mB1 siegt souverän gegen Weserbergland

Am Sonntag, den 17.11.2019, spielte die mB1 zu Hause gegen die JSG Weserbergland. Northeim hatte die Gäste das ganze Spiel über im Griff und gewann mit 30:22. Den Gastgebern gelang ein guter Start, wodurch man sich bereits nach 5 Minuten 4 Tore Polster erspielt hatte. Man hatte sich auf Seiten der Northeimern als Ziel gesetzt eine starke Abwehr als Grundstein zum Tempospiel zu spielen, welches gut umgesetzt wurde. Viele Ballgewinne in der Abwehr, oder Paraden, des zum erneuten Male stark aufspielenden Ole Brinkmann im Tor, führten über Tempogegenstöße durch Benjamin Bialas zu einfachen Toren. Mit dem Halbzeitstand von 15:9 ging es in die Kabine. Nach der Pause zeigten die Northeimer eine kurze Schwächephase, in der die Gäste bis auf 2 Tore rankamen, jedoch wurde diese schnell überwunden und der Vorsprung wurde wieder auf 5 Tore ausgebaut. Durch eine konstante Leistung bis zum Schluss konnte man das Spiel am Ende mit 30:22 siegreich gestalten. Thorge Lutze, welcher den NHC in Richtung Melsungen verlassen wird, machte heute leider sein letztes Spiel für die B­-Jugend. Danke Thorge!
Es spielten: Ole Brinkmann (im Tor), Hofmann (5), Althans (3), Johannes, Burandt (1), S. Bialas (1), Lutze (2), Schlappig (1), Zieker, B. Bialas (12), Mandel (5)

Foto: NHC

Verdienter Punkt der mB 2 gegen Söhre

Am vergangenen Samstagnachmittag stand für die mB2 des Northeimer HCs das Heimspiel gegen die Sportfreunde Söhre auf dem Plan.
Das Spiel startete ausgeglichen, so dass der Spielstand nach 19 Minuten weiterhin unentschieden betrug (10:10). Auch nach der Halbzeitpause konnte sich keines der beiden Teams wirklich absetzen, was nicht zuletzt auch am starken Angriff der Northeimer und insbesondere ihres Kreisläufers Phil Bosse lag. Kurz vor Schluss gelang es den Gästen nun, sich eine zwei-Tore-Führung zu erarbeiten, die Northeim jedoch schließlich durch Kampfeswillen und Teamgeist bis zum Abpfiff ausgleichen konnte. Somit endete das Spiel mit 26 zu 26 nach 50 Minuten.

Für den NHC spielten: Teßling, Wode, Wertheim, Sehlen, Schuster, Meyer-Brucks, Linnemann (1), Reiners (1), Brandt (3), Lutze (5), Heiduck (7),
Bosse (9)

Neue Spezies in der Schuhwallhölle gesichtet – Tiger-Hornissen rocken das Derby!

mD1 – HG Rosdorf-Grone 23:17 (9:11)

Experiment gelungen – Tabellenzweiten besiegt, so könnte man kurz beschreiben, was am Freitagabend in der Schuhwallhalle passierte, denn der NHC brachte die favorisierten Gäste aus Rosdorf zu Fall. Tatsächlich hat man gesehen, zu was unsere männliche D in der Lage ist, wenn man die zurzeit spielstärksten Jungs aus beiden Teams zusammenfasst – Tiger-Hornissen, eben.
Zum Spiel:
Die HGRG um ihren Topshooter Ilja Renner (im Schnitt 11 Tore pro Spiel) begann wie erwartet: dynamisch und mit schnellen Pässen. Das NHC-Trainerteam hatte die Jungs aber präzise eingestellt. So zeigte sich erneut Felix Alsleben als bärenstarker Abwehrspieler und grenzte Renners Kreise geschickt ein, so dass sich dieser mit fünf Toren begnügen musste. Hinzu kam eine hervorragende Torhüterleistung von Mats Mönkemeyer, der eine Vielzahl von Rosdorfer Großchancen zunichte machte. Überhaupt bestachen die NHC-Jungs an diesem Abend durch einen großen kämpferischen und läuferischen Einsatz in der Defensive und eine disziplinierte Rückwärtsbewegung, so dass Bälle erkämpft und Rosdorfs gefürchtetes Umschaltspiel auf ein Minimum begrenzt werden konnte. Trotzdem ging die HGRG durch drei Tore ihres agilen Linksaußen Luca Nöthen in Führung (3:6, 7.). Die Northeimer Jungs ihrerseits holten durch ein gutes „Auf-Lücke-und-weiter“ und präzises Kreisläuferspiel mit dem wiedergenesenen Noah Pöch auf und blieben dran (6:7, 13.). Zur Halbzeit lagen die Tiger-Hornissen mit 9:11 zurück und das Trainerteam konnte da schon konstatieren, die bisher besten 20 Minuten in der laufenden Saison gesehen zu haben – doch es kam noch besser: Durch einen 3:0-Lauf sicherte man sich erstmalig die Führung (12:11, 23.) und gab diese im Verlauf nicht mehr ab. Der NHC spielte wie aus einem Guss und betrieb zusammen mit den nicht aufsteckenden Gästen „Werbung für den Jugendhandball“ (Tribünenzitat). Über 17:13 setzten sich die Schwarzgelben kontinuierlich ab und gewannen das von den Sportkameraden Beyer/Hartmann souverän geleitete Spiel letztlich verdient mit 23:17. Im Angriff präsentierten sich neun Spieler als eine homogene, füreinander fightende Truppe, aus der man niemanden hervorheben möchte. Ob „Auf Lücke und weiter“, „Auftakt links“, „Sperre ab“ oder „rückwärts-seitwärts-vorwärts“ das war gruppentaktisch ein tolles Niveau, aufgebaut auf einem dynamischen 1gegen1 auf allen Positionen – ein weiterer Schritt nach vorn!
Für den NHC spielten und trafen:
Mats Mönkemeyer und Fabian Triller im Tor;
Kjell Wode (3), Till Richter (1), Bennet Rackwitz (3), Maximilian Moldenhauer (6), Noah Pöch (5), Felix Alsleben (4), Noah Höß (1), Till Gunkel und Bjarne Kühn

Foto: NHC

Freud und Leid – die zwei Gesichter der männlich D

Am Sonntag hatten sowohl Tigers als auch Hornets Heimrecht und läuteten die zweite Runde der Vergleiche in der Regionsliga ein. Während die Tigers gegen Münden einen Punkt erkämpften gingen die Hornets gegen den MTV Geismar leer aus.

NHC Tigers – JSG Münden 23:23 (14:12)

Obwohl die Tigers keine guten Erinnerungen an die robuste Gangart der hünenhaften Mündener (z.B. Edin Glogic, 1,83m, 76kg, wie sein Vater stolz berichtete) hatten und mit Noah Pöch auch noch der Aktivposten am Kreis krankheitsbedingt passen musste, zeigte das Rudel, was es ausmacht: Bangemachen gilt nicht!!!

Gleich von Beginn an warfen sich die Jungs in die Schlacht und Felix Alsleben zeigte seinem Gegenspieler Glogic, dass Größe nicht alles ist. Dieser erzielte zwar zehn Treffer, musste sich diese aber hart erarbeiten und blieb insgesamt bei einer Quote von 50%, auch weil Fabian Triller im Northeimer Gehäuse wieder einen Sahnetag erwischt hatte. Vorn zeigte sich der Rückraum agil und dynamisch. Ein oft schulmäßiges „Auf Lücke und weiter“ riss die Mündender Defensive auseinander. Dabei zeigte auch Neuzugang Noah Höß, dass in ihm ein Kreisläufertalent schlummert – da geht was! Zur Pause führten die Tigers mit 14:12.

In der zweiten Halbzeit wogte das Spiel hin und her, nachdem die Gäste den Anschluss hergestellt hatten. Zwar brachten die Tigers vier Strafwürfe nicht im gegnerischen Tor unter und ließen konditionsbedingt ein wenig in Dynamik und Schnelligkeit nach, aber mit Kämpferherz stemmten sich die Jungs gegen eine Niederlage und wurden belohnt: Ein echter Schritt nach vorn!!!

Für die Tigers spielten und trafen:

F. Triller und J. Weber im Tor;

Haakon Guittonnet (2), Momo Khalil, Kjell Wode (8/2), Till Richter (4), Felix Alsleben (5), Jannik Benic, Noah Höß (2), Jan Hennecke, Nicolas Bode, Linus Wode, Till Gunkel (2)


NHC Hornets – MTV Geismar 23:29 (12:16)

Im Hinspiel hatten die Hornets mit einem tollen Schlussspurt ein Unentschieden nach einem Sechs-Tore-Rückstand erkämpfen können. Damals war es die Laufbereitschaft und das Spielen in die Tiefe, was gezündet hatte. Leider fehlen genau diese Bausteine seit zwei Wochen bei den Hornets.

Gegen einen Gegner, der zumeist über Doppelpässe über den wuchtigen Kreisläufer Dominik Weil zu Torerfolgen kommt, geriet der NHC schnell in Rückstand (4:8, 10.), obwohl Mads Deilke gegen Weil sehr gut verteidigte. Leider gelang es den vorgezogenen Spielern nicht, den zweiten Schlüsselspieler der Gäste unter Kontrolle zu bringen. Zu einfach umkurvte Thielecke seine Gegenspieler und erzielte 7 seiner 9 Treffer in Halbzeit eins. Vorn geb es leider zuviel Standhandball. So gab es Tore zumeist nach guten Einzelaktionen, wobei Bennett Rackwitz mit sechs Treffern einen tollen Einstand feierte. Zu vermissen ist das Spiel als Einheit bei den Hornets. Timing, Passsicherheit und -genauigkeit müssen verbessert werden. Das geht natürlich nur, wenn Trainingshäufigkeit und -einsatz stimmen. In der zweiten Halbzeit kam es dann zu einem unschönen Höhepunkt: nach einem äußerst rüden Foul musste Maxi Moldenhauer das Spielfeld verletzt verlassen. Der fällige 7m ging zu allem Überfluss auch noch einen Meter am Gästegehäuse vorbei und die Hornets ergaben sich in ihr Schicksal. Einen guten Part spielte Haakon Guittonnet, der diesmal den Kader auffüllte.

Für die Hornets spielten und trafen:

Leon Lind und Mats Mönkemeyer im Tor;

Ismail Uluc, Haakon Guittonnet (5), Bennett Rackwitz (6), Johan Koschmider, Mads Deilke, Jonas Tute (4), Linus Schnabel (1), David Novicki, Maximilian Moldenhauer (4), Bjarne Kühn (2)

Foto: NHC

Eindeutige Antwort auf Platzierungsabsicht (mA)

Was kann man samstagabends in Northeim und Umgebung alles machen, um ein wenig Spaß zu haben? Abgesehen von unregelmäßigen, über das Jahr verteilten Dorffeten liegen die nächsten Orte, wo zu solch einer Uhrzeit wirklich was los ist eher im weiter entfernten Göttingen. Dies galt jedoch nicht diesen Samstag. Denn in unserer heimischen Schuhwallhölle eröffnete um 19:00 Uhr das Schiedsrichterduo mit dem Anpfiff ein Handballspiel, bei dem von Anfang an Stimmung auf der Platte war, die sich innerhalb kürzester Zeit auch auf die Zuschauermenge übertrug. In diesem Spiel ging es für uns nicht nur darum, zu halten, was wir noch vorherige Woche an alle künftigen Gäste gerichtet hatten. „Dieses Spiel wird richtungsweisend sein, ob wir diese Saison oben, oder unten in der Tabelle mitspielen werden!“, so unsere Trainer in der Vorbesprechung. Die Antwort auf die still in den Raum gestellte Frage, welche der beiden Möglichkeiten von uns bevorzugt wurde, war ebenfalls ohne ein Wort zu äußern für die ganze Mannschaft selbstverständlich. Mit dem Ball im Besitz zu Beginn des Spiels startend, wendeten wir genau das an, was wir nach den Misserfolgen in Ehmen und gegen Warberg zu lernen hatten. Im Angriff gelang es uns in der ersten Halbzeit durch gute Teamarbeit, oder bemerkenswert starke Einzelaktionen eine gute Chancenerarbeitung und -verwertung zur Schau zu stellen. Diese benötigten wir für die anstürmenden Osteroder auch. Die Gäste legten, angefeuert von ihrem Fanklub einen schnellen und starken Angriff auf, mit welchem wir uns in der ersten Halbzeit mühsam abarbeiten mussten, um Tore zu verhindern. Durch starke Würfe aus dem Rückraum der harzer Mannschaft führten wir bis zur Halbzeit ein starkes Kopf-an-Kopfrennen, bei welchem sich keiner, der das Spiel gesehen hätte über mangelnde Spannung beschweren könnte. Mit der Erwartung auf eine zweite, noch härtere Halbzeit und einer Führung von drei Toren gingen wir in die Pause. Mittlerweile war richtig Feuer in der Halle. Beide Mannschaften wollten den Sieg. Auf den Tribünen wartete das Publikum nur darauf mit dem weiteren Verlauf des Spiels mitfiebern zu können. Zu Beginn der neuen Halbzeit gelang es uns die Gäste mit zwei weiteren Toren auf Abstand zu halten. In der Abwehr bekamen wir durch ein starkes Blockspiel die Würfe aus dem Rückraum in den Griff und erleichterten unserem Torwart damit das Leben. Die Osteroder schienen an dem Wall den wir aus unserem Kampfgeist und Schweiß gebildet hatten kaum einen Weg vorbei zu finden. Dadurch konnten wir häufig Bälle rausspielen. Die in der Verteidigung erarbeiteten Chancen setzten wir vorne grandios um. Vor Allem Linus fiel auf, der mit jedem Angriff zum Tor zog und auch über die osteroder Abwehr den Ball immer wieder am Torwart vorbei ins Tor führte. Ihm schien in dieser Halbzeit jeder Wurf zu gelingen. Wenn es mal nicht die Möglichkeit für Linus, oder Sören gab, den Ball souverän einzunetzen, so brachten wir gut unseren Kreis, oder die Außen ins Spiel. Auch wenn die Osteroder durch das Klatschen ihrer Fans mit gestärktem Rücken in den Angriff kamen, verließen sie unsere Heimspielstätte mit einer Niederlage von 35 zu 27. Die Antwort, auf die wir uns in der Kabine im Stillen geeinigt hatten trugen wir nach diesem Sieg mit einem Dankesapplaus an unsere Fans in die Realität.

mC verliert in Burgdorf

Für die männliche C-Jugend ging es am Sonntag zum Nachwuchs der Recken. Obwohl beide Mannschaften vor der Partie punktgleich waren, ging die Favoritenrolle schon vor dem Spiel an Burgdorf. Aber eins nach dem anderen: Die ersten fünf Minuten war das Spiel noch ausgeglichen und die NHC-Jungs konnten gerade in der Anfangsphase noch gegen die robusten Burgdorfer gegenhalten. Dann allerdings setzte sich die individuelle Klasse der Reckenschmiede durch. Im Angriff hatten wir Probleme zu guten Torchancen zukommen und wenn dann mal eine Torchance da war, kam auch noch Pfosten- bzw. Lattenpech dazu. Burgdorf überzeugte in dieser Phase mit Tempospiel und setzte sich auf 12:4 ab. Bis zum Halbzeitpfiff konnten wir dann diese Differenz halten, sodass es mit 16:8 in die Pause ging. Die Pause tat den Jungs sichtlich gut, denn danach starten wir eine kleine Aufholjagd. Mit einem verbesserten Abwehrspiel und einer beherzten Angriffsleistung konnten wir uns bis zur 40. Minute auf 21:17 herankämpfen. Vor allem in dieser Phase konnte die Abwehr stabilisiert werden und im Angriff agierte man mutiger und mit mehr Zug zum Tor. Leider schwanden dann die Kräfte, was zur Folge hatte, dass sich die Burgdorfer bis zum Ende des Spiels wieder auf 28:20 absetzten. Allerdings zeigten die Jungs in der zweiten Halbzeit eine sehr gute Leistung und verbesserten sich stark zum Spiel gegen Bissendorf – Dies macht Mut für die weiteren Aufgaben!
Für den NHC spielten: Björn Dörflinger, Carlo Richter (beide Torhüter), Oskar Hofmann, Krister Brodmann (1), Jannik Kulze (1), Adam Bohne, Sören Grothey (1), Sebastian Bialas (2), Thorge Lutze (9), Leon Polinski (1), Theodor Henning (3), Timm Ottleben (1), Willem Baumbach (1) und Cedric Loch

Northeimer HC
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