muss zum Saisonende leider einen vorzeitigen Abgang verkraften: Moritz Beltzer wird den Verein verlassen und den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen. Moritz steigt auf und schließt sich dem Drittligisten HLZ Friesenheim-Hochdorf 2 an. Damit belohnt er sich für seine starke Entwicklung. Wir danken Moritz schon jetzt für seinen Einsatz, seine Leidenschaft und seinen Beitrag im NHC-Trikot und wünschen ihm für die neue Herausforderung in der 3. Liga sportlich wie persönlich nur das Beste!
Foto: NHC (Nico Schwöbel u. NHC Marketingleiter Oliver Kirch).
März 6, 2026
Northeimer HC vs HSG Grüppenbühren/Bookholzberg – Sonntag den 08.03.2026 um 17:00 Uhr – Schuhwallhalle Northeim
Die 1. Herren des Northeimer HC hat das schwere Auswärtsspiel in Oldenburg auch ohne seinen Teamleader Mateusz Wróbel mit 31:25 souverän gewonnen. Am vergangenen Wochenende hatte das Team frei und konnte Kraft tanken für die restlichen sechs Spiele. Aktuell ist das Team mit 31:9 Punkten Dritter und hat einen Punkt Rückstand auf den ersten Aufstiegsplatz.
Am kommenden Sonntag den 08.03.2026 um 17:00 Uhr steht das nächste Heimspiel in der Schuhwallhalle an. Als Gegner kommt die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Der aktuelle Letzte reist aus der Region Bremen an und hat es nach dem Aufstieg schwer in der Regionalliga. Bisher konnte die HSG nur gegen Alfeld doppelt und gegen Clpppenburg einfach punkten. Der Angriff erzeilt regelmäßig über 30 Tore und darf nicht unterschätzt werden. Der NHC will seine starke Form nach zwei überragenden Auswärtssiegen in Burgdorf und Oldenburg auch seinen treuen Fans zeigen und wünscht sich eine ähnlich volle Schuhwallhalle wie zuletzt im Derby gegen Alfeld.
Tickets gibt es bereits im Onlineverkauf über die Vereinshomepage www.northeimerhc.de und an der Tageskasse ab 16:00 Uhr.
Bereits um 14:30 Uhr spielt die weibliche A-Jugend ihr Oberliga Spiel gegen den MTV Vorsfelde.
Lasst Euch diesen hochklassigen Handballsport in der Regionalliga Niedersachsen nicht entgehen!
Wir freuen uns auf viele Fans in der Schuhwallhalle Northeim!
Euer NHC
März 4, 2026
Im Derby gegen die HSG Rhumetal zeigte die wA-Jugend vor heimischer Kulisse eine überzeugende Leistung und sicherte sich mit einem klaren 31:20 (14:10)-Erfolg zwei wichtige Punkte. Ausschlaggebend für diesen Sieg war vor allem die geschlossene und sehr disziplinierte Abwehrarbeit, auf der das gesamte Spiel aufbaute.
Wir starteten etwas verhalten in die Partie. In den Anfangsminuten war das Spiel ausgeglichen, beide Teams tasteten sich heran. Rhumetal lief konsequent zurück und unterband zunächst unser gewohntes Tempospiel. So blieb es bis zum 5:4 in der 12. Minute ein Spiel auf Augenhöhe. Auch wenn wir vorne noch nicht jede Chance konsequent nutzten, war früh zu erkennen, dass wir in der Defensive sehr gut eingestellt waren. Wir arbeiteten im Verbund, halfen uns gegenseitig aus und verteidigten mit hoher Konzentration.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bekamen wir zunehmend mehr Zugriff. Über 8:4 und 10:7 erspielten wir uns eine kleine Führung. Dennoch gelang es uns noch nicht, uns deutlich abzusetzen, da wir im Abschluss phasenweise zu ungeduldig waren, sodass Rhumetal in der 23. Minute wieder auf 10:9 verkürzen konnte. Positiv war jedoch, dass wir auch in diesen Momenten ruhig blieben und defensiv weiter stabil standen. Kurz vor der Halbzeit erhöhten wir nochmals das Tempo und nutzten Ballgewinne für einfache Tore. So erspielten wir uns bis zur Halbzeitpause eine verdiente 14:10-Führung.
Nach dem Seitenwechsel traten wir noch entschlossener auf. Unser Tempospiel kam nun deutlich besser zur Geltung. Ballgewinne in der Abwehr und nach fehlgeschlagenen Torwürfen unserer Gegnerinnen nutzten wir konsequent für schnelle Gegenstöße und einfache Tore. Während Rhumetal nicht mehr so konsequent ins Rückzugsverhalten kam wie noch in der ersten Halbzeit, erhöhten wir das Tempo und bauten unsere Führung Schritt für Schritt aus. Über 18:12 und 24:15 setzten wir uns immer weiter ab und zwangen die Gäste zu entscheidenden Fehlern.
Im Positionsangriff fanden wir gute Lösungen gegen die defensive Abwehr der Gegnerinnen. Immer wieder konnten wir im 1 gegen 1 zentral durch den Mittelblock brechen oder aus der zweiten Reihe erfolgreich abschließen und kamen auf diese Weise zu einfachen Torerfolgen. Insgesamt waren wir im zweiten Durchgang deutlich konsequenter im Abschluss und nutzten unsere Möglichkeiten besser.
Ein besonderes Lob verdient unsere Abwehr insgesamt – sie war der Grundstein für diesen Sieg. Herauszuheben ist vor allem Stella, die auf der halbrechten Abwehrposition eine starke und zugleich faire Leistung zeigte. Im direkten Duell gegen die Rückraumlinke der Gäste verteidigte sie aufmerksam, körperlich präsent und mit gutem Timing. Dass Rhumetal am Ende nur 20 Tore erzielte – über die Saison hinweg erzielt Rhumetal im Schnitt rund 35 Treffer pro Spiel – unterstreicht unsere defensive Qualität an diesem Tag. Zudem konnten wir die aktuelle Top-Torschützin der Liga durch eine starke Torhüterleistung und die angesprochene Abwehrleistung bei lediglich zwei Feldtoren halten und viele ihrer Würfe entschärfen.
Mit zunehmender Spieldauer spielten wir uns in einen kleinen Lauf und ließen keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie. Über 27:17 in der 53. Minute bauten wir den Vorsprung weiter aus und brachten das Spiel souverän zu Ende. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 31:20-Erfolg.
Nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn entschieden wir das Spiel mit einer starken zweiten Halbzeit, viel Tempo, konsequenter Chancenverwertung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der Abwehr klar für uns.
An diese gelungene Leistung wollen wir im nächsten Spiel anknüpfen. Anpfiff am Sonntag, den 08.03., ist um 14:30 Uhr in heimischer Halle gegen den MTV Vorsfelde.
Für den NHC spielten:
Annika Kulze (Tor), Stella Mildner (2), Hanna Deutsch (3), Sophie Binding, Emilie Hasenjäger, Mathilda von Roden, Lea Heiduck (7), Klara Schwede (1), Leyla Bodenstab (13), Emma-Sophie Busse (1), Julia Siebeneicher, Mia-Amelie Busse (4)
März 4, 2026
28.02.2026: Northeimer HC – MTV Geismar (mjA): 38:30 (18:13)
Am letzten Februarwochenende kam es direkt zum nächsten Gipfeltreffen in der Schuhwallhalle in Northeim. Der bis dahin Zweite aus Geismar, reiste zum NHC der als Tabellendritter direkt zum Überholen lauerte. Der NHC wollte sich für das Hinspiel (36:29) revanchieren, da man sich auswärts in Geismar ohne Harz, unter den eigentlichen Möglichkeiten präsentierte und mit der offensiven Abwehr der Gäste unnötig überfordert war. Seit dem Hinspiel im November ackerten die Northeimer jedoch von Spiel zu Spiel und waren zuletzt immer wieder gut aufgelegt. Die Einstellung wie man ein Handballspiel bestreitet, war in den vergangenen Spielen vorbildlich. Dies merkt man nun aber bereits bei den umkämpften Aufwärmspielen im Training, bei denen sich die Mannschaften mittlerweile nichts mehr schenken und jedes Spiel gewinnen wollen. Das überträgt sich. Kleine Rückschläge aus vergangenen Partien oder dauerhaft über 60min schwierige Spiele, wurden konstruktiv analysiert und daraus gelernt. Dies sollte sich erneut an diesem Spieltag zeigen…
Das Spiel begann mit dem Momentum für den NHC, der sich viel vorgenommen hatte. Dies waren jedoch keine leeren Worthülsen, sondern die in schwarz gekleideten Hausherren gingen direkt mit 3:0 in Führung. Nachdem der Gegner gut fünf Minuten ohne Treffer blieb, konnte Geismars Jan Bräuer auf 3:1 verkürzen, doch die A-Jungs hatten Bock und legten zum 6:1 nach, vor allem aus einer bombastischen Abwehr, in der zu Beginn Haakon einen überragenden Job, gegen die Spielmacher Geismars um Moldenhauer und Ische, leistete. Selbst Zeitstrafen gegen den NHC, der im gesamten Spielverlauf sogar 14 Minuten in Unterzahl agierte, wurden sinnvoll überbrückt. Es wurde weiterhin von allen(!) bärenstark verteidigt und das temporäre Fehlen eines Mitspielers wurde durch die anderen überbrückt, weil diese noch eine Schippe auf ihre eigene starke Leistung legten (8:3, 10:5, 13:7). Spieltaktische Elemente werden mittlerweile viel sinnvoller aufgezogen und umgesetzt, bei überhasteten Abschlüssen holen wir uns wieder gegenseitig und konstruktiv zurück zum eigentlichen Können und setzen dort weiter an. Die offensive Abwehr der Gäste knackten wir immer wieder sehr effektiv, weil wir alle mitdachten und die notwendigen Mittel fanden. Damit gelang es uns den MTV auf einer Distanz von gut fünf Toren zu halten. Mit 18:13 ging es dann in die Pause, hier hätte der NHC bereits sogar noch eine höhere Differenz herstellen können.
Zurück aus der Pause zeigte sich weiterhin die Gefährlichkeit aller Akteure auf der Platte, aufeinanderfolgende Tore wurden immer wieder von anderen Akteuren genetzt, während Geismar weiterhin durch die beiden Hauptakteure leicht auszurechnen blieb. Auch wenn diese nicht gänzlich verteidigt werden können und dennoch ihre Treffer erzielten, zeigt sich wie sie sich auf das Spiel an sich auswirkten. Durch das notwendige Pausieren einer der MTV-Spielmacher, kam der Angriff der Gäste im Grunde gänzlich zum Erliegen. Der NHC hingegen drehte weiter auf und hatte noch nicht genug (21:17, 28:19). Erstmals ließ sich erahnen, dass sogar die notwendigen sieben Verlusttore aus dem Hinspiel geknackt werden könnten, auch wenn dies gut zwanzig Minuten vor Spielende noch nicht final abzusehen war. Während der MTV dran blieb und teils wieder verkürzte, zeigte sich Mitte der zweiten Halbzeit die volle Wucht der Northeimer: Für Links wird angesagt, alle denken und spielen mit, der Ball läuft und rechts schlägts ein. Schön anzusehen und hochgradig effektiv. Klappte es mal nicht, wurde hinten weiterhin und dauerhaft gut geackert sowie der Ball erobert. Irgendeiner lief immer und das Tempospiel ermöglichte die einfachen Tore. Insgesamt konnte das Spiel final mit 38:30 hochverdient gewonnen werden, sogar der direkte Vergleich wurde damit mit einem Tor gewonnen. Die Mannschaft holt sich damit den zweiten Tabellenplatz zurück und kann sich vom verkorksten Hinspiel rehabilitieren. Final muss der Mannschaft ein großes Lob hinsichtlich ihrer Disziplin in Angriff, Abwehr sowie beim Spielaufbau ausgesprochen werden. Alle Bausteine werden mittlerweile viel sinniger umgesetzt, vor allem werden sich vorne Chancen füreinander erspielt, anstatt den Ball einfach mal auf das Tor zu werfen.
Am 15.03.26 geht es dann für den NHC auswärts beim MTV Braunschweig II weiter. Anpfiff ist hier um 15Uhr. Bis dahin gilt es gemeinsam weiterzuarbeiten, Einheit um Einheit. Dann können wir an diese Leistung auswärts anknüpfen und erneut zwei Punkte mitbringen. Auch wenn sich die Saison langsam dem Ende entgegen neigt, haben wir noch nicht genug und die Entwicklung zeigt erneut in die richtige Richtung. Weiter so!
Für den NHC spielten: Paul Meyer (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Fabian Triller (Tor), Kjell-Lasse Wode (15), Mikkel Friedrichs (8), Narin Ledermann (6), Florin Henkel (4), Haakon Guittonnet (2), Till Gunkel (1), Jannik Benic (1), Linus Wode (1), Till Richter, Jan Hennecke, Paul Bode, Gavin Heinze, Luca Müller.
März 4, 2026
Mit einer konzentrierten Leistung und viel Durchschlagskraft und Variabilität im Angriff hat die weibliche B-Jugend des Northeimer HC ihr Auswärtsspiel in der Oberliga bei der HSG Laatzen-Rethen souverän mit 27:19 (16:10) für sich entschieden. Somit gelang es dem Team den unglücklichen Punktverlust aus dem Hinspiel (26:26), bei dem man eine zwei Tore Führung kurz vor Schluss noch verspielte.
Vor allem eine starke erste Halbzeit sowie eine geschlossene Mannschaftsleistung legten den Grundstein für den verdienten Auswärtserfolg.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen – es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Über 3:3 und 4:4 blieb die Begegnung zunächst auf Augenhöhe.
Mit zunehmender Spielzeit fand unsere Defensive jedoch immer besser ins Spiel. Angetrieben von Elsa Seeger, die wie gewohnt unermüdlich ackerte agierte die Abwehr aufmerksam, verschob konsequent und zwang die HSG Laatzen-Rethen zu schwierigeren Abschlüssen. Dahinter zeigte auch Lia Steinhoff eine gute Leistung und gab der Mannschaft zusätzlichen Rückhalt. Im Angriff agierten die Mädels variabel und meist geduldig, sodass immer wieder gute Wurfchancen herausgespielt wurden. Auch mit dem Umschaltspiel – insbesondere den langen Pässen von Lia – war Trainerin Yvonne Wode sehr zufrieden.
Mitte der ersten Halbzeit setzte sich der Northeimer HC erstmals etwas deutlicher ab. Angeführt von einer treffsicheren Charlotte Helmold und der durchsetzungsstarken Klara Schwede, sowie tollen Aktionen von Lana Ziegner erspielte sich das Team eine verdiente 16:10-Führung zur Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel versuchte die HSG Laatzen-Rethen, noch einmal heranzukommen und erhöhte den Druck im Angriff. Kurzzeitig verkürzten die Gastgeberinnen den Rückstand, doch der Northeimer HC behielt die nötige Ruhe. Gerade in dieser Phase zeigte sich die mannschaftliche Geschlossenheit: Die Spielerinnen unterstützten sich gegenseitig, kommunizierten viel in der Abwehr, unterstützen lautstark von der Bank und fanden im Angriff immer wieder Lösungen.
Wichtig war dabei, dass das Team nicht in Hektik verfiel, sondern meist weiterhin strukturiert spielte. Im Angriff wurde der Ball geduldig laufen gelassen, bis sich klare Torchancen ergaben. So konnte vor allem Elsa Seeger nach schönen Anspielen mit Treffern vom Kreis Akzente setzen. Die Gastgeberinnen konnten nicht mehr entscheidend verkürzen, stattdessen wuchs der Vorsprung in der Schlussphase weiter an. Am Ende war es ein verdienter Auswärtserfolg der Mannschaft.
Auf dieser Leistung lässt sich für die verbleibenden drei Spiele der Oberliga aufbauen.
Für den Northeimer HC spielten:
Lia Steinhoff (TW), Elsa Seeger (7), Hannah Marlen Hegner, Tjorven Gorny (1), Nina Lazic, Mia Schwantes, Klara Schwede (6), Anna Mathilda von Roden (4), Luisa Hille, Clara Talg, Lana Ziegner, Tabea-Marie Busse (1), Charlotte Helmold (8), Hedi Seeger.