Die Vorzeichen vor diesem Spiel gegen die GIW Meerhandball waren gemischt: Auf der einen Seite die deutliche Hinspielniederlage mit 18 Toren Unterschied – auf der anderen Seite die Serie von 13:1 Punkten seit dem Hinspiel. Mit sehr viel Selbstvertrauen und, bis auf einen Ausfall, vollständigen Kader gingen die Jungs um Trainer Frank Mai in dieses Spiel. Der Respekt war da, die Angst jedoch nicht; das klare Ziel war der Heimsieg, was man ab der ersten Minute gesehen hat. Die Sicherheit der letzten Spiele spiegelte sich direkt wider. Die sehr stabile Abwehr mit einem erneut überragenden Björn Dörflinger dahinter, ein konzentrierter Angriff und einer geschlossenen Teamleistung komplettierten den starken Auftritt. In der 24. Minute konnten sich die Northeimer bereits auf 17:10 absetzen, ehe GIW zur Halbzeit 18:14 verkürzen konnte. Nach der Pause schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein, sodass der Vorsprung zwischenzeitlich auf 2 Tore schrumpfte. Doch vor allem in dieser Phase zeigte sich erneut das starke Zusammenspiel der Abwehr mit dem Torhüter, sodass der NHC sich in der 46. Minute erneut auf 5 Tore absetzen konnte. Diese Führung konnte über die Ziellinie gebracht werden, sodass am Ende ein 32:28 auf der Anzeigetafel stand. Diese Leistung bestätigt die positive Entwicklung und macht Freude auf die folgenden Aufgaben. Mit diesem Sieg konnte die Serie auf 15:1 ausgebaut werden, welche nächste Woche gegen den MTV Geismar ebenfalls weiter ausgebaut werden.
Am Sonntag siegte die männl. Jugend C des NHC 41 : 34 (Hz. 20:17) gegen den HSV Warberg/Lelm in der Schuhwallhalle. Die Jungs freuten sich auf das Spiel, um das Unentschieden aus dem Hinspiel wieder wett zu machen. Wie erwartet, war es in der ersten Halbzeit ein enges Spiel, in der sich der NHC nur einen Vorsprung von maximal 3 Toren erspielen konnten. Nach 10 Minuten lagen wir mit 3 Toren in Front, doch der Gegner kam immer wieder bis auf ein Tor heran. Durch die Umstellung von einer 1:5 auf eíne 3:2:1 – Abwehr nach einem Team-Time-Out steigerte sich die Abwehrleistung. Kurz vor der Pause konnte Bennett Rackwitz den 20:17 – Pausentreffer erzielen. Aus der Pause kamen wir mit neuen Elan und konnten in der 28 Spielminute bereits auf 25:18 davonziehen. Die Abwehr hatte den Gegner jetzt sicher im Griff und im Angriff führten unsere Auslösehandlungen immer wieder zum Torerfolg. Wenn alle freien Würfe den Weg ins Tor gefunden hätte, wäre das Ergebnis deutlich höher ausgefallen. Insgesamt war gerade die zweite Halbzeit eine souveräne Leistung der Mannschaft, in der häufig durchgewechselt werden konnte.
Gespielt haben: F. Triller – B. Rackwitz (11 Tore), F. Alsleben (11), M. Moldenhauer (6), N. Pöch (6), J. Tute (6), H. Guittonett (1), J. Hennecke, L. Schnabel, L. Wode, B. Kühn.
Mit den Sportfreunden Söhre mussten wir zum Dritten der Regionsliga Süd. Im Hinspiel hatten wir aufgrund zu geringer Bewegung im Angriff und zu wenig Zugriff in der Abwehr so unsere Probleme und konnten das Heimspiel gerade so nach langem K(r)ampf 22:19 für uns entscheiden. Im Rückspiel – das nahmen wir uns damals schon vor – wollten wir es unbedingt besser machen. Seitdem trainierten die Mädels fleißig und nach knapp drei Monaten stand das erste Spiel überhaupt wieder an.
Das Spiel begann für uns bereits sehr gut. Wir strahlten eine derartige Dominanz aus, sodass sich die Sportfreunde Söhre bereits nach viereinhalb Minuten beim Spielstand von 1:2 gezwungen sahen, die erste Auszeit im Spiel zu nehmen. Diese brachte aber nicht die von den Gastgeberinnen erhoffte Wende. So konnten wir uns kontinuierlich absetzen von 1:4 auf 4:10 bis zum Halbzeitstand von 9:19. In der zweiten Hälfte ging es ähnlich weiter wie zuvor und wir beendeten das Spiel mit 15:32. Den Schlusspunkt setzten die überforderten Hausherrinnen mit einem Strafwurf.
Prunkstück des Spiels war die Abwehr. Sie stand bombenfest und stellte die SF Söhre immer wieder vor große Probleme. Aus der sicheren Abwehr heraus konnten wir gut ins Tempospiel übergehen und überrannten die Gastgeberinnen förmlich. Jede Spielerin (mit Ausnahme der guten Torhüterin Annika) konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Insgesamt war es eine sehr faire Partie mit insgesamt nur drei gelben Karten. Ein großes Dankeschön geht auch an die vier C-Mädels, die uns an ihrem spielfreien Wochenende ausgeholfen haben: Danke Merle, Lea, Annika und Leyla. Insbesondere Merle und Leyla seien hier erwähnt, da sie noch der jüngere Jahrgang in der C-Jugend sind und somit bis zu drei Jahre jünger sind als ihre Gegnerinnen.
Es spielten für den NHC: Kulze (im Tor) – Bosse (1), König (1), Bodenstab (1), Ewers (4), Gebhardt (1), Schwarzer (1), Schwede (5), Turgay (4), Richter (3), Heiduck (5), Musul (6).
Nach der unnötigen Auswärtsniederlage in Ehmen wollten wir wieder zur gewohnten Form zurückfinden. Ziel war es eine sichere Abwehr zu stellen und aus dieser heraus unser Angriffsspiel aufzuziehen. Phasenweise gelang uns das auch gut, obwohl wir uns nie mit wesentlich mehr als fünf Toren absetzen konnten. So ging es dann über 7:3 (Minute 10:09), 10:5 (Minute 13:52) und 15:9 (Minute 22:27) mit vier Toren in die Halbzeit (15:11).
In der zweiten Halbzeit verwalteten wir den Vorsprung ordentlich. Zwischenzeitlich kam Warberg/ Lelm zwar nochmal auf drei Tore heran (Minute 35:58/ Spielstand: 20:17), in der Crunchtime sieben Minute vor Ende der Partie konnten wir aber einen Gang wieder zulegen und von 24:20 (Minute 42:54) trotz Unterzahl auf den Endstand von 29:22 und damit einem 7-Tore-Vorsprung davonziehen.
Es war damit ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg, bei dem wir eine solide Leistung zeigten und den Vorsprung gekonnt verwalten konnten. Positiv zu erwähnen ist auch, dass wir von jeder Position Tore erzielt haben und die Tore somit breit im Kader verteilt sind. Lediglich die Chancenverwertung hätte noch besser ausfallen können. So wären noch mehr Tore möglich gewesen, da sich die Mädels immer wieder freie Wurfsituationen erspielten, diese aber nicht nutzten.
Mit Badenstedt wartet nun ein schweres Auswärtsspiel. Es geht zum amtierenden Deutschen Meister in der B-Jugend, der mächtig unter Druck steht, da die Badenstedterinnen aktuell um einen der beiden begehrten Plätze für die Niedersachsenmeisterschaft kämpfen. Wir können hingegen locker aufspielen und nehmen eine Außenseiterrolle ein.
Einen ungefährdeten Auswärtssieg brachten die NHC-Jungs am Sonntag mit aus dem Weserbergland. In Emmerthal hatten die Jungs in Schwarz das Spiel nach verhaltenen ersten Minuten jederzeit im Griff. Coach Wode nutzte das Spiel um eine auf mehreren Positionen veränderte Starting-7 auf die Platte zu bringen: „Wir steuern auf die Endphase der Saison zu. Das bedeutet für die männliche B-Jugend, dass langsam aber sicher das Maximum an Kooperation und mannschaftlicher Geschlossenheit erreicht werden muss, wenn es denn in die Verbandsmeisterschaft gehen soll. Außerdem steht die männliche A-Jugend vor richtungsweisenden Spielen gegen die Tabellennachbarn, so dass mehreren B-Jugendspielern eine heftige Doppelbelastung ins Haus steht.“ So bekamen Jan Tydecks, Lion Thormeier und Yakup Beyer in diesem Spiel den Löwenanteil der Spielanteile im Rückraum. Und alle drei machten ihre Sache hervorragend! Yakup Beyer gefiel mit einer sehr guten Quote aus dem Rückraum und Jan Tydecks mit klugen Anspielen zum Kreis oder nach Linksaußen. Auf beiden Positionen fand er in Timm Ottleben einen schlitzohrigen Vollstrecker. Lion Thormeier zeigte einmal mehr ein tadelloses Abwehrverhalten. Die JSG Weserbergland hielt mit ihren Topshootern Vollmer (8) und Filitz (12) dagegen. Insbesondere Lion Filitz düpierte die Torhüter ein ums andere Mal von der Linksaußenposition und traf fast nach Belieben. Trotzdem setzte sich der Gast kontinuierlich ab und hatte beim 31:22 die höchste Führung. Insgesamt reichte eine solide Leistung in Angriff und Abwehr um das Spiel locker nach Hause zu bringen – das zeigt aber auch, welch Qualität im Team steckt!
Für den NHC spielten: Finn Bode und Björn Dörflinger im Tor; Jan Tydecks (2), Adam Bohne, Timm Ottleben (8), Willem Baumbach (6), Yakup Bayer (7), Theo Henning (3), Niklas Stoschek, Krister Brodmann (4), Lion Thormeier, Sebastian Bialas (9)
Das war nichts! Der NHC fand gegen den Tabellenletzten zu keinem Zeitpunkt ins Spiel und musste sich schlussendlich mit 26:19 (15:13) geschlagen geben.
Vor Spielbeginn war allen Beteiligten klar, dass es sich hierbei um ein Vier-Punkte-Spiel im Kampf gegen den Abstieg handelte. Leider konnte der NHC weder auf Jannes Meyer noch auf Malte Wodarz zurückgreifen, die beide mit muskulären Problemen zu kämpfen hatten. Somit musste der NHC auf der Rückraum Links Position variieren und begann das Spiel mit merklicher Strukturschwäche, hielt jedoch bis zum 5:5 durch Christian Stöpler mit dem Gegner mit. Im Anschluss kassierte man aufgrund von zu schnellen Abschlüssen und einer etwas unglücklichen Abwehr vier Tore in Folge zum 9:5. Diesen Abstand konnte das Team kurz vor der Halbzeit verringern, vor allem durch eine besser agierende Abwehr um Paul Hoppe. Joé Schuster traf zum 15:13 mit dem Halbzeitpfiff und holte gleichzeitig eine Zeitstrafe heraus. Nach dem Seitenwechsel wollte der NHC engagierter aufspielen, konnte dieses Vorhaben jedoch nicht in die Tat umsetzen. Drei frühe Tore in Folge brachten den HHB mit 18:13 in Front, bevor Paul-Marten Seekamp mit zwei Treffern am Stück auf 18:15 verkürzte. Sören Lange gelang in der Folge das 19:16, nach welchem der HHB eine Auszeit nahm. Nach dieser geriet der NHC mit 21:16 in Rückstand und Burgwedel konnte über den Kreisläufer Reinsch mit 23:17 in Führung gehen. Seekamp verkürzte in der 52. Minute auf 23:18, drei weitere Treffer für den HHB besiegelten jedoch die Niederlage für den NHC. Den letzten Treffer der Partie erzielte Malte Sültmann per schönem Heber von Linksaußen. Enttäuschte Gesichter nach dem Schlusspfiff auf Seiten des NHC, und Trainer Barnkothe musste zugeben, dass durch den Wegfall von Wodarz und Meyer die Struktur des Spiels merklich beeinträchtigt wurde, und blickt nun auf das kommende Heimspiel gegen den SV Plauen, bei welchem im Hinspiel ein 24:24-Unentschieden erreicht wurde. Der NHC bedankt sich bei seinen mitgereisten Fans.
Für den NHC spielten: Eggert, Pätz, Wenderoth; Pogadl, Hoppe 2, Schuster 2, Lange 2, Seekamp 6, Neufing, Sültmann 1, Bode, Stancic 1, Falkenhain 2, Stöpler 3.
Das letzte Heimspiel der Vorrunde findet nun am Samstag den 05.03. um 18:00 Uhr in Einbeck statt. Als Gäste kommen dann die Handballer vom SV 04 Plauen-Oberlosa. Gegen den Tabellenletzten soll mit einem Heimsieg der 9. Tabellenplatz und damit die gute Ausgangsposition für die Ende März beginnende Abstiegsrunde verteidigt werden. Der Online Kartenvorverkauf startet am Montag um 19 Uhr. Karten gibt es über diesen Link https://www.northeimerhc.de/spielbetrieb/ und an der Abendkasse ab 17:00 Uhr. Der Einlass erfolgt unter 3G und das tragen einer FFP2 Maske ist bis zum Platz erforderlich wird aber durchgängig empfohlen.