Feb. 23, 2016
Nicht unser bester Tag…
Nach der knappen Niederlage gegen Plesse II in der letzten Woche, wollten wir auf jeden Fall, dass die zwei Punkte in Northeim bleiben und gingen dementsprechend motiviert in die Begegnung. Um so überraschender war, dass wir in der Deckung kein Bein an den Boden und die Nummer 18 von Rosdorf gar nicht in den Griff bekamen. Sie ging ständig 1:1 durch unsere Abwehrreihen und war nicht “aufzuhalten”. Dies zeigt sich auch in den 10 Toren, die sie allein in der ersten Halbzeit geworfen hat. Unser Angriff war an diesem Wochenende aber ganz ordentlich, so dass wir nur mit einem knappen 14:15 Rückstand in die Kabine gingen.
In der 2. Halbzeit entschieden sich Katja und Rainer die Nummer 18 kurz zu nehmen, was auch gleich Wirkung zeigte. Sie kam nur drei Mal durch unsere Abwehr und erzielte dementsprechend auch nur 3 Tore. Durch die Umstellung konnten wir Bälle gewinnen und den ein oder anderen Konter laufen. Beim 17:16 übernahmnen wir erstmals die Führung und bauten sie bis zum Ende auf eine ordentliches 32:25 aus. Besonders trugen dazu Nele (8 Tore) und Fründt (9 Tore) bei.
Durch unsere vielen personellen Ausfälle durften wir Miri wieder bei uns in den Reihen begrüßen, die gleich die Regie im Spiel übernahm und 4 schöne Tore zu unserem Erfolg beitrug. Vielen Dank, Miri.
Tore: Fründt 9, Laura 3, Nele 8, Yvonne 6, Miri 4, Merle 2
Am kommenden Wochenende spielen wir am Sonntag (28.2) um 19:00 Uhr in der Schuhwallhalle unser Nachholspiel gegen Geismar III. Über zahlreiche Fans (mit starken Nerven ;-)) würden wir uns freuen.
Feb. 11, 2016
Am 24.1. empfingen wir die HSG Göttingen zum ersten Spiel der Rückrunde. Im Hinspiel kamen wir über ein 20:20-Unentschieden nicht hinaus und hatten uns daher einiges für das Rückspiel vorgenommen. Dementsprechend starteten wir auch in das Spiel. Aus einem konsequenten und mit sehr viel Leidenschaft arbeitenden Deckungsverband heraus konnten wir vor allem über die erste Welle viel Druck aufbauen. Landeten wir dann doch hin und wieder im Positionsangriff kamen wir vor allem über das Kreisspiel oder die Außen zum Torerfolg. Mit einem 15:10-Vorsprung gingen wir in die Halbzeit und wollten in der zweiten Halbzeit eigentlich da weitermachen, wo wir im ersten Abschnitt aufgehört hatten. Trotz aller guten Vorsätze gönnten wir uns erstmal eine kleine Schaffenspause, die dem Gegner die Möglichkeit gab auf 15:13 zu verkürzen. Nach einem Time-Out mit ein paar kurzen, lauten und auch leicht verärgerten Worten unseres Trainers schafften wir es den Schalter wieder umzulegen. Wiederum waren es Treffer von unseren beiden Außenspielerinnen Mareike und Sina, die etwas Luft zwischen uns und die HSG brachten. Von diesem Zeitpunkt an ließen wir dann wirklich nichts mehr anbrennen und erspielten uns den verdienten 26:19-Sieg. Hervorzuheben ist, dass wir einen Gegner, der im Schnitt 29 Tore pro Spiel wirft, unter 20 Toren gehalten haben. Einen großen Anteil daran hatte sowohl in der Abwehr als auch im Angriff unserer Mitschi, die ein super Spiel ablieferte.
Nach diesem Derbyerfolg hatten wir ein Wochenende Pause und konnten das Handball spielen anderen überlassen, was die Bad Boys mit dem Gewinn des Europameistertitels dann auch sehr erfolgreich taten. Sie lieferten uns besten Anschauungsunterricht in Sachen Teamgeist, Abwehrarbeit und taktischen Varianten.
Diese Dinge wollten wir dann auch im Auswärtsspiel beim VFL Wolfsburg auf die Platte bringen, nur hatten wir anscheinend ein, zwei davon in unserem Schlafwagen (Bus) vergessen. So kamen wir in der ersten Halbzeit fast gar nicht ins Spiel und ließen mit unserem Abwehr-und Rückzugsverhalten zu wünschen übrig. Jede von uns zeigte nicht annähernd das, was sie im Stande wäre zu leisten und so war es fast symbolisch, dass der letzte Wurf der Wolfsburgerinnen vor der Halbzeit noch im Tor landete. In der Halbzeitansprache forderte Carsten uns auf mehr Einsatzbereitschaft an den Tag zu legen und sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine Schippe draufzulegen.
Nach einem holprigen Start in die zweite Halbzeit gelang es uns dann einige Tore mehr als der Gegner zu werfen und in der Abwehr etwas besser zu stehen. Dann folgten im kurzen Abstand zwei ruppigere Szenen auf Seiten der Wolfsburgerinnen, die mit der roten Karte für die jeweilige Spielerin geahndet wurde. Allerdings schien uns diese Tatsache mehr zu verwirren als Auftrieb geben, da wir den Gegner nochmal auf 20:22 verkürzen ließen. Doch mit vier Toren in Folge machten wir dann doch endgültig den Sack zu und konnten uns über die nächsten zwei Punkte auf unserem Konto freuen.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass wir dann doch erstmal an unserem ursprünglichen Saisonziel festhalten 😉 und gegen jeden Gegner alles geben müssen, um als Sieger vom Platz zu gehen.
Feb. 3, 2016
Nach unserer ersten Niederlage gegen Geismar II vor zwei Wochen, hatten wir es dieses Wochenende mit einer eingespielten Mannschaft aus Sudershausen zu tun. Von vornherein war klar: wir müssen unsere Tore über ein schnelles Spiel nach vorn machen. Dies gelang uns phasenweise auch ganz gut. Im Positionsangriff hatten wir es mit einer 6:0 zu tun, die wenig Platz für eins gegen eins zuließ und uns dazu zwang aus dem Rückraum zu werfen. Da wir nun nicht die größten Rückraumshooter sind, brauchten wir ein paar mehr Anläufe um das Runde ins Eckige zu werfen.
Sudershausen selbst spielte im Angriff die seit Jahrzehnten einstudierten Spielzüge, welche wir größtenteils gut unterbrechen konnten oder von unserer Torfrau Lena gehalten wurden. In die Kabine gingen wir mit einer ganz entspannten 15:7-Führung.
Die erste Hälfte der zweiten Halbzeit verlief ganz gut. Die Rückwärtsbewegung der Sudershäuser war ausbaufähig und wir nutzten das mit einigen Tempogegenstößen aus. Bis zum Stand von 29:13 bauten wir unsere Führung weiter aus. Doch dann warfen wir eine gefühlte Ewigkeit kein Tor, vergaben einige Chancen und Suderhausen kam auf 29:17 ran. Zum Glück hatten wir unsere Theo dabei, die den Bann des 30. Tores einige Minuten vor Schluss endlich brach! Der Bann des 30. Am Ende durften wir uns dann noch einige „nette“ Worte unserer Gegner anhören bevor der Schiri abpfiff und wir verdient, aber nicht schön mit 30:18 gewonnen haben.
Fazit: Es war ein souveräner Sieg, der zu keiner Zeit gefährdet war. Allerdings hätte mehr drin sein können, wenn wir unsere Chancen alle verwertet hätten.
Jan. 30, 2016
Das Oberliga Herrenspiel zwischen dem Northeimer HC und den HF Helmstedt-Büddenstedt am kommenden Sonntag den 31.01. wird von 17 Uhr auf *16 Uhr* vorverlegt. So können alle Fans im Anschluss in der Northeimer Schuhwallhalle das EM-Finale zwischen Deutschland und Spanien gemeinsam schauen.
Die NHC-Männer möchten mit einem Heimsieg für die richtige Einstimmung auf das EM-Finale sorgen. Das wird gegen die starken Gäste aus Helmstedt schwer, da Kai Effler mit Kreuzbandriss ausfällt und weitere Spieler angeschlagen sind. Der NHC braucht also seine treuen Fans um einen weiteren Sieg in der Schuhwallhölle einzufahren.
Jan. 21, 2016
Zum letzten Spiel der Hinrunde empfingen wir am Sonntag die Mannschaft des TuS Bergen, die in der vergangenen Saison als Aufsteiger direkt den 3.Platz belegte. Aufgrund dessen und der bekannten Stärke des Bergener Rückraums, war uns die Schwere der Aufgabe mehr als bewusst. Doch auch auf gegnerischer Seite herrschte Respekt vor unserer Abwehrstärke und taktischen Variabilität. Dementsprechend konnten die Zuschauer auf ein spannendes Spiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe hoffen. Da wir unseren Fans auf keinen Fall etwas schuldig bleiben wollten lieferten wir ihnen, vor allem in der Schlussphase, einen spannenden Kampf um zwei Punkte. Doch schon von Beginn an konnte sich keine Mannschaft mit mehr als zwei bis drei Toren absetzen und damit die Oberhand über das Spiel erlangen. Wir hatten trotz einiger Trainingsarbeit in diesem Bereich Probleme mit dem wurfgewaltigen Rückraum der Gäste und ließen sie ein ums andere Mal frei zum Wurf kommen.
In der 15. Minute kam es dann zu einem Schockmoment für die ganze Halle als Gästespielerin Sabrina Schack nach einem Sprungwurf unglücklich aufkam und sich schwer am Knie verletzte. An dieser Stelle nochmal gute Besserung und alles Gute für die OP in der kommenden Woche. Nach dieser Spielunterbrechung befanden sich beide Mannschaften in einer Schockstarre, die in der Folge zu einigen technischen Fehlern führte. Dementsprechend war das Spiel nicht sehr torreich und es ging mit einem 10:10 in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit kamen wir dann besser ins Spiel und hatten die Rückraumakteure des Gegners besser im Griff. In der Folge konnten wir uns bis zur 45. Minute auf 21:17 absetzen. Als Sina dann rüde bei einem Tempogegenstoß gestoppt wurde und die entsprechende Spielerin dafür die rote Karte sah schien uns das mehr zu beeinflussen als unseren Gegner. Bis zur 55. Minute erkämpften sie sich den 21:21-Ausgleich, weil wir im Angriff keinen Treffer mehr unterbringen konnten. Nach dem Gleichstand fiel uns dann aber wieder ein wie man das Tor trifft und wir erhöhten auf 23:21. Der TuS Bergen wiederum verkürzte und nun wurde es eine hektische Schlussphase. Im Angriff vertändelten wir den Ball, doch im ersten Gegenzug konnte Bergen den Ball nicht in unserem Tor unterbringen. Dann nimmt der Gast die Auszeit, um eine letzte Aktion vorzubereiten und den Ausgleich zu erzielen. Es sind noch 12 Sekunden zu spielen und wir stellen uns auf einen Wurf aus dem Rückraum ein. Unser Gegner jedoch versucht über die Außenposition zum Wurf zu kommen, wirft den Ball aber zu weit nach außen ins Toraus und sichert uns damit die zwei Punkte.
Sicherlich war dieses Spiel nicht schön anzusehen, aber viel wichtiger ist, dass wir über großen Kampf die zwei Punkte in unserer Halle behalten haben und mit einer Bilanz von 17:9 Punkten, dem 4.Platz und der mit Abstand besten Abwehrreihe die Hinrunde abschließen.
Jan. 21, 2016
Ohne Punkte und enttäuscht über unsere schwache Leistung kehrten wir am Samstagnachmittag aus Geismar (II) zurück. Die ersten 30 Minuten waren im Angriff von Harmlosigkeit geprägt. Weder gelang es uns den Ball schnell durch die Reihen laufen zu lassen, noch machten wir uns annähernd torgefährlich. Da wir auch hinten die nötige Konsequenz vermissen ließen, ging es mit einem deutlich 13:7 Rückstand in die Pause.
Katja und Rainer stellten unsere Abwehr von einer 5:1 auf eine 6:0 Formation um und fanden deutliche Worte. In der Abwehr wurde nun endlich miteinander gesprochen und im Verbund geackert. Dazu kam eine sehr gut aufgelegte Caro im Tor, die uns durch ihre vielen guten Paraden ermöglichte, den Rückstand nach und nach zu verkürzen. Da wir nun auch im Angriff mehr Bewegung zeigten und uns durch präziseres Passspiel Chancen erspielten konnten wir den Abstand beim 15:13 sogar auf zwei Tore verkürzen. Doch zu mehr reichte es an diesem Tag leider nicht. Dazu war unsere Leistung in der ersten Hälfte einfach zu schwach. Positiv bleibt zu erwähnen, dass wir in der zweiten Hälfte eine tolle kämpferische Leistung zeigten und dieses Mal alle vier Siebenmeter sicher durch Sabrina verwandelt wurden. Also abhaken und auf ein neues nächste Woche!