Gelungener Auftakt (mA, 2. Herren)

Gelungener Auftakt (mA, 2. Herren)

Am Samstagnachmittag testete sich die mA und ein Teil der zweiten Herren erstmals wieder nach der Sommerpause gegen die 1. Herren der HSG Rhumetal, welche im letzten Jahr den Aufstieg in die Verbandsliga klarmachen konnten. Nachdem die Jungs um Frank Mai, der zu dieser Saison beide Mannschaften übernimmt, erst zwei Tage zuvor in den Trainingsbetrieb gestartet sind und der Abgang von Sebastian Bialas noch unkompensiert war, war der 29:24-Auswärtserfolg durchaus hoch anzurechnen.

Die Partie in Katlenburg startete ziemlich ausgeglichen mit Torerfolgen. Erst einige Minuten nach Anpfiff konnte sich der NHC leicht absetzen (4:7, 13.) Diesen Vorsprung bauten die Northeimer Jungs auch bis auf 5 Tore kurz vor der Halbzeit aus, bis es mit Pausenpfiff 14:17 stand. Die zweite Halbzeit startete durchwachsen in der Offensive, aber dementsprechend grandios hinten. Mick Crazius vernagelte das Tor und so konnte die Mannschaft um Mai/Wilken erneut einen größeren Vorsprung erarbeiten. Am Ende stand ein 24:29 auf der Anzeigetafel, welches zeigt, dass die Mannschaft mA/2. Herren, die dieses Jahr noch besser zusammenwachsen sollen als letztes Jahr, eine hohe Zielsetzung in der Landesliga anstreben können.

Für den NHC spielten:
Crazius, Dörflinger – Baumbach, Bayer, B. Bialas, Burandt, Hannemann, Loch, Ottleben, Ramazani, Straße, Tydecks, Vogel

Spannende Trainingswoche für die Spieler und Spielerinnen des NHC

Spannende Trainingswoche für die Spieler und Spielerinnen des NHC

Die Mannschaften der ersten Herren und Damen sowie der männlichen A-Jugend absolvierten ein zweitägiges Bootcamp zur Verletzungsprävention, organisiert vom Präventionszentrum OWL in Person von Niels Pfannenschmidt.

Im Fokus standen Tests zur Schnellkraft, Koordination und Kraft sowie Messungen der Agilität, um ein genaues Bild über mögliche Verletzungsrisiken zu erhalten, die aus einer Einschränkung des Bewegungsapparats resultieren könnten. Die individuellen Leistungstests wurden komplementiert von mehreren Teambuilding-Spielen, in denen die Akteure in gemischten Gruppen gegeneinander antraten. Hier stand der Spaß im Fokus, und die Spielerinnen und Spieler zeigten sich engagiert und motiviert. Die Ergebnisse der individuellen Leistungstests sollen den Trainerteams und den SpielerInnen selbst einige Anregungen an die Hand geben, an ihren ausgearbeiteten Schwächen zu arbeiten und ihre Warmup-Routine sowie ihr individuelles Training entsprechend zu ergänzen. Die SpielerInnen hatten viel Spaß während der zwei Tage und können sicherlich das neu gewonnene Wissen nutzen, um ihre persönliche Trainings- und Punktspielroutine zu optimieren. Definitiv ein geglücktes Event, deshalb vielen Dank an Niels Pfannenschmidt für die gelungene Organisation!

Am Mittwoch Nachmittag ging es dann für die erste Herrenmannschaft in das Northeimer Bergbad. Hier mussten sie sich in einer ungewohnten Disziplin beweisen: Dem Schwimmen. 1.500 Meter standen auf dem Programm, bei denen sowohl die Verbesserung der Ausdauer als auch die Aktivierung von Muskeln im Fokus lagen, die normalerweise nicht beansprucht werden.

Fotos: NHC

Sonne, Erfahrung, Turniersieg und ganz viel Spaß! (mE)

Sonne, Erfahrung, Turniersieg und ganz viel Spaß! (mE)

Bei wahrlich sommerlichen Temperaturen von fast 30 Grad Celsius fand am Wochenende des 17./18.06.2023 das Rasenturnier
der HSG Plesse-Hardenberg in Rauschenwasser bei Bovenden statt. Der NHC nahm mit mehreren Mannschaften an beiden Tagen fleißig teil. Die männliche E-Jugend war am Sonntag dann am Zuge und so begann man mit vollem Kader, guter Laune und viel Spannung das Turnier.

Da wirklich nahezu alle Spieler mit an Bord waren haben wir zwei Mannschaften gemeldet, um wirklich allen Spielern auch Spielzeit zu geben. Für einige Spieler des Jahrganges 2014 und jünger war es teilweise das erste Mal mit Wettkampfsbedingungen konfrontiert zu sein. Der überwiegend jüngere Jahrgang ging als NHC II ins Rennen und hatte es in der Gruppenphase gleich mit richtigen „Brocken“ zu tun. Mit HSGPH I, Geismar I und dem MTV Rosdorf waren gleich drei Mannschaften dabei, die durchaus als Turnierfavorit ins Rennen gingen. Daher waren die Ergebnisse für unser Team in diesen Spielen nicht relevant. Im Vordergrund stand der Spaß, der erstmalige Wettbewerb und das Zusammenspiel untereinander. Dies gelang schon beachtlich gut, so dass sich auch die vermeintlichen Favoriten ganz schön strecken mussten! Die Gruppenphase beendete man dennoch mit dem letzten Platz und ging in die Platzierungsspiele der Endrunde und holte hier dann auch endlich den ersten und völlig verdienten Sieg und wurde nicht Letzter! Eine tolle Erfahrung für diese junge Truppe! Es war echt klasse, was ihr schon drauf habt!

Das Team NHC I ging ebenfalls in eine schwierige Gruppenphase, so galt der absolute Topfavorit Tuspo Weende als zuvor erklärter Turniersieger und sollte unser Gegner der Vorrunde sein. Nach deutlichen Siegen gegen den Lokalrivalen aus Moringen, der HSGPH 2 und Geismar 2 ging man in die Partie gegen den haushohen Favoriten. Motiviert bis in die Haarspitzen und einer harten, aber fairen Deckungsweise zog man den Weendern nach einem bereits 0:3 Rückstand immer mehr den Zahn und gewann am Ende verdient 9:7. Die Freude darüber allein war riesig. Im Finale dann galt es gegen den unangenehmen Gegner aus Rosdorf die Nerven zu behalten. Am Ende jubelten die Jungs und freuten sich über ein enges aber völlig verdientes Endergebnis von 6:5 gegen Rosdorf und feierte den Turniersieg der männlichen E-Jungend!

Rein sportlich war für beide Mannschaften dieser Tag eine ganz tolle Erfahrung. Nach Rückständen nicht aufgeben, Zusammenspiel (da man auf Rasen kaum tippen konnte) und auch die Erfolge waren für beide Teams sehr wertvoll! Zudem bewies sich die HSGPH als toller Gastgeber. Bei Bratwurst, Waffeln und ganz vielen kalten Getränken ließ man es sich gutgehen. Auch der anliegende Bach aus der Mariaspringquelle wurde mehrfach aufgesucht und sorgte für die nötige Abkühlung. Es hat allen Spielern, Eltern und Trainern sehr viel Spaß gemacht und macht Vorfreude auf die kommende Saison!

Es spielten:
Justus von Roden, Moritz Funke, Lenni Micheletti, Ole Micheletti, Jonah Hampe, Eike Splitgreber, Nikita Fritzler, Hendrik Cierpka, Adrian Ernst, Marlon Brauckmüller, Nico Klingenhagen, Rigas Cerni, Noah Lohmann, Jakob Sprenger, Jannes Heise, Jonathan Moll, Julien Weir, Emilio Blawe, Carl Wallbrecht, Elias Hennemann, Erik Hennemann, Runar John, Linus Hoffmann.

Fotos: NHC

Als Team gewachsen, aus der Oberliga-Relegation ausgeschieden – ein Drama in 5 Akten (mB)

Als Team gewachsen, aus der Oberliga-Relegation ausgeschieden – ein Drama in 5 Akten (mB)

Akt 1: Die Exposition
Während viele Mannschaften nach der Saison in die wohl verdiente Pause gingen, hieß es für die es für die neue männliche B-Jugend nach den Osterferien: Vorbereitung auf die Oberliga-Relegation. „Projekt Oberliga“ war geboren. Die Herausforderung: Während der Jahrgang 2007 („alte“ B-Jugend) die Saison bereits vor den Osterferien beendete, ging die Saison für den Jahrgang 2008 („alte“ C-Jugend) noch bis Anfang Mai. Auf der einen Seite ging es für das „schwarze Rudel“ um die Meisterschaft in der Landesliga Süd, auf der anderen Seite um die Eingliederung in die neue B-Jugend und Vorbereitung auf die Oberliga-Relegation. Nicht einfach, aber dank der guten Zusammenarbeit von C- und B-Jugend konnte beides gemeistert werden. Auch wenn das „schwarze Rudel“ am Ende knapp die Meisterschaft gegen Garbsen verpasste, waren die Jungs von Trainerteam Wode/Triller in hervorragender Verfassung und sofort Feuer und Flamme für das „Projekt Oberliga“.
Mit Jannik Benic, Haakon Guittonnet, Till Gunkel und Kjell Wode liefen neben Paul Meyer (der sich die Position des Stammtorhüters der „alten“ B-Jugend erarbeitetet hatte und bereits fester Bestandteil des Kaders war) vier Spieler der C-Jugend regelmäßig im Trikot der B-Jugend auf. Dazu kamen mit Mikkel Friedrichs, Jan Hennecke, Noah Pöch und Torwart Fabi Triller (der auch schon einen B-Jugendeinsatz vorzuweisen hatte) vier weitere hungrige 2008er.
Und Jahrgang 2007? Hier warteten mit Felix Alsleben, Nils Juhle, Tobias Kreft, Ole Melzer, Bennett Rackwitz, Ilja Renner, Linus Schnabel, Linus Wode und Julian Wulf bereits Spieler mit der Erfahrung einer Oberliga-Saison sowie mit Leon Lind ein Torwart, der nach längerer Handballpause wieder angreifen will. Nils (MTV Rosdorf), Ole (HSG OHA) und Julian (Tuspo Weende) entschieden sich wie Mikkel (HSG Rhumetal) nach einer Saison mit Zweifachspielrecht sich komplett dem NHC anzuschließen. Los jetzt! „Projekt Oberliga“!
Ach so, das Trainerteam… Ronny Alsleben: Co-Trainer, der Organisator! Michael Meyer: Betreuer, der Macher! Arne Schlausch: Trainer/Projektleiter. Jana Wegner: Athletiktrainerin, die gute Seele mit der Langhantel! Sowie mit Unterstützung von Björn Wenderoth: Torwarttrainer, der Schleifer (ich habe selten Torhüter so leiden sehen!). Geiles Team und geil, wenn alle so sehr für die Sache brennen. „Projekt Oberliga“ ist also „gestaffed“. Projektziel: Klar, Oberliga! Projektmeilensteine: EIN Team werden, die ballseitige und antizipative 3:2:1-Abwehr, einen klar strukturierten Tempo- und Positionsangriff verinnerlichen. Projektzeitraum: Ca. 5 Wochen bis Relegation, 5 Wochen Relegation inkl. 4 Einzelspiel und ggf. Runde 2 in Turnierform. Projektbudget: Extrem viel Motivation und Energie.
Und schnell wurde klar: Die Jungs haben auch Bock! Eine überragende Trainingsbeteiligung und -bereitschaft sprachen eine eindeutige Sprache. Immer das Ziel vor Augen – und der Spruch in den Ohren „Ober – Liga“. Außerdem: Hier wuchs hier ein Team zusammen, in dem jeder jeden unterstützt. Gute Aktion: Abgeklatscht, angefeuert, „weiter so“, „gut so“. Schlechte Aktion? Gibt es nicht! Ok, Aktion mit Verbesserungspotential: Abgeklatscht, aufgebaut, „nächster sitzt“, „macht nichts“, abgehakt. Was darf in einer Vorbereitung nicht fehlen? Richtig, ein Trainingslager. Also hieß am 14./15. Mai: Leiden! 5 Einheiten: Angriff, Abwehr, Tempo, Athletik, Attacke. Und die Erkenntnis: Wir sind gut vorbereitet. Aggressive Abwehr, gutes Tempo, Zug zum Tor mit Blick für den Nebenmann. Relegation? Kann kommen!

Akt 2: Die Ernüchterung
Stöckheim? Kann kommen! Ach mist, wir müssen hin. Auswärtsspiel. Keine Schuhwallhalle, kein Harz, keine Ausreden! Das haben wir trainiert und besprochen. Dann die Ernüchterung. 10:2 hinten, kein Zugriff hinten, keine Gefahr vorne. Wir sind wie paralysiert, wir wollen, aber können nicht. Am Ende heißt es 38:23 und wir spielen richtig schlechten Handball. Das Problem bzw. die Herausforderung: In 2 Tagen kommt Anderten und die sind mindestens genauso so stark. „Projekt Oberliga“? Könnte in nur 2 Tagen vielleicht schon ausgeträumt sein.

Akt 3: Der Höhepunkt
Am Tag darauf heißt es nochmal: Lockeres Training und ENDLICH mit Harz bzw. „Patte“. Mit Patte haben wir zumindest immer eine Ausrede: Technischer Fehler oder Fehlwurf? Einfach ungläubig auf die Hände gucken. Eindeutig zu viel oder zu wenig Harz am Ball! Also nochmal passen, werfen mit einfacher Entscheidung. Spaß haben und danach Besprechung. Ich habe mir vorher Gedanken gemacht: Wie baust du die Jungs auf? Was sagst du? Erkenntnis aus der Trainingseinheit: Die Jungs hatten sich schon selbst aufgebaut, als Team. Viele Worte sind also nicht notwendig – auch wenn ich daran nicht gut bin. Anderten? Kann kommen! Und jetzt wirklich Zuhause. Schuhwallhalle, mit Harz, keine Ausreden (und schon gar nicht ob zu viel oder zu wenig Harz!)! Wir halten gut mit, 6:6, Zugriff hinten, vorne viel 1:1, aber mit Erfolg. Zur Pause 9:12, da ist noch alles drin. Wir brauchen nur mehr Torgefahr. Und die liefern wir in Halbzeit 2, insbesondere Julian spielt wie entfesselt, immer mit der richtigen Entscheidung: selbst, parallel, Kreis, RA-Pass, egal. 21:21 in Minute 41, wir sind dran! Minute 47, Tor für uns, wir gehen das erste Mal in Führung, 26:25. Aber Anderten hat erstaunlicherweise auch Bock zu gewinnen, geht wieder in Führung, 26:27, 48. Minute. Ilja gleicht aus, 27:27, 49. Minute. Und wir haben den Ball! Auszeit. Idee ist einfach: Julian breit, zur Hand, Nils kommt nicht zur Sperre vor, dann Entscheidung. Klappt aber nicht, Stoppfoul. Ilja gegen die Hand, klappt nicht, Stoppfoul. Ball schnell raus. Julian zur Hand, Abbruch (verrückt!, prellt, rechts, links, rechts (jetzt kein vierter Schritt!), Tor! 28:27, zurück! Noch 6 Sekunden. Ball bei uns. Sieg! Eskalation. Ronny schreibt später in unsere Trainer-Gruppe, dass wir insgesamt 44 Sekunden führen, davon die letzten 6 Sekunden – reicht.
Ein sensationelles Spiel, das zumindest mir als Trainer wenig Schlaf besorgt hat. Zu viel Adrenalin. Der Dank geht ans Publikum, an die A-Jugend, die uns zum Sieg gepeitscht hat. #Schuhwallhölle!!! „Projekt Oberliga“? Lebt.

Akt 4: Die Pflicht
Bis zum Spiel gegen Schaumburg sind es nun 1,5 Wochen. An Pfingsten müssen/dürfen die HVNB-Jungs zum Lehrgang. Fokus unserer Trainingseinheiten liegt auf Abwehr inkl. Videoanalyse vom Spiel gegen Anderten. Mehr Sicherung, mehr Antizipation. Immer Überzahl auf Ballseite, Unterzahl ballfern.
Im Spiel tun wir uns anfangs schwer. 4:4 nach 8 Minuten. Der Angriff läuft noch nicht. Zu viel Stückwerk. Wo ist auf Lücke und weiter? Aber wir werden besser, die Außen werden eingebunden. 3x Tillo, 2x Jannik, 1x Haakon, 1x Julian und wir liegen auf einmal 11:4 vorne. Zur Pause dann 14:8, aber Julian ist angeschlagen und wird in Halbzeit 2 nicht mehr eingesetzt werden. Wir schaffen es nicht den „Sack zuzumachen“, Schaumburg kommt sogar nochmal auf 3 Tore heran. Am Ende holen wir aber die Punkte (27:23) und Mikkel erkämpft sich sein erstes Tor für B-Jugend! Fazit: Unsere Idee ist in der Abwehr erkennbar. Vorne mit sehr viel Potential, sowohl im Tempo (das hatten wir fast gar nicht) als auch im Positionsangriff. Aber: „Projekt Oberliga“? Auf Kurs, zumindest auf Runde 2.

Akt 5: Die Enttäuschung
Jetzt also „nur noch“ HSC. Die haben gegen Stöckheim und Anderten hoch verloren. Wir brauchen „nur noch“ ein Unentschieden oder einen Sieg für Runde 2. Aber man merkt die Belastung der letzten Wochen. Julian, Ilja, Felix, alle leicht angeschlagen. Haakon und Kjell fehlen wegen eines Schüleraustausches – C’est la vie.
Die Jungs haben anscheinend das Spiel schon vorher gewonnen, wollen nach Abpfiff „Spitzenreiter“ rufen, weil wir das für 30 Minuten wären (bis Stöckheim gegen wahrscheinlich Schaumburg gewinnen wird). Ich spare mir meinen Kommentar dazu bis zur Kabinenansprache und die ist vermeintlich deutlich. Eines ist klar: Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Der Hannoversche SC hat einen breiten Kader und gegen uns sind alle da. Ohne Harz. Auswärts. Und schon liegen wir hinten. Alles Mahnen und Warnen hat nichts genützt. 11:7 nach 13 Minuten. Auszeit: Schnellerer Rückzug (wir kassieren 2-3 einfache Tore über die schnelle Mitte / 2. Welle), VM defensiver (wir geben zu viel Raum in der heißen Zone). Vorne mit Geduld im Positionsangriff und den Mut zum Tempospiel. Gesagt, getan. 13:13 und wir sind dran und voll im Spiel. Zur Halbzeit gehen wir sogar 2 Sekunden vor Schluss mit 17:18 in Führung. Aber das Spiel ist längst nicht durch, bleibt eng. Dann verabschiedet sich Felix für 4 Minuten, harte Entscheidung, aber unsere Emotionen müssen wir kontrollieren! 25:22 liegen wir hinten, durch Tore von Linus (Schnabel) und Julian kommen wir wieder ran. Wieder so ein Krimi wie gegen Anderten. 29:30, 47:13 gespielt. Das müssen wir doch jetzt irgendwie hinbekommen. Bekommen wir nicht, vorne sind wir platt und treffen falsche Entscheidungen. Hinten sind wir platt und es fehlen die letzten Zentimeter. Am Ende heißt es 32:30. Und „Projekt Oberliga“? Liegt nicht mehr in unserer Hand. Wir müssen auf Stöckheim (gegen Anderten) oder Schaumburg (gegen Anderten) hoffen. Und die Hoffnung wird nicht erfüllt. Anderten gewinnt beide Spiele und geht verdient als Gruppenerster direkt in die Oberliga. Stöckheim und HSC dürfen/müssen in Runde 2 ran und streiten mit Schwanewede und Nordhorn um den letzten Platz der Oberliga. „Projekt Oberliga“? Für uns vorzeitig geendet bzw. gecanceled worden, um in der Sprache zu bleiben.
Was bleibt, ist anfangs viel Enttäuschung. Wir haben extrem viel investiert, am Ende geht uns die Puste und wir leer aus. Bei allen Ausreden (wie z.B.: „Wir müssen auswärts nach Stöckheim und HSC, die beide OHNE Harz spielen; Anderten und Schaumburg spielen wir Zuhause, die MIT Harz spielen“), am Ende MÜSSEN wir einfach gegen HSC gewinnen und das haben wir nicht.
Was aber langsam kommt, ist die Erkenntnis: Es hat sich innerhalb von 10 Wochen ein sensationelles Team geformt, in dem jeder wichtig ist! Die Außen mit Linus W., Linus S., Jan, Jannik und Tillo, die zum Teil super in Szene (wird noch mehr!) gesetzt wurden und das fast immer zu nutzen wussten. Der Rückraum mit Tobi, Julian, Mikkel, Kjell, Ilja, Felix und Haakon, die alle das Tor machen wollen und können, aber immer bereit sind (und sein werden) den Ball zum besser positionierten Spieler zu spielen. Die Kreisläufer mit Nils, Bennett und Noah, die vorne noch zu wenig gefunden werden (auch das wird!), aber hinten bereits Schlüsselspieler sind oder werden. Die Torhüter mit Paul, Fabi, Ole (und Leon, der hoffentlich bald wieder fit sein wird), die einfach ein richtig geiles Team sind, sich für den anderen freuen und ein starker Rückhalt waren und sein werden.
Die Jungs haben bei den Heimspielen begeistert – mit Teamgeist und Teamhandball. Und konnten viel Eigenwerbung für die nächste Saison betreiben. Für die Verbandsliga und die wird stark sein! Mit Gegnern wie der Reserve von Burgdorf und Braunschweig, mit Hildesheim, Schaumburg, Garbsen (da war was!), dem HSC oder Stöckheim oder beide. „Projekt Oberliga“ ist nicht „gefailed“, Ziele müssen halt immer wieder neu adaptiert werden und „Projekt Verbandsliga“ ist schon längst in der Planungsphase.
To be continued.

NHC scheitert in bundesweiter Endrunde (mA)

NHC scheitert in bundesweiter Endrunde (mA)

Ein letztes Wochenende – alles oder nichts! Mit dieser Motivation brach die männliche A-Jugend des Northeimer HC am Samstagvormittag in das nordrhein-westfälische Nordhemmern auf. In der bundesweiten Endrunde Nord hatten die Jungs die Möglichkeit sich als eine von sechs Mannschaften eines der letzten drei Tickets in die höchstmögliche Liga zu sichern.

Hierfür trafen sie in der Vorrunde der Gruppe 1 auf die Gastgebermannschaft der JSG LIT und die Mecklenburger Jungstiere aus Schwerin. Parallel spielten in der Gruppe 2 in einer anderen Halle der MTV Braunschweig, TUSEM Essen und die SG Narva Berlin.

Die Northeimer trafen in ihrem ersten Spiel auf die Mecklenburger, welche direkt zuvor schon  gegen die Gastgeber gespielt (und verloren) hatten. Man erhoffte sich deshalb, die konditionell bereits vorbelasteten Schweriner auf dem falschen Fuß zu erwischen und sich durch einen Sieg bereits ein direktes Los zur Hauptrunde zur sichern. Die Schweriner konnten jedoch fünf frische Spieler einsetzen und die Jungs vom NHC hatten von Anfang an den Gegnern nur wenig Gegenwehr entgegen zu setzen, sodass es nach zehn Minuten 8:3 für das Nachwuchsleistungszentrum  stand. Drei Minuten später konnten sich die Northeimer auf nur zwei Tore heran kämpfen, bis sie zur Halbzeit aber  einem 14:10-Rückstand hinterher liefen. Der Wiederanpfiff zeigte zwar Wirkung und in der 24. Minute stand es nur noch 16:15, leider konnten sie aber auch einige offensive Fehler der Jungstiere nicht bestrafen und liefen bis Spielende einem Rückstand hinterher. Bei Abpfiff hieß es 24:21 für Mecklenburg.

Durch das Torverhältnis war nun für die Northeimer ein einfacher Sieg gegen die JSG LIT ausreichend aber auch nötig, um sich für die Hauptrunde zu qualifizieren. Im direkt anschließend stattfindenden Spiel gelang  die erste Halbzeit  besser als erwartet. Zwar lagen die Northeimer erneut nach 8 Minuten mit zwei Toren hinten, konnten aber durch einen 6:1 Lauf eine 10:7-Führung erarbeiten und diese doch recht komfortable Führung bis zum 15:11-Halbzeitstand halten. Leider ließ  in der zweiten Halbzeit dann die Kraft der Northeimer nach und es häuften sich die Fehler. Der Vorsprung wurde stetig geringer, bis der JSG LIT in der 39. Minute der Ausgleich gelang. Der letzte Torwurf der Northeimer landete dann auch noch neben dem Tor und der letzte Angriff der Gegner ging durch, was letztlich zu einer 24:25-Niederlage führte.

Mit riesiger Enttäuschung endete also große der Traum, den sich das ganze Team ausgemalt hatte. Das muss nun erstmal verdaut werden, bevor man dann irgendwann trotzdem stolz sein kann, unter die besten 46 Mannschaften bundesweit gekommen zu sein.

Die Northeimer haben den Samstag-Abend im Jugendgästehaus Petershagen genutzt, die abgelaufene Saison zwar nicht ganz so fröhlich, aber dennoch ausgelassen zu feiern.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass sich am letzten Spieltag am Sonntag   die JSG LIT, TUSEM Essen und die Mecklenburger Jungstiere ihr Ticket für die Jugendbundesliga Handball gesichert haben.

Das Vorrundenaus bedeutet, dass die männliche A-Jugend des Northeimer HC die nächste Saison wieder in der Oberliga antreten wird.

Zum Schluss möchten wir Jungs DANKE sagen!
DANKE an unser Trainerteam! Ihr habt so viel Zeit und Nerven investiert und immer an uns geglaubt!
DANKE an den Vorstand, der die Logistik und Finanzierung ermöglicht hat und u. a. für dieses Wochenende die Unterkunftskosten getragen hat.
DANKE an unsere Familien, Freundinnen und Freunde und alle treuen Fans! Ihr seid viele Kilometer gefahren, habt für uns gebrüllt, bis der Hals gekratzt hat und getrommelt und geklatscht, bis ihr Blasen an den Händen hattet!
Wir hoffen, wir können auch in der kommenden Saison auf euch alle zählen!

Der Traum bleibt am Leben! (mA)

Der Traum bleibt am Leben! (mA)

Am letzten Wochenende fand für die männliche A-Jugend des Northeimer HC, die im Qualifikationsbereich 2 um den Einzug in die Jugendbundesliga Handball kämpft, die zweite Runde statt. Da die Jungs um Frank Mai nur mit einem Punkteverhältnis von 1:3 und als Tabellenvierter in Bortfeld anreisten, mussten sie also gut punkten, um sich ein Ticket entweder direkt für die JBLH oder für die bundesweite Qualifikationsrunde zu sichern. Darum galt es in drei Spielen gegen die Mannschaften des HC Bremen, der ATSV Habenhausen und des TSV Burgdorf möglichst hoch zu punkten, um den großen Traum weiter am Leben zu halten.

Am Samstagnachmittag starteten sie gegen die Bremer ein Spiel, das auf Augenhöhe eingeschätzt wurde und diesen Charakter auch halten konnte. Ähnlich wie in der Vorwoche gegen Braunschweig startete das Spiel sehr wechselhaft. Zwar mussten die Northeimer mit zwei frühen Zeitstrafen kämpfen (3., 6.), konnten sich aber dennoch nach 7 Minuten mit einer 5:2-Führung absetzen. Kurz darauf drehten die Bremer das Momentum zum 5:6 (16.), bis es zur Halbzeit 9:9 stand. Der Start aus der Halbzeit gelang dann nicht wie gewünscht. Zu viele Fehler und einige Torwartparaden auf Bremer Seite führten letztlich zu einer Auftaktniederlage des NHC, was das direkte Weiterkommen somit nur noch theoretisch möglich machte.

An Turniertag 2 musste also ein Feuerwerk in Bortfeld gestartet, um die Qualifikation für die dritte Runde möglich machte. Gegen den bisher punktlosen ATSV Habenhausen, die bereits am Morgen ein Spiel absolviert hatten, mussten also Pflichtpunkte und ein gutes Torverhältnis her. Und die Jungs spielten wie neu geboren. Bereits in der ersten Halbzeit konnten sie ihre Dominanz unter Beweis stellen und sich über eine starke Abwehr, eine mindestens genauso effiziente Offensive und einen überragenden Björn Dörflinger im Tor einen sehr komfortablen 15:6-Vorsprung erarbeiten. Auch in der zweiten Halbzeit ließen sie nicht nach und so konnten sie einen tollen 30:11-Erfolg feiern.

Da der direkte Konkurrent Elbflorenz nun zwar punktgleich war, aber im Torverhältnis weit hinter den Northeimern lag, lag nun wieder ein Funken Hoffnung für die Jungs und mitgereisten Fans in der Luft. Parallel konnte sich die Reckenschmiede bereits eine direkte Qualifikation sichern, sodass sich die Northeimer im letzten Spiel gegen Burgdorf nicht zu stark abschießen lassen durften. Das Spiel nahm aber von Beginn an einen völlig unerwarteten Anfang: Nicht nur konnte man Burgdorf erstmals im gesamten Turnier in Rückstand schicken, die Northeimer erzielten nach 13 Minuten sogar bereits eine 10:3-Führung und behielten diese Oberhand bis zur Halbzeit (13:7). Auch nach der Halbzeit blieb Northeim voll auf Kurs und konnte sich weiter auf grandiose Abwehr und Angriff verlassen. Die Northeimer konnten bis Spielende die Führung halten und sich so für die dritte Runde qualifizieren.

Trainer Mai zeigte sich von der Leistung des letzten Turniertages mehr als beeindruckt und sprach erneut ein riesiges Dankeschön an alle mitgereisten Fans aus, welche eine entscheidende Rolle gespielt haben. Nun muss bereits am nächsten Wochenende die letzte Chance genutzt werden, damit der Traum am Ende nicht wie eine Seifenblase zerplatzt und die Jungs vom NHC die erste Spielzeit in der Handball-Jugendbundesliga der Vereinsgeschichte möglich machen.

Für den NHC spielten: Dörflinger, Crazius – Bialas, Baumbach, Ottleben, Tydecks, Brodmann, Ramazani, Henning, Bayer, Loch, Straße, Vogel, Wuttke, Hannemann

Foto: NHC

Northeimer HC
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