Dez. 2, 2024
Die 1. Damen des NHCs empfingen am 01.12.2024 die Nachbarn der HSG Plesse-Hardenberg und konnte mit einer guten Deckung und einem sehr hohen Tempospiel das Derby für sich entscheiden und gewannen 32:21.
Ziel des Spiels war es, an die Leistung des Spiels der letzten Woche anzuknüpfen und die Punkte in Northeim zu behalten und somit den Derbysieg einzufahren. Northeim kannte die Gegner schon aus vorherigen Saisons gut und wusste, was auf sie zukommt. Die Damen starteten mit hohem Tempo und einer guten Deckungsarbeit und gingen somit in der 15. Minute mit einem Stand von 8:4 in Führung. Schöne 1 gegen 1 im Rückraum halfen dem NHC, den Abstand weiter auszubauen. Der Gegner war gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um die Führung des NHCs weiter zu stoppen. Dies gelang jedoch nicht und die Northeimerinnen steigerten ihre Führung und gingen mit einem Stand von 13:6 in die Halbzeitpause. Dort wurde besprochen, wie weiter gemacht werden soll, damit die Führung der Damen weiter ausgebaut werden kann, damit der Sieg in der Schuhwallhalle bleibt. Dies gelang und die Northeimerinnen konnten durch eine konstante Deckung und mit viel Tempo auf den Außenpositionen weiter in Führung gehen, demnach stand es in der 45. Minute 23:11. Die Gegner versuchten, indem sie zwei NHC Spielerinnen ab der Mittellinie deckten, diese aus dem Spiel zu nehmen, was die Northeimerinnen aber nicht hat aufhalten konnte, weiter Tore zu erzielen. Nichtsdestotrotz blieb auch in der Schlussphase die Konzentration hoch und das Derby endete mit einem Spielstand von 32:21.
Vor allem die Torhüterin Emma Post hielt den Damen den Rücken frei und konnte mit vielen Paraden in den Fokus treten.
Am 07.12.2024 geht es für die 1. Damen nach Hannover zum letzten Spiel der Saison, wo sie von der SC Germania List empfangen werden. Anpfiff ist um 18 Uhr.
Es spielten:
Barnkothe M. (6), Barnkothe-Seekamp (2), Ditges (2), Starre (7), Kulze, Schütze (5), Post F., Heiduck (4), Freckmann (1), Strupeit, Kilian (4), Bodenstab (1), Post E.
Nov. 26, 2024
Am vergangenen Sonntag ging es für die erste Damen zum Auswärtsspiel gegen den Mellendorfer TV. Durch eine kompakte Deckung und viele Tempogegenstöße konnten die Northeimerinnen das Spiel für sich entscheiden (19:27).
Mellendorf ist in der Oberliga Süd der einzige Gegner, der die Heimspiel ohne Patte bestreitet, für die Northeimerinnen eine ungewohnte Situation. Nichtsdestotrotz starteten die Northeimerinnen gut ins Spiel und konnten sich bereits in der zehnten Minute durch den Treffer von Lea Heiduck mit 3 Toren absetzen (5:8). Bis zur Halbzeitpause erhöhte die ersten Damen die Tordifferenz auf sechs Tore (10:16), ausschlaggebend hierfür waren zahlreiche Tempogegenstöße der Außenspielerinnen und eine guter Rückhalt im Tor durch Emma Post. Erwähnenswert ist auch, dass das Torhütergespann der ersten Damen drei von fünf Siebenmetern sicher halten konnte.
In der Halbzeitpause wurde besprochen, die guten Aktionen der ersten Halbzeit auch mit in die zweite Hälfte zu nehmen, um die Tordifferenz zu halten, oder diese sogar zu erweitern. Die Northeimerinnen setzten ihr Vorhaben erfolgreich um, indem sie das Tempo weiterhin aufrecht erhielten und kompakt in der Abwehr standen. Erwähnenswerten ist auch, dass die Trefferquote trotz der fehlenden Patte sehr hoch war! Die erste Damen gab die Führung nie ab und gewann somit verdient mit 19:27.
Am nächsten Sonntag steht vor heimischer Kulisse um 17 Uhr das Derby gegen die HSG Plesse-Hardenberg an. Kommt gerne vorbei und unterstützt das Team!
Es spielten für den NHC:
Gebhardt, Barnkothe M. (4), Barnkothe S., Ditges (4), Starre (3), Kulze, Schütze (8), Heiduck (2), Freckmann, Strupeit (1), Kilian (5), Bodenstab L., Bodenstab A., Post
Okt. 28, 2024
Am Sonntag stand für die erste Damen nach vierwöchiger Pause das nächste Saisonspiel gegen die bis dato noch punktlose SG Zweidorf/Bortfeld an. Die Northeimerinnen verloren trotz einer starken zweiten Halbzeit mit 21:19.
Die SG Zweidorf/Bortfeld war den Northeimerinnen schon aus der letzten Saison bekannt: hier konnten in zwei knappen Spielen insgesamt 3 Punkte gegen die SG eingesackt werden. Am vergangen Sonntag wollten die Northeimerinnen an ihre Leistung des letzten Saisonspiels anknüpfen, bereits zu Beginn der Partie bewies sich dies aber als schwierig. Die erste Damen konnte sich zu keiner Minute die Führung erspielen, Grund dafür war neben der unzureichenden Abwehr auch die fehlende Konsequenz im Abschluss, hinzu kamen vermehrte technische Fehler.
Mit einem Rückstand von 5 Toren (14:9) ging man in die Kabine.
In die zweite Hälfte starteten die Northeimerinnen deutlich besser, sodass man den Rückstand in der 44 Minute auf ein Tor verkürzen konnte (15:14). Durch eine konsequentere Abwehr würde auch die SG Zweidorf vermehrt zu technischen Fehlern gezwungen, diese gelang es allerdings nicht erfolgreich zu nutzen. Trotz einer stärken zweiten Halbzeit konnten die Northeimerinnen das Spiel nicht drehen und verloren mit 21:19.
Das nächste Wochenende ist für die erste Damen erneut spielfrei. Am 10.11. trifft die erste Damen um 14:50 Uhr in heimischer Halle auf die HSG Heidmark, im Anschluss spielt die erste Herren um 17 Uhr gegen den SV Beckdorf. Ziel ist es nun, an den Fehlern zu arbeiten, um mit Selbstbewusstsein am 10.11. die nächsten zwei Punkte einfahren zu können.
Es spielten:
Gebhardt, Barnkothe M. (1), Barnkothe S. (2), Ditges (2), Starre (3), Kulze, Schütze (1), Heiduck (1), Strupeit, Kilian (8), Bodenstab A. (1), Bodenstab L., Post
Sep. 30, 2024
Die 1. Damen hatte am 29.09.2024 den MTV Großenheidorn zu Gast und konnte mit einem souveränen Tempospiel das Spiel für sich entscheiden und gewann deutlich mit 43:22.
Nach dem Sieg gegen den MTV Rohrsen wollte der NHC an diese Leistung anknüpfen, trotz wachsender Zahl auf der Verletztenbank und startete mit viel Tempo in das Spiel, sodass der Gegner gezwungen war, in der 9. Minute bei einem Stand von 8:4 die erste Auszeit zu nehmen. Die 1. Damen zeigten sich unbeeindruckt und behielten das Tempo auf den Außenbahnen durch Marie Barnkothe und Sina Barnkothe-Seekamp bei, sodass die Führung immer weiter ausgebaut wurde. Auch im Rückraum setze sich Anika Kilian durch und netzte mehrmals ein. Der NHC ging mit einem Stand von 24:11 in die Halbzeitpause. Ziel war es, die Führung weiter auszubauen und die Konzentration nicht abklingen zu lassen. Dies gelang und der Gegner kam kaum noch zum Wurf bzw. erzielte ein Tor. Torhüterin Emma Post brachte den MTV Großenheidorn zum Verzweifeln, indem auf Gegnerseite kein Tor für über zehn Minuten fiel. Das Spiel endete mit einer souveränen Leistung des NHCs.
Ein Wehrmutstropfen für die Mannschaft bedeutet das Aus von Tanja Weitemeier für die restliche Saison aufgrund ihrer Knieverletzung.
Zum nächsten Punktspiel nach der Herbstpause am 27.10.2024 fahren die 1.Damen zum SG Zweidorf/Bortfeld und wollen auch da die Punkte mit nach Hause nehmen.
Es spielten:
Gebhardt (1), Barnkothe M. (7), Barnkothe S. (5), Ditges (3), Oschmann, Starre (7), Heiduck (7), Bodenstab L., Strupeit, Kilian (11), Bodenstab A. (2), Post
Sep. 28, 2024
Beim Handball geht es nicht nur um Tore, Sieg oder Niederlage, sondern um Toleranz, Zusammenhalt und darum, füreinander einzustehen. Beim Northeimer HC steht Solidarität und Teamgeist im Vordergrund und diese Werte leben wir nicht nur im Spiel oder Training sondern auch im Alltag.
„Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein!“ ist das Motto der DKMS.
Zwei Mitglieder unseres Vereins, Jette und Björn haben in den vergangenen Wochen Stammzellen an ihren genetischen Zwilling gespendet und somit einem krebskranken Menschen die Chance auf ein neues Leben geschenkt.
Die Registrierung als Stammzellspender ist ein einfacher, aber bedeutsamer Schritt, der das Leben eines schwer erkrankten Menschen retten kann. In Deutschland engagiert sich die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) dafür, potenzielle Spender zu gewinnen und sie über den gesamten Prozess der Stammzellspende aufzuklären. In diesem Bericht teilen Jette und Björn ihre persönlichen Erfahrungen mit der Registrierung und der anschließenden Spende, um andere zu ermutigen, ebenfalls Teil dieser lebensverändernden Initiative zu werden.
Registrierung bei der DKMS:
Im Rahmen von Registrierungsaktionen, sei es in Schulen, bei Veranstaltungen oder durch Eigeninitiative, erhält man von der DKMS ein Registrierungsset. Dieses Set enthält ein Wattestäbchen, mit dem man einige Sekunden lang an den Schleimhäuten im Mund reiben muss. Nach dem Versiegeln des Stäbchens und dem Ausfüllen eines Fragebogens mit persönlichen Daten wird alles versandkostenfrei an die DKMS geschickt. Ab dem Moment der Versendung ist man offiziell in der Datei der DKMS registriert. Die Daten werden ab Volljährigkeit in die weltweite Spenderdatei freigegeben, wobei die Registrierung bereits ab 17 Jahren möglich ist.
Der Anruf der DKMS:
Nach einiger Zeit erhielten wir unerwartet einen Anruf von der DKMS, dass wir als mögliche Spender in Frage kommen könnten. Im Telefonat wurden zunächst unsere grundsätzliche Bereitschaft zur Spende sowie einige Gesundheitsfragen geklärt. Anschließend erhielten wir per Post ein Blutabnahme-Set, das uns half, den nächsten Schritt in diesem bedeutenden Prozess zu gehen. Kurze Zeit später kam die erfreuliche Nachricht: es lag ein sogenanntes „Match“ vor, und wir konnten einem schwer erkrankten Menschen mit einer peripheren Stammzellspende helfen.
Der Ablauf der Spende
Vorbereitungen und Gesundheitscheck:
Vor der Spende fanden weitere ausführliche Telefongespräche statt, in denen der gesamte Ablauf erklärt wurde. Dazu gehörten die Vorbereitung, die Anreise in eines der Entnahmezentren, die Möglichkeit zur Freistellung von Arbeit oder Schule und die eigentliche Spende. Bei unserem ersten Termin in der Entnahmeklinik erhielten wir einen umfassenden Gesundheitscheck und ein weiteres Aufklärungsgespräch, um sicherzustellen, dass unsere Gesundheit für den Eingriff geeignet war.
Mobilisierung der Stammzellen:
Vor der Spende mussten wir uns fünf Tage lang selbst Injektionen mit speziellen Spritzen verabreichen, um die Stammzellen in die Blutbahnen zu mobilisieren. Dazu erhielten wir auch Schmerztabletten für mögliche Nebenwirkungen wie Kopf- und Gliederschmerzen, die vergleichbar mit einem leichten grippalen Infekt sind. Sich die Spritzen selbst zu verabreichen war super einfach und kein Grund zur Sorge.
Der Tag der Spende:
Am Tag der Spende wurden wir herzlich in der Entnahmeklinik empfangen. Das DKMS-Team sorgte für eine angenehme Atmosphäre, und nach der Vorbereitung wurden wir an ein Gerät angeschlossen, das die Stammzellen aus dem Blut filterte. Der gesamte Vorgang dauerte etwa 3 bis 5 Stunden, die wir mit Musikhören und Streamen angenehm verbringen konnten. Am Ende war der Transfusionsbeutel mit den lebensrettenden Stammzellen fertig, um sich auf den Weg zum Patienten zu machen. Wir konnten die Klinik direkt danach verlassen und uns den Rest des Tages erholen.
Kontakt zum Patienten:
Am folgenden Tag hatten wir die Möglichkeit, bei der DKMS zu erfahren, wohin unsere Spende gegangen war. Zunächst erhielten wir nur grobe Informationen über den Empfänger: Geschlecht, ungefähre Altersgruppe und das Land, in dem er lebt. Je nach Länderregelung besteht die Möglichkeit eines anonymen Kontakts über die DKMS. Ein persönliches Kennenlernen kann frühestens nach zwei Jahren bei gegenseitigem Einvernehmen erfolgen.
Fazit:
Unsere Erfahrungen als Stammzellspender waren durchweg positiv. Der Aufwand, den wir betrieben haben, steht in keinem Verhältnis zu dem Leiden, das schwerkranke Patienten und deren Angehörige erfahren müssen. Es erfüllt uns mit Stolz und Freude, jemandem die Chance auf Lebensrettung gegeben zu haben. Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte überlegen, sich zu registrieren und Teil dieser wichtigen Initiative zu werden.
Also Mund auf – Stäbchen rein – Spender sein!
Eure Jette und Björn

Sep. 23, 2024
Die 1. Damen des NHCs begrüßte heute den MTV Rohrsen in der Schuhwallhalle. Das Spiel endete mit einem Stand von 31:23.
Nach der letzten knappen Heimniederlage gegen den MTV Rosdorf wollte die 1. Damen die Punkte in der Schuhwallhalle behalten.
Dennoch war der Kader kleiner als sonst, Cosima Schütze konnte aufgrund eines Bänderrisses nicht teilnehmen und wird erst Ende Oktober wieder spielen können. Auch die beiden Kreisläufer Aliyah Bodenstab und Juliana Penner waren nicht dabei, da die A-Jugend zeitgleich auswärts gespielt hat. Der NHC startete mit einem furiosen 6:0 Lauf (7. Minute) und konnte so eine gute Führung aufbauen, die in der zweiten Halbzeit noch nötig war. Leider ließ nach der guten Führung die Konzentration im weiteren Spielverlauf nach und der Gegner kam in der 27. Minute auf 14:11 an den NHC heran. Die 1. Damen antworteten mit einem guten Tempospiel, sodass vor allem durch Marie Barnkothe viele schnelle Tore erzielt wurden. Somit konnten die Damen zur Halbzeit 17:11 in die Kabine gehen. Das Ziel war, die Führung weiter auszubauen und den Gegner nicht herankommen zu lassen. Dies gelang auch einigermaßen gut. Technische Fehler des MTV Rohrsen nutze der NHC aus, vor allem Jette Knoke, die mit guten Würfen aus dem Rückraum Akzente setze und somit für den NHC wichtige Tore erzielte. Vorwiegend das Tempospiel und die Würfe aus dem Rückraum waren der Schlüssel zum Sieg, das Spiel endete 31:23 und somit behielt die 1. Damen die Punkte bei sich in der Schuhwallhalle.
Jette Knoke hat nun vorerst ihr letztes Spiel bestritten und wird erst gegen Ende der Saison 2024/2025 zurückkommen, da sie sich für ein Auslandsaufenthalt nach dem Abitur entschieden hat. Die 1. Damen wünscht ihr nur das Beste und freut sich, wenn sie wieder heile und gesund zurückkommt.
Am 29.09.2024 wird die 1. Damen ihr nächstes Heimspiel gegen den MTV Großenheidorn bestreiten, bevor eine kurze Pause eingelegt wird. Anpfiff ist um 17:00 Uhr.
Es spielten:
Weitemeier (1), Knoke (8), Barnkothe M. (7), Barnkothe S. (1), Ditges, Starre (1), Kulze, Heiduck (4), Strupeit (1), Kilian (8), Post
Foto: Spieker Fotografie