Positiv ins nächste Jahrzehnt (1. Damen)

Mit einem 30:25 Sieg gegen die HSG Göttingen im letzten Spiel des Jahres und einem damit verbundenen positiven Konto von 13:11 Punkten gelang uns ein gelungener Abschied in die dreiwöchige Winterpause.

Frei nach dem Motto „Jährlich grüßt das Murmeltier“ startete das Spiel ähnlich wie jedes Duell gegen die HSG Göttingen. Der Gegner kommt über 1:1 und Tore über den Sechser, wir wissen eigentlich genau wie es läuft, stehen aber verkrampft und passiv in der Defensive. Zudem scheiterten wir einige Male an der gegnerischen Torfrau. So setze sich der Gegner nach ausgeglichenem Start auf bis zu 8:11 in der 19. Minute ab. Wir berappelten uns aber nach und nach und gingen mit einer 14:12 Führung in die Pause. Aus dieser starteten wir ganz gut in die zweite Hälfte, sodass wir Göttingen über 19:16 (39.) und 24:21 (50.) auf Abstand hielten. Wir spielten „unseren Stiefel“ im Angriff geduldig runter und zeigten einige schöne – und mit Toren gekrönte – Abläufe. Die größere Spielvarianz und eine nach hinten raus bessere Luft waren dann schlussendlich auch die entscheidenden Faktoren für den 30:25 Sieg.

Nach holprigem Start in die Saison zeigt unsere Formkurve mit neun aus zwölf Punkten und dem siebten Tabellenplatz nun klar nach oben. Diese Erfolgsserie wollen wir mit dem letzten Spiel der Hinserie (und natürlich auch darüber hinaus) unbedingt fortsetzen. Los geht es damit am Samstag, 11.01., um 16 Uhr bei der HSG Schaumburg-Nord, die derzeit auf dem 12. Platz rangiert.

Wir freuen uns auf das neue Jahr mit euch,
Eure 1. Damen

Für den NHC spielten: Post, Hartlieb – Weitemeier 10/ 5, Barnkothe M. 7, Barnkothe S. 1, Kühne 7, Barnkothe A. 2, Lösky 3, Bergmann, Lucenko, Freckmann

Hallo, Platz 8! (1. Damen)

Der vergangene Doppelspieltag mit darauffolgender Weihnachtsfeier wurde am Abend des 14. Dezembers sportlich erfolgreich gestaltet. Bevor unsere 1. Herren einen wichtigen Heimsieg eintüten konnte, waren wir zuvor an der Reihe und erwarteten mit dem Vfl Wolfsburg keinen einfachen Gegner. Uns war der starke und stabile Rückraum sehr bewusst, sodass die Abwehrarbeit nur im Verband zu einem Sieg führen kann.
In der ersten Viertelstunde des Spiels zeigten wir den Wolfsburgerinnen mit schnellen Toren und einer stabilen Abwehr deutlich, dass die zwei Punkte in der Schuhwallhölle bleiben. Mit einem lautstark anfeuernden Publikum im Rücken konnten wir rasch eine 9:3- Führung herausspielen und gaben diese nicht mehr her. Eine konzentrierte Abwehrleistung brachte die Wolfsburgerinnen zu Fehlern und dazu sich unsichere Würfe aus dem Rückraum zu nehmen. Nach den ersten 30 Minuten gingen wir dann mit einer 12:7- Führung in die Halbzeitpause. Für die zweite Hälfte des Spiels nahmen wir uns vor unsere Gegnerinnen weiterhin unter Druck zu setzen und unsere Konzentration hoch zu halten. Dies gelang uns in den ersten zehn Minuten sehr gut, sodass wir unseren Vorsprung weiter ausbauen konnten. Auch wenn zwischenzeitlich die Fehlerquote unsererseits gestiegen ist und die Chancenauswertung schwächer ausfiel, waren unsere beiden gut aufgelegten Torfrauen der weitere wichtige Faktor zum deutlichen Sieg. In der 54. Minute gelang es uns sogar eine 11-Tore-Führung herzustellen, die aber durch schnelle Angriffe des Wolfsburger Rückraums schrumpfte, sodass zum Abpfiff auf der Anzeige ein 26:19- Heimsieg zu erkennen war.
Die konzentrierte Abwehrarbeit und die daraus resultierenden Ballgewinne ließen uns in den Anfangsphasen der jeweiligen Spielhälften einfache und schnelle Tore machen. Auch im Positionsangriff erspielten wir uns gute Chancen, die noch öfter im Netz der Gegnerinnen hätten landen können und somit das Spiel noch deutlicher machen konnten. Die positiven Aktionen überwogen aber allemal und ließen uns mit diesem Sieg auf Platz 8 in der Tabelle klettern.
Da wir das Spiel gegen die HSG Göttingen vor einigen Wochen verlegen mussten, steht dieses vor Weihnachten noch für uns an. Unser Ziel ist es, mit einem positiven Punkteverhältnis von 13:11 Punkten einen Tabellenplatz noch gut zu machen und den Aufwärtstrend weiterzuführen.
Kommt deshalb alle zahlreich zum Heimspiel am Mittwoch, den 18.12. um 19 Uhr, in die Schuhwallhalle und feuert uns bei diesem Derby an!

Kämpferische Leistung ohne Punkte (1. Damen)

Am Sonntag mussten wir uns der 1. Damen des MTV Rohren mit 20:24 (7:11) geschlagen geben.
Gegen ein stark besetzten Gegner hielten wir dank einer guten kämpferischen Leistung lange mit. Am Ende machten sich dann aber unser an diesem Tag mit acht Feldspielerinnen recht schmal besetzter Kader bemerkbar. Und auch unsere Problemchen mit dem sehr klebrigen Spielgerät namens Handball verlangsamten manchmal das Spiel nach vorne.

Nach dem 8:7 in der 23. Minute zog Rohren bis zu Halbzeit noch auf 7:11 davon. Bis dahin sorgten eine an diesem Tag bestens aufgelegte Franzi im Tor und eine gut eingestellte Abwehr für einen Spielverlauf, der uns hoffen und um einen möglichen Punktgewinn fighten ließ.
In der zweiten Hälfte drehte dann zusätzlich zu unserer guten Defensive Tanne auf und traf aus dem Rückraum fast nach Belieben. So kamen wir mit dem 17:18 in der 47. Minute auf ein Tor heran.Anstatt dann aber den Ausgleich zu erzielten, kassierten wir einen Gegentreffer und unser Faden riss – Rohren zog auf 17:21 weg, ein Rückstand den es uns letztlich nicht mehr aufzuholen gelang.

Trotz der Niederlage können wir Positives aus dem Spiel mitnehmen, denn wir haben gegen eine starke Mannschaft vor allem in der Abwehr über weite Teile eine gute Leistung gezeigt. Daran müssen wir in den kommenden zwei wichtigen Spielen vor der Weihnachtspause anknüpfen.

Los geht es damit bei unserem Heimspiel am Samstag, 14.12. um 17 Uhr. Und was kann besser sein als ein NHC-Super-Sonntag? Natürlich ein NHC-Super-Samstag, eingerahmt in jede Menge spannender Spiele und ein buntes Weihnachtsprogramm bis in die Nacht.

Zu guter letzt bleibt uns wieder einmal der große Dank an unsere treuen Wegbegleiter, die mit uns nach Rohren gekommen sind. Auf euch und natürlich auf alle anderen Fans freuen wir uns am Samstag!

Für den NHC spielten: Post, Hartlieb – Weitemeier 9, Barnkothe M. 3, Barnkothe, Barnkothe A. 3, Lösky 2, Bergmann 1, Lucenko, Freckmann 2.

Heimsieg über starken Gegner (1. Damen)

Am Samstagabend zur ungewohnten Anwurfzeit, empfingen wir die HSG Osnabrück in der Schuhwallhalle. Da wir in den vorherigen Spielzeiten noch nicht auf Osnabrück trafen, war in diesem Falle das Videostudium in der Trainingswoche essentiell.
Mit gestärktem Selbstbewusstsein, was wir aus dem guten Spiel in Lüneburg schöpfen konnten, gingen wir in die erwartet anspruchsvolle Partie. Diese startete mit schnellen Toren auf beiden Seiten, sodass sich die ersten 16 Minuten der ersten Halbzeit immer ausgeglichen gestalteten (10:10). Sechs Strafwürfe vom Siebenmeterpunkt in 30 Minuten zeigte deutlich, dass wir die Zweikämpfe konsequenter gegen die körperlich überlegenen Gegnerinnen führen und uns in der Abwehr mehr unterstützen müssen. Zwischenzeitlich gelang es auch gut und wir erarbeiteten einen kleinen Vorsprung, der zum Halbzeitstand von 17:15 führte.
Durch zwei schnelle Tore von Marie stand dann nach 53 Sekunden der zweiten Halbzeit eine Vier-Tore-Führung auf der Anzeigentafel. Doch das Durchsetzungsvermögen unserer Gegnerinnen ließ nicht nach, sie netzten auch in Unterzahl ein und waren sehr torgefährlich. Unsere Deckung stabilisierte sich in der zweiten Hälfte deutlich, das Angriffsspiel zeigte viele gute individuelle Aktionen, die, wenn es nicht zum Torerfolg kam, einen Strafwurf einbrachten. Tanne konnte in der zweiten Halbzeit alle vier Strafwürfe erfolgreich unterbringen, Marie stach durch ihre Schnelligkeit und stabile Wurfquote besonders in den engen Phasen heraus und unser Nesthäkchen Nieke brachte die gegnerische Torhüterin durch ihre präzisen Würfe aus dem Rückraum zum Verzweifeln. Somit mussten wir unsere Führung bis zum Abpfiff nicht aus der Hand geben und gewannen das Spiel mit 31:27.
Dieser weitere Erfolg zeigt uns als Mannschaft, dass unsere Geduld als neues Team zusammenzuwachsen eine gewisse Zeit braucht um eine konstante Leistung abrufen zu können. Diese konstante Leistung konnten wir nun zwei Mal in Folge an den Tag legen und befinden uns damit auf einem guten Weg weiter in der Tabelle zu klettern.
Nicht zuletzt muss auch die tolle Unterstützung unserer Fans genannt werden, die auch am späten Samstagabend den Weg zu uns in die Schuhwallhalle gefunden haben. Am Sonntag, den 08.12., geht für uns die Reise zur 1. Damen von Rohrsen, welche wir wieder mit einem Reisebus antreten werden. Wenn es also erneut ein paar treue Fans gibt, die uns in diesem schweren Auswärtsspiel supporten möchten, können sich Plätze im Bus sichern.

Eure 1. Damen

Gute Leistung in Lüneburg (1. Damen)

„Jaaahhhhh, die Frauen hat gewonnen!“ – so kann man unser Auswärtsspiel beim Handballverein Lüneburg mit dem Jubel unseren kleinsten Edel-Fans sehr passend zusammenfassen.
Mit einer über weite Teile des Spiels konstant guten Leistung nahmen wir Samstagabend beim 31:25 (18:13) zwei hochwillkommene Punkte mit nach Hause.

Nach einem verhaltenden Start gingen die Mädels aus Lüneburg zunächst mit 3:1 (4. Minute) in Führung. Doch auch wir kamen nun in Fahrt und spätestens mit einem Doppelschlag von Marie (16. Minute) begannen wir, unsere Führung bis zum Halbzeitstand von 18:13 auszubauen. Und so setze es sich nach der Pause fort: Alina und Aline führten in der Abwehr bzw. im Angriff klug Regie und Nieke, Tanja und Marie zeigten sich äußerst effektiv und treffsicher. Mit einer aber auch insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung setzen wir uns zwischenzeitlich sogar auf sieben Tore ab. Auch wenn wir den Gegner – in der sehr fairen Partie – nochmal auf vier Tore herankommen ließen (17:21, 39.), trafen wir dieses Mal die richtigen Entscheidungen und hielten Lüneburg auf Abstand. Über 19:25 (47.) und 22:28 (55.) trugen wir unseren ersten Auswärtssieg der Saison bis zum Endergebnis (25:31) sicher über die Ziellinie.

Großer Dank gilt unseren Fans, die mit Anfeuern & gelb schwarzen Utensilien einen ordentlichen Hauch von Schuhwallhölle mit in den Norden brachten 🙂

Beschwingt von unserem Aufwärtstrend gehen wir in unser nächstes Heimspiel, das zu ungewohnter Zeit am Samstag um 19:30 Uhr angepfiffen wird. Wir hoffen natürlich, dass unsere Fans uns in gewohnt kräftiger Weise anfeuern werden. Gegner ist Aufsteiger HSG Osnabrück. Wir freuen uns auf euch!


Für den NHC spielten: Post, Hartlieb – Weitemeier 7, Barnkothe M. 7, Barnkothe S., Kühne 9, Barnkothe A. 2, Peters 1, Gebhardt 1, Lösky 2, Bergmann 2, Lucenko, Freckmann

Kampfgeist wird belohnt (1. Damen)

Nach einer einwöchigen Zwangspause wegen einer Spielverlegung, mussten wir am vergangenen Samstag mal wieder auswärts ran, dieses Mal beim Tabellenführer MTV Vater Jahn Peine. Die Mädels von Peine mussten sich bislang nur im Spiel gegen die Eintracht Hildesheim geschlagen geben, wobei die Punkte ihnen zugeschrieben wurden, da Hildesheim ein Fehler bei der Spielberechtigung einer Spielerin unterlaufen ist. Somit hatte Peine noch keine Minuspunkte – es war also Zeit dies zu ändern.
Aus den letzten Begegnungen waren uns die Stärken unseres Gegners bewusst und es galt diese mit Kampfgeist und Selbstbewusstsein abzuwehren. Da unsere Torfrau Pauli studientechnisch leider verhindert war, konnten wir auf Caro aus der 2. Damen pochen, die Franzi bei diesem Spiel den Rücken gestärkt hat (DANKE CARO!!).
Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr konzentriert und recht ausgeglichen. Ab der zehnten Minute konnten wir aber durch einen Doppelschlag von Marie eine Drei-Tore-Führung ausbauen (3:6). Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und legten nach. Die Deckungsarbeit war sehr stabil und kompakt, lediglich die Distanzwürfe der Rückraumrechten brachten uns manches Mal zum Verzweifeln. Zum Ende der Halbzeit konnten wir unsere erarbeiteten Chancen nicht alle verwerten, sodass Peine nach dem Ausgleich zum 9:9 in der 20. Minute sogar daraufhin mit zwei Toren in Führung gehen konnte. Kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit stand es 12:12 bis wir zwei Sekunden vor Schluss noch ein Tor zum Halbzeitstand von 13:12 einstecken mussten.
Jetzt hieß es weiter dranbleiben, Druck aufrechterhalten und unsere erste Welle, welche in diesem Spiel besonders gut über die rechte Seite funktionierte, beibehalten. Leider erwischten wir den eher schlechteren Start in die zweite Halbzeit und ließen eine Drei-Tore-Führung der Gegnerinnen zu. Obwohl wir uns super Chancen erspielt hatten und von allen Positionen Torgefahr ausgestrahlt haben, war unser Endgegner das Aluminium – das war einfach Pech. Doch noch war nichts verloren, wir versuchten das Spiel nicht aus der Hand zu geben und arbeiteten konzentriert in der Deckung, Franzi war zudem ein wichtiger Faktor im Tor, da sie einige freie Würfe und in der Schlussphase einen Siebenmeter parierte. In Unterzahl gelang es uns dann den Ausgleich auf 21:21 wiederherzustellen. Die letzten fünf Minuten des Spiels gestalteten sich recht hektisch, da jede Mannschaft sich enorm ins Zeug gelegt hat Tore zu werfen. Mit Abpfiff mussteten sich beide Mannschaften mit einem 23:23-Unentschieden zufriedengeben, was gerechtfertigt war. Aus unserer Sicht ist die Chancenverwertung weiterhin ausbaufähig und muss während des Spiels stabiler bleiben. Was aber zu hundert Prozent vorhanden war, war Teamgeist, Kampf und Zusammenhalt auf dem Spielfeld und deswegen haben wir dem „ungeschlagenen“ Tabellenführer einen Minuspunkt aufgezwängt.
Im nächsten Spiel sind wir erneut auswärts gefragt. Und zwar werden wir am 23.11. um 17 Uhr in Lüneburg erwartet. Wer jetzt die Lust verspürt uns nächste Woche in Lüneburg anzufeuern, sollte sich einen Platz im Reisebus sichern – ein paar Plätze sind noch frei! PS: Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt sein.

Northeimer HC
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