Northeimer HC e.V.

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Erstes Auswärtsspiel der Saison mit höhen und Tiefen (wA)

Erstes Auswärtsspiel der Saison mit höhen und Tiefen (wA)

Am Sonntag stand der erste Auswärtsspiel der Saison für die weibliche A-Jugend an. Gegner waren die Mädels des HSG Wacker Osterwald/SchloRI. Nach einem gemeinsamen Spaziergang zum Wachwerden und Beinevertreten zwischen Rübenacker und Spielstraße begann das Spiel. Das Ziel war es an die gelungene Mannschaftsleistung aus dem letzten Spiel anzuknüpfen und besonders in der Deckung kompakter zu stehen und somit einfache Tore des Gegners zu verhindern. Kurz nach Anpfiff wurde klar, dass dieses Spiel (zu mindest in der 1. Halbzeit) nicht so wie geplant verlaufen würde. Die eigentlich kompakte Abwehr lies zu viel Lücken für die Gegner offen, während auf der anderen Seite der Pfosten und die Torfrau der Gegner warm geworfen wurden. Somit kam es zum Halbzeitstand von 11:10 für die HSG Wacker Osterwald/SchloRi. Die einheitliche Meinung in der Kabine war, dass Stimmung her muss um die Abwehr zu stabilisieren und die vielen erarbeiteten Torchancen zu verwerten. Mit deutlich besserer Körpersprache sowie einer kompakten und hart arbeitenden Abwehr konnte so ein Endstand von 16:30 erzielt werden. Der Schlüssel in der 2. Halbzeit war besonders die deutlich besser stehende Abwehr, wodurch viele Bälle abgefangen und in einfache Tore aus dem Tempospiel umgewandelt werden konnten. Ebenfalls konnten deutlich mehr Torwürfe verwertet und somit nahezu alle Mitspieler mit einem Tor belohnt werden. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Hind und Lene aus der B-Jugend die uns unterstützt haben.

NHC: Pajung (Tor), Betke (6), Knoke (4), Pielmann (6), Bierbaum, Borchers, Pormetter (2), Wehrmarker (10), Schwede (1), Thurgau (1)

Kleines Team – grosse Wirkung (wD)

Kleines Team – grosse Wirkung (wD)

Hatten einige Mädels krankheitsbedingt absagen müssen, reisten wir mit einem kleinen Kader, 8 Feldspieler, nach Katlenburg an. Der Fokus lag eigentlich darauf das Trainierte im Spiel umzusetzen und zu festigen. Dazu kam es nicht. Durch unsere, ich muss es so sagen, aggressive Abwehr und geschicktes Stellungsspiel, eroberten wir uns ständig die Bälle und konnten schnelle Tore erzielen. Wir wechselten die Positionen munter durch und jeder war bissig und wollte so schnell wie möglich den Ball erobern. In der HZ 20:1, war die Anweisung nach Balleroberung das Spiel ruhig aufzubauen, um das Eine oder Andere auszuprobieren. Fehlanzeige (Lach)…unsere Mädels waren einfach nicht zu bremsen. Eine mannschaftliches Abwehrverhalten und ein unglaublicher Teamgeist war bis zur letzten Minute zu sehen. Jede Spielerin lief im Umschaltspiel nach vorn und wollte den Ball. Man sah schon einige, schöne Ballstafetten. Der Ball wurde ohne zu prellen über mehere Stationen schnell nach vorn gespielt und dann im Tor versenkt. In der letzten Sekunde warfen wir das 40. Tor und die Mädels jubelten als ob es das entscheidene Tor gewesen wäre. Sie lieben einfach das was sie machen und üben das mit einer wahnsinnigen Leidenschaft aus. Dies bewiesen sie nach Abpfiff. Das Trainerteam dachte sie wären echt platt, ne da waren wir Trainer echt verpeilt, sie fragten uns im Ernst ob sie noch ein bissel aufs Tor ballern können…..mit lachendem Kopfschütteln schauten wir dann zu, wie unsere Mädels sich dann nochmals in der Halle austobten. Das Spiel endete 40:3 für uns. Unser nächstes Spiel findet am 8.10. in der Schuhwallhalle 15.15 Uhr gegen Rosdorf statt-

für den NHC spielten: Lia Steinhoff im Tor, Finja Wollert 4, Juna Häßner 11, Elsa Seeger 6, Charlotte Grebe 2, Klara Schwede 10, Jenny Weckwerth 1, Mathilda von Roden 6, Laura Rieseberg

Foto: NHC

Erstes Auswärtsspiel der Saison mit höhen und Tiefen (wA)

Vorbericht wB1 vs. Hannover-Badenstedt

Am kommenden Sonntag steht mit dem dritten Heimspiel hintereinander auch gleichzeitig der letzte Aufritt der NHC-B-Mädels vor heimischer Kulisse in der Vorrunde zur Oberliga an. Zu Gast ist dieses Mal der absolute Titelfavorit und das Maß aller Dringe: Der TV Hannover-Badenstedt. Die Mädels aus der Hauptstadt – immerhin Dritter in der Deutschen Meisterschaft 2021/22 und Deutscher B-Jugend-Meister die Saison davor – haben zahlreiche HVN-Auswahlspielerinnen und DHB-Nationalspielerinnen in ihren Reihen. Sowohl der Kader und die vergangenen Ergebnisse als auch allgemein die Trainingsbedingungen zeigen bereits, welche Mannschaft als Favorit in der Partie gilt. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns schon vor Anwurf geschlagen geben. Wir wollen unsere Leistung aufs Parkett bringen und möglichst lange wie gut mithalten. Dass die NHC-Mädels einiges an Potential mitbringen, zeigen die vergangenen Ergebnisse. Dieses gilt es abzurufen.

Erstes Auswärtsspiel der Saison mit höhen und Tiefen (wA)

Derbysieg gegen den MTV Rosdorf (wB1)

In diesem Spiel ging es bereits um einen großen Schritt Richtung Oberliga. Das Gewinnerteam erhöht die Chancen in die höchste Spielklasse einzuziehen. Die Verlierermannschaft wird wohl höchstwahrscheinlich in der Verbandsliga an den Start gehen.

Wir starteten sehr gut in die Partie und führten bereits nach den ersten Minuten des Spiels mit 4:0. Allerdings mussten nach wenigen Minuten die NHC-Mädels in der gut gefüllten und gestimmten Schuhwallhalle einen großen Schock wegstecken: Torhüterin Merle verletzte sich am Knie und konnte den Rest der Partie nicht mehr mitspielen. Da wir keine zweite Torhüterin an diesem Tag hatten, stellte sich Emma Kirch in den Dienst der Mannschaft und übernahm die Verantwortung zwischen den Pfosten. Diese Aufgabe löste Emma richtig gut und konnte sich mit einigen Paraden auszeichnen. Auf dem Feld fanden wir trotz der Verletzung schnell unsere spielerische Linie, indem wir die sehr zentrumsorientierte Deckung von Rosdorf durch das Freispielen der Außen knackten Zusätzlich funktionierte unsere 5:1-Deckung hervorragend, sodass wir zusätzlich mit Gegenstößen in der ersten Hälfte bereits mit 20 Toren und einer 7-Tore-Führung in die Halbzeit gingen. Die taktische Vorgabe des Trainerteams ging voll auf. Es bestand eigentlich kein Zweifel mehr, dass wir das Spiel gewinnen würden – trotz einer ungelernten Torhüterin im Tor.
Allerdings ging der Start in die zweite Hälfte vollkommen in die Hose. Rosdorf zeigte großen Moral, verteidigte jetzt offensiver. Wir verloren komplett den Faden, leisteten uns fünf technische Fehler in Folge, sodass mit einem 5:0-Lauf in nur drei Minuten die Reds wieder voll im Spiel waren und das Spiel insgesamt ab dem 20:18 komplett offen war. Dadurch war die Leichtigkeit aus der ersten Hälfte weg und es wurde nun das befürchtete Kampfspiel, das wir eigentlich vermeiden wollten. Die spielerische Linie ging jetzt verloren, die Mädels zeigten nun Unsicherheiten. Viele Ballverluste und undisziplinierte Abschlüsse prägten das Spiel. Trotzdem nahmen die Mädels aber den Kampf nun an und konnten immer eine Schippe drauf legen, sobald Rosdorf wieder auf Tuchfühlung herankam. So wurde die Führung dann zwar einigermaßen knapp, aber doch solide ins Ziel gebracht.
Insgesamt steht ein verdienter Sieg gegen einen starken Gegner, den wir uns aber gerne etwas entspannter gestaltet hätten. Herauszuheben ist das Zusammenspiel der Mädels, durch das wir immer wieder Lücken gefunden haben und die Außen freispielen konnten. Ebenfalls herauszuheben ist Emma, die wohl die mit Abstand schwierigste Aufgabe übernahm und als Feldspielerin das Tor sicher hütete. Last but not least ist noch die Eingeschworenheit und der Kampfgeist der Mannschaft hervorzuheben: Trotz des frühen Schocks durch den Ausfall von Merle, berappelten sich die Mädels und kämpften in der Abwehr um jeden Ball.

Erstes Auswärtsspiel der Saison mit höhen und Tiefen (wA)

Endlich wieder Handball! (wD)

Die Vorfreude der Mädels war kaum zu beschreiben. Endlich nicht nur Training, Training, Training, sondern endlich wieder Handballspielen. So ging es am Sonntagnachmittag auf nach Duderstadt. Ich hatte das Gefühl sie haben alle Schlabberwasser getrunken, sie quaselten ohne Punkt und Komma, bis sie endlich auf der Platte standen. Nach unserem Motto „wir sind giftig – spritzig – aggressiv „sollte es nicht nur ein Spruch bleiben, sondern wollten ihn in der Tat umsetzen. Unsere Abwehr stand von Anfang an enorm gut. Der Gegner hatte kaum eine Möglichkeit diese zu durchbrechen. Gelang es dem Gegner doch, hatten wir mit Lia Steinhoff einen starken Rückhalt im Tor. Wir liessen dem Gegner keine Chance ihr Spiel aufzubauen. Geschickt erkämpften wir uns die Bälle aus der Abwehr heraus und erzielten Tore. Im Angriff waren schon einige gute Ansätze zu sehen. In den nächsten Trainingseinheiten wollen wir an der Feinabstimmung arbeiten. Wir gewannen das Spiel 20:8. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Meine Mädels waren überglücklich und quasselten gleich wieder los um das Erlebte Revue passieren zu lassen. (Lach). Leider können wir durch die vielen Klassenfahrten momentan nicht optimal trainieren. Am Samstag, den 24.9. spielen wir um 16.45 Uhr in Katlenburg gegen Rhumetal. Wir hoffen, wie auch gegen Duderstadt, dass viele Fans uns unterstützen.

für den NHC spielten: Lia Steinhoff im Tor, Elsa Seeger 4, Valencia Weiss, Finja Wollert, Charlotte Grebe 2, Klara Schwede 5, Mathilda von Roden 2, Laura Rieseberg, Juna Häßner 7, Sopie Rode, Jenny Weckwerth