Nov. 5, 2024
Am Donnerstagnachmittag stand für die 2. Damen das dritte Heimspiel der Saison an. Zu Gast war die HSG Schoningen/Uslar/Wiensen. Das Ziel war klar: Nach zwei Heimsiegen unsere Serie fortzusetzen. Auch dieses Mal hatten wir wieder tatkräftige Unterstützung von Merle, Leyla & Esther (vielen Dank an der Stelle).
Das Spielt startete ausgeglichen, beide Mannschaften hatten viele Torchancen, die aber nicht genuzt wurden. Nach 15 Minuten stand es 4:4. Unsere Abwehr stand sehr gut und wir konnten immer wieder Bälle abfangen, allerdings konnten wir wenig daraus machen. Im Angriff haben wir die ganze erste Halbzeit zu viel verworfen und hatten zu wenige Ideen. Trotzdem konnten wir mit einem Ergebnis von 11:10 in die Kabine gehen. Das Ziel für die zweiten 30 Minuten war klar: Wir wollten unsere Fehler reduzieren, unsere Chancen nutzen und zwei Punkte einfahren. Auch in der zweiten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel. Ab der 37. Minute konnten sich die Mädels aus Uslar dann immer weiter absetzen. Wir machten zu viele Fehler im Angriff und in der Abwehr, wodurch der Gegner immer wieder zu sehr guten Chancen und Toren gekommen ist. Wir sind ab der 50. Minute immer mindestens vier Tore hinterhergelaufen. Am Ende verloren wir das Spiel mit 30:24.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr zähes Spiel mit sehr vielen Fehlern, unnötigen Ballverlusten und vielen Fehlwürfen war. Wir haben speziell in der ersten Halbzeit aber sehr gut in der Abwehr gespielt. Jetzt geht es für uns direkt am Samstag, den 02.11. weiter gegen Nord Edemissen/Uetze, die einen Platz in der Tabelle über uns stehen. Dort wollen wir uns wieder zwei Punkte erkämpfen.
Leider hat sich unsere Torhüterin Alisa verletzt. Gute Besserung und komm stärker zurück!
Es spielten: Alisa Lüer (Tor), Julia Bergolte (Tor), Sarah Klie, Chiara Meyer (1), Mascha Sommer (1), Esther Sommer (2), Leyla Bodenstab (1), Lea Pielmann (5),Johanna Lösky (4), Denise Bergmann (2), Merle Gebhardt (2), Maria Zech (3/2), Pia Vicenta Meyer, Chantal Meyer (3)
Okt. 29, 2024
Am vegangenen Samstag Abend begrüßten wir die 1. Damen der HSG Rhumetal zum Derby in unserer Schuhwallhölle. Wir starteten gut vorbereitet und motiviert ins Spiel. Anfangs waren wir leicht nervös, sodaß es relativ ausgeglichen war. Ab der 15. Minute änderte sich das und wir gingen mit 8:4 in Führung. Der Angriff lief sehr gut, aber die Abwehr war in manchen Punkten verbesserungswürdig, sodaß wir einen Halbzeitstand von 14:8 hatten. In der 2. Halbzeit waren wir hoch motiviert, die Führung durch viel Tempo auszubauen und in der Abwehr stärker zuzupacken. Durch eine starke Mannschaftsleistung gewannen wir das Spiel mit 27:18.
Es spielten: Alisa Lüer (Tor), Julia Bergolte (Tor), Chiara Meyer, Katharina Thiele, Mascha Sommer 3, Leyla Bodenstab 2, Lea Pielmann 3, Johanna Lösky, Denise Bergmann 4, Merle Gebhardt 4, Maria Zech 2, Pia Vicenta Meyer 7, Ester Sommer 2, Chantal Meyer
Okt. 28, 2024
Am Sonntag stand für die erste Damen nach vierwöchiger Pause das nächste Saisonspiel gegen die bis dato noch punktlose SG Zweidorf/Bortfeld an. Die Northeimerinnen verloren trotz einer starken zweiten Halbzeit mit 21:19.
Die SG Zweidorf/Bortfeld war den Northeimerinnen schon aus der letzten Saison bekannt: hier konnten in zwei knappen Spielen insgesamt 3 Punkte gegen die SG eingesackt werden. Am vergangen Sonntag wollten die Northeimerinnen an ihre Leistung des letzten Saisonspiels anknüpfen, bereits zu Beginn der Partie bewies sich dies aber als schwierig. Die erste Damen konnte sich zu keiner Minute die Führung erspielen, Grund dafür war neben der unzureichenden Abwehr auch die fehlende Konsequenz im Abschluss, hinzu kamen vermehrte technische Fehler.
Mit einem Rückstand von 5 Toren (14:9) ging man in die Kabine.
In die zweite Hälfte starteten die Northeimerinnen deutlich besser, sodass man den Rückstand in der 44 Minute auf ein Tor verkürzen konnte (15:14). Durch eine konsequentere Abwehr würde auch die SG Zweidorf vermehrt zu technischen Fehlern gezwungen, diese gelang es allerdings nicht erfolgreich zu nutzen. Trotz einer stärken zweiten Halbzeit konnten die Northeimerinnen das Spiel nicht drehen und verloren mit 21:19.
Das nächste Wochenende ist für die erste Damen erneut spielfrei. Am 10.11. trifft die erste Damen um 14:50 Uhr in heimischer Halle auf die HSG Heidmark, im Anschluss spielt die erste Herren um 17 Uhr gegen den SV Beckdorf. Ziel ist es nun, an den Fehlern zu arbeiten, um mit Selbstbewusstsein am 10.11. die nächsten zwei Punkte einfahren zu können.
Es spielten:
Gebhardt, Barnkothe M. (1), Barnkothe S. (2), Ditges (2), Starre (3), Kulze, Schütze (1), Heiduck (1), Strupeit, Kilian (8), Bodenstab A. (1), Bodenstab L., Post
Okt. 22, 2024
Nach einer dreiwöchigen Pause ging es für die Mädels der zweiten Damen am Samstag den 19.10 in Geismar weiter. Das Spiel verlief am Anfang sehr ausgeglichen und in der 14.Minute konnten wir uns sogar einen zwei Tore Vorsprung erarbeiten. Ab der 20. Spielminute verloren wir allerdings den Faden unseres bisher soliden Spiels, sodass wir bis zur Halbzeit auf einen sechs Tore Rückstand fielen (21:15). Für die zweite Halbzeit war klar, den Zugriff in der Abwehr wieder herzustellen und kleine Konzentrationsfehler zu vermeiden. Dieser Plan ging leider nicht unbedingt auf. Wohingegen wir im Angriff noch punkten konnten, verließ uns unser Konzept in der Abwehr gänzlich. Wir bekamen keinen Zugriff mehr und der
Vorstand der Gegnerinnen baute sich immer weiter aus. Am Ende mussten wir uns mit einem Spielstand von 43:30 geschlagen geben. Allerdings haben uns besonders die ersten zwanzig Minuten des Spiels gezeigt, dass wir durchaus auch mit Mannschaften aus dem oberen Teil der Tabelle mithalten können. Die Trainingswoche beginnen wir also mit nur einem blauen Auge und sind hochmotiviert für das bevorstehende Derby gegen die Mädels aus Rhumetal am Samstag in eigener Halle!
Es spielten: Bergolte – Meyer (3), Klie (3/1), M. Sommer (1), Zech (2), Pielmann (5/1), Lösky (3), Bergmann (5), P. Meyer (5), E. Sommer (2), C. Meyer (2)
Sep. 30, 2024
Die 1. Damen hatte am 29.09.2024 den MTV Großenheidorn zu Gast und konnte mit einem souveränen Tempospiel das Spiel für sich entscheiden und gewann deutlich mit 43:22.
Nach dem Sieg gegen den MTV Rohrsen wollte der NHC an diese Leistung anknüpfen, trotz wachsender Zahl auf der Verletztenbank und startete mit viel Tempo in das Spiel, sodass der Gegner gezwungen war, in der 9. Minute bei einem Stand von 8:4 die erste Auszeit zu nehmen. Die 1. Damen zeigten sich unbeeindruckt und behielten das Tempo auf den Außenbahnen durch Marie Barnkothe und Sina Barnkothe-Seekamp bei, sodass die Führung immer weiter ausgebaut wurde. Auch im Rückraum setze sich Anika Kilian durch und netzte mehrmals ein. Der NHC ging mit einem Stand von 24:11 in die Halbzeitpause. Ziel war es, die Führung weiter auszubauen und die Konzentration nicht abklingen zu lassen. Dies gelang und der Gegner kam kaum noch zum Wurf bzw. erzielte ein Tor. Torhüterin Emma Post brachte den MTV Großenheidorn zum Verzweifeln, indem auf Gegnerseite kein Tor für über zehn Minuten fiel. Das Spiel endete mit einer souveränen Leistung des NHCs.
Ein Wehrmutstropfen für die Mannschaft bedeutet das Aus von Tanja Weitemeier für die restliche Saison aufgrund ihrer Knieverletzung.
Zum nächsten Punktspiel nach der Herbstpause am 27.10.2024 fahren die 1.Damen zum SG Zweidorf/Bortfeld und wollen auch da die Punkte mit nach Hause nehmen.
Es spielten:
Gebhardt (1), Barnkothe M. (7), Barnkothe S. (5), Ditges (3), Oschmann, Starre (7), Heiduck (7), Bodenstab L., Strupeit, Kilian (11), Bodenstab A. (2), Post
Sep. 28, 2024
Beim Handball geht es nicht nur um Tore, Sieg oder Niederlage, sondern um Toleranz, Zusammenhalt und darum, füreinander einzustehen. Beim Northeimer HC steht Solidarität und Teamgeist im Vordergrund und diese Werte leben wir nicht nur im Spiel oder Training sondern auch im Alltag.
“Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein!” ist das Motto der DKMS.
Zwei Mitglieder unseres Vereins, Jette und Björn haben in den vergangenen Wochen Stammzellen an ihren genetischen Zwilling gespendet und somit einem krebskranken Menschen die Chance auf ein neues Leben geschenkt.
Die Registrierung als Stammzellspender ist ein einfacher, aber bedeutsamer Schritt, der das Leben eines schwer erkrankten Menschen retten kann. In Deutschland engagiert sich die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) dafür, potenzielle Spender zu gewinnen und sie über den gesamten Prozess der Stammzellspende aufzuklären. In diesem Bericht teilen Jette und Björn ihre persönlichen Erfahrungen mit der Registrierung und der anschließenden Spende, um andere zu ermutigen, ebenfalls Teil dieser lebensverändernden Initiative zu werden.
Registrierung bei der DKMS:
Im Rahmen von Registrierungsaktionen, sei es in Schulen, bei Veranstaltungen oder durch Eigeninitiative, erhält man von der DKMS ein Registrierungsset. Dieses Set enthält ein Wattestäbchen, mit dem man einige Sekunden lang an den Schleimhäuten im Mund reiben muss. Nach dem Versiegeln des Stäbchens und dem Ausfüllen eines Fragebogens mit persönlichen Daten wird alles versandkostenfrei an die DKMS geschickt. Ab dem Moment der Versendung ist man offiziell in der Datei der DKMS registriert. Die Daten werden ab Volljährigkeit in die weltweite Spenderdatei freigegeben, wobei die Registrierung bereits ab 17 Jahren möglich ist.
Der Anruf der DKMS:
Nach einiger Zeit erhielten wir unerwartet einen Anruf von der DKMS, dass wir als mögliche Spender in Frage kommen könnten. Im Telefonat wurden zunächst unsere grundsätzliche Bereitschaft zur Spende sowie einige Gesundheitsfragen geklärt. Anschließend erhielten wir per Post ein Blutabnahme-Set, das uns half, den nächsten Schritt in diesem bedeutenden Prozess zu gehen. Kurze Zeit später kam die erfreuliche Nachricht: es lag ein sogenanntes „Match“ vor, und wir konnten einem schwer erkrankten Menschen mit einer peripheren Stammzellspende helfen.
Der Ablauf der Spende
Vorbereitungen und Gesundheitscheck:
Vor der Spende fanden weitere ausführliche Telefongespräche statt, in denen der gesamte Ablauf erklärt wurde. Dazu gehörten die Vorbereitung, die Anreise in eines der Entnahmezentren, die Möglichkeit zur Freistellung von Arbeit oder Schule und die eigentliche Spende. Bei unserem ersten Termin in der Entnahmeklinik erhielten wir einen umfassenden Gesundheitscheck und ein weiteres Aufklärungsgespräch, um sicherzustellen, dass unsere Gesundheit für den Eingriff geeignet war.
Mobilisierung der Stammzellen:
Vor der Spende mussten wir uns fünf Tage lang selbst Injektionen mit speziellen Spritzen verabreichen, um die Stammzellen in die Blutbahnen zu mobilisieren. Dazu erhielten wir auch Schmerztabletten für mögliche Nebenwirkungen wie Kopf- und Gliederschmerzen, die vergleichbar mit einem leichten grippalen Infekt sind. Sich die Spritzen selbst zu verabreichen war super einfach und kein Grund zur Sorge.
Der Tag der Spende:
Am Tag der Spende wurden wir herzlich in der Entnahmeklinik empfangen. Das DKMS-Team sorgte für eine angenehme Atmosphäre, und nach der Vorbereitung wurden wir an ein Gerät angeschlossen, das die Stammzellen aus dem Blut filterte. Der gesamte Vorgang dauerte etwa 3 bis 5 Stunden, die wir mit Musikhören und Streamen angenehm verbringen konnten. Am Ende war der Transfusionsbeutel mit den lebensrettenden Stammzellen fertig, um sich auf den Weg zum Patienten zu machen. Wir konnten die Klinik direkt danach verlassen und uns den Rest des Tages erholen.
Kontakt zum Patienten:
Am folgenden Tag hatten wir die Möglichkeit, bei der DKMS zu erfahren, wohin unsere Spende gegangen war. Zunächst erhielten wir nur grobe Informationen über den Empfänger: Geschlecht, ungefähre Altersgruppe und das Land, in dem er lebt. Je nach Länderregelung besteht die Möglichkeit eines anonymen Kontakts über die DKMS. Ein persönliches Kennenlernen kann frühestens nach zwei Jahren bei gegenseitigem Einvernehmen erfolgen.
Fazit:
Unsere Erfahrungen als Stammzellspender waren durchweg positiv. Der Aufwand, den wir betrieben haben, steht in keinem Verhältnis zu dem Leiden, das schwerkranke Patienten und deren Angehörige erfahren müssen. Es erfüllt uns mit Stolz und Freude, jemandem die Chance auf Lebensrettung gegeben zu haben. Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte überlegen, sich zu registrieren und Teil dieser wichtigen Initiative zu werden.
Also Mund auf – Stäbchen rein – Spender sein!
Eure Jette und Björn
