Die Kaderplanungen schreiten voran (1. Herren)

Die Kaderplanungen schreiten voran (1. Herren)

Wie in jedem Jahr müssen wir leider auch in diesem Jahr wieder den einen oder anderen Spieler in der 1. Herren nach längerer oder kürzerer Zugehörigkeit im NHC verabschieden. Als Abgänge stehen bisher Sören Lange, Malte Sültmann, Milan Stancic, Jan-Niklas Falkenhain, Paul Hoppe und Yanik Springer fest.
Unser trickreiche Rechtsaußen Sören Lange kam im Jahr 2014 aus Magdeburg nach Northeim und versuchte in unserem ersten 3. Liga Jahr mit dem NHC gemeinsam die Herausforderung Klassenerhalt anzugehen. Das Ziel gelang leider nicht aber Sören hatte sich gut in der NHC-Familie eingelebt und blieb. Er steigerte sich von Jahr zu Jahr und wurde zur festen Größe im Team. Er half mit im Jahr 2017 erneut aufzusteigen und seit dem ist er einer unserer verlässlichsten Torjäger im Team. Nach dieser Saison zieht es ihn privat mit seiner Freundin nach Alfeld. Dort wird er sich dem designierten Aufsteiger in die Oberliga anschließen. Wir bedanken uns bei Sören für sein Engagement im NHC und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Mit Paul Hoppe kam beim 2. Aufstieg in die 3. Liga 2017 ein junger Kreisläufer aus Hildesheim nach Northeim. Paul entwickelte sich schnell zum Leistungsträger, Abwehrchef und unermüdlichen Kämpfer im Angriff des NHC. Er schonte stets weder sich noch seine Gegner und war so ein verlässlicher Anführer für das NHC-Team. Paul wird nach der Saison für ein halbes Jahr ins Ausland gehen und dort im Rahmen seines Studiums Erfahrung sammeln. Sein Pass bleibt beim NHC, schauen wir mal was die Zukunft bringt. Wir danken Paul für sein Engagement und wünschen ihm alles Gute.

Yanik Springer kam 2019 aus Moringen nach Northeim und stellte sich als junger Mann der Herausforderung 3. Liga. Er wird nun ebenfalls ein Auslandssemester einlegen und daher dem NHC vorerst nicht zur Verfügung stehen. Sein Pass bleibt aber auch beim NHC. Wir wünschen im alles Gute und danken für sein Engagement.

Mit Malte Sültmann kam vor der Saison ein treffsicherer Linksaußen aus der Oberliga zum NHC. Malte stellte sich der Herausforderung 3. Liga. Aus beruflichen und privaten Gründen zieht es ihn zurück in die Heimat nach Wittingen. Er wird sich dem Landesligisten vom VfL Wittingen anschließen. Wir danken Malte für sein Engagement und wünschen ihm alles Gute.

Milan Stancic verlässt uns ebenfalls bereits nach nur einer Saison mit noch unbekanntem Ziel. Milan kam vom Oberligisten aus Beckdorf und wird sich nun eine neue Herausforderung suchen. Wir danken ihm für sein Engagement und wünschen im und seiner bald fünfköpfigen Familie alles Gute.

Vor der Saison suchte der NHC einen Routinier, der als Absicherung im Rückraum agieren sollte, und fand ihn in der Person von Jan-Niklas Falkenhain. Falke wird nun wie bereits vor der Saison geplant seine Laufbahn beenden aber seinen Pass in Northeim lassen… Wir danken Jan für sein Engagement und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute.

Demnächst werden dann die bereits feststehenden Vertragsverlängerungen und erste Neuzugänge präsentiert. Es bleibt also spannend.

Der NHC

Berlin… du bist so wunderbar!

Berlin… du bist so wunderbar!

Ein Bericht unseres Kooperationspartners Gymnasium Corvinianum Northeim. Das Corvinianum nahm mit zwei Handball-Teams am Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ teil. Von den 20 Spielern spiel(t)en immerhin 15 für den Northeimer HC.

Das alte Sprichwort „Berlin ist eine Reise wert“ traf für die Handballmannschaften des Corvinianum beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in jeder Hinsicht zu; allein die Qualifikation war ein Riesenerfolg, aber sportlich ging es für die WK2-Mannschaft noch ein Stück weiter. Zeigte in der Vorrunde insbesondere der spätere Turniersieger Berlin noch die Grenzen auf, deutete die knappe Niederlage gegen Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern schon darauf hin, dass das Team kein „Punktelieferant“ sein würde. Und die Platzierungsrunde zeigte genau das: Alle dort spielenden Teams von Bremen über das Saarland, Sachsen und Thüringen wurden bezwungen, so dass schlussendlich Platz 9 heraussprang. Mehr geht realistisch betrachtet auch kaum, da die davor platzierten Mannschaften aus Sportschulen kommen, die an Handballbundesligisten wie Füchse Berlin, Bergischer HC, MT Melsungen oder FA Göppingen angebunden sind. Diese anerkennenswerte Leistung ist zudem sehr hoch einzuschätzen, weil das Team Verletzungs- und Coronafälle kompensieren musste.
Für unsere „Ersttäter“ aus Jahrgang 7 bis 9 stand das Turnier unter dem Motto „David gegen Goliath“, denn die Jungs mussten sich im kompletten Turnierverlauf mit Spielern messen, die ihnen physisch hoch überlegen waren. Kein Wunder, denn die waren mit Masse mindestens ein Jahr älter und Schüler von Sportinternaten mit durchschnittlich vier Trainingseinheiten pro Woche allein am Vormittag. Um so erstaunlicher war es, dass Team Corvinianum den späteren Turnierdritten Bremen am Rande einer Niederlage hatte, Hamburg sicher besiegte und gegen Thüringen zumindest einen Punkt holte. Lohn war der 12. Platz im Gesamtklassement. „Klar war es hart, gegen so große Gegner zu spielen, aber es hat sich voll gelohnt und wir würden das sofort wieder machen!“ sind sich Till Richter und Mikkel Friedrichs aus Jahrgang 7 einig.
Die Jungs genossen die einmalige Atmosphäre und das olympische Flair, beginnend mit dem offiziellen Empfang durch die Niedersächsische Landesvertretung, einem Spiel von Basketball Bundesligisten Alba Berlin und dem Austausch mit den AthletInnen anderer Bundesländer. „Wir haben alle das gleiche Hobby. Wir haben gegeneinander gespielt und trotzdem Berlin miteinander erlebt. Wir halten bestimmt Kontakt.“, schildern Haakon Guittonnet (Jg.8) und Tobias Kreft (Jg.9) das Miteinander der AthletInnen. Vor allem die hervorragend organisierte Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle zusammen mit über 2000 AthletInnen aus ganz Deutschland bleibt allen in Erinnerung. Dort herrschte Gönsehautstimmung pur, insbesondere beim Entzünden des Olympischen Feuers, dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne und der anschließenden Disco Party. „Die Party war der Hammer! Jetzt müssen wir hart trainieren, damit wir es auch nächstes Jahr nach Berlin schaffen!“ sind sich alle Teilnehmer einig.
MdB Karoline Otte, selbst ehemalige Schülerin des Corvis, fieberte während der Spiele mit den Jungs und begleitete sie zur Abschlussveranstaltung. Sie zeigte sich insbesondere vom Leistungsniveau des Sports, aber auch vom inklusiven Charakter der Veranstaltung beeindruckt. „Es ist eine tolle Geste, wenn ein MdB trotz der stressigen Büro Klausur die Zeit findet, ihre ehemalige Schule anzufeuern und mit Schülern und Lehrern ins Gespräch zu kommen.“ freut sich Corvi Lehrer Ollo Wode über Ottes Engagement.

Team Corvinianum vor dem Brandenburger Tor

Team WK2:
Marcel Schulz, León Polinski, Basti Bialas, Oskar Hofmann, Krister Brodmann, Adam Bohne, Björn Dörflinger, Freddy Heise, Fynn Hannemann, Felizian Sorge, Falk Tschernich, Henning Bruns

Team WK3 mit Weltmeister von 2007 Christian Schwarzer

Team WK3 mit ehemaligen Corvinianerinnen Mathilde, Charlotte, Marie und MdB Karoline Otte

alle Fotos: privat / Corvinianum Northeim

Letztes Heimspiel der Saison (1. Herren)

Letztes Heimspiel der Saison (1. Herren)

Am kommenden Samstag kommt es schon zum Rückspiel mit dem VfL Fredenbeck. Der Anpfiff zum letzten Heimspiel in dieser Saison erfolgt um 19:00 Uhr in der Schuhwallhalle. Mit einem Heimsieg will der NHC den Klassenerhalt mit seinen Fans feiern!. Der Online Kartenverkauf startet am Montag um 19:00 Uhr unter www.northeimerhc.de. Sichern sie sich frühzeitig ihren festen Sitz- oder Stehplatz, da es bestimmt voll werden wird. Die Tageskasse öffnet um 17:30 Uhr. Neben einigen Abgängen werden nach dem Spiel auch die vielen Helfer des NHC geehrt!

Die “neue” wB-Jugend startet mit Trainingslager in die Vorbereitung auf die Relegation

Die “neue” wB-Jugend startet mit Trainingslager in die Vorbereitung auf die Relegation

Am 08.05. trafen sich die 06er- und 07er-Mädels zum Auftakt in die Vorbereitung auf die Relegation. Es stand ein intensives und anstrengendes Trainingslager an. Auf dem Programm stand die Einführung und Schulung der 5:1-Abwehr, unserer bevorzugten Abwehrspielweise für die kommende Saison. Als weitere Schwerpunkte kamen noch individuelle, positionsspezifische und kooperative Angriffsmittel hinzu. Zuvor kamen die Mädels aber gleich ins Schwitzen bei einer Anthletikeinheit. Am Samstagabend ging es dann zum Spiel der 3. Liga-Herren des NHCs nach Einbeck. Gegen den TV Bissendorf-Holte musste für den Klassenverbleib ein Sieg her. Die Mädels feuerten die Herren lautstark an – auch gegen die direkt neben ihnen sitzenden stimmungsvollen Gästefans. Am Ende sah man ein spannendes Spiel, in dem sich der NHC durchsetzen konnte. Am nächsten Morgen standen die besagten Angriffsmittel auf dem Programm. Im Anschluss erfolgte ein Yoga-Flow von Amy aus der 1. Damen. Vielen Dank dafür nochmal. Eigentlich war nun geplant zum Auswärtsspiel der B2 nach Hildesheim zu fahren und anzufeuern, bevor es dann ebenfalls in Hildesheim zum Kartfahren ging. Allerdings sagte die SG Börde Handball kurzfristig am Freitagabend ab. Entsprechend wurde diese Lücke nun mit einem lockeren Spiel 6 gg. 6 gefüllt. Anschließend ging es dann – wie geplant – ins KartCenter, in der sich die Mädels auf der Piste gemessen haben.
Insgesamt war das Trainingslager ein großer Erfolg. Auch, wenn es für die meisten sehr anstrengend war, wurden nun die Grundlagen für die kommende Saison gelegt. Diese gilt es fortan in den kommenden Einheiten weiter zu schulen und zu verbessern. Das Trainerteam ist auf jeden Fall durch den Trainingseifer und die Trainingsleistungen der Mädels optimistisch eine erfolgreiche Relegation und Saison spielen zu können.

Ausblick:
Als erster wirklicher Test steht am 18.05.2022 für die neu formierte B1 (bestehend aus 2007er/2006er) ein Testspiel in Moringen an. Zu Gast wird die JSG Duderstadt-Landolfshausen sein, die noch mit den “alten” Jahrgängen (2005/2006) antreten wird. Zweieinhalb Wochen später geht es nach Dänemark zu einem internationalen Handballturnier, wobei hier eher Teambuildung und der Eventcharakter im Vordergrund stehen als das handballerische Wetteifern um den Turniersieg. Daher dürfen auch alle Mädels mit – unabhängig davon, ob sie später B1 oder B2 spielen werden. Direkt danach startet dann die Qualifikationsrunde, wobei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar ist, wie der Modus genau aussehen wird. Dazwischen sind eine Vielzahl an Trainingseinheiten angesetzt. Dreimal wöchentlich ist Training Pflicht. Darüber hinaus bietet das Trainerteam den Mädels auf freiwilliger Basis nach einem ausgewogenen und abgestimmten Plan die Möglichkeit in Technik- und Athletiktrainings noch mehr zu trainieren, sodass sie insgesamt auf maximal 10,5 Stunden Training pro Woche kommen können.

Regionsmeisterschaft entschieden: Weibliche B2 – HSG Rhumetal 21:15 (11:7)

Regionsmeisterschaft entschieden: Weibliche B2 – HSG Rhumetal 21:15 (11:7)

Sieg im Spitzenspiel der Regionsliga!

Die wB2 macht damit die Meisterschaft klar. Es standen sich die beiden (deutlich) stärksten Mannschaften dieser Staffel gegenüber. Das Hinspiel endete nach einer harten Abwehrschlacht in Katlenburg 16:19 für die NHC-Mädels. Das Rückspiel versprach also ebenso spannend zu laufen, zumal auch beide Teams in Bestbesetzung antreten konnten. Die Mädels wussten genau, worum es heute geht und traten dementsprechend hoch motiviert, aber auch mit der nötigen Disziplin und Ruhe auf. Auf das Angriffsspiel der Gäste war man bestens eingestellt und konnte mit einer sehr offensiven 5:1-Deckung die Bahnen von Rubina Schirmer auf Rhumetaler Seite richtig gut einschränken, sodass der Toptorschützin der Liga lediglich ein einziges Tor im ersten Durchgang gelang. Die Abwehr stand über das ganze Spiel ziemlich sicher, lediglich in den ersten 10 Minuten gab es Abstimmungsprobleme mit der Kreisläuferin. Zudem erwischte Annika im Tor einen richtig starken Tag. Weiterhin zeigten die Mädels eine starke physische Präsenz und damit den Willen auch das Tor verhindern zu wollen. Berechtigterweise handelten wir uns auch die ein oder andere progressive Bestrafung ein (3x Gelb, 3x 2min), während Rhumetal etwas “zärtlicher” zu Werke ging und sich keine einzige Strafe verdiente. Nach einer kurzen, ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die NHC-Mädels früh ein kleines Polster erarbeiten und führten nach 11 Minuten mit 3 Toren. Alara zeigte sich von Beginn an sicher auf Rechtsaußen und sorgte mit 3 Toren in den ersten 7 Minuten für eine zwei Tore Führung. Diese konnte bis zur Halbzeit auf 11:7 ausgebaut werden.
In der zweiten Hälfte legten wir direkt zum 12:7 vor, Rhumetal gab sich aber keineswegs geschlagen und kämpfte sich Tor um Tor zurück. Beim 15:13 waren die Gäste, die lautstark von ihren Zuschauern angetrieben wurden, wieder auf Tuchfühlung. Die Mädels bewahrten allerdings einen kühlen Kopf, auch unsere Zuschauer feierten lautstark jede gelungene Aktion, sodass der alte Abstand wiederhergestellt werden konnte. Besonders auszeichnen konnte sich hier Josi, die sowohl für Tore aus der zweiten Reihe als auch nach einem 1gg1 sorgte und 5 ihrer 7 Treffer in der zweiten Halbzeit erzielte. Beim 18:14 fünf Minuten vor dem Ende war der Widerstand der Gäste dann auch gebrochen.

Es spielten:
Annika (Tor) – Leyla, Lena 1, Josi 7, Nela, Leonie 2, Hind, Jette 1, Aliyah, Lea 5/1, Alara 4, Marie H. 1

Doppelspieltag gg. Altencelle und Hildesheim (1. Damen)

Doppelspieltag gg. Altencelle und Hildesheim (1. Damen)

Ein gebrauchter Tag gegen den SV Altencelle

Im Auswärtsspiel gegen den SV Altencelle am Freitag, den 06.05.2022, wurde eine deutliche und verdiente Niederlage eingefahren. Ohne Tore- keine Punkte.
Schon in den ersten zehn Minuten zeigten uns die Damen vom SV Altencelle, warum sie zurecht den oberen Tabellennrang belegen. Eine kompakte Abwehr, die kaum Chancen zuließ und ein temporeiches Angriffsspiel führten dazu, das wir ‚überrannt‘ wurden und mit 7:2 in Rückstand gerieten. Auch eine Auszeit durch unseren Trainer half nicht und unsere Gegner wandelten jeden technischen Fehler in ein Tor um, sodass wir in der 20. Minute deutlich mit 13:4 zurücklagen. Unser Angriff gestaltete sich an diesem Tag zu statisch und wir fanden im ersten Durchgang einfach keinen Durchbruch zum Tor, sodass wir mit einem 17:5 in die Halbzeit gingen.
Der zweite Durchgang startete mit 7 Toren durch Kiara, Jette und Sina, sodass es nach 45 Minuten 23:11 stand. Unser Angriff zeigte sich demnach etwas variabler und die Abwehr stand kompakter. Dennoch beherrschte Altencelle weiterhin das Spiel und siegte überlegen, trotz das Marie und Tanne noch einige Treffer hinzufügten. Ein Endstand von 33:17 sprach Bände.
Es galt im Anschluss einen Haken an die Begegnung zu machen und die Kräfte für das am Tag darauffolgende Spiel gegen Hildesheim zu sammeln, welches schon 16 Stunden später stattfand.
Für den NHC spielten: Post, E. & Post, F.- Weitemeier (1), Knoke (4), Barnkothe, M. (4), Barnkothe, S. (1), Barnkothe, A., Peters (1), Lösky (1), Lucenko, Strupeit, Freckmann (5).

Ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf

In der Begegnung mit den Damen der Eintracht Hildesheim konnten wir in einem hart umkämpften Spiel beim Endstand von 20:20 einen wichtigen Punkt mit nach Hause nehmen.
Nicht einmal 24 Stunden nach dem Spiel gegen Altencelle standen wir schon wieder auf dem Parkett. Diesmal gegen den Eintracht Hildesheim, der sich im oberen Tabellenviertel festgesetzt hat. Demnach war bewusst, dass die Begegnung keine einfache werden würde, zumal die Begegnung vom Vortag noch im Körper steckte. Doch schon nach den ersten Minuten wurde klar, dass an dem Tag etwas zu holen war. Nach acht Minuten konnten wir uns durch ein gutes Tempospiel auf 3:6 absetzen. Auch bis zum 6: 11 in der zwanzigsten Minute konnten wir uns durch konzentrierte und gut ausgespielte Angriffe einen guten Vorsprung herausarbeiten und machten es unseren Gegnern schwer, unsere Abwehr zu überwinden. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit schlichen sich dann einige Unkonzentriertheiten ein und unsere Gegner kamen langsam heran. Durch einen sehenswerten Treffer in der letzten Sekunde baute Marie unseren Vorsprung noch einmal auf drei Tore aus und wir gingen mit einem kleinen Polster bei 10:13 in die Pause.
Die zweite Halbzeit startete mit einem Einbruch in unserem Angriff, sodass wir bis in die 45. Minute nur drei weitere Treffer durch Jette und Sina erzielten, da sich vermehrt technische Fehler einschlichen und Wurfpech dazukam. Im Gegenzug konnten unsere Gegner immer wieder punkten und wir mussten beim 17:16 in der 45. Minute unsere Führung abtreten. Auch die Auszeit von unserem Coach nutzte nichts, die Hildesheimer-Damen konnten sich weiter auf 19:16 absetzen, bis Jette, die sich an diesem Tag sehr wurfstark aus dem Rückraum zeigte, zum 19:17 traf. Unser Kampfgeist wurde wieder geweckt und die letzten Kräfte haben sich gesammelt- so einfach wollten wir die Punkte hier nicht aus der Hand geben! In starken letzten zehn Minuten hat unsere Abwehr noch einmal gezeigt, was sie kann und wir ließen nur noch ein weiteres Tor zu. Tanne zeigte sich in der 55. Minute nervenstark vom 7m-Punkt und glich zum 19:19 aus. Ein weiteres Tor von Hildesheim direkt im Anschluss sollte jedoch das letzte gewesen sein. Amy traf drei Minuten vor Schluss zum 20:20 und besiegelte den Endstand, an dem weder unser Angriff noch der des Gegners etwas ändern konnte.
Auch wenn zwischenzeitlich die zwei Punkte zum Greifen nah waren, so können wir nach der Hammer-Woche und nach drei vorangegangenen Spielen einen wichtigen Punkt erkämpfen und stolz auf eine geschlossenen Mannschaftsleistung sein. Nun gilt es, den Fokus auf die nächsten Spiele zu richten. Weiter geht es am 13.05.22 um 20.30 Uhr gegen die HSG- Schaumburg-Nord.
Für den NHC spielten: Post, E. & Post, F.- Weitemeier (2), Knoke (5), Barnkothe, M. (2), Barnkothe, S. (4), Barnkothe, A., Peters (4), Lösky (2), Lucenko (1), Strupeit, Freckmann.

Northeimer HC
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