Am Samstagvormittag machte sich der Northeimer HC auf die 500 km weite Reise zum Aufsteiger nach Stralsund und kam dort nach über SIEBEN Stunden Fahrzeit an. Die weiteste Fahrt der Saison steckte der Mannschaft am Anfang der Begegnung scheinbar noch in den Knochen, wodurch die Mannschaft schnell einem 6:1 Rückstand hinterher lief. Die Abwehr war zu Beginn viel zu passiv und ließ Stralsund so zu einfachen Toren durch Schlagwürfe kommen. Vorne wurden die Bälle leichtfertig vergeben und auch ein paar 100% ige Wurfchancen nicht genutzt. Der SHV agierte hinten variabel mit einem oder mehreren Vorgezogenen, welche die Rückraumschützen der Northeimer außer Kraft setzten sollten und war vorne effektiver. Nach der ersten Auszeit der Northeimer wurde es besser und der NHC hatte sein Kämpferherz entdeckt. Nach und nach schlossen die Gäste auf und waren in der 23. Spielminute beim 10:9 bis auf ein Tor am Heimteam dran. In der Folge häuften sich leider wieder die Fehler beim NHC und es ging mit Minus sechs Toren in die Halbzeitpause. Hoch motiviert kam der NHC aus der Pause und holte schnell mit einem 3:0 Lauf auf. Anschließend kämpfte er sich immer weiter heran und erreichte in der 48. Spielminute beim 24:24 den ersten Ausgleich. Mit dem siebten Feldspieler fiel der Gegner in eine 6-0 Abwehr zurück, welche u. a. Jannes Meyer gezielt aus dem Rückraum nutzte. Auch Tim Gerstmann spielte erfolgreich und setzte Tomislav Buhinicek geschickt am Kreis ein. Letztendlich fehlte das Glück der letzten Spiele um es endgültig noch zu drehen. Heute war deutlich mehr drin, aber über 60 Minuten war die Abwehr nicht aufmerksam genug und den Angriff produzierte zu viele einfache Fehler.
Nun geht das 3. Liga Team des NHC nach Vorgabe des DHB in eine 14 tägige Pause bis einschließlich 15.11.2020. Wie es dann weiter geht will der DHB in den nächsten Tagen auch in Abstimmung mit den Vereinen entscheiden. Ob weiter trainiert werden darf ist offen.
Das Präsidium und der Vorstand des Deutschen Handballbundes haben gemeinsam und einstimmig beschlossen, dass das Wettkampfgeschehen in der 3. Liga der Männer und Frauen sowie in der Jugendbundesliga männlich und weiblich bis zum 28. Februar 2021 ausgesetzt bleibt.
Der HVN setzt den Spielbetrieb ebenfalls weiterhin aus. Dennoch hofft man auf eine Fortsetzung der Ligaspiele Anfang März. Einen Artikel der “Northeim News” zu dem Thema finden Sie HIER.
Update vom 02.12.2020:
Der Spielbetrieb der 3. Liga wird bis zum 31. Januar 2020 weiterhin ausgesetzt.
Update vom 11.11.2020:
Der Spielbetrieb der 3. Liga wurde nun ebenfalls bis zum Ende des Jahres 2020 eingestellt. Der NHC begrüßt die heutige Entscheidung des DHB zur Unterbrechung der Saison im November sowie Dezember. Die gegenwärtige Corona-Situation konnte ein verantwortungsvolles “weiter so” der Saison gegenüber allen Beteiligten und der Gesellschaft nicht zulassen. Wir hoffen auf eine Verbesserung der Situation und auf ein erneutes Durchstarten im Januar – zusammen mit unseren Zuschauern.
Update vom 31.10.2020:
Das Präsidium und der Vorstand des Deutschen Handballbundes beschließen den Spielbetrieb der 3. Liga Frauen und Männer ab dem 02. November 2020 bis einschließlich 15. November 2020 auszusetzen. Die Spielkommission 3. Liga und der DHB-Vorstand werden in der Zwischenzeit die Möglichkeiten der Fortsetzung des Spielbetriebs und/ oder Trainingsbetriebs und die dafür erforderlichen Maßnahmen prüfen. Weitere Informationen finden Sie HIER.
Der HVN hat bis zum Jahresende den Spielbetrieb aufgrund der aktuellen Corona-Situation eingestellt. Weitere Infos finden Sie HIER.
Auch die Handballregion Südniedersachsen stellt den regionalen Spielbetrieb vorerst ein. Jedoch ist hier bisher die Frist auf Ende November gelegt worden.
Wenn es neue Informationen gibt, werden wir Sie hier auf unserer Homepage sowie unseren Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden halten.
Der Northeimer HC erzielte in seinem zweitem Heimspiel das zweite Unentschieden infolge. Gegen die Gäste vom SV Anhalt Bernburg führte der NHC um Torjäger Jannes Meyer lange Zeit, zwischenzeitlich sogar mit fünf Toren, und musste sich zum Schluss beim 30-30 mit einem Punkt zufrieden geben. Diesen sicherte der nervenstarke Sören Lange mit einem 7m in der Schlusssekunde.
Das Spiel begann ausgeglichen und blieb so bis zum 5-5. Durch einen Zwischenspurt führte der NHC kurz darauf mit 9-5. Die Abwehr agierte leidenschaftlich und so fielen leichte Tore. Glenn-Louis Eggert, unter der Woche noch erfolgreich beim Nationalmannschaftslehrgang der U21/20, war erneut gut aufgelegt. Danach ließ die Konzentration jedoch nach und Bernburg schloss auf. Beim 10-10 war der Ausgleich erzielt und beim 11-12 führten die Gäste. Bis zur Halbzeit fing sich das Team um Kapitän Christan Stöpler wieder und ging mit einer 15-13 Führung in die Pause.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs ging es hin und her und bis zum 18-18 bleib es ausgeglichen. Dann zog der NHC mit wuchtigen Abschlüssen aus dem Rückraum auf 22-18, 25-20 und 28-23 davon. Leider wurde in dieser guten Phase vergessen den Sack zu schließen. Es kam unnötig Hektik auf, der NHC schloss vorschnell ab und der SV holte Tor um Tor auf. In der Schlussphase gab die Heimsieben aber nicht auf und holte sich verdient einen Punkt. In den kommenden Spielen muss die Leistung nicht nur über 50 Minuten gebracht werden sondern über die volle Spielzeit und speziell auch in der Schlussphase. Mit 4-4 Punkten belegen die Northeimer aktuell den 8. Tabellenplatz.
Am nächsten Samstag steht die weiteste Auswärtsfahrt für den NHC an. Zum Spiel nach Stralsund startet das Team bereits um 9.45 Uhr. Der Anpfiff im Norden von Mecklenburg-Vorpommern erfolgt um 19.30 Uhr. Es bleibt abzuwarten wie das Team die 500 km weite Anreise verkraftet.
Zum Saisonauftakt durften wir direkt zum Derby gegen die HSG Plesse-Hardenberg nach Bovenden. Voller Vorfreude auf das Spiel, wurde die Woche gut trainiert und somit war die Mannschaft heiß, im ersten Spiel der neuen Spielzeit ein mögliches Ausrufezeichen zu setzen. Angekommen war leider auch das Thema Corona nicht zu übersehen. Wir wurden als Mannschaft eingewiesen und es wurde erklärt, wie es zu laufen hat. An dieser Stelle ein kleines Lob für die Ordner der Heimmannschaft, die sehr organisiert waren und uns freundlich in Empfang genommen hatten. Endlich in der Halle angekommen, wurde einem erst richtig bewusst, wie heiß die Mannschaft war, aber dennoch wussten wir, dass es alles andere als einfach werden würde, Punkte mitnehmen zu können. Plesse war eine Mannschaft, die vorher geschrieben hatte, dass sie oben um den Aufstieg mitspielen will. Wir hingegen haben als Ziel der Saison den Klassenerhalt. Also treffen zwei Mannschaften aufeinander, die vom Ziel her nicht unterschiedlicher sein könnten. Nach erfolgtem “Corona-Sportgruß” ging es nun endlich los…endlich Punktspiel, nach einer gefühlten Ewigkeit… Nach fünf Minuten, die auf Augenhöhe waren, konnte sich Plesse bis zur zehnten Minute erstmals ein wenig absetzen mit 6:3. Doch wir konnten dann fünf Minuten lang den Kasten komplett sauber halten und uns vorne auch mal durchsetzen. Somit stand es nach einer viertel Stunde 6:6. Daraufhin war es ein offener Schlagabtausch. Mal warf die Heimmannschaft ein Tor, mal wir, mal konnten die starken Torhüter auf Plesses Seite einen freien Ball wegnehmen und wiederum konnten wir mit einer starken Abwehr viele Bälle gewinnen oder unser sicherer Rückhalt Roman konnte die Plesse-Schützen mit starken Paraden ärgern. Die Schlussminuten der ersten Halbzeit gehörten dann uns. So konnten wir sogar mit einer etwas unerwarteten 10:11 Führung in die Halbzeitpause gehen. Zum Halbzeitpfiff haben wir unsere Leistung bereits so gefeiert, als hätten wir das Spiel schon gewonnen. Doch es kamen noch kräftezehrende 30 Minuten auf uns zu. Doch unser Lauf konnte in den ersten vier Minuten der zweiten Hälfte nicht gestoppt werden. So konnten wir uns mal ein bisschen absetzen mit 11:14. Dann machte aber die Abwehr der Gastgeber dicht und wir konnten bis zur 48. Minute kein einziges Tor mehr werfen. Daher stand es zehn Minuten vor Schluss noch 15:16 für uns. Doch auch in den letzten zehn Minuten schafften wir es nur ein einziges Mal den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Die Heimsieben hingegen konnte noch ganze drei Tore werfen. Somit stand es zwei Minuten vor Schluss 18:17 für die Heimmannschaft und so sollte es auch zu Ende gehen. Endstand 18:17 für die HSG. Zusammengefasst lässt sich viel Positives aus dem Spiel mitnehmen! Allem voran eine affengeile Abwehr, die keine Scheu gezeigt hat, den Kontakt zu suchen, aber auch mal schnelle Hände zeigen konnte, durch den einen oder anderen Steal. Ein sicherer Rückhalt im Tor und ein manchmal aufkommendes Tempospiel machen mit der Abwehr zusammen Lust auf mehr. Die größte Baustelle war in der zweiten Hälfte einfach der Angriff, dem die Kreativität, Bewegung, Spritzigkeit und Abschlussstärke gefehlt hatten. Sechs Tore in 30 Minuten sprechen da aber wahrscheinlich schon für sich. Möglicherweise hat am Ende einfach die Kraft gefehlt, die ganzen 60 Minuten Vollgas geben zu können. Am nächsten Wochenende empfangen wir dann am Samstag um 20:00 Uhr den MTV Eintracht Hornburg in der Schuhwallhölle. Wer also an einem Samstagabend nichts Besseres zu tun hat, kann uns gerne anfeuern kommen. Wir freuen uns auf euch!
Nationaltrainer Martin Heuberger hatte im Oktober für zwei Lehrgänge a 3 Tage nach Warendorf eingeladen. Glenn-Louis Eggert, seit dieser Saison mit Zweitspielrecht beim Northeimer HC in der 3. Liga Nord-Ost aktiv, erhielt erneut eine Einladung und nahm am Lehrgang vom 19. bis 21.10. in Warendorf teil. Aufgrund seiner starken Leistungen in den ersten drei Saisonspielen hatte sich Glenn diese Einladung verdient. Sein großes Ziel bleibt die Teilnahme an der EM vom 07. bis 21.01.2021 in Kroatien. Wir freuen uns für Glenn und drücken ihm ganz fest die Daumen!
Der Northeimer HC war am Samstagabend ohne Tim Gerstmann in Sachsen-Anhalt beim Aufsteiger aus der Mitteldeutschen Oberliga dem HC Burgenland zu Gast. Nach einem abwechslungsreichen Spiel nahm der NHC beim 25-25 (12-14) einen Punkt mit auf die Heimreise nach Niedersachsen.
Es eröffnete sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch, wobei sich kein Team wirklich absetzten konnte. Viele Tore des NHC wurden hierbei über die Rückraumachse Meyer- Rydz- Wodarz erzielt. Die stämmige Burgenlander Mannschaft fand kein gutes Mittel, so konnte man zur Pause dann eine 12:14 Führung herausspielen.
In der zweiten Halbzeit konnte dieser Spielstil weitergeführt werden, so lag der Northeimer HC bis Minuten vor Schluss vorne. Dann schlichen sich einige Flüchtigkeitsfehler ein, vielleicht auch dem kraftraubenden Spiel und weniger Wechseln geschuldet. Einige zwei Minuten Strafen brachten den NHC nun ins Hintertreffen und so lag man kurz vor Schluss mit 25:23 hinten. Der ehemalige Dessauer Zweitliga Rückraum, erlangte mit ihrer Dynamik hier in den letzten Minuten noch einen Vorteil. Trotzdem konnte man durch schnelles Spiel auch mit dem sechsten Mann in Unterzahl noch ein Tor erzielen. Letztendlich fing Sören Lange noch einen Pass ab, den Malte Wodarz zum 25:25 entstand verwandeln konnte. Am Ende ein glücklicher Punkt aber es wäre wie im ersten Spiel in Schwerin einfach mehr möglich gewesen. Der Punkt motiviert aber auch zusätzlich für die kommenden Aufgaben.
Am kommenden Sonntag den 25.10.2020 heißt es wieder Heimspielzeit in Northeim. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Schuhwallhalle. Als Gegner begrüßen wir dann den langjährigen Drittligisten vom SV Anhalt Bernburg. Bernburg reist mit der Empfehlung von 4-2 Punkten und zwei Siegen infolge an. Insbesondere der 16-13 Heimsieg gegen Oranienburg von Samstag lässt aufhorchen. Der NHC muss sich auf eine robuste und körperlich starke Mannschaft einstellen. Für das Spiel gibt es noch wenige Einzeltickets die unter tickets@northeimerhc.de gebucht werden können.