Spiel 1: Was passiert, wenn man Abwehr will! (mB)

NHC Männl. B1 – TSV Burgdorf 33:22 (10:13)

Prime Time in der Schuhwallhölle – der Tabellenführer gibt sich die Ehre. Auf der anderen Seite die Jungs in schwarz, so nah an der Bestbesetzung wie noch nie zuvor in der Saison, denn Björn Dörflinger gab nach überstandener Knieverletzung sein Saisondebut und hat in den Trainingseinheiten bereits gezeigt, dass er ein Steigerungsfaktor ist.
Der NHC hatte sich mit zwei Trainingslagern versucht, möglichst optimal auf die Kaderschmiede der JUNGRECKEN vorzubereiten, doch zunächst deutete alles auf einen standesgemäßen Sieg der Gäste hin ( 1:6, 8. Min) und Coach Ollo Wode war früh zur Auszeit gezwungen. Das Heimteam hatte sich viel vorgenommen und war noch etwas verkrampft im Abschluss, so dass viele Bälle das gegnerische Gehäuse schlicht verfehlten oder leichte Beute von Gästekeeper Waterstraat wurden. Langsam aber sicher berappelten sich die Jungs um Yakup Bayer, der in der 15. Minute den zunächst glücklosen Sebastian Bialas auf der Spielmacherposition ablöste und den NHC mit zwei tollen Toren aus dem Rückraum wieder ins Spiel brachte (8:9, 20.). Nun nahm Gästecoach Sebastian Stoyke seine erste Karte und sah in der Folge, wie sich seine Jungrecken wieder fingen und ihrerseits mit 13:10 in die Pause dieser schnellen, dynamischen, durch die Sportkameraden Franz/Heppner sicher und unaufgeregt geleiteten Partie gingen.
Eigentlich war diese erste Halbzeit bereits aller Ehren wert, denn den Ligaprimus bei 13 Toren zu halten, war in dieser Saison erst einer anderen Mannschaft gelungen. Im Abschluss ermunterte das Trainerteam Wode/Ottleben/Franke die Spieler zu mehr Lockerheit und Mut. Diese Pausenansprache traf auf offene Ohren, denn jetzt ging die Post so richtig ab. Außerdem kam nun Mika Großkopf für den gut haltenden Björn Dörflinger und Jan Tydecks als neuer Impuls auf Rückraum Links. Die Jungs zeigten, dass sie gewillt waren, sich in der Abwehr zu zerreißen und schufen ein Bollwerk in schwarz, dass die „Game of Thrones“-Nachtwache wie zahme Jungs wirken ließ. Mit einem krassen 9:0-Lauf zwischen der 26. und 35. Minute stellten die NHC Jungen die Weichen eindeutig auf Sieg (22:15, 35.). Den Gästen um Topshooter Zink und Otaka fiel nichts mehr ein und die bravourös kämpfende 3:2:1-Abwehr mit den starken Theo Henning und Timm Ottleben auf der Halbrechts-Position und einem entfesselnd haltenden Großkopf dahinter feierte Ballgewinne am Fließband. Auch Gästetrainer Stoyke konnte mit zwei Auszeiten (30. und 34.) seine Jungs nicht mehr in die Spur bringen, so dass die Heimsieben den Sieg verdientermaßen in die Höhe schrauben konnte und das Spiel letztendlich hochverdient mit 32:22 gewann. Alle Spieler haben außergewöhnliche mentale Stärke und Teamgeist bewiesen, egal ob auf der Platte oder der Bank – einfach geil!

Als Fazit kann der hocherfreute Trainer festhalten, dass es sich lohnt, in der Abwehr zu ackern. Und dass man mit Stolz festhalten kann, dass das Team nie aufgab und im Kollektiv das beste und disziplinierteste Spiel dieser Saison ablieferte! Nun muss sich zeigen, ob diese Einstellung für die Spiele Zwei und Drei der „Wochen der Wahrheit“ konserviert und nochmals eine solche Leistung abgerufen werden kann. Damit können sich die Jungs für ihre heutige Leistung belohnen!

Für den NHC spielten:
Finn Bode, Björn Dörflinger und Mika Großkopf im Tor;
Theo Henning (4), Krister Brodmann (3), Serxho Ramazani (1), Willem Baumbach (7), Jan Tydecks (2), Yakup Bayer (2), Timm Ottleben (1), Cedric Loch (2), Niklas Stoschek, Sebastian Bialas (12)

 

Foto: NHC

Vorbereitung auf die WOCHEN DER WAHRHEIT!

Männlich B1 ackert auch zwischen den Jahren.

Mit dem Abschluss der Hinserie gegen den Tabellenführer Hannover-Burgdorf am 8.1.22 beginnen für die männliche B1 die Wochen der Wahrheit in der Jugendoberliga. Nach dem Rückrundenstart zu Hause gegen den MTV Braunschweig und dem folgenden Auswärtsspiel in Stöckheim wird der NHC wissen, ob er immer noch im Kampf um die begehrte Verbandsmeisterschaft mitmischt.
Um möglichst optimal auf diese drei Hammerpartien vorbereitet zu sein, wurde neben individuellen Einheiten auch zwischen den Jahren hart gearbeitet. Das Gesundheitszentrum Dr. Roy Kühne, seines Zeichens auch Kooperationspartner der Partnerschule des Leistungssports Gymnasium Corvinianum, stellte am 29.12. Raum, Zeit, Material und vor allem Expertise zur Verfügung, um den Weihnachtsspeck frühzeitig zu bekämpfen. Annett Wilke vom GZN, selbst erfahrene Handballerin und Sportwissenschaftlerin, machte den Jungs vom NHC gehörig Feuer unter dem Hintern. Zwei Stunden wurde in Mobilisation, Stabilisation und mit Langhanteln gearbeitet, so dass der Schweiß der frisch getesteten Sportler in Strömen floss. Dabei kam ihr zu Gute, dass das männliche Imponiergehabe („Ey, ich will auch die großen Hantelscheiben“) durchaus trainingswirksam sein kann. Klar, dass der Spaß nicht zu kurz kam.
Für Coach Wode, der todesmutig an der Trainingseinheit teilnahm, allerdings konditionell bereits beim koordinativ anspruchsvollen Warm-Up an seine Grenzen kam, zeigte sich, „dass wir unseren Übungsleitern noch mehr Chancen geben müssen, sich in diesem spannenden und anspruchsvollen Trainingsbereich weiter zu bilden. Auch wenn wir in nahezu jeder Trainingseinheit Athletik trainieren, könnten wir im gerade im Bereich der Mobilisation noch präziser arbeiten“.

Wir danken dem GZN und vor allem Annett Wilke für diesen tollen Einblick und die schweißtreibende Einheit zwischen den Jahren.

Fotos: NHC

Erfolgreicher Jahresabschluss der wB in Lüneburg

HV Lüneburg – Northeimer HC 35:16 (8:14)

Die Oberligen der C und B Junioren waren die einzigen Staffeln im HVN, die noch nicht unterbrochen wurden. Dementsprechend fand die weite Auswärtsfahrt nach Lüneburg auch noch statt. Hoch motiviert und mit vollem Kader ging es im Reisebus samt Zuschauern am Sonntagmorgen auf die Reise. Die Favoritenrolle war auch hier klar verteilt: Die Gäste konnten bisher lediglich eins ihrer fünf Spiele gewinnen. Zusätzlich standen den Lüneburgerinnen nur 7 Spielerinnen zur Verfügung. Wir waren allerdings vom letzten Auftritt auswärts gewarnt den Gegner keinesfalls zu unterschätzen.

Der Start verlief genau nach Maß: Aus einer sicheren Deckung konnten wir über Gegenstöße und die neu eingeübte 2. Welle zu schnellen Torerfolgen kommen. Über 0:5 und 2:9 (14. Minute) konnten wir uns früh absetzen. Dann erfolgte allerdings ein unnötiger Bruch im Spiel, der die Gastgeberinnen wieder zurück ins Spiel brachte. Im Angriff wurde mit zu wenig Druck und zu statisch agiert, hinten verloren wir auf einmal ständig die 1gg1 Situationen und ließen uns auf den Halbpositionen regelmäßig zu weit herauslocken. Die Abwehr glich in dieser Phase mehr einem Hühnerhaufen, sodass die Heimsieben auf 8:12 herankam (20. Minute). Eine Auszeit und taktische Justierung sorgte dann für Besserung und es ging mit einem soliden 8:14 in die Pause.

Dass wir hier in Lüneburg nichts geschenkt bekommen, war nun jeder Spielerin klar, sodass die zweite Hälfte mit größerer Konzentration angegangen wurde. Den Vorsprung konnten wir jetzt schnell vorentscheidend auf 15 Tore ausbauen. Dieses Mal erfolgte kein Bruch im Spiel, jede Spielerin konnte sich mit starken Aktionen auszeichnen, wodurch die zweite Hälfte sehr ordentlich heruntergespielt wurde. Die Abwehr stand nun richtig stark und wir liefen Konter um Konter. Dementsprechend stand am Ende ein deutlicher und verdienter Auswärtssieg, der im Bus mit lauter Musik, Mathenachhilfe und Wackelpudding gefeiert wurde.

Merle, Neele (Tor) – Lotte 6, Jette 3, Cosima 10/1, Marie 3/1, Esther 2, Emily 1, Zappel 2, Emma 1, Leonie 2, Aliyah 1, Lea 4, Juli

Torwart-Trio Garant des Erfolges

MTV Eyendorf – NHC mB1 28:32 (14:18)

Im letzten Oberligaspiel des Jahres und gleichzeitig Match Eins der 2G+ Ära gelang den NHC-Jungs hoch oben im Norden ein Arbeitssieg.
Die Vorgabe, das Tempo aus dem letzten Heimspiel auch gegen den MTV Eyendorf auf die Platte zu bringen, erfüllte das Team von Trainergespann Ottleben/Wode nicht ganz zufriedenstellend, denn die zweite Welle rollte nicht durchgehend druckvoll. Schade eigentlich, denn jedes Mal, wenn die SchwarzßGelben konsequent spielten, gelang der erfolgreiche, weil glockenfreie Abschluss über die beiden Außen Timm Ottleben und Krister Brodmann
Auch im Positionsangriff kann das Team schneller kombinieren, als es in Eyendorf zeigte. Das wiederum spielte der Eyendorfer Defensive in die Karten, die sich ,dem traditionellen Heidehandball ganz verbunden, als kompromisslos zupackend mit Anleihen im Griechisch-Römisch zeigte. Dem gut leitenden Schiedsrichter Berg aus Verden sei da kein Vorwurf gemacht, denn wiederholt stand nur ein Schiedsrichter zur Verfügung.
Trotzdem fuhr der NHC einen verdienten Start-Ziel-Sieg ein, denn immer wenn es knifflig wurde stand ein glänzend parierender Keeper im NHC-Gehäuse. Finn Bode (zurück nach Verletzung), Rückkehrer Joshua Weber und Mika Großkopf hielten in ihrer Spielzeit den Vorsprung und damit den Sieg mit tollen Paraden fest.
Fakt ist, solche Spiele müssen erst einmal gewonnen werden. Das Team um Rückkehrer Leon Polinski hat seine Hausaufgaben gemacht und gemeinsam einen wichtigen Arbeitssieg errungen – nur die Strafwurfquote (2 von 6) ließ diesmal zu wünschen übrig.

Für den NHC spielten:
Finn Bode, Joshua Weber und Mika Großkopf im Tor; Lion Thormeier, Sören Grothey, Theo Henning (1), Krister Brodmann (3), Serxho Ramazani (4), Willem Baumbach (10), Jan Tydecks (2), Yakup Bayer (2), Timm Ottleben (7), Leon Polinski (1), Cedric Loch (2)

 

Foto: NHC

HVN setzt Spielbetrieb bis Jahresende aus – Nur Oberligen der B- und C-Jugend spielen weiter

Die Entscheidung ist gefallen. Der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) wird den Spielbetrieb in der Saison 2021/22 aufgrund der aktuellen Pandemielage mit sofortiger Wirkung unterbrechen. Nur in den Oberligen der weiblichen und männlichen B- sowie C-Jugend wird an diesem und am nächsten Wochenende weitergespielt. Dies ist das Ergebnis einer Onlineumfrage unter den Mitgliedsvereinen, die sich mit Ausnahme der B- und C-Jugend in allen Ligen mehrheitlich für eine Unterbrechung ausgesprochen haben und der das HVN-Präsidium gefolgt ist. „Das Votum unserer Vereine war eindeutig, so dass wir im Präsidium eine leichte Entscheidung zu treffen hatten“, sagt HVN-Präsident Stefan Hüdepohl.

Die Spielpause auf Verbandsebene wird fürs Erste, anders als in den meisten HVN-Regionen, nur bis zum 31.12.2021 gehen. „Wir hoffen, dass sich die Lage schnell entspannt, so dass wir möglichst bald wieder unserem Sport nachgehen können und den Regelspielbetrieb ab Anfang Januar wieder aufnehmen können“, erklärt Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof und ergänzt. „Wir werden die pandemische Lage aber stetig beobachten und entsprechend informieren und beraten.“

Aufgrund der avisierten kurzen Unterbrechung ist es den HVN-Verantwortlichen wichtig, dass die Vereine ihrerseits den Trainingsbetrieb aufrechterhalten. „Es wird in dieser Saison keine 6-wöchige Vorbereitungszeit zum Restart geben“, so Jens Schoof.

Im Jugendspielbetrieb wird es ebenfalls eine Unterbrechung bis zum Jahresende geben. Nur in den Oberligen der weiblichen und männlichen B- sowie C-Jugend wird vorerst weitergespielt. „Hier werden wir das eindeutige Votum der Vereine ebenfalls umsetzen“, sagt Jugendspielwart Olaf Bunge. „Aufgrund der Sichtungen, der Meldung zur Deutschen Meisterschaft sowie Auswahlmaßnahmen ist die Entscheidung in den Oberligen der B- und C-Jugend begründbar und sportlich nachvollziehbar“, ergänzt Bunge.

Der regionsübergreifende Spielbetrieb in der A-Jugend wird hingegen bis zum 31.1.22 ausgesetzt. „Hier haben wir uns an der Entscheidung unserer Regionen orientiert“, erklärt Olaf Bunge.

Pressenews HVN 02.12.2021

Northeimer HC
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