März 10, 2018
Letztes Wochenende machte sich der TUS Bergen auf die lange Fahrt zu uns in die Halle. Wir waren dieses Spiel zwar mehr Spieler, aber immer noch geschwächt durch die derzeitige Grippewelle.
Wir starteten das Spiel direkt mit einem Tor für uns und gaben die Führung das gesamte Spiel nicht mehr aus der Hand. Der Angriff der Bergener Mädels scheiterte immer wieder an unserer gut funktionierenden Deckung, wodurch wir unsere erste Welle super ausspielen konnten. Somit entschieden wir die erste Halbzeit mit 14:7 für uns.
In der zweiten Halbzeit taten wir uns etwas schwer mit dem Tore werfen. Entweder hatten wir zu wenig Zug zum Tor oder schlossen zu frühzeitig ab. Dennoch konnten wir die Führung weiter behaupten und beendeten den Pflichtsieg mit einem Torestand von 25:18.
Vielen Dank für eure tatkräftige Unterstützung!
Nicht nur wir gewannen dieses Wochenende zu Hause, sondern auch unsere 2. Damen! Herzlichen Glückwunsch Mädels!
Am kommenden Samstag geht es für uns zum Hannoverschen SC.
Eure 1. Damen
März 6, 2018
In einer niveau-armen Begegnung siegte der NHC mit einer mittelmäßigen Leistung gegen einen überlasteten TuS Bergen mit 25:18 und wird sich vor dem Spitzenspiel gegen den Hannoverschen SC am kommenden Samstag steigern müssen. Der Mannschaft um Tanja Weitemeier (Neun Tore und weiter auf Platz zwei der Torschützenliste der Oberliga Frauen) merkte man in allen Phasen des Spiels an, dass die Grippewelle noch nicht ausgestanden ist. Selten sah man so viele vergebene Chancen von allen Positionen aus, und man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich der NHC zeitweise dem Niveau der Bergener anpasste. Doch dank einer konsequenten Abwehr und einer sicheren Tanja Weitemeier ging die erste Halbzeit mit 14:7 klar an den NHC. In der zweiten Halbzeit reichten dem Team von Carsten Barnkothe fünf Minuten, um auf 20:10 davon zu ziehen. Doch anstatt nun den Sack zuzumachen und Bergen mit einer hohen Niederlage nach Haus zu schicken, verlor der NHC den Faden und ließ den Gegner noch einmal auf fünf Tore herankommen – vielleicht auch angesichts der klaren Überlegenheit und der wenig überzeugenden spielerischen Leistung der Bergener Spielerinnen. Doch auch das Aufbäumen des TuS half wenig, denn Tanja Weitemeier und Marie Barnkothe vergrößerten den Abstand wieder auf sieben Tore. Einziger Aufreger der zweiten Halbzeit war eine gelbe Karte gegen die Bank: Merle Ziegler, die auf der Bank saß, erzielte ein schönes Tor – doch sie fehlte auf dem Spielbericht. Trainer Barnkothe ertrug die Verwarnung stoisch und sah seine Mannschaft den Sieg mit Routine nach Hause tragen.
Kader: Mugames, Post; Weitemeier 9, Marie Barnkothe 2, Sina Barnkothe, Aline Barnkothe 2, Thielebeule 1, Bäcker 7, Lösky, Gloth, Lucenko 1, Junghans 1, Strupeit 1, Ziegler 1.

Foto: Spieker Fotografie
Feb. 24, 2018
Am letzten Sonntag stand für uns ein absolutes Spitzenspiel an, denn mit den Damen von der Eintracht Hildesheim hatten wir keinen geringeren als den ungeschlagenen Tabellenführer zu Gast in unserer Schuhwallhalle. Aus diesem Grund war die Motivation ohnehin schon sehr hoch, wurde durch die Erinnerungen an die schmerzliche Niederlage aus dem Hinspiel aber in ganz neue Höhen gesteigert. Mit unserer seit sieben Spielen anhaltenden Siegesserie und dem Bewusstsein, dass wir als Kollektiv in der Lage sind jeden Gegner zu schlagen, gingen wir ins Spiel. Dementsprechend souverän starteten wir ins Spiel, wobei wir von Anfang an mächtig auf die Tempotube drückten. Unterstützt von einer Riesenstimmung auf der Bank und unseren treuen Fans auf den Rängen wurde jede gelungene Aktion bejubelt. Zunächst gestaltete sich das Spiel sehr eng und in der 14. Minute konnten die Flamingos, wie sich die Hildesheimerinnen nennen, mit einem Tor in Führung gehen. Carsten zückte also die Timeout-Karte und sortierte unser Spiel zum einen neu und versuchte zum anderen den kleinen Run der Gäste zu unterbrechen. Diese Maßnahme griff hervorragend, denn in den folgenden Minuten gelangen uns ganze 11 Tore während die Eintracht nur noch zweimal den Ball im Netz unterbringen konnte. Also blickten wir zur Halbzeit ziemlich ungläubig auf die Anzeigetafel, denn dort wurde eine 18:10-Halbzeitführung angezeigt. Das war schön und gut, uns war aber allen klar, dass man mit einer Halbzeit ja noch keine zwei Punkte im Sack hatte. Dementsprechend wiederholte sich bei uns im Kopf immer wieder derselbe Satz: „Jetzt bloß nicht einbrechen…!“ Hildesheim veränderte für de zweite Halbzeit die Deckungsformation und versuchte uns mit einer kurzen Deckung gegen Tanja aus dem Tritt zu bringen. Doch wir hatten Lösungen für diese Situation parat und hielten im Umschaltspiel weiter das Tempo hoch. Auf diese Weise gelang es uns den hochgehandelten Gegner immer weiter zu distanzieren. Irgendwann wurde es uns dann Stück für Stück bewusst, dass wir dieses Spiel nicht mehr verlieren konnten. Trotzdem musste man sich immer wieder zur Anzeigetafel umdrehen und sich vergewissern, dass das Ergebnis stimmte. Am Ende konnten wir gegen die beste Abwehr der Liga 37 Tore verbuchen und grandios Revanche für die Hinspielniederlage nehmen (der direkte Vergleich ist da völlig nebensächlich). Das nächste Spiel führt uns dann nach Hollenstedt, wo wir unsere Serie gerne fortsetzen möchten. In diesem Sinne #winnerwinnerchickendinner..
Eure 1. Damen
Feb. 12, 2018
Am letzten Samstag konnten wir die nächsten zwei Punkte einfahren. Wir gewannen 23:21 (11:13) beim MTV Rohrsen. Wenn man zwei Minuten vor Schluss zum ersten Mal führt, liegt die Vermutung nahe, dass dieser Sieg auch ein bisschen glücklich war.
Wir starteten schlecht in die Partie und lagen nach knapp 17 Minuten mit 5:10 hinten. Ein unsicheres Spiel nach vorne und eine mangelhafte Bewegung nach hinten hatten den Rückstand verursacht. Bis zur Halbzeitpause konnten wir uns etwas fangen und den Rückstand auf zwei Tore verkürzen (11:13).
In der zweiten Hälfte wiederholte sich dann das immer gleiche Spiel: Wir verkürzten unseren Rückstand auf ein Tor bzw. konnten in der 46. Minute sogar zum 16:16 ausgleichen. Wieder und wieder schafften wir es aber nicht, die Oberhand über das Spiel zu nehmen. Bis zum 20:21 (54.) war Rohrsen die führende Mannschaft. Insgesamt hatte sich unsere Abwehr aber stabilisiert und Duaa bildete über das gesamte Spiel einen starken Rückhalt. Auch nach vorne spielten wir unsere Angriffe zumindest etwas konsequenter durch und ermöglichten wiederum Rohrsen keine Tempogegenstöße mehr. Jeder, egal mit welchen Wehwehchen & Co sie sich die Woche rumgeplagt hatte, zeigte 100% Einsatz und alle auf dem Feld und der Bank wussten „Da geht noch was“! Und dieses Gefühl setzten wir letztlich auch um. Aline verkürzte in der 54. Minute auf 20:21 und dann war es Tanja vorbehalten, den Ausgleichs- (57:20) und Führungstreffer (58:12) zu erzielen. Mit 8/8 getroffenen Siebenmeter wies sie zudem eine überragende Siebenmeterquote auf.
Nachdem Alina kurz vor Abpfiff dann den Schlusstreffer einnetze, kannte unser Jubel keine Grenzen mehr. Was für ein Spiel! Sicherlich kann man den Sieg als glücklich bezeichnen, aber auch wieder auf eine mannschaftliche Kampfleistung zurückführen. Getragen von dem Rückhalt unserer Siegesserie steckten wir zu keinem Zeitpunkt des Spiels auf. Darüber hinaus sagen wir „Willkommen zurück“ an Merle, die nach ihrer Verletzung ihren ersten Einsatz feiern konnte! Damit sind wir zum ersten Mal in dieser Saison voll besetzt, was uns noch mehr Variabilität für die Rückrunde verschafft.
Am kommenden Sonntag wartet mit dem verlustpunktfreien Tabellenführer Hildesheim der nächste Gegner auf uns. Das wird sicherlich eine ganz andere Nummer. Aber wir haben nichts zu verlieren und freuen uns auf ein gutes Match und eure Unterstützung! Anpfiff ist um 14:00 Uhr in der Schuhwallhalle.
Eure 1. Damen
Für den NHC spielten:
Mugames, Post – Weitemeier 8/12, Barnkothe M. 2, Barnkothe A. 1, Barnkothe S. 4, Thielebeule, Bäcker 1, Lösky, Gloth, Lucenko 1, Junghans 2, Strupeit, Ziegler
Feb. 7, 2018
Am letzten Samstag wurden die Derbywochen fortgesetzt mit dem Spiel gegen die HG Rosdorf-Grone. Nachdem wir mit einer grandiosen Mannschaftsleistung die HSG Göttingen niedergerungen hatten, wollten wir in unserem Heimspiel Wiedergutmachung für die Niederlage in der Hinrunde betreiben. Mit vollem Schwung starteten wir also in die Partie und konnten ein ähnliches Bild wie eine Woche zuvor darbieten. Eine gute Deckungsarbeit, Druck und Tempo über 1. und 2. Welle und eine gut aufgelegte Torhüterin. Anscheinend erinnerten wir uns aber an dfas Hinpsiel und wiederholten einen ähnlichen Einbruch. Vorne leisteten wir uns überhastete Abschlüsse und hinten bekamen wir keinen Zugriff mehr auf das 1:1 sowie das Spiel über den Kreis und die Außenpositionen. Somit bauten wir die Rosdorfer Mädels auf und erlaubten ihnen bis zur Halbzeit den Ausgleich zu erzielen. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit sollte sich das Spiel weiterhin mit dem Hinspiel gleichen und durch drei Treffer in Folge konnte sich der Gast eine 16:18-Führung erspielen. Doch anstatt nun völlig den Faden zu verlieren machte sich in dieser Phase des Spiels deutlich bemerkbar, dass wir uns als Mannschaft gefestigt hatten. Denn es kam keine Unruhe auf und wir legten in der Abwehr wieder eine Schippe an Aggressivität drauf, die mit zahlreichen Ballgewinnen und schnellen Toren belohnt wurde. So kam unser Gegner ab der 40. Minute nur noch zu 3 Torerfolgen, während wir mächtig auf die Tempotube drückten und dadurch erneut die 30-Tore-Grenze knacken konnten. Dem Spiel wurde dann noch die Krone aufgesetzt als Sina kurz vor Schluss ihr Comeback nach langer Verletzungspause feiern konnte und direkt zeigte mit welchen Qualitäten sie uns in der Rückrunde noch stärker machen wird. Am Ende konnten wir uns also über einen deutlichen Derbyerfolg und als Sahnehäubchen des Tages über den dritte Tabellenplatz freuen. Am nächsten Wochenende steht dann das nächste Auswärtsspiel beim MTV Rohrsen auf dem Plan und auch dort würden wir unsere Siegesserie gerne fortsetzen.
Eure 1.Damen
Feb. 1, 2018
Am Sonntag ging es in die Godehard Halle zum Spiel gegen die HSG Göttingen- oder war es doch die Eisbahn?! Von der spiegelglatten Oberfläche ließen wir uns nicht beirren und legten ein nasses Handtuch neben die Bank, um etwas mehr Grip zu bekommen.
Dieses Mal wollten wir uns nicht von der bekannten Spielweise der Göttinger „überraschen“ lassen. Unsere Deckung stand gut, doch leider trafen wir vorne oft nur den Pfosten. Dadurch konnten wir uns in der Anfangsphase nicht deutlich absetzen. Nach der Auszeit in der 23. Minute gelang es uns doch einen Vorsprung von 4 Toren zu erspielen. Wir gingen mit einem Spielstand von 11:15 in die Halbzeit.
Damit war das Spiel aber noch nicht gewonnen und wir waren uns bewusst darüber, dass die Göttinger uns nicht kampflos die Punkte überlassen würden. Wir hatten jedoch auch nicht im Sinn einen Punkt in dieser Halle zu lassen. Getragen von der grandiosen Stimmung auf der Bank und dem Spielfeld standen wir weiterhin kompakt in der Deckung und brachten unsere Gegner immer wieder zum Stoppen ihres Angriffes. Leider verschenkten wir auch in der zweiten Halbzeit zu viele tolle Würfe an den Pfosten, wodurch es erst ab der 54. Minute gelang uns wieder deutlich abzusetzen und das Spiel für uns zu entscheiden: 26.31.
Der Topscorer dieses Spiels war unsere Tanja mit sage und schreibe 16(!) Toren!
Dieses Spiel hat wieder gezeigt wie viel man mit Teamgeist und Wille erreichen kann. Wir haben bis zum Ende gefightet und die Punkte mit nach Hause genommen. Eine grandiose Teamleistung!
Kommenden Samstag, um 17 Uhr, steigt schon das nächste Derby gegen Rosdorf in unserer Schuhwallhalle. Wir freuen uns über tatkräftige Unterstützung!
Eure 1. Damen