Freud und Leid – die zwei Gesichter der männlich D

Am Sonntag hatten sowohl Tigers als auch Hornets Heimrecht und läuteten die zweite Runde der Vergleiche in der Regionsliga ein. Während die Tigers gegen Münden einen Punkt erkämpften gingen die Hornets gegen den MTV Geismar leer aus.

NHC Tigers – JSG Münden 23:23 (14:12)

Obwohl die Tigers keine guten Erinnerungen an die robuste Gangart der hünenhaften Mündener (z.B. Edin Glogic, 1,83m, 76kg, wie sein Vater stolz berichtete) hatten und mit Noah Pöch auch noch der Aktivposten am Kreis krankheitsbedingt passen musste, zeigte das Rudel, was es ausmacht: Bangemachen gilt nicht!!!

Gleich von Beginn an warfen sich die Jungs in die Schlacht und Felix Alsleben zeigte seinem Gegenspieler Glogic, dass Größe nicht alles ist. Dieser erzielte zwar zehn Treffer, musste sich diese aber hart erarbeiten und blieb insgesamt bei einer Quote von 50%, auch weil Fabian Triller im Northeimer Gehäuse wieder einen Sahnetag erwischt hatte. Vorn zeigte sich der Rückraum agil und dynamisch. Ein oft schulmäßiges „Auf Lücke und weiter“ riss die Mündender Defensive auseinander. Dabei zeigte auch Neuzugang Noah Höß, dass in ihm ein Kreisläufertalent schlummert – da geht was! Zur Pause führten die Tigers mit 14:12.

In der zweiten Halbzeit wogte das Spiel hin und her, nachdem die Gäste den Anschluss hergestellt hatten. Zwar brachten die Tigers vier Strafwürfe nicht im gegnerischen Tor unter und ließen konditionsbedingt ein wenig in Dynamik und Schnelligkeit nach, aber mit Kämpferherz stemmten sich die Jungs gegen eine Niederlage und wurden belohnt: Ein echter Schritt nach vorn!!!

Für die Tigers spielten und trafen:

F. Triller und J. Weber im Tor;

Haakon Guittonnet (2), Momo Khalil, Kjell Wode (8/2), Till Richter (4), Felix Alsleben (5), Jannik Benic, Noah Höß (2), Jan Hennecke, Nicolas Bode, Linus Wode, Till Gunkel (2)


NHC Hornets – MTV Geismar 23:29 (12:16)

Im Hinspiel hatten die Hornets mit einem tollen Schlussspurt ein Unentschieden nach einem Sechs-Tore-Rückstand erkämpfen können. Damals war es die Laufbereitschaft und das Spielen in die Tiefe, was gezündet hatte. Leider fehlen genau diese Bausteine seit zwei Wochen bei den Hornets.

Gegen einen Gegner, der zumeist über Doppelpässe über den wuchtigen Kreisläufer Dominik Weil zu Torerfolgen kommt, geriet der NHC schnell in Rückstand (4:8, 10.), obwohl Mads Deilke gegen Weil sehr gut verteidigte. Leider gelang es den vorgezogenen Spielern nicht, den zweiten Schlüsselspieler der Gäste unter Kontrolle zu bringen. Zu einfach umkurvte Thielecke seine Gegenspieler und erzielte 7 seiner 9 Treffer in Halbzeit eins. Vorn geb es leider zuviel Standhandball. So gab es Tore zumeist nach guten Einzelaktionen, wobei Bennett Rackwitz mit sechs Treffern einen tollen Einstand feierte. Zu vermissen ist das Spiel als Einheit bei den Hornets. Timing, Passsicherheit und -genauigkeit müssen verbessert werden. Das geht natürlich nur, wenn Trainingshäufigkeit und -einsatz stimmen. In der zweiten Halbzeit kam es dann zu einem unschönen Höhepunkt: nach einem äußerst rüden Foul musste Maxi Moldenhauer das Spielfeld verletzt verlassen. Der fällige 7m ging zu allem Überfluss auch noch einen Meter am Gästegehäuse vorbei und die Hornets ergaben sich in ihr Schicksal. Einen guten Part spielte Haakon Guittonnet, der diesmal den Kader auffüllte.

Für die Hornets spielten und trafen:

Leon Lind und Mats Mönkemeyer im Tor;

Ismail Uluc, Haakon Guittonnet (5), Bennett Rackwitz (6), Johan Koschmider, Mads Deilke, Jonas Tute (4), Linus Schnabel (1), David Novicki, Maximilian Moldenhauer (4), Bjarne Kühn (2)

Foto: NHC

Eindeutige Antwort auf Platzierungsabsicht (mA)

Was kann man samstagabends in Northeim und Umgebung alles machen, um ein wenig Spaß zu haben? Abgesehen von unregelmäßigen, über das Jahr verteilten Dorffeten liegen die nächsten Orte, wo zu solch einer Uhrzeit wirklich was los ist eher im weiter entfernten Göttingen. Dies galt jedoch nicht diesen Samstag. Denn in unserer heimischen Schuhwallhölle eröffnete um 19:00 Uhr das Schiedsrichterduo mit dem Anpfiff ein Handballspiel, bei dem von Anfang an Stimmung auf der Platte war, die sich innerhalb kürzester Zeit auch auf die Zuschauermenge übertrug. In diesem Spiel ging es für uns nicht nur darum, zu halten, was wir noch vorherige Woche an alle künftigen Gäste gerichtet hatten. „Dieses Spiel wird richtungsweisend sein, ob wir diese Saison oben, oder unten in der Tabelle mitspielen werden!“, so unsere Trainer in der Vorbesprechung. Die Antwort auf die still in den Raum gestellte Frage, welche der beiden Möglichkeiten von uns bevorzugt wurde, war ebenfalls ohne ein Wort zu äußern für die ganze Mannschaft selbstverständlich. Mit dem Ball im Besitz zu Beginn des Spiels startend, wendeten wir genau das an, was wir nach den Misserfolgen in Ehmen und gegen Warberg zu lernen hatten. Im Angriff gelang es uns in der ersten Halbzeit durch gute Teamarbeit, oder bemerkenswert starke Einzelaktionen eine gute Chancenerarbeitung und -verwertung zur Schau zu stellen. Diese benötigten wir für die anstürmenden Osteroder auch. Die Gäste legten, angefeuert von ihrem Fanklub einen schnellen und starken Angriff auf, mit welchem wir uns in der ersten Halbzeit mühsam abarbeiten mussten, um Tore zu verhindern. Durch starke Würfe aus dem Rückraum der harzer Mannschaft führten wir bis zur Halbzeit ein starkes Kopf-an-Kopfrennen, bei welchem sich keiner, der das Spiel gesehen hätte über mangelnde Spannung beschweren könnte. Mit der Erwartung auf eine zweite, noch härtere Halbzeit und einer Führung von drei Toren gingen wir in die Pause. Mittlerweile war richtig Feuer in der Halle. Beide Mannschaften wollten den Sieg. Auf den Tribünen wartete das Publikum nur darauf mit dem weiteren Verlauf des Spiels mitfiebern zu können. Zu Beginn der neuen Halbzeit gelang es uns die Gäste mit zwei weiteren Toren auf Abstand zu halten. In der Abwehr bekamen wir durch ein starkes Blockspiel die Würfe aus dem Rückraum in den Griff und erleichterten unserem Torwart damit das Leben. Die Osteroder schienen an dem Wall den wir aus unserem Kampfgeist und Schweiß gebildet hatten kaum einen Weg vorbei zu finden. Dadurch konnten wir häufig Bälle rausspielen. Die in der Verteidigung erarbeiteten Chancen setzten wir vorne grandios um. Vor Allem Linus fiel auf, der mit jedem Angriff zum Tor zog und auch über die osteroder Abwehr den Ball immer wieder am Torwart vorbei ins Tor führte. Ihm schien in dieser Halbzeit jeder Wurf zu gelingen. Wenn es mal nicht die Möglichkeit für Linus, oder Sören gab, den Ball souverän einzunetzen, so brachten wir gut unseren Kreis, oder die Außen ins Spiel. Auch wenn die Osteroder durch das Klatschen ihrer Fans mit gestärktem Rücken in den Angriff kamen, verließen sie unsere Heimspielstätte mit einer Niederlage von 35 zu 27. Die Antwort, auf die wir uns in der Kabine im Stillen geeinigt hatten trugen wir nach diesem Sieg mit einem Dankesapplaus an unsere Fans in die Realität.

mC verliert in Burgdorf

Für die männliche C-Jugend ging es am Sonntag zum Nachwuchs der Recken. Obwohl beide Mannschaften vor der Partie punktgleich waren, ging die Favoritenrolle schon vor dem Spiel an Burgdorf. Aber eins nach dem anderen: Die ersten fünf Minuten war das Spiel noch ausgeglichen und die NHC-Jungs konnten gerade in der Anfangsphase noch gegen die robusten Burgdorfer gegenhalten. Dann allerdings setzte sich die individuelle Klasse der Reckenschmiede durch. Im Angriff hatten wir Probleme zu guten Torchancen zukommen und wenn dann mal eine Torchance da war, kam auch noch Pfosten- bzw. Lattenpech dazu. Burgdorf überzeugte in dieser Phase mit Tempospiel und setzte sich auf 12:4 ab. Bis zum Halbzeitpfiff konnten wir dann diese Differenz halten, sodass es mit 16:8 in die Pause ging. Die Pause tat den Jungs sichtlich gut, denn danach starten wir eine kleine Aufholjagd. Mit einem verbesserten Abwehrspiel und einer beherzten Angriffsleistung konnten wir uns bis zur 40. Minute auf 21:17 herankämpfen. Vor allem in dieser Phase konnte die Abwehr stabilisiert werden und im Angriff agierte man mutiger und mit mehr Zug zum Tor. Leider schwanden dann die Kräfte, was zur Folge hatte, dass sich die Burgdorfer bis zum Ende des Spiels wieder auf 28:20 absetzten. Allerdings zeigten die Jungs in der zweiten Halbzeit eine sehr gute Leistung und verbesserten sich stark zum Spiel gegen Bissendorf – Dies macht Mut für die weiteren Aufgaben!
Für den NHC spielten: Björn Dörflinger, Carlo Richter (beide Torhüter), Oskar Hofmann, Krister Brodmann (1), Jannik Kulze (1), Adam Bohne, Sören Grothey (1), Sebastian Bialas (2), Thorge Lutze (9), Leon Polinski (1), Theodor Henning (3), Timm Ottleben (1), Willem Baumbach (1) und Cedric Loch

Trikotübergabe der mB

Die mB und der Trainerstab sagen rechtherzlichen Dank an Ewald Micheletti von der Firma Micheletti Beratungs GmbH und an Matthias Sehlen von der Fahrschule Sehlen für den neuen Trikotsatz.
Herr Micheletti sponserte zum wiederholten Male einen kompletten Trikotsatz für 26 Jungs, neu beim Sponsoring der Trikots ist in dieser Saison Matthias Sehlen mit seiner Fahrschule. Herr Sehlen hat zuvor immer die Jugend im Bereich Aufwärmshirts und Hosen durch Sponsoring unterstützt.
Wir möchten auf diesem Weg nochmal DANKE sagen!

Foto: NHC

Männliche E-Jugend freut sich über neue Trainingsjacken

Pünktlich zur neuen Saison durfte die männliche E-Jugend des Northeimer HCs neue Trainingsjacken in Empfang nehmen, um sich in der laufenden Saison einheitlich zu präsentieren. Gesponsert wurden die Jacken von der Firma IRS Demir, eines Industrie-Reinungs-Services mit Sitz in Herzberg. Vertreten wurde die Firma durch Murat Demir, der als Zeichen des Dankes ein kleines Präsent entgegennehmen durfte. Ein besonderes Dankeschön gilt an dieser Stelle auch Andreas, der den Kontakt zum Sponsor herstellte und sich um die Organisation sowie die Bestellung der Trainingsjacken kümmerte.

Foto: NHC

2. Herren & männlich A mit neuen Trainingsanzügen der Firma HUNOLD Bauunternehmung GmbH

Am vergangenen Donnerstag erfolgte die offizielle Übergabe der neuen Trainingsanzüge für die neu gebildete männlich A und die 2. Herren des NHC. Möglich gemacht hat dieses Stephan Bokelmann von der Firma HUNOLD Bauunternehmung GmbH aus Northeim, Mittelweg 5. Stephan Bokelmann ist großer Handballfan und ließ es sich nicht nehmen, nachdem er die Landesliga Herren bereits seit Jahren fördert, auch die neue Landesliga männlich A zu unterstützen. Diese Kombination macht Sinn, da die A-Jugendlichen über die 2. Herren an den Seniorenbereich und an höhere Aufgaben herangeführt werden sollen. Beide Teams ließen im Anschluss jeweils Derby Siege folgen, die A-Jugend schlug am Samstag die HSG OHA und die Herren am Sonntag die HSG Plesse-Hardenberg 2. Die Mannschaften und der NHC bedankten sich bei Stephan Bokelmann mit einem NHC-Fantrikot.

Stephan Bokelmann stellte dem NHC außerdem seit Saisonbeginn 200! Magnete mit dem NHC-Logo zur Verfügung. Diese wurden an die ersten 100 Dauerkartenerwerber verteilt und nun erfolgt die weitere Verteilung individuell über den NHC. Auch hierfür möchte sich der NHC ganz herzlich bedanken!

Fotos: NHC

Northeimer HC
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.