Überzeugender Heimsieg! (mB1)

Überzeugender Heimsieg! (mB1)

mB1 – GIW Meerhandball 38:31 (19:14)
Der Northeimer HC hat am vergangenen Sonntag in der heimischen Schuhwallhalle einen überzeugenden 38:31 (19:14)-Erfolg gegen die JSG GIW Meerhandball gefeiert. Von Beginn an präsentierte sich das Schwarze Rudel hellwach und setzte den Gegner früh unter Druck.
Bereits in der Anfangsphase zeigte sich neben einer sehr gut organisierten Abwehr die offensive Durchschlagskraft der Gastgeber. Schnell lag der NHC mit 2:0 in Führung und konnte diesen Vorsprung zunächst ausbauen. Jan Jäger erwischte dabei einen guten Tag und sorgte aus dem Feld für wichtige Treffer. Doch auch die Gäste hielten zunächst dagegen. Angeführt von ihrem treffsicheren Rückraumspieler Jari Maruschke blieb die Partie bis zur Mitte der ersten Halbzeit offen. Beim Stand von 10:10 (15. Minute) schaltete der Northeimer HC einen Gang höher. Angetrieben von einer stabilen Abwehr und schnellen Gegenstößen setzte sich das Team bis zur Pause auf 19:14 ab.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte der NHC nahtlos an die starke Leistung an. Mit variablen Spiel im Angriff bauten Baumbach, Bode und Co. die Führung weiter aus. In der Defensive zwang man den Gegner immer wieder zu Fehlern, die konsequent in Tore umgemünzt wurden. Spätestens beim 25:17 (33. Minute) war eine Vorentscheidung gefallen. Zwar versuchten die Gäste noch einmal heranzukommen, doch der Northeimer HC behielt stets die Kontrolle über das Spielgeschehen. Auch kleinere Unkonzentriertheiten in der Schlussphase änderten nichts mehr am verdienten Heimsieg.
Besonders erfreulich war die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der sich viele Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Am Ende stand ein souveräner 38:31-Erfolg, der zeigt, was die Mannschaft leisten kann, wenn alle an einem Strang ziehen.
Für den Northeimer HC spielten und trafen:
Ole Pajung und Florian Holler im Tor; Jan Jäger (11), Paul Bode (6), Max Hartdegen (4), Arved Baumbach (4), Leon Leupold (3), Oliver Kaulfuß (3), Luca Müller (3), Lasse Splittgerber (2), Elias Franz (1), Jonathan Binnewies (1), Gavin Heinze

Zurück aus der Versenkung – Update zum Spielbetrieb der mB1

Zurück aus der Versenkung – Update zum Spielbetrieb der mB1

Nachdem es seit Jahresbeginn ruhig in der Berichterstattung geworden war hier nun einkleines Update. Die mB1 des NHC befand sich in den ersten acht Wochen des neuen Jahres eher auf Formsuche. In den Spielen gegen GIW Meerhandball (30:30), VfL Hameln (34:43),Eintracht Hiddestorf (30:42) und TuSpo Weende (41:43) gelang es dem Team nicht, an die zu Beginn der Serie so starke Abwehrleistung anzuknüpfen. Dem NHC gelang es in dieser Phase nicht, sich durchgehend als Einheit zu präsentieren. Matchpläne blieben wiederholt auf der Strecke.
Auf diese Wintermüdigkeit folgte dann aber ein überraschendes Frühlingserwachen: gegen den Hannoverschen SC (31:22), in Himmelsthür (34:19) und gegen den MTV Geismar (43:19) wurden beachtliche Siege herausgeworfen, denn das Team zeigte sich nun wie verwandelt: Vorbildliches Abwehrverhalten, konsequentes Zusammenspiel im Angriff und ein sehr gutes Umschaltspiel brachten die Leichtigkeit zurück und zauberten das ein oder andere Lächeln auf die Gesichter von Spielern, Trainern und Zuschauern. Maßgebliches Beispiel dafür ist die Entwicklung unserer Torhüter Ole Pajung und Florian Holler: Im Vertrauen darauf, dass sich die Vorderleute zerreissen, legten beide buchstäblich eine Leistungsexplosion hin und mauserten sich – der bescheidenen Meinung des Verfassers nach – zum besten Torhütergespann der Liga. Nicht zuletzt auch durch die vorbildliche Harmonie zwischen den beiden.
Aber auch im Angriff sind Biss und Mut, gepaart mit dem Auge für und dem Vertrauen in den Nebenmann zurück. Kurzum, das, was uns letzte Saison so stark gemacht hat. Jetzt gilt es, diese Atmosphäre zu konservieren und nach Möglichkeit noch zu steigern um die Saison zu einem zufriedenstellenden Abschluss zu bringen.

Zweite herbe Niederlage in Folge, aber….(mB1)

Hiddestorfer Füchse – NHC mB1 42:30 (26:18)
Nach der unnötigen Niederlage gegen den VfL Hameln vor Wochenfrist war zunächst einmal Wundenlecken angesagt. Beim ungeschlagenen Tabellenführer Hiddestorf hingen die Trauben sehr hoch, soviel war mal klar. Hinzu kam das erneute Fehlen von Maxi Hartdegen und Oliver Kaulfuß laborierte an einer Rückenverletzung. Er biss aber auf die Zähne und stellte sich so in den Dienst der Mannschaft.
Bangemachen gilt nicht – zeigt, was ihr könnt!, so die Devise des Trainergespanns. Von Beginn an entwickelte sich ein höchst temporeiches Spiel auf beiden Seiten. Positiv zu sehen, dass wir die körperlich überlegenen und älteren Gastgeber zu einem Spiel mit offenem Visier zwingen konnten. Aufgrund konditioneller Defizite schafften wir es aber nicht, das vorgegebene Tempo konstant mitzugehen. Trotzdem zeigte jeder einzelne eine couragierte Leistung und keiner ließ sich oder den anderen hängen. Das war ein anderes Gesicht, als wir letzte Woche in Hameln gesehen haben. Ole Pajung in der ersten und insbesondere Florian Holler in der zweiten Halbzeit zeigten starke Paraden im Tor – Flo sogar einige sehenswerte Doubletten. Jonathan Binnewies auf links und Elias Franz auf rechts zeigten erneut eine starke Flügelzange und blieben auf ihren Positionen ohne Fehlwurf. Philipp Roesen aus der B2, der kurzfristig als Backup für den angeschlagenen Rückraum eingesprungen war, zeigte eine mehr als couragierte Leistung und avancierte zusammen mit Jan Jäger zum Topscorer. Alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Jetzt gilt es, dieses Mindset noch weiter auszubauen und die zwei spielfreien Wochen für das ungeliebte Schnelligkeitsausdauertraining zu nutzen um dann beim Tabellenzweiten TuSpo Weende zu bestehen, der sicherlich nach der knappen Hinspielniederlage heiß auf die Revanche sein wird.
Ole Pajung und Florian Holler im Tor;
Leon Leupold (2), Elias Franz (2), Oliver Kaulfuß (2), Jonathan Binnewies (3), Lasse Splittgerber (2), Arved Baumbach (4), , Philipp Roesen (6), Jan Jäger (6), Paul Bode (3)

Top Performance gegen die HSG Nord (mB2)

NHC mB2 – HSG Nord Edemissen / Uetze 41:34 (19:11)
Nachdem die Northeimer Jungs im Hinspiel mit 41:33 noch derbe unter die Räder gekommen waren, nahmen sie am Samstag erfolgreich Revanche und schickten die HSG mit 41:34 auf die Heimreise. Dabei zeigte das Schwarze Rudel Spielfreude und Spaß. Von Beginn an waren die Hausherren hellwach und machten schon früh klar, wer die Punkte mitnehmen sollte. Samuel Preßler zeigte eine sehr gute Partie im NHC Gehäuse und mit einer phasenweise griffigen 3:2:1- Deckung wurden viele Ballverluste der Gegner provoziert. Das Umschaltspiel war sehenswert und genau das, was Coach Ollo Wode vor Spielbeginn gefordert hatte. Und wie das dann so ist: Wenn’s läuft, dann läuft’s und die Jungs wollten mehr. Till Richter und Philipp Roesen konnten im Rückraum schalten und walten, erzielten viele Tore und setzten nebenbei noch ihre Nebenleute prima ein, die sich dann mit sehenswerten Treffern – Lutz Werner, Diego Waschmann, Lenn Müllner und Mats Vierkötter von den Außenpositionen und Leo Renziehausen und Erik Henkel vom Kreis – bedankten. Erik Henkel zeigte sich als wahre Allzweckwaffe und von mehreren Positionen gleichermaßen torgefährlich. Luca Müller führte klug Regie und sorgte zusammen mit Connor Binding für Entlastung. Alle Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. So kann es weitergehen.
Samuel Preßler im Tor;
Till Richter (14), Philipp Roesen (9), Mats Vierkötter (3), Diego Waschmann (4), Lenn Müllner (1), Leo Renziehausen (1), Erik Henkel (3), Lutz Werner (3), Connor Binding (1), Luca Müller (2)

Gebrauchter Tag in Hameln (mB1)

VfL Hameln -mB1 43:34 (23:15)
Einen wahrlich gebrauchten Tag erwischte die mB des NHC in der Oberliga-Partie beim Tabellennachbarn aus Hameln und verkaufte sich derbe unter Wert. Obwohl Stärken und Schwächen des Gegners vorher klar angesprochen waren, wurden die Lösungsmöglichkeiten nicht umgesetzt. Vielmehr war es ein über weite Strecken mutloser Auftritt der Northeimer Jungs mit zu wenig Lichtblicken als dass die Rattenfänger ernsthaft in Gefahr hätten gebracht werden können. Schneller Ballvortrag nach Gegentor? Fehlanzeige! Schnelle Pässe ohne Verzögerung? Leider Fehlanzeige! Hinzu kam ein zu zaghaftes Abwehrverhalten gegen die vereinzelt körperlich stärkeren Hamelner. Das Aushelfen und füreinander Kämpfen war zu häufig nicht erkennbar.
In der zweiten Halbzeit wurden zumindest vereinzelt die geforderten – und passenden! Auslösehandlungen gespielt, so dass diese ausgeglichen gestaltet wurde. Einen guten Wiedereinstieg im Angriff hatte Jan Jäger nach längerer Pause, der zweistellig traf (12/3) und mehrfach Mitspieler mit langen Pässen in Szene setzte. Ebenfalls positiv war wieder einmal die Trefferquote von den Außenpositionen. Auch die Tatsache, dass alle Feldspieler trafen ist tgut und zeigt, dass Hameln alles andere als ein Abwehrbollwerk stellte. Aber ansonsten fehlte der schulisch verhinderte Max Hartdegen vor allem als Leitwolf leider an allen Ecken und Enden! Jetzt gilt es, Charakter zu zeigen und härter zu arbeiten als zuvor, denn mit Hiddestorf und Weende kommen nun die dicksten Brocken der Rückrunde!
Für den NHC spielten:
Ole Pajung und Florian Holler im Tor;Leon Leupold (2), Till Richter (4), Elias Franz (1), Oliver Kaulfuß (4), Jonathan Binnewies (2), Lasse Splittgerber (3), Arved Baumbach (2), Jan Jäger (12/3), Paul Bode (4)

Punktgewinn? Punktverlust? (mB1)

GIV Meerhandball – NHC mB1 30:30 (15:12)

Mit einem Punkt und gemischten Gefühlen trat die mB1 die Heimreise vom Steinhuder Meer an. Gegen die heimische GIV gab es eine, dem Spielverlauf gerechte Punkteteilung. Allerdings gelang es dem Schwarzen Rudel nicht, den Aufwärtstrend fortzusetzen.
Obwohl sich der NHC zwei Wochen intensiv auf den Gegner vorbereitet und mehrere Auslösehandlungen einstudiert hatte, begann das Spiel auf Northeimer Seite verfahren. Immer wieder wurde der Spielfluss im Rückraum gehemmt, das 1gg1 (leider oftmals erfolglos) gesucht und nicht gradlinig gespielt. Insbesondere in den ersten 15 Minuten sah das nicht nach Mannschaftsspiel aus – ganz zu schweigen vom Abweichen von der taktischen Marschroute und der „Null-Prozent-Quote“ vom Punkt. Der Gastgeber erschien nicht besser, konnte aber weidlich Kapital aus den Northeimer Fehlern schlagen. So ging es mit einem verdienten Rückstand in die Pause. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit schwächte sich das Meerhandball-Team, da Top-Shooter Maruschke (bis dahin 8 Treffer) bereits in der 32. Minute seine dritte Zeitstrafe kassierte. Perfekte Voraussetzungen sollte man meinen, zumal nun auch auf Northeimer Seite der Ball weitergespielt wurde, mit dem Resultat, dass sieben von elf Toren über die Außen erzielt wurden. Der NHC ging 45 Sekunden vor Schluss in Führung und eroberte 25 Sekunden vor dem finalen Pfiff den Ball. Trotz der klaren Ansage von Außen, ruhig zu spielen, wurde das Tempo gesucht und vorn leider vergeben. Konsequenz war der Tempogegenstoß der Hausherren, der nur 7m-reif gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafwurf konnten die Hausherren unter großem Jubel verwandeln. Aus Trainersicht geht es nicht um Punktgewinn oder Punktverlust, sondern darum, dass der Teamspirit zur Zeit nicht optimal ist. Anstatt dem Mitspieler zu vertrauen, wird viel zu viel individuell gespielt. Dass es anders erfolgreich ist, zeigt, dass unsere Außen nahezu 100% treffen, wenn sie denn in Szene gesetzt werden, während unsere dokumentierte Erfolgsquote in diesem Spiel aus dem Rückraum bei erkennbar unter 50% liegt. Erkennbar ist auch, dass es immer dann läuft, wenn sich die Jungs auf der Platte an die Marschroute halten…
Aber es gab auch Lichtblicke: Leo Renziehausen und Louis Geruschkat fügten sich nahtlos ein und halfen der Mannschaft, Jonathan Binnewies und Elias Franz überzeugten auch in hitzigen Phasen auf ganzer Linie und Florian Holler zeigte eine sehr gute Partie im Tor!

Für den NHC spielten:
Ole Pajung und Florian Holler im Tor;
Leon Leupold, Max Hartdegen (6), Elias Franz (3), Oliver Kaulfuß (1), Jonathan Binnewies (5), Lasse Splittgerber (1), Arved Baumbach (4),Leo Renziehausen (6), Louis Geruschkat (4)

Northeimer HC
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