Hauptrunde der Mini-WM 2026 erreicht ! (mD)

Hauptrunde der Mini-WM 2026 erreicht ! (mD)

Das Highlight der Saison – die Mini-WM des HVNB – ist am ersten Maiwochende für uns gestartet. Lange haben wir diesem großem Event entgegengefiebert. Schließlich sind wir amtierender Vize-Weltmeister, durch die knappe Niederlage im Finale gegen TSV Hannover-Burgdorf im Vorjahr.
In acht Vorrundengruppen gehen jeweils 32 Teams aus der weiblichen und männlich/gemischten D-Jugend an den Start. Die besten drei Teams aller Vorrundengruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde, wo sie auf drei Teams einer anderen Hauptrundengruppe treffen. Die Erst- und Zweitplatzierten der Hauptrunde erreichen schließlich das große Finalturnier, das am 30. Mai 2026 in Sehnde gespielt wird. Wie es sich für eine WM gehört, wird vor jedem Spiel die Nation mit ihrer jeweiligen Nationalhymne geehrt. Ein echtes Erlebnis für die Jungs.
Wir starteten als die Nation Rumänien in dieses Turnier. Angereist sind wir mit einem Kader von 17(!) Spielern, die rollierend zum Einsatz kamen. Mit dem Lehrter SV (Kroatien), dem Gastgeber SG Zweidorf-Bortfeld (Japan) und den Füchsen aus Hiddestorf (Dänemark) hatten wir eine starke Vorrundengruppe erwischt.
Das erste Spiel gegen den Lehrter SV war keine echte Herausforderung. Zu groß waren die körperlichen und sportlichen Unterschiede beider Teams. Und so gewannen wir relativ mühelos 22:3 bei 20 Minuten Spielzeit. Nahezu alle Spieler hatten in dieser Partie ihre Spielzeit und ließen dem Gegner nur wenig Chancen.
Im zweiten Spiel gegen die Gastgeber aus Zweidorf-Bortfeld (Japan) wurde es dann schon herausfordernder. Nach 10 Minuten konnten wir uns eine erste beruhigende Führung mit 10:7 erspielen. Malo Kühn sorgte in diesen Minuten für wichtige Treffer. In der zweiten Hälfte der Spielzeit war es dann überwiegend Anton Hartdegen, der nicht zu stoppen war. In Summe glänzte aber das komplette Team und feierte am Ende den verdienten 18:13 Sieg.
So kam es im letzten Gruppenspiel gegen die Füchse aus Hiddestorf (Dänemark) zum Spiel um den Gruppensieg der Vorrunde. Das Team aus der Nähe von Hannover ist uns aus Freundschaftsspielen bereits gut bekannt. Wir wussten um die hohe Geschwindigkeit, mit der die Füchse zu Werke gehen und versuchten das Team darauf einzustellen. Leider aber konnten wir den Druck besonders in den ersten Minuten nicht stand halten. Nach 3,5 Minuten waren wir beim Stand von 4:0 gegen uns bereits gezwungen unsere einzige Auszeit zu nehmen und die Jungs wach zu rütteln. Wir stellten die Defensive ein wenig um und nahmen leichte Veränderungen vor. Nach dem 6:1 gegen uns fingen wir uns langsam und kamen wieder besser ins Spiel. Angeführt von Malo Kühn, der Verantwortung übernahm, verkürzten wir nach 12 Minuten auf 11:8. Nun traf auch Florian Schulze in der Endphase und sorgte mit wichtigen Treffern für den Anschluss. So kamen wir auf das 16:14 in der 17. Minute und 18:16 in der 18. Minute auf 2 Tore heran. Doch leider konnten wir unsere Chancen nicht erfolgreich nutzen. Am Ende gewannen die Dänen dieses Spiel letztlich verdient 19:16.
Zu nachlässig agierten wir anfangs in der Defensive und die personelle Umstellung auf einzelnen Positionen zeigte leider nicht die erhoffte Wirkung. Hiddestorf war defensiv top aufgestellt gegen uns und hatte auch den größeren Willen das Spiel zu gewinnen.

Schade, aber das Turnier ist noch lang. Als Tabellenzweiter der Vorrunde nehmen wir nun +2 Punkte mit in die Hauptrunde und haben immer noch alle Chancen in die Finalrunde einzuziehen . Wir werden alles tun um die Nation Rumänien noch weiter gebührend zu vertreten. Besonderer Dank geht an die guten Gastgeber aus Zweidorf-Bortfeld und die mitgereisten Schlachtenbummler, die uns lautstark anfeuerten.

Kader Rumäniens: Eike “Hexer” Splittgerber, Henry Koblitz (beide Tor), Malo Kühn, Anton Hartdegen, Florian Schulze, Noah Lohmann, Hannes Beuter, Ole Micheletti, Lenni Micheletti, Moritz Funke, Marlon Braukmüller, Justus von Roden, Carl Medecke, Emilio Blawe, Jannes Heise, Linus Kühn, Leonas Besser, Benno Weppner

Niederlage zum Abschluss (mC1)

SG Börde – mC1 30:25 (15:12)
Im letzten Spiel der Saison ging es für die mC1 zur SG Börde. Im Duell der beiden punktgleichen Teams ging es um die Vizemeisterschaft in der Oberliga Süd. Dabei gestaltete sich die Anreise zu diesem Spiel aufgrund der Autobahnsperrungen schwierig und langwierig, so dass die gesamte Strecke über Land bewältigt werden musste. Bei sommerlichen Temperaturen in der Halle gelang Lennox die 0:1 Führung. Bis zum 3:3 nach 5 Minute gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Hiernach riss allerdings der Faden im Angriffsspiel, unvorbereitete Abschlüsse und technische Fehler nutzten die Gastgeber, um sich nach 10 Minuten auf 8:3 abzusetzen. In der Folge kamen die NHCler gestützt auf einen starken Jasper im Tor wieder besser ins Spiel. Paul und Lennart waren im Angriff erfolgreich, so dass die NHCler beim 9:7 nach 16 Minuten wieder in Schlagdistanz waren. In die Pause ging es schließlich mit einem 15:12 Rückstand. Für Halbzeit 2 nahmen sich die Jungs viel vor. Ben sorgte in seinem letzten NHC Spiel (er wechselt zur kommenden Saison komplett zur Reckenschmiede nach Hannover, wofür wir ihm alles Gute wünschen) mit viel Dynamik für einige Treffer auf Halbrechts. Beim 19:15 schnupperten die NHCler noch an Punkten. Wie in der ersten Halbzeit hatten die Jungs aber leider wieder eine Schwächephase mit vielen Fehlern im Angriff, die die Gastgeber um ihren starken Mittelmann und Halblinken nutzten, um sich auf 23:15 nach 38 Minuten abzusetzen. In der Schlussphase stemmten sich die NHCler noch einmal gegen die Niederlage, entscheidend verkürzen konnten sie jedoch nicht mehr. Dafür war insbesondere die Angriffsleistung an diesem Tag zu schwach. Am Ende stand eine 30:25 Niederlage auf der Anzeigetafel. Mit 28:8 Punkten beendet die mC1 die Saison auf einem guten 3. Platz, in einer Saison, in der vielleicht auch etwas mehr möglich gewesen wäre. Jetzt geht es für die Jungs in die Vorbereitung auf die Relegation zur Regionalliga, die für die zukünftige mC bereits am 09.05.2026 mit der 1. Runde in Anderten beginnen wird.
Es spielten: Jasper Bierwirth und Bennet Kubat im Tor; Lennart Kirchhoff (5), Paul Mildner (5), Lennox Rebel (4), Ben König (3), Marcel Elsässer (2), Felix Jahn (2), Jakob Heise (1), Anton Hartdegen (1), Kjell Weißenborn (1), Ferris Hoffmann (1), Hannes Möslein.

Derbysieg zum Abschluss (wA)

Derbysieg zum Abschluss (wA)

Zum letzten Saisonspiel der Oberliga Saison 2025/26 war die wA-Jugend zu Gast bei der HSG Rhumetal. Auch wenn die Meisterschaft bereits vorzeitig entschieden war, wollten wir gegen den direkten Tabellennachbarn im Derby nochmal alles geben und zwei weitere Punkte auf unser Konto einfahren. Am Ende stand ein verdienter 20:27 (12:14)-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel und wir beenden die Saison letztendlich als Oberligameister mit 35:1 Punkten.
Zu Beginn der Partie verlief das Spiel zunächst relativ torarm und umkämpft. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, jeder Angriff und jede Torchance musste hart erarbeitet werden. Bis zur 18. Spielminute war das Spiel ein ausgeglichener Schlagabtausch, bis wir uns bei einem Spielstand von 9:9 mit zwei sehenswerten Aktionen von Mia-Amelie Busse und Lea Heiduck erstmals leicht absetzen konnten. Dieser Vorsprung hielt allerdings nicht lange an, denn Rhumetal glich gerade mal zwei Minuten später schon zum 11:11 aus. Defensiv zeigten wir über die Partie hinweg eine stabile Leistung, hatten jedoch vor allem in der ersten Halbzeit noch Abstimmungsprobleme, denn auf den Außenpositionen wurde teilweise zu früh ausgeholfen, wodurch Rhumetal immer wieder über ihre Haupttorschützin zu einfachen Abschlüssen kam. Kurz vor der Halbzeit gelang es uns durch sehenswerte Treffer von Stella Mildner im 1-gegen-1, sowie durch Leyla Bodenstab im Gegenstoß erneut einen Vorsprung zu erarbeiten und zur Halbzeit mit 12:14 in Führung zu gehen.
Nach dem Seitenwechsel blieb Rhumetal zunächst dran, jedoch konnten wir unseren Vorsprung in dieser Phase entscheidend ausbauen und in der 35. Spielminute mit 13:18 in Führung gehen. Wir stellten in der zweiten Halbzeit eine verbesserte Defensive und unsere Außenspielerinnen Emma-Sophie Busse, Julia Siebeneicher und Sophie Binding hatten die gegnerischen Außenspieler voll im Griff und konnten teilweise einfache Ballgewinne erzeugen. Als die Anzeigetafel einen Spielstand von 17:20 anzeigte drohte das Spiel in der 42. Minute zu kippen, da uns im Angriff kurzzeitig die Ideen fehlten. Jedoch behielten wir, auch mit unserem heutigen kleinen Kader, die Nerven und glücklicherweise patzte Rhumetal in dieser Phase mit drei vergebenen 7-Metern, die von unserer Torhüterin Annika Kulze entschärft wurden. Nach fünf Minuten erlöste Merle Gebhardt den eigenen Torfluch mit einem schönen Wurf aus zweiter Reihe und erzielte für uns das 17:21. In den letzten Minuten ließen wir anschließend nichts mehr anbrennen und spielten die Begegnung souverän zu Ende. Mit dem Schlusspfiff stand ein 20:27-Erfolg auf der Anzeigetafel, womit wir eine überragende Saison siegreich beenden konnten. Besonders in diesem letzten Saisonspiel hat das Team noch einmal gezeigt, was es auszeichnet: Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und die Fähigkeit auch in schwächeren Phasen nicht aufzugeben.
Mit diesem deutlichen Sieg und einer insgesamt herausragenden Saisonleistung mit einem Punkteverhältnis von 35:1 mussten wir in dieser Saison nur einen einzigen Punkt abgeben. Das liegt vor allem daran, dass alle Spielerinnen in den Spielen Verantwortung übernahmen und Kampfgeist zeigten und so die gesamte Mannschaft vorrantrugen. Auch wenn wir vor zwei Wochen in Edemissen lange deutlich zurücklagen, zeigte unser Team Charakter und kämpfte sich zu Ende zurück ins Spiel. Diese Meisterleistung war in dieser Saison kein Einzelfall. Oft starteten wir unsicher ins Spiel und erlaubten uns rückblickend einige unnötige Schwächephasen. Wenn dann aber manchmal wirklich nichts funktionierte, fanden unsere Trainer Carsten Barnkothe und Sina Barnkothe-Seekamp immer die richtigen Worte und halfen uns auf diese Weise aus einigen schwierigen Spielphasen heraus.
Ein großes Dankeschön gilt zunächst erstmal Klara Schwede und Mathilda von Roden aus der wB-Jugend, welche uns über die gesamte Saison hinweg tatkräftig unterstützt haben. Zudem möchten wir ein großes Dankeschön an all unsere Fans richten, die uns heute und die gesamte Saison über zahlreich unterstützt haben!
Aber auch an alle Spielerinnen, denn jede trug mit vollem Einsatz zu diesem Sieg und der Meisterschaft der Oberliga 2025/26 bei! Dazu gehören natürlich auch Spielerinnen wie Hanna Deutsch, Emilie Hasenjäger, Mira Berke und Ina Dörflinger, die heute leider nicht gespielt haben, aber die Saison über genauso viel zur Meisterschaft beigetragen haben.
Für den NHC spielten: Annika Kulze (Tor), Stella Mildner (2), Sophie Binding, Lea Heiduck (9), Merle Gebhardt (8), Leyla Bodenstab (6), Emma-Sophie Busse, Julia Siebeneicher, Mia-Amelie Busse (2)
Zum Team gehören außerdem: Hanna Deutsch, Emilie Hasenjäger, Mira Berke und Ina Dörflinger

Vizemeisterschaft für die männliche A-Jugend!

Vizemeisterschaft für die männliche A-Jugend!

Am letzten Spieltag der Saison 2025/26 rastete der NHC noch auf dem vierten Tabellenplatz, durch einen Auswärtssieg beim TV Jahn Duderstadt sollte jedoch noch mindestens ein Platz gut gemacht werden, je nach Ausgängen der Spiele der Ligakonkurrenz, war sogar noch mehr drin.
Entsprechend war auch das Spiel gegen den Tabellenletzten eine sehr wichtige Partie, nicht nur weil es für drei Akteure das letzte A-Spiel sein sollte, sondern weil man sich entsprechend positiv aus der Saison verabschieden wollte. Das gelang dem NHC in der ersten Spielhälfte jedoch nur mäßig, wir brauchten sehr lange, um wirklich anzukommen. In den ersten Minuten war es in der Duderstädter Halle einfach zu still, die Akteure schienen noch den Feiern des Vorabends nachzutrauern und die berühmte Stecknadel konnte fallen gehört werden. Bis dato keine Emotionen, hier noch einmal wie in vorangegangenen Spielen einen Handballkracher abzufeuern. Entsprechend stand es nach gut fünf Minuten erst 1:1, das dritte Tor des Spiels warf Duderstadt in der neunten Minute. Die Hausherren machten das nach ihren Möglichkeiten recht schlau, spielten ewig lange Angriffe, bevor die Spielmacher Diercks und Borchardt dann den Ball einschweißten. Der NHC hingegen machte sich das Leben selbst schwer, warf in den Hünen-Mitteblock oder begann die eigenen Angriffe mit zu vielen technischen Fehlern. Entsprechend schleppte sich das Spiel, investiert wurden bisher knapp 20% der eigentlichen Möglichkeiten (4:2, 5:5, 9:9). Die Mannschaften trennten sich mit einem unspektakulären 10:10 zur Halbzeit. Das geht weitaus besser und war auch allen NHC-Spielern sehr bewusst.
In der Kabine wurde der Deal geschlossen, dass nun alle endlich aktiver werden müssen, um dadurch vor allem auch emotional in das Spiel zu investieren. Wir alle geben liebend gern unsere Freizeit für dieses Hobby und fahren auch gerne auswärts, jedoch nicht für das bisher Gebotene (immer wieder mit dem Verweis wie verdammt gut wir das gegen andere Teams sehr oft bereits auf die Platte gebracht hatten). Zurück auf dem Spielfeld konnte man das Erwachen endlich merken, auch wenn es noch etwas dauerte, bis sich dies auf der Uhr in Toren bemerkbar machte. Von Minute zu Minute steigerte sich die Mannschaft, mit der Schlussviertelstunde waren wir aufgewacht und rissen das Spiel an uns (12:13, 15:15, 15:17). Innerhalb von fünf Minuten zeigen wir Zähne und Bock auf Handball, die Partie dreht sich in Windeseile (17:17, 17:22). Dies hätte sogar in dieser Phase noch höher ausfallen können, da wir noch einige schön erwirtschaftete Chancen liegen gelassen haben. Das ist aber überhaupt kein Problem, weil endlich Handballstimmung herrschte! Obwohl wir immer wieder in Unterzahlspiel gerieten, war auch dies unproblematisch, da die Nebenleute dann einfach entsprechend eine Schippe drauflegten und somit den temporären Ausfall kompensierten. Final konnte das Spiel dann doch recht klar mit 20:26 gewonnen werden.
Durch die weiteren Ergebnisse des Spieltags, rutschte der NHC wieder auf den zweiten Platz und ist damit Vizemeister der Saison 2025/26. Damit geht eine Reise zu Ende, die vor der Saison so nicht abzusehen war, deshalb kann man gemessen an der Entwicklung aller Spieler wirklich sehr zufrieden mit diesem Ergebnis sein. Es geht jedoch direkt weiter mit dem Fokus auf die ausstehende Qualifikation für die Regionalliga 2026/27, die wir möglichst erfolgreich bestreiten wollen. Dazu müssen wir aber zukünftig den brachialen Bock am besten bereits vor dem Aufwärmen an den Tag legen sowie vor allem dann auf das Spiel übertragen. Bei breiter Trainingsbeteiligung vorab, können dann auch die Relegationsspiele erfolgreich bestritten werden.
Neben diesem positiven Saisonergebnis sind mit dem altersbedingten Ausscheiden von Narin, Anton und Linus auch drei Abgänge aus der männlichen A-Jugend zu verzeichnen. Drei Spieler, die einen sehr wesentlichen Beitrag zum Gelingen und Erreichen dieses Platzes geleistet haben. Narin als Spieler, der nicht nur die Mannschaft führte, sondern vor allem in den Einzelaktionen kaum in den Griff zu bekommen war. Anton, der mit seinen Leistungen im Tor immer wieder entscheidende Bälle oder sogar ganze Spielphasen prägte und auf Gewinn ummünzte. Und Linus, der auf Rechtsaußen für eine Rechtskralle einen klasse Job machte, hoch und runter sprintete und auch hinten wieder seine Position vernagelte. Nicht nur gehen damit tolle Spieler, sondern auch klasse Menschen, die der lebende Beweis für ein positives Mannschaftsgefüge sowie das menschliche Miteinander durch den Sport sind. Euch alles Gute im Herrenbereich!
Für den NHC spielten: Paul Meyer (Tor), Fabian Triller (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Narin Ledermann (11), Jannik Benic (4), Haakon Guittonnet (4), Linus Wode (2), Mikkel Friedrichs (2), Till Gunkel (1), Paul Bode (1), Florin Henkel (1), Gavin Heinze, Kjell-Lasse Wode, Jan Hennecke.

„Be gone, the Sport is at its Best“ vs. „Life is a Rollercoaster“ (mB1)

„Be gone, the Sport is at its Best“ vs. „Life is a Rollercoaster“ (mB1)

NHC mB1 – VfL Hameln 41:25 (21:13)
Finale Furioso in der Schuhwallhölle: Das Schwarze Rudel fegt den VfL Hameln aus der Halle, nimmt so eindrucksvoll Revanche für die Hinspielniederlage und rückt in Abschlusstabelle auf Rang 3 vor.
Von Beginn an zeigten sich die Northeimer Jungs von ihrer besten Seite. Die körperlich starken Gegner wurden unter Führung vom bärenstarken Arved Baumbach kompromisslos bekämpft und hatten ihre liebe Mühe, überhaupt zum Abschluss zu kommen, so stark präsentierte sich das schwarze Abwehrbollwerk. Dahinter stand ein erneut bärenstarker Zerberus Florian Holler, der den Rattenfängern dann auch den letzten Nerv raubte und eindrucksvoll seine HVNB Nominierung rechtfertigte. Nach vorn lief der Express mit Volldampf so dass der Gästecoach bereits früh die erste Auszeit nahm (4:0, 5.). Das tat der Spielfreude der Heimmannschaft aber keinen Abbruch, so dass bereits zur Pause beim Stand von 21:13 die Messe gelesen schien.
Aber auch nach der Pause wirbelten die Hausherren gnadenlos weiter. HVNB-Keeper Ole Pajung, der für Flo Holler nun das Northeimer Tor hütete, knüpfte nahtlos an dessen Leistung an und zeichnete sich mit tollen Paraden aus. Auch im letzten Spiel zeiget das Northeimer Keeper-Duo, dass es das beste der Liga ist. Überhaupt zeigte das Schwarze Rudel seine beste Saisonleistung im letzten Spiel. Spielfreude, Teamgeist, Disziplin pur, so dass Meckerkeks Ollo Wode aus dem Loben gar nicht mehr herauskam. Das beste kommt ja – nicht nur nach Shakespeare – bekanntlich zum Schluss und diesen hätte auch Steven Spielberg nicht besser inszenieren können: Coach Wode nimmt bei 49:54 die Auszeit um den zum GWD Minden wechselnden Maximilian Hartdegen im Teamkreis gebührend zu verabschieden. „Schuhwallhölle, Schuhwallhölle, hey, hey!“ klingt es lautstark für die Dauer der Auszeit aus dem Mannschaftskreis. Max verdrückt sich eine Träne der Rührung und sagt „Kempa, lang über außen“ an. Anpfiff, Doppelpass, butterweicher Zucker-Sahne-Pass von Jan Jäger auf den fliegenden Leitwolf, der das Ding mit der Schlusssirene sensationell vollendet… Gänsehaut pur!
Im Anschluss wurde auch Coach Wode vom Team verabschiedet, bevor sich alle B-Jungen und Eltern die PiPaPo-Pizza schmecken ließen. „Es war eine Saison mit vielen Höhen und einigen Tiefen – wie ein Rollercoaster eben, der aber mit einer Sahneleistung oben endet. Der dritte Platz in dieser Liga ist aller Ehren wert und die Jungs haben sich weiterentwickelt und das nicht nur im Handball. Mein Dank geht aber auch an das Elternteam, das die NHC-Familie bereichert hat und das sicherlich auch in den nächsten Jahren weiter tun wird. Max wünschen wir alles Gute beim Abenteuer Internat und JHBL. Die Tür steht immer offen!“, so der scheidende Coach.
Für den NHC spielten und trafen: Flo Holler, Ole Pajung (1 geh. 7m) im Tor; Leon Leupold, Max Hartdegen (11), Elias Franz (2), Oliver Kaulfuß (6), Jonathan Binnewies (2), Lasse Splittgerber, Arved Baumbach (2), Paul Bode (4), Jan Jäger (9), Till Richter (2), Erik Henkel (3)

Meisterlicher Auswärtssieg (mD1)

Meisterlicher Auswärtssieg (mD1)

mD1 des NHC gewinnt 23:50 in Rhumetal

Am Sonntag, den 26.04.2026, kam es nun zum letzten Saisonspiel für unsere D1 vom NHC. Der Gegner war der Lokalrivale HSG Rhumetal, die uns
in der Burgberghalle zu Katlenburg empfingen.
Die Meisterschaft ist zu unseren Gunsten bereits seit einigen Spieltagen entschieden, so wollten wir heute den letzten Vergleich der Spielzeit
25/26 noch einmal richtig geniessen. Mit offensiver Deckung begannen wir die Partie und entnervten damit die HSG Rhumetal komplett. Die ersten Angriffe fingen wir nahezu jeden Ball ab und münzten dies in schnelle Tore um. Nach bereits 4 Minuten mussten die gegnerischen Trainer beim Stande von 1:7 (!) für den NHC die erste Auszeit nehmen.
Es ging das auf was wir uns vorgenommen hatten. Und so erspielte sich die komplette Mannschaft über die gesamte Spielzeit etliche Chancen, Tore von jeder Position und von jedem Spieler. Meisterlich! Zur Halbzeit stand es bereits entscheidend 11:25 für uns. Beide Torhüter Eike und Henry gaben der Mannschaft Rückhalt und brachten den Ball schnell ins Spiel. Moritz und Lenni lenkten und vollstreckten in der Mitte. Anton und Hannes, sowie auch Malo und Justus trafen nach Belieben von der Halbposition. Ole, Linus, Emilio und Marlon wirbelten auf den Außenpositionen und Noah und Carl stellten den Mittelblock am Kreis. Ole knackte zudem noch seine anvisierte 100-Tore Marke. Hannes Beuter markierte das 50. Tor für den NHC zum 23:50 Endstand.
Alles in allem waren die Trainer Christian Funke und Alexander Bruns-Micheletti mit dem Spiel aber auch der kompletten Saison hochzufrieden und sehr stolz auf die Leistungen der Schützlinge. Die Saison 2025/2026 beenden wir nun mit dem ersten Platz in der Regionsoberliga Süd und sind damit Meister in Südniedersachsen. 34:2 Punkte und über 700 (!) geworfene Tore lassen keine Zweifel an der verdienten Meisterschaft zu. Die 2 Maluspunkte gegen den MTV Geismar stören zwar, haben uns aber vielleicht zum richtigen Zeitpunkt wieder wach gemacht. Diese Konzentration benötigen wir nun in den bevorstehenden Meisterschaftsspielen der Handballregion Süd-Ost Niedersachsen gegen den MTV Braunschweig (21.05. und 23.05.2026), sowie der bevorstehenden Mini WM des HVNB am kommenden Wochenende (02.05.2026) als Nation Rumänien. Wir hoffen auf den “Wonnemonat Mai” und haben noch etwas vor!!
Es feierten: Eike “Hexer” Splittgerber, Henry Koblitz (beide Tor), Anton Hartdegen (10 Tore), Ole Micheletti (9), Malo Kühn (8), Lenni Micheletti (6), Hannes Beuter (4), Moritz Funke (3), Noah Lohmann (3), Emilio Blawe (2), Marlon Braukmüller (2), Justus von Roden (1), Linus Kühn (1), Carl Medecke (1)

Northeimer HC
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