NHC unterliegt MSG Groß-Bieberau/Modau

Vier-Punkte-Spiel gegen Tabellennachbarn verloren: Northeim unterliegt MSG Groß-Bieberau/Modau 21:23
Mit der Niederlage gegen clevere Bieberauer verpasste der NHC die Chance, den Klassenhalt vorzeitig zu sichern. Der Abstand auf die stark abstiegsgefährdeten Mannschaften, die momentan schon direkt hinter Northeim stehen, bleibt bei 5 Punkten. Sprachlos war Northeims Coach Carsten Barnkothe angesichts der Leistung seines Teams im Angriff, aber auch die Leistung des Berliner Schiedsrichtergespanns konnten einem die Sprache verschlagen. Dabei fing das Spiel für den NHC durchaus gut an. Mit konzentrierten Spielzügen und Toren durch Berthold, Hoppe und Meyer eroberte sich das Barnkothe-Team eine verdiente Führung zum 6:3, bevor es auf dem Spielfeld turbulent wurde. Die Schiedsrichter ließen der harten Bieberauer Abwehr ein klares Foul gegen Paul-Martin Seekamp zu und pfiffen sogar das Tor aus dem anschließenden Tempogegenstoß für Bieberau. Im Tumult um den blutenden Seekamp fing sich Barnkothe eine Verwarnung ein, der Bieberauer Abwehrspieler hingegen durfte unbehelligt weiterspielen. Ohne Seekamp, der aufgrund der Blutung auf die Bank musste, verlor der Northeimer Angriff an Schwung und Konzentration und Bieberau glich zum 9:9 aus. Dass der NHC überhaupt noch im Spiel war, verdankte er allein der herausragenden Leistung seines Torhüter Frederik Stammer, der in der 22. Minute das 9:9 durch einen gehaltenen 7-Meter rettete. Bis zum Halbzeitstand von 12:12 konnte sich keine Mannschaft mehr absetzen.
Nach der Pause dauerte es geschlagene sechs Minuten, bevor Paul-Marten Seekamp den 13:14-Anschlusstreffer setzen konnte. Noch einmal drehte der Northeimer Anhang auf der vollbesetzten Tribüne auf, als Jannis Wilken in der 42. Minute nach feinem Anspiel von Seekamp zum 16:16 ausglich. Doch nun zeigte sich, dass Northeim Schwierigkeiten gegen Mannschaften hat, die ihre Angriffe lang ausspielen. Fast jeder Angriff der Bieberauer drohte mit passivem Spiel abgepfiffen zu werden, aber die finalen Würfe fanden jedes Mal den Weg ins Tor. Auf der anderen Seite schienen Meyer und Berthold den Bieberauer Torwart geradezu noch warmschießen zu wollen – fast alle Würfe wurden vom ausgezeichneten Torwart Saad gehalten, der die Würfe des NHC geradezu erahnen schien. Zwar trieben Seekamp und v. Hermanni In den letzten Minuten die Mannschaft noch einmal mit einer offenen Deckung nach vorn, doch nun hielt Saad alles, was vor ihm auftauchte und brachte den 23:21-Sieg für seine Bieberauer über die Zeit. Das Ergebnis von nur 23 Gegentoren zeigt, dass das Spiel im Angriff verloren wurde. Und auch wenn es vorn für den NHC nicht lief, so lässt sich trefflich diskutieren, ob die laxe Spielleitung am heutigen Abend der oft überharten Bieberauer Abwehr nicht sehr entgegenkam. Die Zuschauer verabschiedeten das Gespann jedenfalls mit gellenden Pfiffen.
Der NHC fällt mit der Niederlage auf Platz elf zurück und steht vor dem kommenden Auswärtsspiel gegen die abstiegsgefährdeten Bad Neustadt Mannschaft stark unter Druck. Die notwendigen zwei Punkte für den Klassenerhalt werden gegen den Tabellenführer TV Großwallstadt schwer zu holen sein, gegen den es in zwei Wochen in der Göttinger Sparkassen-Arena geht. Davor steht Neustadt die ebenfalls dringend die Punkte benötigen. Jetzt wird das freie Osternwochenende zum Akkuaufladen genutzt 💪.
Kader: Stammer, Armgart – von Hermanni 4, Meyer 3, Jöhnk 2, Schlüter, Lange 4, Seekamp 3, Wilken 1, Berthold 3, Dewald, Hoppe, Haberecht.

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3. Liga Ost: NHC verliert deutlich beim SV Anhalt Bernburg mit 24-37 (13-16)

Nichts zu holen in Bernburg: NHC verliert klar mit 24:37
Gegen alle Erwartung schlecht verlief das Wochenende für die Drittliga-Mannschaft des NHC. Nicht nur die Niederlage gegen die ungeliebten Bernburger, auch die Gegner aus dem Tabellenkeller punkteten, so dass der Abstand zur Abstiegszone auf fünf Punkte geschrumpft ist.
Bereits die Anreise trat der NHC ohne Paul Hoppe (Verletzung) und Jannes Meyer (Grippe) an, so dass an einen Auswärtssieg nur unter besten Bedingungen zu denken war. Doch die Anfangsphase ließ sich gut an. Bernburg ging zwar in Führung, doch die Abwehr um Paul-Marten Seekamp ließ nicht mehr als zwei Tore Vorsprung zu. Aber mit der Verletzung von Marlon Krebs zur Mitte der ersten Halbzeit wendete sich das Blatt zugunsten der Anhaltiner. Von 6:5 zogen sie auf zwischenzeitlich 13:7 Tore davon, bevor Berthold und Seekamp den 13:16-Halbzeitstand herstellten.
Doch der Ausfall gleich dreier Stammspieler zeigte Wirkung. Die neuformierte Abwehr hatte dem Bernburger Sturmlauf wenig entgegen zu setzen und Bernburg baute nach der Halbzeitpause die Führung Tor um Tor aus. Der Northeimer Angriff scheiterte ein ums andere Mal an den gut aufgelegten gegnerischen Torhütern, während Bernburg die wankende Northeimer Abwehr ausspielten. Coach Barnkothe, dessen Blick bereits auf das kommende Heimspiel gegen Groß-Bieberau gerichtet war, schonte dementsprechend seine Stammspieler und probierte verschiedene Formationen aus. Den „in einem solchen Spiel ist egal, ob man mit fünf oder dreizehn Toren verliert. Wichtig sind die kommenden Spiele, in denen wir den Klassenerhalt erkämpfen werden“ sprach Barnkothe am Tag nach dem Spiel.
Der NHC rutscht auf den neunten Tabellenplatz und kann sich nun gegen den Tabellennachbarn MSG Groß-Bieberau am kommenden Wochenende die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt holen. Also heißt es nun Mund abputzen und sich in den drei Trainingseinheiten intensiv auf die MSG vorbereiten. Rannotiz, die 3. Halbzeit auf der Ü30 Partynacht des NHC im Autohaus Peter wurde erfolgreicher gestaltet.

Kader: Stammer, Armgart; von Hermanni 3/1, Jöhnk 4, Schlüter 3, Krebs 1, Lange, Seekamp 8, Xhafolli, Haberecht 1, Wilken, Strupeit, Berthold 4, Dewald.

Anpfiff gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau, mit dem alten Bekannten Batinovic vom TV Jahn DUD, erfolgt am Sonntag den 25.03. um 17 Uhr in der Schuhwallhalle. Mit voller Kapelle will der NHC wieder auf die Erfolgsspur einbiegen. Spieltagssponsor ist die Bergbräu Brauerei aus Uslar. Anlässlich ihres 150 jährigem Jubiläum präsentiert sie allen Gästen ihr Jubiläumsbier 1868.

Foto: Spieker Fotografie

Northeimer HC
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