In unserem 4. Spiel ging es nach Hannover gegen den Tabellennachbar SC Germania List. Das Spiel startete mit einigen Fehlwürfen, da beide Mannschaften zunächst ihre Zeit brauchten um ins Spiel zukommen. Trotz dieser Anfangsphase gelang es uns, dass wir uns in der 10. Minute mit 3 Toren zum 3:6 absetzen konnten. Daraufhin folgten jedoch 5 Minuten, in denen wir unsere ausgebaute Führung durch schlechte Abwehrleistung und technischen Fehlern verloren und die Gegner auf ein 7:6 aufholten. Nach einer Auszeit sammelten wir und wieder und spielten die Halbzeit ausgeglichen mit den Gegnern zu einem 10:10 zu ende.
Als die 2. Halbzeit begann konnte nun jeder seine Leistung abrufen und wir setzten uns wieder Stück für Stück ab, sodass es uns in der 44. Minute gelang mit 6 Toren in Führung zu gehen. Es wurde sich jedoch zu früh gefreut und auf dieser Führung ausgeruht. In der nächsten Phase kam es zu Unkonzentriertheiten und wieder einer komplett vernachlässigten Abwehrleistung. Den Gegnern gelang es zu leicht durch die Abwehr durch zu kommen und vorne im Angriff wurden Bälle zu schnell weggeschmissen. Nachdem Germania List auf ein 20:22 verkürzte nahmen wir nochmal eine Auszeit, die jedoch auch nichts brachte. Weiterhin wurden im Angriff zu unvorbereitet abgeschlossen und die Bälle neben das Tor oder direkt auf die Torfrau geworfen. Die Gegner spielten ihr Spiel entschlossen weiter und gelang es immer weiter aufzuholen und letztendlich das Spiel mit einem 26.25 in der letzten Minute zu gewinnen. Insgesamt konnten wir in diesem Spiel zeigen was wir können, jedoch fehlt uns noch einiges, um dies über 60 Minuten abrufen zu können.
Was bleibt sind 2 verschenkte Punkte. Ob es an der sehr langen Anreise durch die Vollsperrung der A7 lag, oder daran, dass wir den Gegner bei unserem Handballturnier im August deutlich geschlagen haben, wer weiß. Wir wollen daran arbeiten, dass uns in den verbleibenden 4 Spielen in diesem Jahr nicht ein weiterer Ausrutscher passiert.
Es spielten: Anna Fegebank, Belana Plenge – Charlotte Bode 1, Paula Skupin, Chiara Meyer 4, Mascha Sommer 4, Emily Wassmann 1, Vanessa Rosenberg, Eyleen Rosenberg, Paula Turau, 7 Melissa Weißmann 4, Sarah Klie 4
Am vergangenen Sonntag startete für die Mädels der weiblichen C-Jugend eine weitere Etappe im Abenteuerland. Zum Start in der Oberliga Süd stand gleich die weiteste Auswärtsfahrt auf dem Spielplan. Gastgeber war das Team der SG Neuenhaus/Uelsen in der Grafschaft Bentheim kurz vor der Grenze zu den Niederlanden. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle, die es ermöglicht haben, dass diese Fahrt mit einem großen Reisebus erfolgen konnte.
Die NHC-Mädels kamen – trotz der langen Anreise oder aber vielleicht gerade deswegen – gut aus den Startlöchern und legten mit viel Spiel- und Lauffreude los. Aber auch die Spielerinnen der Heimmannschaft gingen die Partie mit viel Tempo an, so dass sich zunächst ein enges Spiel abzeichnete. In der 22. Spielminute gelang der erste Drei-Tore-Vorsprung, welcher aber durch kleinere Nachlässigkeiten wieder verspielt wurde. Dennoch sicherten die Mädels eine 14:15-Führung zum Halbzeitpfiff.
In den ersten Minuten des zweiten Abschnitts zeigte sich ein ähnliches Bild – ein wahrer Schlagabtausch. Die Gastgeberinnen gingen in der 29. Minute – aufgrund einiger ausgelassener Torchancen durch die Northeimerinnen – das erste Mal in Führung (17:16). Wer jetzt dachte, dass das Momentum die Partie zugunsten der Gastgeberinnen lenkt, war weit gefehlt. Unsere Mädels ließen sich davon nicht beeindrucken und zogen weiter ihr Ding durch. Auch in den folgenden 10 Minuten entwickelte sich ein Hin und Her. Ehe unsere Mädels beim Stand von 22:23 endgültig das Ruder zu ihren Gunsten umbogen und ein starken Schlussspurt auf das Parkett legten.
Am Ende einer Partie auf Augenhöhe mit sehr fair geführten Zweikämpfen stand ein verdienter 27:32-Erfolg auf der Anzeigetafel. Einmal mehr war unser breiter Kader ausschlaggebend für den Sieg. Die Mannschaft verdient sich ein großes Lob und kann Stolz auf die gezeigte Leistung sein. Die Rückfahrt kam einem dann mit den zwei Punkten im Gepäck und diversen Köstlichkeiten gar nicht ganz so lang vor.
Nach einem spielfreien Wochenende steht am 01.12.2019 ein weiteres Auswärtsspiel an. Es geht zur Mannschaft des HSC Ehmen, die bereits aus der Vorrunde bekannt ist. Es wird ein ähnlich enges Spiel erwartet.
Es spielten:
Julia Luft, Neele Pajung – Emma Kirch, Cosima Schütze, Larissa Balewski, Esther Sommer, Josephine Ewers, Lena Stein, Alara Musul, Aliyah Bodenstab, Vanessa Sander, Lea Kovačević und Marie Hasenjäger
Wir hatten die Mannschaft aus Landolfshausen II zu Gast. Mutig, mit grosser Lauffreude, den unbedingten Willen den Ball zu erobern und mit schneller vor und Rückwärtsbewegung, holten wir die 2 Punkte in unserer Schuhwallhölle. Beide Teams verteidigten ihren Raum super und es war schwer, bis zum Tor zu gelangen. Ein Zartes 6:4 zur Halbzeit. Die Mädels mussten in der Pause noch Mal an ihre Stärken erinnert werden. Umsetzung folgte. Mutig und aufopferungsvoll stiessen sie in die Lücken. Emilie Hasenjäger drehte nun voll auf. Immerwieder glänzte sie mit sehenswerten Einzelaktionen und war mit 9 Treffern die beste Werferin an dem Tag. Unsere Deckung stand mannschaftlich sehr geschlossen und es war kaum ein Durchkommen der Gäste möglich. Gelang es ihnen doch, stand Ina Dörflinger im Tor und glänzte mit tollen Paraden. Nach 40 Minuten stand es 15:9. Ein dickes Lob. Die Einstellung stimmt, der Kampfgeist ist da und die Freude in den Augen der Mädels unbezahlbar.
Für den NHC spielten: Ina Dörflinger im Tor, Jule Haupt, Mia-A. Busse, Emilie Hasenjäger, Lina Rohde, Emma-S. Busse, Svenja Weiß, Mira Dröschler, Enna Berke
Am Sonntag, den 17.11.2019, spielte die mB1 zu Hause gegen die JSG Weserbergland. Northeim hatte die Gäste das ganze Spiel über im Griff und gewann mit 30:22. Den Gastgebern gelang ein guter Start, wodurch man sich bereits nach 5 Minuten 4 Tore Polster erspielt hatte. Man hatte sich auf Seiten der Northeimern als Ziel gesetzt eine starke Abwehr als Grundstein zum Tempospiel zu spielen, welches gut umgesetzt wurde. Viele Ballgewinne in der Abwehr, oder Paraden, des zum erneuten Male stark aufspielenden Ole Brinkmann im Tor, führten über Tempogegenstöße durch Benjamin Bialas zu einfachen Toren. Mit dem Halbzeitstand von 15:9 ging es in die Kabine. Nach der Pause zeigten die Northeimer eine kurze Schwächephase, in der die Gäste bis auf 2 Tore rankamen, jedoch wurde diese schnell überwunden und der Vorsprung wurde wieder auf 5 Tore ausgebaut. Durch eine konstante Leistung bis zum Schluss konnte man das Spiel am Ende mit 30:22 siegreich gestalten. Thorge Lutze, welcher den NHC in Richtung Melsungen verlassen wird, machte heute leider sein letztes Spiel für die B-Jugend. Danke Thorge! Es spielten: Ole Brinkmann (im Tor), Hofmann (5), Althans (3), Johannes, Burandt (1), S. Bialas (1), Lutze (2), Schlappig (1), Zieker, B. Bialas (12), Mandel (5)
Am vergangenen Samstagnachmittag stand für die mB2 des Northeimer HCs das Heimspiel gegen die Sportfreunde Söhre auf dem Plan. Das Spiel startete ausgeglichen, so dass der Spielstand nach 19 Minuten weiterhin unentschieden betrug (10:10). Auch nach der Halbzeitpause konnte sich keines der beiden Teams wirklich absetzen, was nicht zuletzt auch am starken Angriff der Northeimer und insbesondere ihres Kreisläufers Phil Bosse lag. Kurz vor Schluss gelang es den Gästen nun, sich eine zwei-Tore-Führung zu erarbeiten, die Northeim jedoch schließlich durch Kampfeswillen und Teamgeist bis zum Abpfiff ausgleichen konnte. Somit endete das Spiel mit 26 zu 26 nach 50 Minuten.
Experiment gelungen – Tabellenzweiten besiegt, so könnte man kurz beschreiben, was am Freitagabend in der Schuhwallhalle passierte, denn der NHC brachte die favorisierten Gäste aus Rosdorf zu Fall. Tatsächlich hat man gesehen, zu was unsere männliche D in der Lage ist, wenn man die zurzeit spielstärksten Jungs aus beiden Teams zusammenfasst – Tiger-Hornissen, eben. Zum Spiel: Die HGRG um ihren Topshooter Ilja Renner (im Schnitt 11 Tore pro Spiel) begann wie erwartet: dynamisch und mit schnellen Pässen. Das NHC-Trainerteam hatte die Jungs aber präzise eingestellt. So zeigte sich erneut Felix Alsleben als bärenstarker Abwehrspieler und grenzte Renners Kreise geschickt ein, so dass sich dieser mit fünf Toren begnügen musste. Hinzu kam eine hervorragende Torhüterleistung von Mats Mönkemeyer, der eine Vielzahl von Rosdorfer Großchancen zunichte machte. Überhaupt bestachen die NHC-Jungs an diesem Abend durch einen großen kämpferischen und läuferischen Einsatz in der Defensive und eine disziplinierte Rückwärtsbewegung, so dass Bälle erkämpft und Rosdorfs gefürchtetes Umschaltspiel auf ein Minimum begrenzt werden konnte. Trotzdem ging die HGRG durch drei Tore ihres agilen Linksaußen Luca Nöthen in Führung (3:6, 7.). Die Northeimer Jungs ihrerseits holten durch ein gutes „Auf-Lücke-und-weiter“ und präzises Kreisläuferspiel mit dem wiedergenesenen Noah Pöch auf und blieben dran (6:7, 13.). Zur Halbzeit lagen die Tiger-Hornissen mit 9:11 zurück und das Trainerteam konnte da schon konstatieren, die bisher besten 20 Minuten in der laufenden Saison gesehen zu haben – doch es kam noch besser: Durch einen 3:0-Lauf sicherte man sich erstmalig die Führung (12:11, 23.) und gab diese im Verlauf nicht mehr ab. Der NHC spielte wie aus einem Guss und betrieb zusammen mit den nicht aufsteckenden Gästen „Werbung für den Jugendhandball“ (Tribünenzitat). Über 17:13 setzten sich die Schwarzgelben kontinuierlich ab und gewannen das von den Sportkameraden Beyer/Hartmann souverän geleitete Spiel letztlich verdient mit 23:17. Im Angriff präsentierten sich neun Spieler als eine homogene, füreinander fightende Truppe, aus der man niemanden hervorheben möchte. Ob „Auf Lücke und weiter“, „Auftakt links“, „Sperre ab“ oder „rückwärts-seitwärts-vorwärts“ das war gruppentaktisch ein tolles Niveau, aufgebaut auf einem dynamischen 1gegen1 auf allen Positionen – ein weiterer Schritt nach vorn! Für den NHC spielten und trafen: Mats Mönkemeyer und Fabian Triller im Tor; Kjell Wode (3), Till Richter (1), Bennet Rackwitz (3), Maximilian Moldenhauer (6), Noah Pöch (5), Felix Alsleben (4), Noah Höß (1), Till Gunkel und Bjarne Kühn