Von Tiger-Ladies und einer Hornissen-Königin… (mD)

Zu einer nicht alltäglichen Situation kam es bei den letzten Auswärtsspielen der beiden männlichen D-Jugendteams des NHC: Aufgrund von zahlreichen Verletzungen und der aktuellen Krankheitswelle benötigten sowohl die Tigers als auch die parallel spielenden Hornets Unterstützung. Und die nahte in Person von Tiger-Ladies Aliya Brandt und Mia Schomburg sowie Hornets-Queen Annika Kulze, die nach ihrem HRSN-Stützpunkttraining spontan bei ihren männlichen Kollegen die personellen Löcher stopften.
HSG-Plesse/H. – NHC Hornets 10:30 (6:12)
Ohne die Rückraumspieler Bennett Rackwitz und Bjarne Kühn, Kreisläufer Mads Deilke sowie Torhüter Mats Mönkemeyer traten die Hornets beim Schlusslicht in Plesse an. Um die Mannschaft spielfähig zu gestalten halfen die Tigers Nico Bode und Jan Hennecke aus. Hinzu kam mit Annika Kulze die Torhüterin der weiblichen D-Jugend und die tat, was sie jeden Mittwoch in der Corvi-Handball-Forder-AG tut: nämlich Jungs zur Verzweiflung bringen! Gewohnt sicher vernagelte sie das NHC-Gehäuse und gab dem Team so die nötige Sicherheit, um das Spiel sicher nach Hause zu bekommen. Der personell eingeschränkte Rückraum mit Jonas Tute, Maxi Moldenhauer und Linus Schnabel zeigte sich außerdem top fit und sorgte schnell für klare Verhältnisse. Lars-Hennig Bauer aus der E-Jugend feierte einen guten Einstand.
Für die Hornets spielten und trafen:
A.Kulze im Tor;
I. Uluc, M. Moldenhauer (13/1), L. Schnabel (6), J. Hennecke (1), N. Bode, J. Koschmider, L. Bauer, L. Brandt (2), J. Tute (8)
HG Rosdorf/Grone – NHC Tigers 29:26 (14:9)
Auch die Tigers waren erstmals personell arg gebeutelt. Neben den Aushilfs-Hornets Jan Hennecke und Nico Bode fehlten krankheitsbedingt Momo Khalil, Noah Höß und Noah Pöch, so dass die Hilfe von Mia Schomburg und Aliya Brandt höchst willkommen war. Beide machten einen tollen Job und Aliya zeigte sich als Top-Scorerin (8 Tore) auch noch treffsicher. Die Laufwege stimmten, da sie mit vielen Tigers gemeinsam die Corvi-Handball-Forder-AG besucht.
Die Hausherren zogen schnell auf 7:3 (10.) davon. Eine Auszeit brachte kurzzeitig Linderung (10:8, 17.), bevor die HGRG erneut und diesmal auf fünf Tore enteilte. Zur Halbzeit führten die Göttinger 14:9, aber das Trainerteam zeigte sich dort schon zufrieden mit den Leistungen der Tigers, denn immerhin hatte man den ersten Vergleich 13:30 und den zweiten 21:36 verloren, so dass ein Fünf-Tore-Rückstand zur Pause erträglich erschien. Die Tigers spielten im weiteren Verlauf eine hervorragende zweite Halbzeit und ließen sich auch von einem zwischenzeitlichen 26:18 (35.) nicht entmutigen, sondern kämpften unermüdlich bis zum Schluss. Eine Niederlage mit drei Toren im dritten Vergleich, bei der acht von neun Feldspielern (und –spielerinnen) Tore erzielten, ist schon eine gute Entwicklung.
Für die Tigers spielten und trafen:
F.Triller, J. Weber im Tor;
H. Guittonnet (3), K. Wode (3/2), T. Richter (4), A. Brandt (8), F. Alsleben (3), J. Benic (3), M. Schomburg, L. Wode (1), T. Gunkel (1/1)