Sep. 12, 2023
Eine weitere Episode der Reihe „Was macht eigentlich unser Kooperationspartner?“
Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Kooperation zwischen dem Northeimer HC und dem Gymnasium Corvinianum. Den Anfang machte der NHC-Saisonauftakt, bei dem der Northeimer HC traditionell seinen Partnern, Sponsoren und Förderern die Flagschiffe des Clubs, also die Ersten Mannschaften präsentiert. Dabei werden insbesondere Neuzugänge interviewt. So auch der neue Kreisläufer Yurii Sokhorovych der den Weg nach Northeim aus der Ukraine über das Baltikum gefunden hat. Der 2. Vorsitzende des NHC, Carsten Barnkothe stellte interessante Fragen, nicht nur auf das Sportliche bezogen, sondern auch hinsichtlich Yuriis derzeitiger Lebenssituation im Hinblick auf den Krieg in seiner Heimat. Yurii gab den anwesenden Gästen einen ausführlichen Einblick und erzählte, wie froh er ist, letztendlich für den NHC in Deutschland spielen zu können, damit er seinem Traum, der Bundesliga etwas näher kommt. Yuriis Aussagen übersetzte dabei Ivan Kapatsyn, seines Zeichens ukrainischer Schüler am Corvinianum, der sich bereit erklärt hatte, simultan zu dolmetschen. Dadurch bekamen alle einen viel besseren Eindruck – und mussten sich auch keine Sorgen um ihr eingerostetes Schulenglisch machen…
Der NHC dankt dem Corvi, insbesondere Iwan, für die Hilfe.
Beim Heimspielauftakt der 1. Herren durfte sich der NHC dann gleich revanchieren: über 20 ukrainische Schülerinnen und Schüler bekamen die Gelegenheit, hautnah beim Oberligaspiel gegen den VfL Hameln dabei zu sein. Die Kids gingen frenetisch mit und umringten nach Spielende ihren ukrainischen Landsmann, Kreisläufer Yurii Sokhorovych, um ein Autogramm zu ergattern. Organisiert hatte das Ganze Tom Heiduck, Corvi-Absolvent und ehemaliger Akteur des NHC. Tom erteilt am Corvi Deutschunterricht für die Ukrainer und hat offenbar auch außerschulisch seine Schützlinge im Blick. Das Corvi dankt dem NHC, für diese tolle Integrationsmaßnahme.
„Kooperation ist eine Tür, die in beide Richtungen schwingt“, so Ollo Wode, stellv. Vorsitzender Jugend und Nachwuchsförderung im NHC und PdL-Koordinator am Corvinianum. „Das Corvi und der NHC arbeiten schon viele Jahre verlässlich zusammen. Wir hoffen alle, dass das noch lange so weitergeht.“
Fotos: NHC / ASportfotografie / Spieker Fotografie
Aug. 30, 2023
Beim stark besetzten Turnier vom ATSV Habenhausen belegen die Jungs vom NHC mit zwei Siegen und zwei Niederlagen einen ordentlichen 3. Platz.
Bereits am Freitag um 14.20 Uhr, 18.08.23, traf sich der NHC-Tross an der heimischen Schuhwallhalle, um kurze Zeit später in zwei Bussen mit 11 Spielern und drei BetreuerInnen Richtung Delmenhorst/Bremen zu starten. An Proviant und Gepäck mangelte es den Jungs nicht, belud man die beiden Transporter doch bis an die Unterkante. Mit etwas Stau und viel Hitze ging es langsam, aber sicher die A7 hoch Richtung Norden. Ursprünglich war am Abend ein Testspiel gegen den TS Hoykenkamp geplant, diese mussten aber leider kurzfristig absagen und so stand eine Trainingseinheit inkl. Krafttraining auf dem Programm. Im Anschluss lud Trainer Arne Schlausch bzw. die Eltern vom Trainer die Mannschaft zum Grillabend ein, bevor es zum Check-In ins Hotel Thomsen in Delmenhorst ging.
Nach entspanntem Hotelfrühstück am Samstagmorgen wurden beide Busse erneut gesattelt und es ging zur Turnierstätte nach Habenhausen. Die Hinni-Schwenker-Halle ist bekannt für hitzige Partien, dieses Mal zeichnete sie sich vor allem für hitzige Temperaturen aus. Nichtsdestotrotz merkte man den Northeimer Jungs an, dass sie an diesem Tag Großes vorhatten. Gegen den vermeintlichen Turnierfavoriten aus Emsdetten (Oberliga Westfalen) legte der NHC los wie die Feuerwehr und spielte sich insbesondere in der ersten Halbzeit in einen Rausch. Gerade Julian und Ilja konnten immer wieder durch Einzelaktionen mit spektakulären Abschlüssen für Furore sorgen, fanden aber auch immer wieder die Nebenleute, besonders Nils am Kreis. Auch wenn die Luft knapp wurde, konnten wir am Ende auch aufgrund einer sehr guten Torhüterleistung von Fabi und Paul das Spiel mit 23:21 für uns entscheiden. Im zweiten Spiel gegen den Verbandsligisten der HSG Heidmark wurde schnell klar, dass dieses Match nur über den Kampf zu gewinnen war. Die Leichtigkeit aus Spiel 1 war weg und schnell liefen wir einem Rückstand hinterher. Doch die Jungs vom NHC zeigten neben der Spielfähigkeit eine weitere Tugend, auf die sie zurückgreifen können: Kampfgeist und Wille. Und so bog man am Ende das Spiel zu einem 24:23-Sieg. Aufgrund des vorbildlichen Verhaltens der Jungs auf und neben dem Platz entschied das Trainer-/Betreuerteam mit Michael Meyer, Ronny Alsleben (der am Samstag mit Julian nachgekommen war) und Arne Schlausch (das auf der Bank auch von Jana Wegner unterstützt wurde), dem Team nach dem gemeinsamen Essen an der Schlachte in Bremen noch zwei Stunden „Auslauf“ zu geben.
Am zweiten Tag waren die bisherigen Strapazen den Jungs sichtbar anzumerken. Lange und müde Gesichter trotteten Sonntagfrüh aus der Hotellobby, um mit etwa 30 Minuten Verspätung im Turnierplan das Spiel gegen den Gastgeber ATSV Habenhausen anzutreten. Und die Northeimer zeigten nichts von dem, was sie am ersten Turniertag auszeichnete. Kein Zugriff in der Abwehr, kein Durchschlag und keine Spielfreude im Angriff, was folgerichtig eine hohe Niederlage zur Quittung hatte. Beim letzten Spiel gegen den späteren Turniersieger vom SV Stöckheim blitzten diese Qualitäten in Halbzeit 1 nochmal auf und so gingen die Jungs vom NHC sogar mit einem Tor in Führung in die Halbzeitpause, konnten aber diese Leistung nicht halten und verloren am Ende deutlich und verdient.
Am Ende verbuchten die Northeimer einen ordentlichen 3. Platz und ließen als Verbandsligist sogar einen Oberligisten in der Gesamtabrechnung hinter sich. Die Jungs zeigten im Angriff streckenweise beeindruckenden Handball mit spektakulären Abschlüssen und schönen Kombinationen (insbesondere über den Kreis), ließen aber insbesondere die 1. Welle im Tempospiel und die Einbindung der (Links-)Außen im Positionsspiel vermissen. In der Abwehr wurde das ballseitige Verschieben mit entsprechender Sicherung des Nebenmanns (zumindest an Tag 1) immer wieder forciert und die Mannschaft konnte sich nahezu immer auf das Torhüterduo verlassen – während es an Tag 2 an Körpersprache und Härte im Zweikampfverhalten fehlte, was die Mannschaft in der nachfolgenden Manöverkritik selbstkritisch anmerkte.
Ein Dank geht an den Fruchthof Northeim für das gesponserte Obst, an das Hotel Thomsen für die Unterbringung und Gastfreundlichkeit sowie an die Trainer-Eltern und Flo(rian) für die überragende Unterstützung neben dem Platz (uh-uh-uh)!
Aug. 30, 2023
Früh ging es los am Samstag, den 26.08.2023. Ziel war der Pelikan-Cup in Peine. Dadurch, dass das erste Saisonspiel gegen den TV Hannover-Badenstedt II aufgrund dessen Rückzugs entfiel, hatte man noch eine Woche mehr Vorbereitungszeit auf die kommende Saison in der Vorrunde zur Oberliga. Diese nutzte man durch die Teilnahme am besagten Pelikan-Cup.
Als Gegner waren vor Ort die Landesligisten SG Zweidorf/ Bortfeld, Peiner SG 04, HSG Wennigsen/Gehrden und FC Viktoria Thiede. Ebenfalls aus der Vorrunde zur Oberliga (aber aus einer anderen Gruppe) wollte auch der TSV Burgdorf sich den Pokal holen. Komplementiert wurde das Teilnehmerfeld noch durch den Regionsoberligisten SG Misburg, gegen den wir auch ins Turnier starteten. Hierbei wurden wir unserer Favoritenrolle gerecht und besiegten die SG Misburg im 20-minütigen Testspiel mit 21:3. Als nächstes standen die beiden aus der Vorwoche bekannten Mannschaften aus Thiede und Zweidorf uns gegenüber. In beiden Spielen waren wir nicht wirklich wach und kamen überhaupt nicht rein in die Partie. Wir gewannen zwar beide Spiele mit jeweils 11:8, konnten aber nicht unser Leistungspotential abrufen und waren entsprechend unzufrieden. Besserung musste her gegen die Mädels der TSV Burgdorf, die sich zusammen mit der Peiner SG 04 als stärkste Konkurrentinnen auf den Turniersieg darstellten. Heiß wie Frittenfett gingen wir in die Partie, waren hochkonzentriert und zeigten (abgesehen von ein paar nicht signifikanten technischen Mängeln) eine sehr ansehnliche Leistung. Insbesondere Lea zeigte in dem Spiel, was sie alles drauf hatte. Dies sollte sich lohnen, aber dazu später mehr. Wir gewannen folgerichtig gegen die guten Burgdorferinnen mit 15:10. Anschließend siegten wir auch gegen die HSG Wennigsen/ Gehrden mit 19:8 und es stand das zweite entscheidende Spiel um den Turniersieg an, welches zugleich auch das letzte Spiel im Turnier war. Die Halle kochte, es war unglaubliche Stimmung. Die sympathischen Burgdorferinnen, mit denen wir uns gut verstanden, feuerten uns hingebungsvoll an. Getragen durch den Support konnten wir die Gastgeberinnen mit 12:7 besiegen und uns damit den Turniersieg sichern. Vielen Dank an dieser Stelle für diese grandiose Unterstützung und beste Genesungswünsche an den verletzten Schiedsrichter. Lea, die ein fantastisches Turnier spielte, wurde von den Trainern der anderen Mannschaften zur MVP des Turniers gewählt und entsprechend bei der Siegerehrung ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch Lea.
Ansonsten half das Turnier enorm Feinjustierungen vorzunehmen und die Mannschaft weiter einzuspielen. Danke an den Organisator für die Turnierdurchführung. So geht nun die Mannschaft bestens vorbereitet in die Saison. Und es stehen auch gleich zwei Kracher direkt zum Beginn an: Zunächst geht es zum sehr schweren Auswärtsspiel zur JSG Fredenbeck/Stade. Anschließend kommt der Buxtehuder SV. Die NHC-Mädels haben es damit also gleich in den ersten beiden Spielen mit den Favoriten auf die Oberligaqualifikation zu tun.

Aug. 25, 2023
Aufgrund der Tatsachen, dass die Saison zur Vorrunde zur Oberliga bereits sehr früh (am 26.08.23) beginnen sollte und der Großteil der Mädels während der Sommerferien im wohlverdienten Urlaub weilte (durchschnittliche Trainingsbeteiligung von 5 bis 6 Mädels), mussten schnell Tests her. Viel Zeit war nicht. Nach 2 Trainingseinheiten mit dem gesamten Team stand bereits am Donnerstag, den 17.08.2023 das erste Testspiel nach den Sommerferien an. Es war zugleich auch das überhaupt zweite Spiel, was die Mädels in dieser Konstellation so miteinander bestritten. Aus der alten B1 waren mit Annika, Jule und Lea ja nur noch drei Mädels übriggeblieben.
Wir besuchten am 17.08.2023 die HSG Blomberg-Lippe II. Gespielt wurde also in der Ulmenallee in Blomberg. Das Testspiel und eigentlich auch alle weiteren Tests an dem Wochenende standen unter dem Motto: „Probieren geht über Studieren“. So testete das Trainerteam Busse/Hannemann/Lüer sämtliche Konstellationen in der Aufstellung durch. Gegen Blomberg-Lippe II entschied man sich für einen Blockwechsel nach jeweils der Hälfte der Spielzeit beider Halbzeiten. Egal in welcher Formation wir spielten, wir dominierten die Partie. So konnten wir folgerichtig dieses erste Spiel mit der Mannschaft mit einem deutlichen 37:11-Sieg abschließen. Vielen Dank an dieser Stelle an die fairen Gastgeberinnen, die uns ermöglicht haben, unter der Woche bei ihnen testen zu dürfen.
Nach einem Regenerationstag Pause ging es dann am Samstag, 19.08.23, nach Königslutter zum Mandala Cup, der dort zum zweiten Mal vom HSV Warberg/Lelm ausgetragen wurde. Das Teilnehmerfeld las sich recht stark. So spielten wir jeder gegen jeden in einer Gruppe gegen den VfL Herford (Oberliga Westfalen), die SG OSF Berlin (Oberliga Ostsee-Spree), den TuS Bothfeld (Vorrunde Oberliga HVNB) sowie die Landesligisten SG Zweidorf/Bortfeld, FC Victoria Thiede sowie die Gastgeberinnen vom HSV Warberg/Lelm. Auch in diesen sechs Spielen setzte sich die Experimentierfreude des Trainerteams fort. So spielten wir eigentlich durchweg in unterschiedlichsten Konstellationen – ohne dabei einen signifikanten Leistungs- und Reibungsverlust wahrnehmen zu können. Unser erstes Spiel bestritten wir gegen den VfL Herford. Dadurch, dass es überhaupt erst unser zweites Spiel zusammen ist (und wahrscheinlich auch der frühen Uhrzeit geschuldet) war noch gehörig Sand im Getriebe. Mit Ausnahme von Annika, die insgesamt ein absolut bärenstarkes Turnier spielte, war unser Spiel doch sehr fehlerbehaftet. Dennoch konnten wir uns gegen die Herforderinnen mit 12:9 durchsetzen. Von nun steigerten wir aber unsere Leistung kontinuierlich. Entsprechend deutlich wurde das auch in den Ergebnissen der 20minütigen Turnierspiele deutlich: Gegen Berlin siegten wir mit 16:8, gegen Thiede mit 12:5, gegen Bothfeld gar mit 19:4, gegen Warberg mit 11:7 und schließlich gegen Zweidorf mit 16:5. In keinem Spiel kassierten wir mehr als 10 Gegentore in 20 Minuten. Das zeigt bereits, wie stabil die Abwehr mit einer absolut zuverlässigen Annika dahinter zusammenstand. Die Mädels agierten als Kollektiv wie eine Wand hinten und ließen nur wenig zu. Kleine Abstimmungsprobleme gibt es natürlich nach wie vor, das Trainerteam ist aber sehr positiv gestimmt, diese auch noch in den Griff zu bekommen. Der Angriff – wie die Ergebnisse zeigen – lief auch bereits gut. Insbesondere das Tempospiel war bereits sehr fortgeschritten. Mit der Leistung und den damit verbundenen Turniersieg können die Mädels stolz und sehr zufrieden sein. Als Belohnung gab es seitens des Turnierveranstalters ein „maßgeschneidertes“ Erinnerungsshirt und seitens des Trainerteams nebst lobenden Worten die Fahrt zum großen „M“. Jule hatte mit 82 km/h den stärksten Wurf aller Mädels auf dem Turnier und erhielt als Preis noch ein Shirt. Auch für das Trainerteam hat sich das Turnier sehr gelohnt, denn es konnten wichtige Kenntnisse hinsichtlich möglicher Konstellationen und Positionen gesammelt werden. Vielen Dank an die tolle Organisation des Turnierveranstalters aus Warberg.
Der „Testmarathon“ wird abgeschlossen mit einem finalen Testspiel gegen unseren Nachbarn (und Landesligisten) HSG Rhumetal in Katlenburg. Zuvor schauten wir uns noch die Vorstellung der 1. Herren an, die ebenfalls gegen die HSG Rhumetal ihr erstes Heim-Testspiel austrug und gewann. Die Mädels besiegten die Rhumetalerinnen sehr deutlich mit 15:35 und das trotz zahlreicher verworfener Bälle (insgesamt 23 sausten am Tor vorbei oder wurden gehalten) und technischer Fehler (hier zählten wir 24 insgesamt). Dies soll nun kontinuierlicher gesenkt werden, damit das Spiel noch reibungsloser ablaufen kann.
Aug. 22, 2023
Mit Sebastian Bialas hat ein Nachwuchstalent des Northeimer HC den Sprung zum SC Magdeburg geschafft. Nach einem Probetraining zeigten sich die SCM Verantwortlichen sehr zufrieden mit den Leistungen des Northeimers und boten ihm einen Wechsel nach Magdeburg an. Er soll in Magdeburg für die Bundesliga A-Jugend und die SCM Youngsters in der 3. Liga antreten.
“Diesen Wechsel sehen wir mit lachenden Augen – aber verdrücken uns auch ein kleines Tränchen”, verrät Jugendkoordinator Ollo Wode. “Denn mit Basti verlässt uns ein Talent der ersten Stunde.” In der Tat ist Bialas ein waschechtes Eigengewächs des Northeimer HC und ganz eng verknüpft mit dem Aufschwung der Jugendarbeit des NHC der letzten 10 Jahre. Er startete als “Tiger” bei den Minis, durchlief alle Jahrgangsstufen beim NHC und wurde bereits als D-Jugendlicher in der C-Jugendoberliga eingesetzt: “Und zwar auf der ungewohnten Rechtsaußenposition”, so sein damaliger Coach, “weil er in der Abwehr ein echter Beißer war!” Lohn war die vorzeitige Einladung zur HVN-Auswahlsichtung.
In den Folgejahren zeigte sich, dass Basti das Zeug zum Spielmacher hat. Auf der Rückraum-Mitte geht mittlerweile kein Weg mehr an ihm vorbei. Basti besticht neben Disziplin und Siegeswillen durch unbändigen Trainingseifer. So prägte er das “Sport-Outpull-Programm” (Training am Vormittag) am Corvinianum mit und war mit seiner Nominierung zum HVNB-Auswahlspieler das letzte entscheidende Puzzleteil, was es dem Gymnasium Corvinianum Northeim ermöglichte, als “Partnerschule des Leistungssports in Niedersachsen” zertifiziert zu werden. Basti lebt den Handballsport und ist für unsere jungen SpielerInnen ein Vorbild auf und abseits des Feldes, der auch gern sein Wissen weitergibt, sei es als Schulsportassistent, wenn sich das Corvinianum an den städtischen Grundschulen präsentiert oder als Trainer von Kinder- und Jugendmannschaften.
Der NHC verliert eine klare Identifikationsfigur, freut sich aber dennoch, ein weiteres Talent in den Spitzensport gebracht zu haben und wünscht Basti alles erdenklich Gute! Jetzt ist Magdeburg erst recht eine Reise wert.

Fotos: Spieker Fotografie.
Aug. 11, 2023
Am Samstagnachmittag testete sich die mA und ein Teil der zweiten Herren erstmals wieder nach der Sommerpause gegen die 1. Herren der HSG Rhumetal, welche im letzten Jahr den Aufstieg in die Verbandsliga klarmachen konnten. Nachdem die Jungs um Frank Mai, der zu dieser Saison beide Mannschaften übernimmt, erst zwei Tage zuvor in den Trainingsbetrieb gestartet sind und der Abgang von Sebastian Bialas noch unkompensiert war, war der 29:24-Auswärtserfolg durchaus hoch anzurechnen.
Die Partie in Katlenburg startete ziemlich ausgeglichen mit Torerfolgen. Erst einige Minuten nach Anpfiff konnte sich der NHC leicht absetzen (4:7, 13.) Diesen Vorsprung bauten die Northeimer Jungs auch bis auf 5 Tore kurz vor der Halbzeit aus, bis es mit Pausenpfiff 14:17 stand. Die zweite Halbzeit startete durchwachsen in der Offensive, aber dementsprechend grandios hinten. Mick Crazius vernagelte das Tor und so konnte die Mannschaft um Mai/Wilken erneut einen größeren Vorsprung erarbeiten. Am Ende stand ein 24:29 auf der Anzeigetafel, welches zeigt, dass die Mannschaft mA/2. Herren, die dieses Jahr noch besser zusammenwachsen sollen als letztes Jahr, eine hohe Zielsetzung in der Landesliga anstreben können.
Für den NHC spielten:
Crazius, Dörflinger – Baumbach, Bayer, B. Bialas, Burandt, Hannemann, Loch, Ottleben, Ramazani, Straße, Tydecks, Vogel