Männliche C-Jugend startet in die Oberligarelegation

Am Sonntag, 27.5.2018 startet die HVN/BHV Oberligarelegation für die Saison 2018/19. Der Northeimer HC ist aufgrund der letztjährigen Oberligazugehörigkeit bereits für die Landesliga qualifiziert und versucht am Wochenende die direkte Qualifikation für die Oberliga zu erreichen. Am Turnier, welches ab 10.00 Uhr in der heimischen Schuhwallhalle stattfindet nehmen neben dem Gastgeber noch die HSG Rhumetal, die SG Zweidorf/Bortfeld und GIW Meerhandball aus dem Großraum Hannover Teil. Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich direkt für die Oberliga, der Drittplatzierte muss in die nächste Runde, der Vierte scheidet aus. Der NHC muss mit Jonas Althans, Karl Hofmann und Hendrik Johannes drei wichtige Stammspieler ersetzen, da diese mit dem Corvinianum in Frankreich weilen. Trotzdem sollte der Kader breit genug sein, um zumindest die nächste Runde zu erreichen. Das Team um Neuzugang Jonas Mandel (der Regionsauswahlspieler der HRSON kam vom MTV Seesen) trainiert seit einigen Wochen schon fleißig und fiebert dem Turnier entgegen.

Qualifikationen der männlichen B- Jugend

Landesliga
Am 23.04.18 stand die erste Runde der Landesligaqualifikation an. Ausrichter waren unsere Nachbarn aus Moringen. Ziel war es, dieses Turnier zu gewinnen, um so die Quali zur Landesliga frühzeitig zu sichern und die Qualifikation zur Vorrunde der Oberliga zu erreichen. Als Gegner warteten die Heimmannschaft des MTV, Tuspo Weende, MTV Geismar und die uns völlig unbekannte Mannschaft der HSG Lügde-Bad Pyrmont.
Unser erstes Spiel gegen die gastgebenden Moringer gewannen wir mit 12:9. Das zweite Spiel wurde gegen die körperlich deutlich überlegene HSG Lügde Bad- Pyrmont bestritten. Mit einer sehr beweglichen Abwehr und einem schnellen Umschaltspiel konnte dieser sehr robuste Gegner mit 17:15 besiegt werden. Nachdem Weende gegen Geismar gewonnen hatte und der MTV Geismar über ein 14:14 gegen die HSG nicht hinaus kam, stand fest, dass wir bei einem Sieg gegen die Tuspo aus Weende unser Ziel – Turniersieg- frühzeitig erreichen konnten. Entsprechend motiviert gingen alle Spieler zur Sache und besiegten die Weender deutlich mit 14:7. Das letzte Spiel gegen den MTV Geismar verloren wir dann unglücklich mit 13:14. Aber egal… Landesliga, wir sind dabei.

1. Runde Quali. zur Vorrunde der Oberliga

Am 06.05.18 machten wir uns auf den Weg nach Misburg. Wegen Konfirmation, Kommunion etc. fehlten einige Spieler. Gleichwohl sollte es ein dramatisches Turnier werden. Unser erstes Spiel gegen die HSG Bördehandball Ost gewannen wir 13:11. Als zweite Begegnung war das Spiel gegen unsere Nachbarn aus Münden angesetzt. Wie sich herausstellen sollte, war es das Spiel, welches über die Qualifikation in der ersten Runde die Entscheidung brachte.
Der NHC begann schwungvoll und mit viel Tempo, was zu einer 4:1 Führung in der 5 Minute führte. Bis zur Halbzeit konnte Münden auf 5:4 verkürzen. Nach 18 Minuten führten wir mit 8:6. Zwei von insgesamt 5 Siebenmetern (wir erhielten keinen), sowie eine unberechtigt Zeitstrafe führten dazu, dass wir das Spiel in letzter Minute mit 8:9 verloren. Hätten wir allerdings an unseren Vorgaben, Münden konsequent mit Tempo unter Druck zu setzen, festgehalten, so wäre ein deutlicher Sieg möglich gewesen…
Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, wurde der MTV Groß Lafferde mit 11: 8 besiegt. Unmittelbar vor diesem Spiel hatte Münden gegen die Gastgeber aus Misburg mit 15:16 verloren. Sowohl Münden (17:22 gegen Börde) als auch wir (18:13 gegen Misburg) gewannen die abschließenden Partien. Es stand also fest: punktgleich mit Münden und einem besseren Torverhältnis waren wir trotzdem zunächst an der Quali zur Oberligavorrunde gescheitert. Zählte doch der direkte Vergleich zwischen Münden und uns….
Insgesamt ist allerdings festzustellen, dass unsere NHC- Jungs ein bravouröses Turnier gespielt haben und aus meiner Sicht das bessere Team waren.

Vorschau

Eine neue Chance für die die mB des NHC sich zur Vorrunde Oberliga zu qualifizieren gibt es am kommenden Samstag. Die Reise geht dann nach Wunsdorf zur dortigen HSG Meerhandball. Neben den starken Gastgebern warten dort die Jungs der Sportfreunde Söhre und des TV Cloppenburg als Gegner auf uns.
Der Turniersieger wird qualifiziert sein und der Zweite erreicht die 3. Runde. Auch dieses Turnier werde einige Spieler des NHC fehlen, steht doch ein Frankreichaustausch an.

Sportleraustausch mit Tourlaville, NHC ist dabei!

Nach einigen Jahren findet in diesem Jahr wieder ein Sportleraustausch mit Northeims Partnerstadt Tourlaville (Normandie) statt. Vom 10.-13.05.2018 werden ca. 50 französische Sportler mehrerer Sportarten nach Northeim kommen. Darunter sind auch 8 Handballer, männl. B-Jugend, die vom NHC betreut und in Gastfamilien des Vereins untergebracht sind. Im Mittelpunkt des Besuchsprogramms steht ein gemeinsames Spielfest am Freitag auf der Gustav-Wegner-Kampfbahn, ein Handballturnier am Samstagvormittag in der Schuhwallhalle und eine große Abschlußparty am Samstagnachmittag und Abend an der Seenplatte. Am Sonntag werden die Tourlaviller nach dem Frühstück wieder Richtung Heimat fahren. Organisiert wird das NHC-Programm im Wesentlichen durch den Jugendausschuß, vielen Dank dafür. Bedanken möchte sich der NHC aber auch bei den “Gastfamilien”, die unsere französischen Gäste für einige Tage unterbringen und betreuen.
Im nächsten Jahr (2019) wird dann der Gegenbesuch in Tourlaville stattfinden.

3000, 20, 32:0 – Die männlichen C-Jugend in der Retrospektive

Die Saison ist beendet, die Spiele beider Mannschaften sind gespielt… Zeit, die Saison zu reflektieren. Das Ganze mit nicht alltäglichen Einblicken und DURCHAUS MIT EINEM AUGENZWINKERN!

Stufe 0: „Wir spielen so lange Relegation wie man uns lässt!“
Nachdem sich die Jahrgänge 03 und 04 wieder zusammengefunden hatten, ging es direkt in die Relegation. Schon in diesem frühen Stadium zeigte sich die Breite und Ausgeglichenheit des Kaders. Mit Elias Reinholz und Erik Wertheim hatten zwei Talente den Weg zu uns gefunden und unseren ohnehin guten Kader in Breite und Qualität verstärkt. Das bekamen unsere Gegner in der Landesligarelegation zu spüren: Rosdorf, Himmelsthür, Weende und Geismar wurden mehr als sicher besiegt und das Ticket für die Oberligaqualifikation gelöst.

Stufe 1: „Zack- da ist das Ding!“
Gleich zu Beginn ein Schmankerl: Der NHC hatte sich um die Ausrichtung der OL-Relegation beworben und bekam den Zuschlag – Glück oder eine Belohnung für das Umfeld, welches der NHC bietet? Uns war es egal, wir genossen unser Heimrecht in vollen Zügen und schafften ungeschlagen eine kleine Sensation, indem wir neben der SG Bördehandball und dem MTV Braunschweig auch den hochgehandelten Nachwuchs der Hildesheimer Eintracht besiegen konnten. Zeitgleich wurde auch das Rasenturnier der HSG Plesse gewonnen – ein erneuter Beweis für unseren Kader. Die Irritation im Vorfeld, verursacht durch die kurzfristige Turnierabsage zweier Spieler nach der Nichtberücksichtigung für den Relegationskader, ging im Feiertaumel unter. Dieser wurde noch verstärkt durch die Zusage von Bennet Zieker, einem weiteren Talent aus der Region.

Stufe 2: „Challenges: Great Athletes Are Made In The Off-Season!“
Heiß wie Frittenfett verabschiedeten sich alle Spieler in die Sommerferien. Wir Trainer hatten uns mit B-Jugend-Nationaltrainer Frank Hamann auf diese Situation vorbereitet und ein breitgefächertes Aufgabenarsenal vorbereitet, dass individuell bearbeitet wurde. Die Quälereien, „Challenges“ genannt, umfassten mehrfach wöchentliches Laufen und Kraftprogramm, aber auch Fragestellungen zu Taktik und kreativer Trainingsgestaltung und Ernährung frei nach der Devise „the world is my gym!“. Ob Training mit Bierdeckeln im eigenen Garten, Höhentraining in Österreich oder Liegestütze in Kanadas Wildnis – es stellte sich heraus, dass die Jungs mit Feuereifer bei der Sache waren – und zwar nicht nur der Oberligakader, nahezu der komplette 24er Kader nahm die Challenges an, denn Handball liegt halt doch in jedem Atemzug. Der gute konditionelle Zustand der Mannschaft, als das Training nach den Ferien endlich wieder gemeinsam stattfand war die logische Konsequenz. Im Nachhinein ein glücklicher Umstand, denn es stellte sich heraus, dass die Trainingsgestaltung mit über 20 Jungen zwar nie ein Problem der Trainingsdisziplin war, jedoch dem Schnelligkeitsaspekt und der Wichtigkeit des schnellen Umschaltspiels nicht gerecht werden konnte…wir brauchen nicht nur eine neue Halle, sondern besser noch zwei!

Stufe 3: „Let’s get ready to rumble!“
Der letzte Teil der Vorbereitung stand im Zeichen von regionalen Veranstaltungen wie dem Lauftreff Hillerse oder dem P.O.T. Geismar und Trainingsspielen. Es zeigte sich in den Vergleichen mit den Oberligamannschaften aus Baunatal, Hannover und Eisenach, dass wir das körperbetonte Spiel erst noch lernen mussten.

Stufe 3.1: „Labor Omnia Vincit!”
Zum ersten Mal Oberliga – das schrie nach neuen Wegen. Diese offenbarten sich uns in Form zweier ganz besonderer Kooperationen: Zum einen waren es die Schulen, allen voran das Gymnasium Corvinianum, welche unseren Sportlern zwei „Freistunden“ pro Woche für das Athletiktraining zur Verletzungsprävention gewährten, zum anderen Mark Haubold, der zusammen mit seinem Team diese Zeit mit Leben füllte. Und der Karate-Bundestrainer sorgte eindrucksvoll dafür, dass der durchschnittliche Montagmorgen für die Jungs gleich schweißtreibend begann. Hinzu kam eine Handball-AG, die besonders taktische Schwerpunkte mit dem Oberligakader bearbeitete. Zusammen mit der außergewöhnlichen Motivation der Teilnehmer, das Schulische auf keinen Fall schleifen zu lassen, kann dieses Pilotprojekt richtungsweisend für kommende Jahrgänge sein. Schule, Verein und weitere qualitativ hochwertige Kooperationspartner können einen Verbund schaffen, der (nicht nur) die Handballregion aufblühen lassen kann. Allerdings hat das Outpull-Projekt auch offenbart, wieviel Arbeit durch die Trainer und Eltern geleistet werden muss, um Schule und Leistungssport gewinnbringend und leistungssteigernd zu verzahnen… Ohne diese Personen und deren hohen individuellen Einsatz ist ein solches Projekt unmöglich.

Stufe 4: „Mess With The Best!”
Jetzt folgte die Saison. Über die einzelnen Spiele sollen nicht allzu viele Worte verloren werden, schließlich kann man ja die Berichte auf der Homepage lesen. Nur so viel: Das Brett war dann doch zu Beginn dicker zu bohren als wir uns das vorgestellt hatten. Niederlagen hatten für die meisten Spieler bisher doch eher Seltenheitswert und chancenlos zu sein war eine völlig neue Erfahrung. Hinzu kam aus der Trainer-Perspektive noch das „Tiermedizinische Problem“: Wir sahen uns vermehrt auf dem Feld und im Training mit dem PUBERTIER konfrontiert. Dieses hat gewaltigen Einfluss auf den Sport: Die Reaktionsfähigkeit -insbesondere auf Anweisungen im Training- und die Gleichgewichtsfähigkeit –auch und besonders im emotionalen Bereich- gestalteten sich schwer trainierbar (Vgl. ASMUS 1991: Modell der sensiblen Phasen der Motorik). Man kam sich mitunter vor, als wüchse den Jungen zwischen Ohr und Gehirn ein Mahagoni-Brett (4cm! MASSIV!) Es kam zu Reibereien im Team (wozu NuScore, insbesondere die Torschützenliste, unter der Dusche führen kann, hat man uns auf den Schulungen nicht erklärt) aber auch zwischen Spielern und Trainerstab. Das Ganze lief vereinzelt (zu) laut ab. Hier zeigte sich aber, was die NHC-Familie leisten kann. Man hält zusammen, versucht sich selbst zu reflektieren und hört auch (auf) andere Meinungen zum Thema. An dieser Stelle ein ganz persönliches Statement von mir: Danke für die Mediation und den erfolgreichen Versuch, mir von Zeit zu Zeit eine alternative Perspektive zu zeigen. Ich weiß das zu schätzen! Letzten Endes haben wir es als Team mit Spielern, Eltern und Trainern geschafft, diese stürmischen Passagen zu durchsegeln und eine erfolgreiche Saison zu spielen, auch wenn nicht zu verhehlen ist, dass wir in diesem Jahr erstmals Spieler verloren haben. Sei es, weil sie in anderen Sportarten erfolgreicher sind oder einfach, weil sie die pace nicht mitgehen wollten oder konnten. Die durchschnittliche individuelle Trainingsdichte lag bei über 75%, die Beteiligung so gut wie immer bei über 20 von 25 Jungs. Da zeigen sich dann ganz schnell Unterschiede. Vielleicht war es auch einfach in diesen Fällen das berüchtigte „Drop-Out-Phänomen“ von Heranwachsenden – wir wünschen ihnen alles Gute im weiteren Verlauf!
Was bleibt ist, dass unser Motto „Zwei Mannschaften – ein Team – ein Ziel“ uns genau dieses hat erreichen lassen. Der Konkurrenzkampf, genauer gesagt das „Feuer-unterm-Arsch-Machen“ lief fair und kameradschaftlich ab – Geschenke gab es aber nicht. Die Akzeptanz untereinander trotz des heterogenen Niveaus war und ist hoch. Die sportliche Fairness bei Einsätzen in der Regionsliga stand niemals zur Debatte. Hilfreich war sicherlich auch, dass sich Schritt für Schritt eine Struktur im Team bildete und Verantwortungsträger auch als solche respektiert wurden. So schnitt dann auch die C2 wie ein heißes Besser durch Butter und wurde mit 32:0 Punkten verlustpunktfrei Regions-Meister und die C1 gewann sechs ihrer 18 Spiele und zeigte insbesondere noch einmal zum Ende der Saison wo Bertel den Most herholt. Insgesamt wurden dabei 3000 Auswärtskilometer zurückgelegt und 20 Spieler schnupperten Oberligaluft! Bezeichnend ist auch, dass es niemals ein Fahrerproblem gab, egal ob es nach Stade, Hollenstedt, Adendorf oder sonstwohin ging. Immer fand sich ein Elternteil, dass einen zweiten Mannschaftsbus (neben unserem neuen Jugendbus :-)) stellte! Das ist genau so wenig selbstverständlich wie das ausgeprägte Schlachtenbummlertum der NHC ELTRAS, die immer in großer Anzahl dabei waren… Respekt und Danke!
Wer die Jungen nun über einige Jahre beobachtet hat wird feststellen, dass zum Teil fantastische Entwicklungen zu sehen sind. In der Trainingsgruppe und im überregionalen Vergleich mag das gar nicht so auffallen. Die Stellung der Spieler in der Region spricht jedoch eine deutliche Sprache: Am 18.3. werden von der Handballregion Süd-Niedersachsen 14 Spieler bei der HVN Sichtung vorgestellt – neun davon sind NHCler, ebenso, wie die beiden Nachrücker. Auch das erfolgreiche Aushelfen in höheren Altersgruppen bis hin zum Training in Seniorenmannschaften zeigt die Weiterentwicklung.

Stufe 5: „Not Finished Yet oder No Day Off!”
Wer weder Tom Brady noch Bill Belicheck kennt, der kann auch guten Gewissens Herberger zitieren: ”Nach dem Spiel ist vor dem Spiel”. Nach einem kurzen Durchschnaufen werden die 03er in die B-Jugend aufrücken. Neue Impulse sind immer positiv und wenn man zwei Jahre zurückdenkt, ist der Aufbruch dieses Mal doch sehr viel positiver. Außerdem wird Christian Stöpler die Jungs in die B-Jugend begleiten. Die 04er und 05er dürfen sich noch ein weiteres Jahr mit dem Gespann Franke/Wode herumplagen. Dieses wiederum ist guten Mutes, noch neue Impulse geben und die Erfahrungen der letzten Saison zum Vorteil für die Entwicklung der Jungs umsetzen zu können. Ein Indiz dafür ist, dass mit Thorge Lutze ein weiteres Talent in unser Team kommt. Thorge macht keine halben Sachen und wechselt neben dem Verein auch gleich die Schule, um am Outpull des Corvis teilnehmen zu können.
Also heißt es ab April wieder „Wir spielen so lange Relegation wie man uns lässt!“ Und möge uns unser breiter Kader wappnen gegen alle Steine auf dem Weg, heißen sie da Konfirmation oder Frankreichaustausch, so dass es weiter geht mit „ Zack – ….“ und, na, Ihr wisst schon …TO BE CONTINUED!

 

HVN-Auswahlsichtung in Emmerthal 2018

Am 18.3. stand die alljährliche Auswahlsichtung des HVN an. Die Regionsauswahl des Jahrgang 04, gecoacht von Natti Franke und Ollo Wode nahm Teil. Mit einem Stützpunkttraining im Monat über den Zeitraum von mehr als einem Jahr und mehreren Trainingsspielen hatten sich die 11 verbliebenen Spieler auf den Vergleich mit fünf anderen Handballregionen vorbereitet. Für den NHC standen Jonas Althans, Jannis Brandt, Luca Burandt, Hendrik Johannes, Karl Hofmann und Erik Wertheim im Aufgebot. Nach krankheitsbedingten Absagen rückten mit Elias Reinholz und Fynn Wode zwei weitere NHCler nach. Nachdem die Region Bad Bentheim in diesem Jahr keine Auswahl gemeldet hatte, entschied der HVN kurzerhand, jeweils die drei besten Jungen der Regionen des Jahrgangs 05 in einem Team zusammen zu fassen. Unter diesen befanden sich mit Sebastian Bialas und Thorge Lutze zwei weitere Talente aus Northeim. Mitgerechnet? Der Northeimer HC stellt 10 von 14 Talenten. Die Jungen präsentierten sich auf der Landesbühne sehr diszipliniert und einsatzfreudig. Natürlich war auch eine gehörige Portion Nervosität im Spiel, ging es doch um den Einzug in den Landeskader. Nach fast 10 Stunden, drei Spielen, mehreren Athletik- und Koordinationstests und einer Trainingseinheit mit dem Trainerstab um Christine Witte und Heidmar Felixsson gab es für Jannis Brandt und Thorge Lutze die direkte Einladung zum Kaderlehrgang. Anton Preussner von der HSG Rhumetal und Benjamin Holler und Nils Reinders vom TuSpo Weende wurden ebenfalls nominiert. Nach der Auswertung aller Unterlagen könnte noch der ein oder andere dazu kommen. Ein toller Erfolg für die Talente der HRSN und des NHC. Für die nicht berücksichtigten Spieler heißt es Kopf hoch und weiter machen. Bei der starken Konkurrenz ist das kein Beinbruch. Das Trainerteam Franke/Wode bedankt sich für den Einsatz und wünscht für die sportliche Zukunft alles Gute!

Mit Derbysieg verlustpunktfrei Meister geworden!! (mC2)

Es ist vollbracht! Mit einer kämpferischen Leistung erkämpfte sich die männl. C2 des NHC mit 31:34 verdient den Derbysieg und sichert sich so die verlustpunktfreie Meisterschaft der Regionsliga!
Vor dem Spiel schworen die Coaches Bruns-Micheletti und Reinholz die Schützlinge ein. Es war zu spüren, das dies noch einmal ein besonderes Spiel werden würde. Zumal mit Rhumetal ein echtes Auswärtsderby anstand. Die Halle am Burgberg war gut gefüllt und an Stimmung mangelte es in diesem Spitzenspiel nicht. Das es ein Spitzenspiel werden würde, war vorher nicht unbedingt zu erwarten.

Dennoch war man gefasst und wollte von Beginn an ein hohes Tempo gehen, um den Gastgebern aus Rhumetal schnell den Zahn zu ziehen. Diese Rechnung ging nach 5 Minuten auf. Erik Wertheim und Sebastian Bialas drehten das Spiel auf 2:5, so dass der Rhumetaler Coach nach wenigen Minuten später die erste Auszeit nehmen musste. Die Umstellung auf 2 Kreisläufer besorgte für den NHC einige Probleme und so kämpfte sich Rhumetal heran. 9:9 stand es dann nach 13 Minuten. Ab diesem Zeitpunkt legte der NHC stets 1-2 Tore vor, doch Rhumetal liess sich, angeführt von Anton Preußner, nicht abschütteln.
Der eingewechselte Jannik Nowag zeigte gegen Ende der 1. HZ einige gute Aktionen. Durch gutes Zusammenspiel und Doppelpässe mit dem Linksaussen, erspielte er sich in dieser Phase einige wichtige Tore. Am Ende der 1. HZ stand es 16:17 für den NHC. Es gab einen letzten direkten Freiwurf für den NHC. Hier zauberte Elias Reinholz den Ball über die Mauer ins lange Eck des Torgehäuses zum finalen 16:18 Pausenstand! Das Tor des Spiels!

In der Halbzeitpause nahm man sich vor die beiden Spieler Friedrichs und Preußner der HSG enger und konsequenter anzugehen. Dies funktionierte allerdings nur bei Friedrichs. Preußner, der während des komletten Spieles 19 (!) Tore erzielte, traf wie er wollte und hielt so Rhumetal im Alleingang im Spiel. Doch wiederholt Sebastian Biallas auf Seiten des NHC führte gekonnt Regie und glänzte auch selbst als Vollstrecker mit 10 Toren. Er setze seine Mitspieler immer gut ein, so dass der NHC von jeder Position traf und stets gefährlich und erfolgreich blieb. Die erneute Einwechslung von Jan-Niclas Sehlen brachte dann ein wenig Ruhe in die teilweise kochende Burgberghalle, in dem er langsam ein Mittel gegen Preußners Würfe fand.

Nach zwischenzeitlichen Ausgleich Rhumetals zum 27:27 in der 38. Minute, erhöhte Fynn Wode und Luca Burandt wieder zum 27:29 und einer 2-Tore Führung.Diesen Abstand hielt man bis zu letzten Minute, in der dann der Gastgeber auf 31:32 herankam. Vorher hatte bereits Jannis Brandt auf Linksaußen 2x erfolgreich Verantwortung übernommen und erzielte dann nach dem wichtigen 31:33 von Luca Burandt die Entscheidung zum Schlusspunkt: 31:34!!
Puuuh. Was für ein spannendes Spiel zum Abschluss dieser souveränen Saison. Die bessere Mannschaft hat verdient gewonnen. Doch ließ man sich zu sehr von der kochenden Stimmung der Halle anstecken und bekam in der Abwehr den einzigen Akteur der Rhumetaler nicht in den Griff. Dennoch Hut ab vor dieser individuellen Leistung! Die Coaches des NHC hatten im Vorfeld ein leichteres Spiel erwartet und wollten jedem Spielanteile einräumen. Ich bitte aber um Verständnis, das nicht jeder Spieler zum Zuge kam. Die Unterstützung von der Bank war aber mindestens genauso wichtig.

Sei´s drum! Wir sind Meister, Derbysieger, verlustpunktfrei und alle sind verdammt stolz auf Euch, Jungs!

Es spielten, trafen und feierten: Björn Dörflinger, Jan-Niclas Sehlen, Thilo Schuster (alle TW), Sebastian Biallas (10 Tore), Erik Wertheim (6), Jannis Brandt (4), Luca Burandt (4), Jannik Nowag (3), Fynn Wode (3), Elias Reinholz (3), Hendrik Johannes (1), Jannis Willamowski, Nick Teßling, Niko Benthe

Foto: NHC

Northeimer HC
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