Derbysieg zum Abschluss (wA)

Derbysieg zum Abschluss (wA)

Zum letzten Saisonspiel der Oberliga Saison 2025/26 war die wA-Jugend zu Gast bei der HSG Rhumetal. Auch wenn die Meisterschaft bereits vorzeitig entschieden war, wollten wir gegen den direkten Tabellennachbarn im Derby nochmal alles geben und zwei weitere Punkte auf unser Konto einfahren. Am Ende stand ein verdienter 20:27 (12:14)-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel und wir beenden die Saison letztendlich als Oberligameister mit 35:1 Punkten.
Zu Beginn der Partie verlief das Spiel zunächst relativ torarm und umkämpft. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, jeder Angriff und jede Torchance musste hart erarbeitet werden. Bis zur 18. Spielminute war das Spiel ein ausgeglichener Schlagabtausch, bis wir uns bei einem Spielstand von 9:9 mit zwei sehenswerten Aktionen von Mia-Amelie Busse und Lea Heiduck erstmals leicht absetzen konnten. Dieser Vorsprung hielt allerdings nicht lange an, denn Rhumetal glich gerade mal zwei Minuten später schon zum 11:11 aus. Defensiv zeigten wir über die Partie hinweg eine stabile Leistung, hatten jedoch vor allem in der ersten Halbzeit noch Abstimmungsprobleme, denn auf den Außenpositionen wurde teilweise zu früh ausgeholfen, wodurch Rhumetal immer wieder über ihre Haupttorschützin zu einfachen Abschlüssen kam. Kurz vor der Halbzeit gelang es uns durch sehenswerte Treffer von Stella Mildner im 1-gegen-1, sowie durch Leyla Bodenstab im Gegenstoß erneut einen Vorsprung zu erarbeiten und zur Halbzeit mit 12:14 in Führung zu gehen.
Nach dem Seitenwechsel blieb Rhumetal zunächst dran, jedoch konnten wir unseren Vorsprung in dieser Phase entscheidend ausbauen und in der 35. Spielminute mit 13:18 in Führung gehen. Wir stellten in der zweiten Halbzeit eine verbesserte Defensive und unsere Außenspielerinnen Emma-Sophie Busse, Julia Siebeneicher und Sophie Binding hatten die gegnerischen Außenspieler voll im Griff und konnten teilweise einfache Ballgewinne erzeugen. Als die Anzeigetafel einen Spielstand von 17:20 anzeigte drohte das Spiel in der 42. Minute zu kippen, da uns im Angriff kurzzeitig die Ideen fehlten. Jedoch behielten wir, auch mit unserem heutigen kleinen Kader, die Nerven und glücklicherweise patzte Rhumetal in dieser Phase mit drei vergebenen 7-Metern, die von unserer Torhüterin Annika Kulze entschärft wurden. Nach fünf Minuten erlöste Merle Gebhardt den eigenen Torfluch mit einem schönen Wurf aus zweiter Reihe und erzielte für uns das 17:21. In den letzten Minuten ließen wir anschließend nichts mehr anbrennen und spielten die Begegnung souverän zu Ende. Mit dem Schlusspfiff stand ein 20:27-Erfolg auf der Anzeigetafel, womit wir eine überragende Saison siegreich beenden konnten. Besonders in diesem letzten Saisonspiel hat das Team noch einmal gezeigt, was es auszeichnet: Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und die Fähigkeit auch in schwächeren Phasen nicht aufzugeben.
Mit diesem deutlichen Sieg und einer insgesamt herausragenden Saisonleistung mit einem Punkteverhältnis von 35:1 mussten wir in dieser Saison nur einen einzigen Punkt abgeben. Das liegt vor allem daran, dass alle Spielerinnen in den Spielen Verantwortung übernahmen und Kampfgeist zeigten und so die gesamte Mannschaft vorrantrugen. Auch wenn wir vor zwei Wochen in Edemissen lange deutlich zurücklagen, zeigte unser Team Charakter und kämpfte sich zu Ende zurück ins Spiel. Diese Meisterleistung war in dieser Saison kein Einzelfall. Oft starteten wir unsicher ins Spiel und erlaubten uns rückblickend einige unnötige Schwächephasen. Wenn dann aber manchmal wirklich nichts funktionierte, fanden unsere Trainer Carsten Barnkothe und Sina Barnkothe-Seekamp immer die richtigen Worte und halfen uns auf diese Weise aus einigen schwierigen Spielphasen heraus.
Ein großes Dankeschön gilt zunächst erstmal Klara Schwede und Mathilda von Roden aus der wB-Jugend, welche uns über die gesamte Saison hinweg tatkräftig unterstützt haben. Zudem möchten wir ein großes Dankeschön an all unsere Fans richten, die uns heute und die gesamte Saison über zahlreich unterstützt haben!
Aber auch an alle Spielerinnen, denn jede trug mit vollem Einsatz zu diesem Sieg und der Meisterschaft der Oberliga 2025/26 bei! Dazu gehören natürlich auch Spielerinnen wie Hanna Deutsch, Emilie Hasenjäger, Mira Berke und Ina Dörflinger, die heute leider nicht gespielt haben, aber die Saison über genauso viel zur Meisterschaft beigetragen haben.
Für den NHC spielten: Annika Kulze (Tor), Stella Mildner (2), Sophie Binding, Lea Heiduck (9), Merle Gebhardt (8), Leyla Bodenstab (6), Emma-Sophie Busse, Julia Siebeneicher, Mia-Amelie Busse (2)
Zum Team gehören außerdem: Hanna Deutsch, Emilie Hasenjäger, Mira Berke und Ina Dörflinger

Vizemeisterschaft für die männliche A-Jugend!

Vizemeisterschaft für die männliche A-Jugend!

Am letzten Spieltag der Saison 2025/26 rastete der NHC noch auf dem vierten Tabellenplatz, durch einen Auswärtssieg beim TV Jahn Duderstadt sollte jedoch noch mindestens ein Platz gut gemacht werden, je nach Ausgängen der Spiele der Ligakonkurrenz, war sogar noch mehr drin.
Entsprechend war auch das Spiel gegen den Tabellenletzten eine sehr wichtige Partie, nicht nur weil es für drei Akteure das letzte A-Spiel sein sollte, sondern weil man sich entsprechend positiv aus der Saison verabschieden wollte. Das gelang dem NHC in der ersten Spielhälfte jedoch nur mäßig, wir brauchten sehr lange, um wirklich anzukommen. In den ersten Minuten war es in der Duderstädter Halle einfach zu still, die Akteure schienen noch den Feiern des Vorabends nachzutrauern und die berühmte Stecknadel konnte fallen gehört werden. Bis dato keine Emotionen, hier noch einmal wie in vorangegangenen Spielen einen Handballkracher abzufeuern. Entsprechend stand es nach gut fünf Minuten erst 1:1, das dritte Tor des Spiels warf Duderstadt in der neunten Minute. Die Hausherren machten das nach ihren Möglichkeiten recht schlau, spielten ewig lange Angriffe, bevor die Spielmacher Diercks und Borchardt dann den Ball einschweißten. Der NHC hingegen machte sich das Leben selbst schwer, warf in den Hünen-Mitteblock oder begann die eigenen Angriffe mit zu vielen technischen Fehlern. Entsprechend schleppte sich das Spiel, investiert wurden bisher knapp 20% der eigentlichen Möglichkeiten (4:2, 5:5, 9:9). Die Mannschaften trennten sich mit einem unspektakulären 10:10 zur Halbzeit. Das geht weitaus besser und war auch allen NHC-Spielern sehr bewusst.
In der Kabine wurde der Deal geschlossen, dass nun alle endlich aktiver werden müssen, um dadurch vor allem auch emotional in das Spiel zu investieren. Wir alle geben liebend gern unsere Freizeit für dieses Hobby und fahren auch gerne auswärts, jedoch nicht für das bisher Gebotene (immer wieder mit dem Verweis wie verdammt gut wir das gegen andere Teams sehr oft bereits auf die Platte gebracht hatten). Zurück auf dem Spielfeld konnte man das Erwachen endlich merken, auch wenn es noch etwas dauerte, bis sich dies auf der Uhr in Toren bemerkbar machte. Von Minute zu Minute steigerte sich die Mannschaft, mit der Schlussviertelstunde waren wir aufgewacht und rissen das Spiel an uns (12:13, 15:15, 15:17). Innerhalb von fünf Minuten zeigen wir Zähne und Bock auf Handball, die Partie dreht sich in Windeseile (17:17, 17:22). Dies hätte sogar in dieser Phase noch höher ausfallen können, da wir noch einige schön erwirtschaftete Chancen liegen gelassen haben. Das ist aber überhaupt kein Problem, weil endlich Handballstimmung herrschte! Obwohl wir immer wieder in Unterzahlspiel gerieten, war auch dies unproblematisch, da die Nebenleute dann einfach entsprechend eine Schippe drauflegten und somit den temporären Ausfall kompensierten. Final konnte das Spiel dann doch recht klar mit 20:26 gewonnen werden.
Durch die weiteren Ergebnisse des Spieltags, rutschte der NHC wieder auf den zweiten Platz und ist damit Vizemeister der Saison 2025/26. Damit geht eine Reise zu Ende, die vor der Saison so nicht abzusehen war, deshalb kann man gemessen an der Entwicklung aller Spieler wirklich sehr zufrieden mit diesem Ergebnis sein. Es geht jedoch direkt weiter mit dem Fokus auf die ausstehende Qualifikation für die Regionalliga 2026/27, die wir möglichst erfolgreich bestreiten wollen. Dazu müssen wir aber zukünftig den brachialen Bock am besten bereits vor dem Aufwärmen an den Tag legen sowie vor allem dann auf das Spiel übertragen. Bei breiter Trainingsbeteiligung vorab, können dann auch die Relegationsspiele erfolgreich bestritten werden.
Neben diesem positiven Saisonergebnis sind mit dem altersbedingten Ausscheiden von Narin, Anton und Linus auch drei Abgänge aus der männlichen A-Jugend zu verzeichnen. Drei Spieler, die einen sehr wesentlichen Beitrag zum Gelingen und Erreichen dieses Platzes geleistet haben. Narin als Spieler, der nicht nur die Mannschaft führte, sondern vor allem in den Einzelaktionen kaum in den Griff zu bekommen war. Anton, der mit seinen Leistungen im Tor immer wieder entscheidende Bälle oder sogar ganze Spielphasen prägte und auf Gewinn ummünzte. Und Linus, der auf Rechtsaußen für eine Rechtskralle einen klasse Job machte, hoch und runter sprintete und auch hinten wieder seine Position vernagelte. Nicht nur gehen damit tolle Spieler, sondern auch klasse Menschen, die der lebende Beweis für ein positives Mannschaftsgefüge sowie das menschliche Miteinander durch den Sport sind. Euch alles Gute im Herrenbereich!
Für den NHC spielten: Paul Meyer (Tor), Fabian Triller (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Narin Ledermann (11), Jannik Benic (4), Haakon Guittonnet (4), Linus Wode (2), Mikkel Friedrichs (2), Till Gunkel (1), Paul Bode (1), Florin Henkel (1), Gavin Heinze, Kjell-Lasse Wode, Jan Hennecke.

„Be gone, the Sport is at its Best“ vs. „Life is a Rollercoaster“ (mB1)

„Be gone, the Sport is at its Best“ vs. „Life is a Rollercoaster“ (mB1)

NHC mB1 – VfL Hameln 41:25 (21:13)
Finale Furioso in der Schuhwallhölle: Das Schwarze Rudel fegt den VfL Hameln aus der Halle, nimmt so eindrucksvoll Revanche für die Hinspielniederlage und rückt in Abschlusstabelle auf Rang 3 vor.
Von Beginn an zeigten sich die Northeimer Jungs von ihrer besten Seite. Die körperlich starken Gegner wurden unter Führung vom bärenstarken Arved Baumbach kompromisslos bekämpft und hatten ihre liebe Mühe, überhaupt zum Abschluss zu kommen, so stark präsentierte sich das schwarze Abwehrbollwerk. Dahinter stand ein erneut bärenstarker Zerberus Florian Holler, der den Rattenfängern dann auch den letzten Nerv raubte und eindrucksvoll seine HVNB Nominierung rechtfertigte. Nach vorn lief der Express mit Volldampf so dass der Gästecoach bereits früh die erste Auszeit nahm (4:0, 5.). Das tat der Spielfreude der Heimmannschaft aber keinen Abbruch, so dass bereits zur Pause beim Stand von 21:13 die Messe gelesen schien.
Aber auch nach der Pause wirbelten die Hausherren gnadenlos weiter. HVNB-Keeper Ole Pajung, der für Flo Holler nun das Northeimer Tor hütete, knüpfte nahtlos an dessen Leistung an und zeichnete sich mit tollen Paraden aus. Auch im letzten Spiel zeiget das Northeimer Keeper-Duo, dass es das beste der Liga ist. Überhaupt zeigte das Schwarze Rudel seine beste Saisonleistung im letzten Spiel. Spielfreude, Teamgeist, Disziplin pur, so dass Meckerkeks Ollo Wode aus dem Loben gar nicht mehr herauskam. Das beste kommt ja – nicht nur nach Shakespeare – bekanntlich zum Schluss und diesen hätte auch Steven Spielberg nicht besser inszenieren können: Coach Wode nimmt bei 49:54 die Auszeit um den zum GWD Minden wechselnden Maximilian Hartdegen im Teamkreis gebührend zu verabschieden. „Schuhwallhölle, Schuhwallhölle, hey, hey!“ klingt es lautstark für die Dauer der Auszeit aus dem Mannschaftskreis. Max verdrückt sich eine Träne der Rührung und sagt „Kempa, lang über außen“ an. Anpfiff, Doppelpass, butterweicher Zucker-Sahne-Pass von Jan Jäger auf den fliegenden Leitwolf, der das Ding mit der Schlusssirene sensationell vollendet… Gänsehaut pur!
Im Anschluss wurde auch Coach Wode vom Team verabschiedet, bevor sich alle B-Jungen und Eltern die PiPaPo-Pizza schmecken ließen. „Es war eine Saison mit vielen Höhen und einigen Tiefen – wie ein Rollercoaster eben, der aber mit einer Sahneleistung oben endet. Der dritte Platz in dieser Liga ist aller Ehren wert und die Jungs haben sich weiterentwickelt und das nicht nur im Handball. Mein Dank geht aber auch an das Elternteam, das die NHC-Familie bereichert hat und das sicherlich auch in den nächsten Jahren weiter tun wird. Max wünschen wir alles Gute beim Abenteuer Internat und JHBL. Die Tür steht immer offen!“, so der scheidende Coach.
Für den NHC spielten und trafen: Flo Holler, Ole Pajung (1 geh. 7m) im Tor; Leon Leupold, Max Hartdegen (11), Elias Franz (2), Oliver Kaulfuß (6), Jonathan Binnewies (2), Lasse Splittgerber, Arved Baumbach (2), Paul Bode (4), Jan Jäger (9), Till Richter (2), Erik Henkel (3)

Meisterlicher Auswärtssieg (mD1)

Meisterlicher Auswärtssieg (mD1)

mD1 des NHC gewinnt 23:50 in Rhumetal

Am Sonntag, den 26.04.2026, kam es nun zum letzten Saisonspiel für unsere D1 vom NHC. Der Gegner war der Lokalrivale HSG Rhumetal, die uns
in der Burgberghalle zu Katlenburg empfingen.
Die Meisterschaft ist zu unseren Gunsten bereits seit einigen Spieltagen entschieden, so wollten wir heute den letzten Vergleich der Spielzeit
25/26 noch einmal richtig geniessen. Mit offensiver Deckung begannen wir die Partie und entnervten damit die HSG Rhumetal komplett. Die ersten Angriffe fingen wir nahezu jeden Ball ab und münzten dies in schnelle Tore um. Nach bereits 4 Minuten mussten die gegnerischen Trainer beim Stande von 1:7 (!) für den NHC die erste Auszeit nehmen.
Es ging das auf was wir uns vorgenommen hatten. Und so erspielte sich die komplette Mannschaft über die gesamte Spielzeit etliche Chancen, Tore von jeder Position und von jedem Spieler. Meisterlich! Zur Halbzeit stand es bereits entscheidend 11:25 für uns. Beide Torhüter Eike und Henry gaben der Mannschaft Rückhalt und brachten den Ball schnell ins Spiel. Moritz und Lenni lenkten und vollstreckten in der Mitte. Anton und Hannes, sowie auch Malo und Justus trafen nach Belieben von der Halbposition. Ole, Linus, Emilio und Marlon wirbelten auf den Außenpositionen und Noah und Carl stellten den Mittelblock am Kreis. Ole knackte zudem noch seine anvisierte 100-Tore Marke. Hannes Beuter markierte das 50. Tor für den NHC zum 23:50 Endstand.
Alles in allem waren die Trainer Christian Funke und Alexander Bruns-Micheletti mit dem Spiel aber auch der kompletten Saison hochzufrieden und sehr stolz auf die Leistungen der Schützlinge. Die Saison 2025/2026 beenden wir nun mit dem ersten Platz in der Regionsoberliga Süd und sind damit Meister in Südniedersachsen. 34:2 Punkte und über 700 (!) geworfene Tore lassen keine Zweifel an der verdienten Meisterschaft zu. Die 2 Maluspunkte gegen den MTV Geismar stören zwar, haben uns aber vielleicht zum richtigen Zeitpunkt wieder wach gemacht. Diese Konzentration benötigen wir nun in den bevorstehenden Meisterschaftsspielen der Handballregion Süd-Ost Niedersachsen gegen den MTV Braunschweig (21.05. und 23.05.2026), sowie der bevorstehenden Mini WM des HVNB am kommenden Wochenende (02.05.2026) als Nation Rumänien. Wir hoffen auf den “Wonnemonat Mai” und haben noch etwas vor!!
Es feierten: Eike “Hexer” Splittgerber, Henry Koblitz (beide Tor), Anton Hartdegen (10 Tore), Ole Micheletti (9), Malo Kühn (8), Lenni Micheletti (6), Hannes Beuter (4), Moritz Funke (3), Noah Lohmann (3), Emilio Blawe (2), Marlon Braukmüller (2), Justus von Roden (1), Linus Kühn (1), Carl Medecke (1)

Souveräner Sieg im letzten Spiel (wE)

Souveräner Sieg im letzten Spiel (wE)

Die weibliche E-Jugend aus Northeim haben im Auswärtsspiel bei der JSG Münden/Volkmarshausen 2 eine überzeugende Leistung gezeigt und sich verdient deutlich durchgesetzt. Von Beginn an machte das Team klar, dass es die Punkte mit nach Hause nehmen wollte.
Bereits in der Anfangsphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Northeim früh vorlegte. Zwar gelang den Gastgeberinnen zunächst der Ausgleich, doch die Gäste behielten die Kontrolle und erspielten sich Schritt für Schritt eine Führung.
Nach einer kurzen Phase auf Augenhöhe setzte sich Northeim zunehmend ab. Mit hohem Tempo, druckvollem Angriffsspiel und einer stabilen Defensive gelang es, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Zur Halbzeit (2:8) war bereits eine klare Führung erarbeitet, die dem Spiel eine deutliche Richtung gab. Auch im zweiten Durchgang ließ Northeim nichts anbrennen. Angeführt von einer treffsicheren Offensive, aber auch einer stark aufgelegten Defensive und Torhüterin blieb das Team dominant. Die Gastgeber fanden kaum Mittel gegen die kompakte Abwehr und das schnelle Umschaltspiel der Gäste. Selbst kurze Unterbrechungen und Auszeiten konnten den Spielfluss Northeims nicht bremsen. Im Gegenteil: Nach jeder Pause kam das Team konzentriert zurück aufs Feld und baute den Vorsprung weiter aus. In der Schlussphase war die Partie längst entschieden, dennoch hielt Northeim das Tempo hoch und setzte bis zum Abpfiff weitere Treffer.
Am Ende stand ein souveräner und auch in der Höhe verdienter Auswärtssieg (3:28), der die starke Form der Mannschaft unterstreicht. Mit dieser Leistung beendet die weibliche E-Jugend aus Northeim die Saison auf einem mehr als verdienten 2. Platz.
Alle Spielerinnen haben sich super entwickelt und sind als Team unglaublich zusammengewachsen. Das Trainerteam ist unglaublich stolz auf die Leistung der Mädels!
Für den NHC spielten: Jahn, M. im Tor; Papadopoulou, M. 5, Hein, N. 2; Zantow, F. 3; Richardt, M. 1; Tiemann, M. 1; Abdulkader, A. 1; Pahlke, L.; Walter, M. 1; Post, Z. 12; Sumanaru, A. 6

Weiter auf Erfolgskurs (mD2)

Weiter auf Erfolgskurs (mD2)

MTV Rosdorf 2 – mD2 24:33 (14:13)
Nach der Osterpause stand am Sonntag das vorletzte Spiel der Saison beim MTV Rosdorf 2 statt. Dabei kamen die NHCler zunächst gut ins Spiel. Aufmerksame Defensivarbeit gepaart mit guten Kombinationen in der Offensive führten über 3:6 nach 6 Minuten zu einer 6:10 Führung nach 12 Minuten. In der Folge schlich sich aber leider zum einen der Fehlerteufel im Angriffsspiel ein und zum anderen fand die Abwehr keinen Zugriff gegen den quirligen Mittelmann der Gastgeber. Beim 11:11 nach 17 Minuten gelang Rosdorf der Ausgleich, zur Pause übernahm Rosdorf sogar mit 14:13 die Führung. Unmittelbar nach der Pause erhöhte Rosdorf sogar 15:13. Von nun an übernahm der NHC aber wieder das Kommando. Leonas fungierte auf der Spitze als Zerstörer des Rosdorfer Angriffsspiels und im Tor wuchs Benno, der Noah im Tor ablöste, zunehmend über sich hinaus. Und auch im Angriff waren die NHCler nun wieder mutiger und spielten sich angeführt von der Rückraumachse um Jannes, Leonas und Jonathan sowie den treffsicheren Außen Emilio, Julian und Linus sowie den starken Kreisspielern Carl und Jan Paul teilweise in einen Rausch. Viel Bewegung ohne Ball und gute Doppelpässe stellte die Rosdorfer Defensive nun vor große Probleme. Beim 16:17 nach 23 Minuten erspielten sich die NHCler so wieder die erste Führung. Diese wurde im weiteren Verlauf über 20:24, 22:28 bis zum Spielende auf 24:33 ausgebaut. Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel der Regionsliga stehen die NHCler nun gemeinsam mit dem MTV Moringen an der Tabellenspitze, so dass es am letzten Spieltag am kommenden Samstag um 16 Uhr zum Showdown um den Staffelsieg zwischen der mD2 und dem MTV Moringen kommen wird.
Für den NHC spielten: Noah Kranert und Benno Weppner (Tor) – Jonathan Moll (9), Jannes Heise (7/1), Leonas Besser (4), Emilio Blawe (4), Carl Medecke (3), Linus Hoffmann (2), Jan Paul Maroun (2/1), Julian Weir (2), Runar John und Marlon Finke.

Northeimer HC
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