Die Partie begann aus Sicht des Northeimer HC sehr vielversprechend. Von Beginn an zeigte die Mannschaft eine konzentrierte und engagierte Leistung. In der Abwehr wurde gut gearbeitet und im Angriff fanden die Mädels mit Mut, Übersicht und Geduld immer wieder Lösungen gegen die Defensive der Gäste. Bereits nach wenigen Minuten führten wir mit 3:1 und konnten uns in der Anfangsphase sogar zwischenzeitlich auf 5:2 absetzen.
Besonders im Angriffsspiel überzeugte das Team durch schöne Kombinationen und konsequente Abschlüsse. Klara Schwede und Anna Mathilda von Roden übernahmen dabei viel Verantwortung und sorgten regelmäßig für Tore. Auch über ein gutes Umschaltspiel und Gegenstöße gelang es immer wieder, erfolgreich zum Abschluss zu kommen.
Bis zur Mitte der ersten Halbzeit blieb die Heimmannschaft klar tonangebend und erspielte sich beim Stand von 12:8 erstmals einen Vier-Tore-Vorsprung. In dieser Phase zeigte das Team, welches Potenzial in ihm steckt!
Doch die Gäste aus Zweidorf/Bortfeld fanden in der Schlussphase der ersten Hälfte besser ins Spiel. Durch einige einfache Ballverluste und Unkonzentriertheiten auf unserer Seite konnten sie den Rückstand Stück für Stück verkürzen. Kurz vor der Pause gelang den Gästen schließlich der Anschlusstreffer, sodass es mit einer knappen 16:15-Führung für uns in die Kabine ging.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild der Partie leider jedoch deutlich. Während die Gäste immer besser ins Spiel fanden, fehlte bei uns zunehmend die nötige Einstellung und Konsequenz. In der Abwehr wurde nicht mehr konsequent genug zugepackt und im Angriff häuften sich technische Fehler sowie überhastete Abschlüsse und schlechte Entwscheidungen.
Die SG Zweidorf/Bortfeld nutzte diese Phase eiskalt aus und drehte das Spiel innerhalb weniger Minuten. Aus der knappen Northeimer Führung wurde schnell ein Rückstand, den die Mädels im weiteren Verlauf nicht mehr aufholen konnten. Besonders im Tempospiel waren die Gäste nun deutlich überlegen und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus.
Auch eine Auszeit und einige Wechsel brachten nicht mehr die gewünschte Wende. Zwar gelangen immer wieder einzelne Treffer, doch insgesamt fehlte in der zweiten Halbzeit die notwendige Körpersprache und der Wille, das Spiel noch einmal zu drehen. Die Gäste hingegen spielten ihre Angriffe konsequent aus und nutzten die Fehler der Heimmannschaft.
Am Ende stand somit eine deutliche 23:31-Niederlage auf der Anzeigetafel. Nach der starken ersten Halbzeit ist dieses Ergebnis besonders ärgerlich, allerdings ging der Sieg für die SG Zweidorf/Bortfeld aufgrund der deutlich besseren zweiten Halbzeit verdient in Ordnung.
Für die Mädels gilt es nun in den verbleibenden zwei Auswärtsspielen die positiven Ansätze aus der ersten Hälfte mitzunehmen und im nächsten Spiel am 12 April 2026 bei der JSG Münden/Volkmarshausen wieder über die gesamte Spielzeit konzentriert und mit der richtigen Einstellung aufzutreten.
