Sieg in Nienburg

Drittligaabsteiger gegen Niedersachsenmeister hieß am Samstagabend in der Meerbachhalle zu Nienburg. Diese Paarung versprach sehr guten Oberligahandball und die Erwartungen sollten der gut 250 Zuschauer sollten, was den guten Handball anging, erfüllt werden. Der Ausgang des Spiels war dann jedoch der glücklichere für uns. Am Ende stand ein 30-34 (16:19) auf der Anzeigetafel.
Das Spiel begann mit einem hohen Tempo. Unsere 5:1-Deckung mit Tim Gerstmann auf der vorgezogenen Position war gut eingestestellt und so lagen wir schnell mit 0-3 in Front. Anschließend trafen auch unsere Gastgeber und es entwickelte sich ein schnelles und attraktives Handballspiel. Außer dem zwischenzeitichen 2-3 lagen wir bis zum Ende immer mit mindestens zwei aber nie mit mehr als fünf Toren in Front. Immer wenn Nienburg auf zwei Tore verkürzte hatten wir in der Deckung und auch im Angriff immer die richtige Antwort parat und so ging es mit 16-19 in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeitpause kamen die Nienburger noch mal mit allem und wir stellten alles dagegen. Mitte der zweiten Halbzeit wurde das Spiel dann noch mal hektisch, als sich Kai Effler unglücklich am Knie verletzte und nicht mehr weiter spielen konnte. Aber anders als in den Vorjahren in der Oberliga, haben wir gerade in der darauffolgenden Phase die Ruhe behalten, die Angriffe geduldig ausgespielt und eine sehr gute Rückwärtsbewegung an den Tag gelegt, sodass Nienburg nicht zu einfachen Toren kam. Bezeichnend dafür war dann Christian Stöpler. Nach einer längeren Torflaute unsererseits kam Nienburg wieder auf zwei Tore heran. Christian setzte just in nächsten Angriff eine Eins-gegen-Eins-Situation auf Linksaußen in ein Tor um. Nienburg versuchte darauf einen schnellen Gegenangriff zu starten und beim zurücksprinten konnte Christian den Ball direkt anfangen. Am Ende konnten wir so einen 30-34 Auswärtssieg für uns verbuchen.
Aufstellung:
Pförtner, Gobrecht, Armgart; Meyer 5, Friedrichs, Lapschies, Lange 3, Seekamp 3, Effler 4, Gerstmann 9, Falkenhain 1, Stöpler 9/3, Henniges, Zech

Zweiter Rang beim B-Silvester-Cup

Am vergangenen Wochenende war die zweite Mannschaft des NHC beim B-Turnier (Teams bis Landesliga) des Silvester Cup in Katlenburg gemeldet. Der Ausrichter, die HSG Rhumetal, trat mit der zweiten Mannschaft an, die in der Regionsoberliga spielt, ebenso wie die HSG Schoningen/Uslar/Wiensen mit unserem früheren Teamkollegen Florian Lindemann im Tor. Der TV Stadtoldendorf (Landesliga Hannover), der Eickener SV (Landesliga Weser-Ems) und der Tuspo Waldau (Bezirksliga A-Hessen) komplettierten das Aufgebot des Turniers.
Wir traten mit einem vollen Kader an.
Nachdem wir unter der Woche die schwer verdauliche Mitteilung von Lennard Krämer erhielten, dass er auf ärztlichen Rat hin sein Handballdress ablegen wird, konnten wir dennoch unseren Neuzugang Johannes Obenauf einsetzen. Für die Unterstützung in Form von Julius Zech und Sören Lange aus der ersten Mannschaft sowie Malte Meyenberg und Mark Bode waren wir ebenfalls dankbar.

In zwei Gruppen startete das Turnier. Wir konnten im ersten Spiel gegen die junge und motivierte Mannschaft des Eickener SV zwar gut mithalten, unterlagen allerdings über die Spieldistanz von einmal 25 Minuten letztendlich mit 12:14.
Die zweite Partie bestritten wir gegen die Verbandsligareserve der HSG Rhumetal. Hier verbuchten wir nach einem schweren Spiel mit einigen technischen Fehlern die Punkte auf unser Konto (10:9).
Das erste Platzierungsspiel um Platz 5 trugen die Mannschaften der HSG Rhumetal II und Tuspo Waldau aus. Waldau behielt die Oberhand und verwies den Gastgeber auf Rang 6.

Das Haftmittelverbot machte einigen Teams, so auch uns, zu schaffen. Im Halbfinale trafen wir auf den Erstplatzierten der zweiten Gruppe – HSG Schoningen/ Uslar/Wiensen. Dieses Spiel entschieden wir wiederum für uns nach einem turbulenten Spielverlauf, der unter anderem eine harte Entscheidung zur roten Karte gegen unsere Gegner beinhaltete. Mit 12:10 zogen wir ins Finale des Turniers ein und standen erneut dem Eickener SV gegenüber, die gegen Stadtoldendorf siegten.

Im Finale war unser Kräfteverbrauch deutlicher zu erkennen. Unser Kontrahent agierte nach wie vor mit großem Engagement und zog Tor um Tor davon.
Mit dem Ergebnis von 7:13 haben wir das Finale verloren. Der zweite Platz im Turnier war nach unserer Leistung ein angemessenes Ergebnis. Zwar wäre auch der ESV schlagbar gewesen, doch das Team hatte einfach mehr Körner hinten raus.

3. Herren – Nikolausberger SC 29:40 (11:22)

Zu unserem letzten Vorrundenspiel durften wir nochmal mit dem Tabellenführer die Klingen kreuzen.
Die Gäste wählten von Beginn an eine offensive Deckungsvariante, die uns vor erhebliche Probleme beim Spielaufbau stellte und Ballverluste durch technische Fehler und erfolglose Wurfversuche provozierte. Es gelang uns in der ersten Halbzeit durchweg nicht, unser Angriffsspiel zu ordnen.
Über 0:6, 4:9, 6:18 wurden wir bei einem 11 Tore-Rückstand von den Unparteiischen mit dem Halbzeitpfiff von quälenden 30 Minuten erlöst.
In den folgenden 30 Minuten gelang es uns dann doch noch ansatzweise, eine spielerische Linie zu finden und auch mit einfachen Mitteln – insbesondere über das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer – Torchancen zu erarbeiten und zu nutzen.
So war der Abschluss der für uns und einige andere Mannschaften der letztjährigen Regionsliga aus vielerlei Hinsicht schwierigen Vorrunde noch ein recht versöhnlicher.
Wir sehen nun mit Freude den Begegnungen gegen „Unseresgleichen“ entgegen.
Es spielten: Philipp Koopmann und Maik Wilfer im Tor, Daniel Heine (4), Fabian Laabs (1) Sören Manz, Ollo Wode (7), Frank Brandt (11), Daniel Eickemeier (1), Till Maruschek (3), Oliver Strupeit (2)

Northeimer HC
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