Das kommt dabei raus, wenn man die Slogans der beiden größten Northeimer Vereine zusammen nimmt. Durch Corona und die damit verbundenen Einschränkungen besonders im Jugendtraining zeigt sich, dass das Mit- und Füreinander tadellos funktioniert. Nachdem die Schuhwallhalle gesperrt ist, bot der FC EINTRACHT Northeim dem NORTHEIMER HC kurzerhand Trainingszeit im heimischen Gustav-Wegener-Stadion an. Ein Angebot, für das der NHC hiermit Danke sagen möchte! Die jungen Handballer und Handballerinnen nutzen die guten Bedingungen um sich für die neue Saison die nötige Physis zu holen – und seien wir ehrlich – irgendwie ist es auch mal cool bei gutem Wetter die Bälle unter freiem Himmel anstatt in der stickigen Halle zu werfen – wäre da bloß nicht die Laufbahn um den A-Platz, für die die Trainer besonders dankbar zu seinen scheinen.
Nochmals Danke im Namen des NHC sagen auf unserem Foto der stellv. Vorsitzende Jugend/Nachwuchs des NHC Ollo Wode mit Jungs und Trainerteam der männlichen C-Jugend stellvertretend bei Hartmut Denecke vom FC Eintracht Northeim.
Nach unserer Siegessträhne von drei Siegen machten wir uns dieses Wochenende auf den kurzen Weg nach Rosdorf. Auch diese Woche standen einige Personalausfälle auf dem Plan. So fehlten uns mit Sören, Linus, Janik und Cedric gleich vier Spieler, wurden aber zum Glück von Erik aus der B-Jugend unterstützt. Direkt im ersten Angriff erarbeiteten wir uns einen Strafwurf. Der Schlagabtausch war eröffnet. Bis in die 15. Minute folgte Tor auf Tor und keines Teams konnte sich entscheidend absetzen (8:9). Mit Yannick Suchfort hatten die Rosdorfer einen Spieler gegen den wir zunächst kein Mittel fanden. In der Abwehr fehlte die Absprache und so gaben wir den Gegnern immer wieder die Möglichkeit zu einfachen Toren. Als dann auch unser Angriffsfluss ins Stocken geriet, konnten sich die Rosdorfer Stück für Stück bis zur Pause einen Vorsprung von fünf Toren herausspielen. Mit 10:15 ging es in die Pause. Wer unsere Art Handball zu spielen kennt, weiß was jetzt folgte. Der Wille es unseren Gegnern zu zeigen und den verdammten Sieg mit nach Hause zu nehmen wurde durch die Ansprache der Trainer noch stärker. Es war Zeit für unsere, schon oft für den Gegner verhängnisvoll gewordene zweite Halbzeit! Mit neuem Rückhalt dank starken Paraden von Lasse gelang es uns den Rückstand aufzuholen. Die Abwehr wurde immer stärker, den Gegnern wurden sauber Bälle rausgespielt und mit Tempo in Tore verwandelt. Innerhalb von zwei Minuten warfen wir vier Tore. Bis in die 45. Minute kämpften wir uns zum 21:21 Ausgleich. Ein wetteifern um die zwei Punkte begann nun, indem sich kein Team um mehr als ein Tor absetzen konnte. Letzte Minute. Laurenz gleicht zum 26:26 aus, Rosdorf legt zum 27:26 nach. Dann Überzahl für uns. Auszeit 20 Sekunden vor Schluss. Letzter Spielzug und … leider kein Tor. Auch wenn es sich nach dem harten Kampf unfassbar schlecht anfühlt, als Verlierer duschen gehen zu müssen, so können wir doch aufgrund der gezeigten Leistung zufrieden sein. Mit einem stark reduzierten Kader einem starken Gegner bis in die letzte Minute die Stirn und den Zuschauern ein spannendes Match geboten zu haben. Von dieser Niederlage gehen wir nur gestärkt zurück ins Training, um uns auf das letzte Heimspiel der Saison vorzubereiten. Alle Fans des NHCs und Freunde des Handballs sind eingeladen nächsten Samstag (14.03.20) um 17:45 beim Heimspiel gegen die JSG Münden/Volkmarshausen mitanzufeuern! Es spielten: L. Wigger (Tor), Y. Diezemann (Tor), L. Mönnecke (9/4), F. Weber (7/2), P.Hilke (2), M. Müller (1), F. Bode (4), H. Müller (2), E. Wertheim (1/1), N. Wolf.
NHC Hornets – JSG Münden/Volkmarshausen 29:23 (15:12) Weil Sabine (wer erinnert sich nicht an diese windige Braut!) die Gäste aus der Drei-Flüsse-Stadt beim ursprünglichen Termin zu Hause festgenagelt hatte, kam es zu unchristlicher Zeit zum letzten Aufeinandertreffen der Hornets mit der JSG Münden. Das Spiel begann direkt zu Beginn schon zu plätschern, was das heimische Trainerteam früh zum Grollen brachte. Northeim zeigte sich behäbig, und insbesondere auf der Kreis- und den beiden Außenpositionen unaufmerksam und nicht auf dem technisch-taktischen Niveau, was Wode/Triller zum jetzigen Zeitpunkt der Saison voraussetzen (dürfen!). So blieben die Gäste dran und gingen nur deswegen nicht in Führung, weil die Keeper Mönkemeyer und Weber beide einen guten Tag erwischten. Insbesondere Joshua Weber zeigt zurzeit eine tolle Entwicklung! Nach einem frühen Blockwechsel auf Seiten der Hausherren lief es dann besser. Linus Wode und Till Richter machten Druck von den Außenpositionen und Jonas Tute präsentierte sich stark am gegnerischen Kreis. Lohn war eine 5-Tore-Führung (13:8, 15.), die allerdings zur Halbzeit keinen Bestand mehr hatte. Nach der (zugegebenermaßen etwas derberen) Pausenansprache kamen die Hornets besser auf und bauten den Vorsprung schnell auf sechs Treffer aus, welcher dann letztlich bis zum Abpfiff gehalten wurde. Es bleibt festzuhalten, dass die Jungen immer, wenn es enger wurde, ihr Können und Wissen in Bereichen wie „Auf Lücke und weiter“ aufblitzen ließen, ohne konstant die Inhalte umzusetzen, aber auch solche Spiele gibt es. Die Mündener waren letzendlich ohne echte Siegchance und vielleicht war es ja wirklich etwas zu früh um sich mit letztem Einsatz in die Zweikämpfe zu werfen… hat ja auch so geklappt. Für die Hornets spielten und trafen: M. Mönkemeyer und J. Weber im Tor; I. Uluc, T. Richter (4), B. Rackwitz (8), M. Moldenhauer (10), M. Deilke, L. Schnabel (1), J. Koschmider (1), L. Wode (1), J. Tute (4)
Bei der kürzlich erfolgten HRSN- Sichtung für Mädchen(Jg 2008) und Jungen (Jg 2007) präsentierte sich der Northeimer Nachwuchs den Regionsauswahltrainern der Handball-Region Süd-Niedersachsen. Und das offensichtlich mit Erfolg, denn mit Enna Berke, Leyla Bodenstab, Mia-Amelia Busse, Ina Dörflinger, Merle Gebhardt, Emilie Hasenjäger, Anna Ulferts und Svenja Weiß schafften gleich acht Mädchen den Sprung unter die besten 25 Spielerinnen der Handballregion Süd-Niedersachsen. Bei den Jungen waren die schwarz-gelben ebenfalls sehr gut dabei und das trotz der starken Konkurrenz aus Weende und Geismar. Felix Alsleben, Mats Mönkemeyer, Maximilian Modenhäuser und Bennet Rackwitz schafften den Sprung in die nächste Runde. Besonders erfreulich ist die Nominierung von Till Gunkel und Kjell Wode. Obwohl noch ein Jahr zu jung, hinterließen die beiden Jungs des Jahrgangs 2008 beim Sichtungsturnier beim Auswahltrainer Ekki Loest einen so guten Eindruck, dass sie ebenfalls nominiert wurden. Die 14 NHC-Kids fiebern nun den Terminen des Auswahltrainings entgegen, um zu lernen und sich mit den anderen Nominierten der Region zu messen. Im Erfolgsfall winkt ihnen die Nominierung der besten 12 für das HVN-Sichtungsturnier in Emmerthal Ostern 2021. Der NHC ist stolz auf seine Talente und wünscht viel Spaß und gutes Gelingen!
Nach unserem verdienten Auswärtssieg in Groß Lafferde und einer Woche Spielpause stand uns vergangenen Samstag unser vorletztes Heimspiel an. Vor heimischer Kulisse durften wir, die Northeimer „Löken“, uns für die Niederlage in der Hinrunde revanchieren. Schon in der Vorbesprechung ließen wir die Manndeckung, welche uns im Hinspiel zum Ende den Sieg gekostet hat, da wir zu lange brauchten, um unser Angriffsspiel auf diese Herausforderung anzupassen, Revue passieren. Da Sören, Linus, Janik und Henning fehlten erhielten wir noch Unterstützung von drei B-Jugendlichen. Doch auch mit geschwächtem Kader waren wir nicht gewillt uns die Chance auf Rückzahlung nehmen zu lassen. Bis in die 15. Minute ließ sich allerdings noch nicht erkennen, wer in dieser Begegnung die Oberhand haben sollte. In der Abwehr gelang es uns nicht den Mittelmann der Gäste gut genug unter Kontrolle zu bringen, so dass Anspiele an den Kreis, an den Außen, oder Rückraumwürfe ihre Wege ins Tor fanden. Doch ein Torwartwechsel zeigte erhoffte Wirkung und mit neuem Rückhalt erspielten wir bis zur Pause einen knappen 17:16 Vorsprung. Eine beachtliche Leistung zeigte unser „Kreis-Koloss“ Laurenz, der alle Siebenmeter und nahezu jeden Wurf vom Kreis scheinbar problemlos verwandelte. In der zweiten Halbzeit gelang es uns nun unsere Fehler in der Abwehr aus der ersten Hälfte abzustellen und sorgten so dafür, dass der Gegner in den zweiten 30 Minuten nur elf Tore werfen konnte. „Das war die stärkste zweite Halbzeit der Saison“, so Trainer Kundel in der Nachbesprechung. Lasse trug einen erheblichen Teil dazu bei und nahm auch einen direkten Kopftreffer auf sich und zeigte damit vollen Einsatz. Zum Schluss belohnten wir uns für diese tolle Mannschaftsleistung mit einem Endstand von 40:27 und zwei Punkten. Es spielten: L. Wigger (Tor), Y. Diezemann (Tor), L. Mönnecke (12), F. Weber (10), P.Hilke (5), M. Müller (3), C. Springer (3), F. Bode (3), T. Schlappig (3), B. Zieker (1), L. Burandt, N. Wolf.
TuSpo Weende – NHC mD2 36:19 (19:10) Am Sonntag ging es zum verlustpunktfreien Spitzenreiter und bereits als Regionsmeister feststehenden TuSpo Weende. Bereits die ersten beiden Vergleiche waren klar an die Blauen gegangen, aber solche Spiele zeigen, ob und wie Tigers einen weiteren Schritt nach vorn gemacht haben. Und dass das der Fall ist, daran besteht kein Zweifel. Das Trainerteam Triller/Wode sah eine Mannschaft die sich zwar zu Beginn erst fangen und die Ausfälle von Abwehrchef Felix Alsleben und Wingman Till Gunkel verkraften musste, aber mit zunehmender Spieldauer ordentlich mitmischte. Sicher, Weende, gestützt auf ihre Top-Shooter Julian Wulf (13) und Noah Donath (7), sorgte schnell für klare Verhältnisse, aber die Tigers stürzten sich, gestützt auf ihre beiden tollen Torhüter Fabian Triller und Joshua Weber, in die Zweikämpfe. Allen voran Spielmacher Kjell Wode, den die körperliche Überlegenheit der Gäste eher noch anspornte. Er erzielte acht Treffer und setzte auch Kreisläufer Noah Pöch (3) gut in Szene. Insgesamt ist es gut zu sehen, dass neben den handballerischen Fortschritten auch eine klare Steigerung der Frustrationstoleranz zu sehen ist. Prima, weiter geht’s!
Für die Tigers spielten und trafen: F. Triller und J. Weber im Tor; H. Guittonnet (3), M. Khalil, K. Wode (8/2), T. Richter (1), N. Pöch (3), J. Benic (2), N. Höß, J. Hennecke, L. Wode (2)