Mai 16, 2022
Am Freitag Abend konnten wir 2 super wichtige Punkte für uns entscheiden und so an unserem Gegner HSG Schaumburg-Nord vorbei ziehen. Wir gewannen das Spiel deutlich mit 31:23 (16:12).
Jede Spielerin wusste am Freitag, wie wichtig diese zwei Punkte sind und dementsprechend konzentriert, motiviert und gut vorbereitet gingen wir in dieses Spiel. Wir konnten uns gut auf Schaumburg einstellen, was gar nicht so einfach war, da dies noch das Hinspiel gegen die Mannschaft war. Zu solch einem späten Zeitpunkt in der Saison eigentlich nicht üblich, doch dennoch gelang es uns. Wir starteten sehr gut in die Partie und konnten uns durch eine gute Abwehr und ein hohes Tempospiel in der 6. Minute auf 4:0 absetzen. In der 10. Minute bauten wir unseren Abstand durch ein Tor von Kiara auf 6:1 aus, was die Gäste zu ihrer ersten Auszeit zwang. Uns war klar, dass wir einen guten Start hinlegten, dies aber beim Handball auch ganz schnell in die andere Richtung gehen konnte. Das sollte uns auf gar keinen Fall passieren. Also spielten wir vorne im Angriff konzentriert weiter unsere Konzepte. Immer wieder konnten wir Jette in gute Wurfpositionen bringen, die einen Sahnetag hatte und insgesamt 10 Tore warf. Doch dann der Schockmomente in der Mitte der 1. Halbzeit. Sina verletzte sich am Knie und konnte das Spiel nicht mehr weiter spielen (sie hatte bis dahin schon 3 Tore von Linksaußen erzielt). Das ist nie ein schöner Moment, wenn sich eine Mitspielerin verletzte und dann auch noch am Knie…GUTE BESSERUNG SINA. „Fingers crossed“, dass du bald wieder mit uns auf der Platte stehen kannst. Auch wenn man das nicht möchte, sitzt so etwas dann einfach ein bisschen in den Knochen und es fiel uns erstmal schwer wieder in das Spiel rein zu kommen. So konnte sich Schaumburg auf 13:10 (24.) ran kämpfen. Wir spielten nun zu kurze Angriffe und ließen in der Abwehr das Kreisanspiel zu häufig zu oder unterstützten nicht in der Abwehr. Außerdem stellte Schaumburg ihre 6:0 Abwehr auf eine 5:1 um, was uns erstmal vor neue Aufgaben stellte. So gingen wir mit einer 4-Tore-Führung (16:12) in die Halbzeit.
Die Halbzeitansprache war ziemlich klar. In der Deckung mehr unterstützen und die Anspiele an den Kreis verhindern. Im Angriff wieder mehr Tempo und gute Chancen ausspielen. Die Führung wollten wir uns nicht mehr nehmen lassen.
Wir konnten vorne immer wieder Jette gut in Szene setzen und ihr wollte einfach alles gelingen: Schlagwurf, Sprungwurf nach dem Kreuz, Sprungwurf über den Halben, 1:1. Außerdem konnten wir immer wieder unseren Linksaußen frei spielen. Hier stand jetzt Aline, die das überragend machte und einmal sogar ihre Gegnerin Fanta holen schickte! Außerdem gelang uns das Tempospiel wieder besser, da die Abwehr nun besser stand. Wir arbeiteten zusammen und konnten das Kreisspiel besser unterbinden. Gelang uns das mal nicht, hatten wir ja auch noch unsere Franzi im Tor. Im Ganzen kann man sagen, dass es eine super Teamleistung war und jeder für den anderen kämpfte. Auch die erneute Umstellung der gegnerischen Abwehr, von der 5:1 in die 4:2, konnte an unserem Vorsprung nichts mehr ändern. Am Ende gewannen wir das Spiel verdient mit 31:23. Darauf sind wir stolz und das gibt uns Energie für die nächsten Spiele.
Am Sonntag steht das Rückspiel gegen Peine an. Das Hinspiel verloren wir leider deutlich mit 10 Toren. Kommt also gerne um 17 Uhr in die Schuhwallhölle und unterstützt uns dabei das Hinspiel wieder gut zu machen.
Für den NHC spielten: F. Post und E. Post im Tor; S. Barnkothe (3), A. Barnkothe (5), M. Barnkothe (5), Peters (2), Lösky, Lucenko, Freckmann (2), Knoke (10), Strupeit, Weitemeier (4).
Mai 10, 2022
Ein gebrauchter Tag gegen den SV Altencelle
Im Auswärtsspiel gegen den SV Altencelle am Freitag, den 06.05.2022, wurde eine deutliche und verdiente Niederlage eingefahren. Ohne Tore- keine Punkte.
Schon in den ersten zehn Minuten zeigten uns die Damen vom SV Altencelle, warum sie zurecht den oberen Tabellennrang belegen. Eine kompakte Abwehr, die kaum Chancen zuließ und ein temporeiches Angriffsspiel führten dazu, das wir ‚überrannt‘ wurden und mit 7:2 in Rückstand gerieten. Auch eine Auszeit durch unseren Trainer half nicht und unsere Gegner wandelten jeden technischen Fehler in ein Tor um, sodass wir in der 20. Minute deutlich mit 13:4 zurücklagen. Unser Angriff gestaltete sich an diesem Tag zu statisch und wir fanden im ersten Durchgang einfach keinen Durchbruch zum Tor, sodass wir mit einem 17:5 in die Halbzeit gingen.
Der zweite Durchgang startete mit 7 Toren durch Kiara, Jette und Sina, sodass es nach 45 Minuten 23:11 stand. Unser Angriff zeigte sich demnach etwas variabler und die Abwehr stand kompakter. Dennoch beherrschte Altencelle weiterhin das Spiel und siegte überlegen, trotz das Marie und Tanne noch einige Treffer hinzufügten. Ein Endstand von 33:17 sprach Bände.
Es galt im Anschluss einen Haken an die Begegnung zu machen und die Kräfte für das am Tag darauffolgende Spiel gegen Hildesheim zu sammeln, welches schon 16 Stunden später stattfand.
Für den NHC spielten: Post, E. & Post, F.- Weitemeier (1), Knoke (4), Barnkothe, M. (4), Barnkothe, S. (1), Barnkothe, A., Peters (1), Lösky (1), Lucenko, Strupeit, Freckmann (5).
Ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf
In der Begegnung mit den Damen der Eintracht Hildesheim konnten wir in einem hart umkämpften Spiel beim Endstand von 20:20 einen wichtigen Punkt mit nach Hause nehmen.
Nicht einmal 24 Stunden nach dem Spiel gegen Altencelle standen wir schon wieder auf dem Parkett. Diesmal gegen den Eintracht Hildesheim, der sich im oberen Tabellenviertel festgesetzt hat. Demnach war bewusst, dass die Begegnung keine einfache werden würde, zumal die Begegnung vom Vortag noch im Körper steckte. Doch schon nach den ersten Minuten wurde klar, dass an dem Tag etwas zu holen war. Nach acht Minuten konnten wir uns durch ein gutes Tempospiel auf 3:6 absetzen. Auch bis zum 6: 11 in der zwanzigsten Minute konnten wir uns durch konzentrierte und gut ausgespielte Angriffe einen guten Vorsprung herausarbeiten und machten es unseren Gegnern schwer, unsere Abwehr zu überwinden. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit schlichen sich dann einige Unkonzentriertheiten ein und unsere Gegner kamen langsam heran. Durch einen sehenswerten Treffer in der letzten Sekunde baute Marie unseren Vorsprung noch einmal auf drei Tore aus und wir gingen mit einem kleinen Polster bei 10:13 in die Pause.
Die zweite Halbzeit startete mit einem Einbruch in unserem Angriff, sodass wir bis in die 45. Minute nur drei weitere Treffer durch Jette und Sina erzielten, da sich vermehrt technische Fehler einschlichen und Wurfpech dazukam. Im Gegenzug konnten unsere Gegner immer wieder punkten und wir mussten beim 17:16 in der 45. Minute unsere Führung abtreten. Auch die Auszeit von unserem Coach nutzte nichts, die Hildesheimer-Damen konnten sich weiter auf 19:16 absetzen, bis Jette, die sich an diesem Tag sehr wurfstark aus dem Rückraum zeigte, zum 19:17 traf. Unser Kampfgeist wurde wieder geweckt und die letzten Kräfte haben sich gesammelt- so einfach wollten wir die Punkte hier nicht aus der Hand geben! In starken letzten zehn Minuten hat unsere Abwehr noch einmal gezeigt, was sie kann und wir ließen nur noch ein weiteres Tor zu. Tanne zeigte sich in der 55. Minute nervenstark vom 7m-Punkt und glich zum 19:19 aus. Ein weiteres Tor von Hildesheim direkt im Anschluss sollte jedoch das letzte gewesen sein. Amy traf drei Minuten vor Schluss zum 20:20 und besiegelte den Endstand, an dem weder unser Angriff noch der des Gegners etwas ändern konnte.
Auch wenn zwischenzeitlich die zwei Punkte zum Greifen nah waren, so können wir nach der Hammer-Woche und nach drei vorangegangenen Spielen einen wichtigen Punkt erkämpfen und stolz auf eine geschlossenen Mannschaftsleistung sein. Nun gilt es, den Fokus auf die nächsten Spiele zu richten. Weiter geht es am 13.05.22 um 20.30 Uhr gegen die HSG- Schaumburg-Nord.
Für den NHC spielten: Post, E. & Post, F.- Weitemeier (2), Knoke (5), Barnkothe, M. (2), Barnkothe, S. (4), Barnkothe, A., Peters (4), Lösky (2), Lucenko (1), Strupeit, Freckmann.
Mai 6, 2022
Spiel gegen den TV Oyten II
Am Samstag machten wir uns auf den Weg nach Oyten. Mit einer kleinen Truppe (2 Auswechselspieler) und angeschlagenen Spielerinnen bestritten wir dieses Spiel und es war klar, es würde schwer werden, hier Punkte mit nach Hause zu nehmen. Zumal uns klar war, dass die Mädels von der TV Oyten noch eine Rechnung mit uns offen hatten. Das Hinspiel verloren sie, nach einem harten Kampf, knapp mit einem Tor.
So begannen sie das Spiel mit einer harten Abwehr, aber auch wir spielten nicht harmlos und konnten Anfangs super mithalten. So war es bis zur 12. Minute eine ausgeglichene Partie (5:5). Doch dann konnte sich die TV Oyten II absetzen. Wir erspielten uns vorne gute Chancen aber wollten das Tor nicht mehr treffen. Unsere Ballverluste nutzten die Spielerinnen der TV Oyten aus und konterten mit vielen einfachen Toren über die 1. Welle. So setzten sie sich in der 18. Minute auf 11:5 ab. Eine zu lange Phase, in der wir kein Tor warfen und 6 in unserem Netz landeten. Doch uns aufgeben ist nicht so unser Ding. Wir steckten den Kopf also nicht in den Sand und kämpften weiter. Wieder und wieder erspielten wir uns gute Chancen aber ohne Torerfolg. Das Tore werfen sollte einfach nicht klappen. So gingen wir mit 14:9 in die Halbzeit. 5 Tore Rückstand, das kann man schaffen. Mit dieser Einstellung gingen wir in die 2. Halbzeit. Doch so richtig wollte es uns nicht gelingen diesen Rückstand aufzuholen. Es fehlte uns auch einfach die Kraft irgendwann. Die TV Oyten konnte uns über die ganze zweite Halbzeit bei den 5 bis 6 Toren Rückstand halten. Am Ende ging das Spiel dann mit 8 Toren Rückstand (24:16) aus. Und wieder einmal können wir nicht über unsere Abwehr meckern…24 Tore Auswärts zu bekommen ist total okay aber 16 Tore zu werfen reicht halt einfach nicht aus, um ein Spiel zu gewinnen. Man muss auch sagen, dass es sich nicht wie eine 8-Tore Niederlage anfühlte, da wir im Angriff eigentlich geduldig spielten und uns gute Chancen erarbeiteten. Das wollten wir auch mit ins nächste Spiel nehmen, nur das wir diesmal das Tor auch treffen ;).
Für den NHC spielten: F. Post und E. Post im Tor; S. Barnkothe (2), A. Barnkothe (1), M. Barnkothe (4), Lösky (4), Lucenko, Freckmann, Knoke (3), Weitemeier (2/2)
Spiel gegen den TV Hannover-Badenstedt „II“
Am Dienstag ging es auch schon direkt weiter mit dem Spiel gegen die Mädels der TV Hannover-Badenstedt II. Für dieses Spiel hatten wir uns viel vorgenommen und waren super vorbereitet. Am Montag gingen wir nochmal unsere Taktik durch, mit der wir die 3:2:1-Deckung (die bisher immer von Badenstedt gespielt wurde) ins Schwimmen bringen wollten. Außerdem gingen wir nochmal die Abläufe bestimmter Spielerinnen durch…naja lange Rede, kurzer Sinn. Das war für die Katz. Die TV Hannover-Badenstedt stand da mit einer ganz anderen Mannschaft. Sie verstärkten sich mit ein paar Spielerinnen aus dem Drittligakader…und jetzt bitte nicht falsch verstehen. Das ist natürlich vollkommen okay und alles erlaubt. Halt nur ärgerlich für uns. Jetzt konnten wir uns also entscheiden, ob wir uns davon einschüchtern lassen wollen oder jetzt erst Recht zeigen, was wir können und vor allem, dass wir mithalten können. Wir entschieden uns für letzteres.
Der nächste kleine Dämpfer kam dann aber, als das Spiel angepfiffen wurde und die TV Hannover-Badenstedt in einer 6:0-Abwehr stand. Ist ja aber nicht so, dass wir auch Konzepte gegen eine 6:0-Abwehr haben. Wir begannen das Spiel konzentriert und konnten sogar 3:1 (2. Minute) in Führung gehen. Den Vorsprung konnten wir leider nicht halten aber bis zur 23. Minute hielten wir das Spiel ausgeglichen (12:12). Die Spielerinnen der TV Hannover-Badenstedt (II) wechselten viel und kamen mit viel Tempo. Das brachte sie immer wieder in gute Wurfpositionen und so konnten sie mit 14:18 zur Halbzeit mit 4 Toren in Führung gehen.
In die zweite Halbzeit starteten wir eigentlich wieder ganz gut. Bis zur 41. Minute konnten wir das Spiel wieder ausgeglichen halten (18:22) aber es gelang uns nicht den 4-Tore Abstand zu verkürzen. Wir erarbeiteten uns vorne wieder gute Chancen, bekamen dann aber auch immer ein Gegentor. In der 44. Minute konnten die Badenstdterinnen sich das erste Mal auf 6 Tore absetzen (18:24). Doch unser Kampfgeist war jetzt erst so richtig geweckt. So konnten wir den Abstand in der 51. Minute auf 3 Tore verkürzen (24:27), womit die Spielerinnen der TV Hannover-Badenstedt sicher nicht rechneten. In der 57. Minute nahmen wir eine Auszeit und stellten unseren Angriff auf den 7. Feldspieler um. Dies funktionierte auch wirklich gut und wir konnten uns in gute Wurfpositionen bringen…nur wie das dann eben manchmal so ist, wollten wir dann plötzlich das Tor nicht mehr treffen. Am Ende geht das Spiel dann 27:32 für die TV Hannover-Badenstedt II aus. Am Ende können wir stolz auf uns und unsere kämpferische Leistung sein. Das hatte Badenstedt sich sicher einfacher vorgestellt. Wenn wir so einen Angriff gegen andere Mannschaften nochmal auf die Platte bringen, dann holen wir sicher noch ein paar Punkte.
Für den NHC spielten: A. Lüer und E. Post im Tor; S. Barnkothe (2), A. Barnkothe, M. Barnkothe (4), Peters (2), Lösky (1), Lucenko, Freckmann (4), Knoke (5), Strupeit, Weitemeier (9/3)
Apr. 3, 2022
Am Dienstagabend machten wir uns zu ungewohnter Zeit auf den Weg nach Geismar. Unser Ziel war klar, wir wollten am Ende des Spiels „Derbysieger“ rufen.
Wir starteten ganz gut in das Spiel und konnten über unsere rechte Seite die ersten drei Tore erzielen. So gingen wir in der 7. Minute mit 1:4 in Führung. Wir standen in der Abwehr gut und konnten den Ball schnell raus spielen. In der 12. Minute konnte Geismar dann auf 4:4 ausgleichen und ging dann sogar in Führung. Das lag daran, dass wir unsere Chancen vorne nicht verwerten konnten und in der Abwehr das Kreisanspiel zu wenig verhinderten. So konnte Geismar ihren Vorsprung bis zur 19. Minute noch ein wenig auf 9:7 erhöhen. Doch uns war klar, dass wir das Spiel gewinnen können, wenn wir nur das Tor treffen. Klingt einfacher, als es letztendlich für uns ohne Patte war. Wir nahmen uns nun mehr Zeit bei unseren Abschlüssen und konzentrierten uns mehr auf unseren Wurf. Außerdem stellten wir unsere Abwehr auf eine 5:1 um, wodurch wir mehr Zugriff erlangten. So konnten wir das Zepter wieder in die Hand nehmen und gingen mit einer 10:12 Führung in die Halbzeit.
Auch in der zweiten Halbzeit ließ unsere Chancenverwertung zu Wünschen übrig und so konnte Geismar auch hier wieder auf 15:15 in der 46. Minute ausgleichen. Wir standen allerdings weiterhin gut in der Deckung und konnten durch einfache Ballgewinne immer wieder unser Tempospiel durchbringen. Deshalb gingen wir in der 51. Minute dann auch wieder mit 15:20 in Führung. Nun war klar, dass wir uns das nicht mehr aus der Hand nehmen lassen wollen. Doch ab der 52. Minute (16:21) wollte uns kein Tor mehr gelingen. Zum Glück standen wir in der Abwehr weiterhin kompakt und der vorher erspielte Vorsprung reichte aus, um dieses Spiel gewinnen zu können. So endete das Spiel mit einem 19:21 Derbysieg für uns.
Für den NHC spielten: F. Post und E. Post im Tor; S. Barnkothe (4), A. Barnkothe, M. Barnkothe (8), Peters (1), Lösky (2), Lucenko (1/1), Freckmann, Knoke (2), Strupeit (1), Weitemeier (2)
Gestärkt vom Derbysieg am Dienstag, stand am Sonntag bereits das nächste Auswärtsspiel an. Uns war von Anfang an bewusst, dass dies kein einfaches Spiel werden würde. Peine ist eine Mannschaft, die einen schnellen Ball spielt und immer wieder gute Kreisanspiele macht. Das wollten wir versuchen zu unterbinden. Dies gelang uns leider nicht von Anfang an und Peine konnte in der 10. Minute bereits mit 4 Toren in Führung gehen (6:2). Dies lag unter anderem wieder einmal daran, dass wir unsere Chancen nicht zu Toren verwandeln konnten…da war ja wieder dieses Problem mit der Patte. Aber Patte hin oder her, die freien Dinger muss man halt einfach machen, wenn man gewinnen möchte. Wir ließen uns aber nicht von Peine abschütteln und kämpften uns Stück für Stück wieder ran. Nun konnten wir unsere Jette besser zum Wurf bringen, wodurch wir in der 28. Minute auf 12:10 ran kamen. Peine konnte in der ersten Halbzeit dann noch ein Tor machen, weshalb wir dann mit einem 3 Tore Rückstand (13:10) in die Halbzeit gingen. 3 Tore sind im Handball gar nichts und so wollten wir auch in die zweite Halbzeit gehen. Leider verpennten wir den Start in die 2. Halbzeit dann aber total und Peine baute ihren Vorsprung in der 38. Minute auf 19:14 aus. In dieser Phase gelang uns vorne leider nicht viel und wir kamen gar nicht in unser Tempospiel, was wir uns in der Halbzeitpause vornahmen. Außerdem gelang es uns weiterhin nicht das Tor zu treffen und so hatten wir in der 42. Minute immer noch nur 14 Tore auf unserer Seite stehen, wo hingegen Peine ihren Vorsprung erhöhten (22:14). Ein kleiner Lichtblick war dann die Umstellung auf eine 5:1 Abwehr, durch die wir das Spiel der Peiner Mädels etwas ins Stocken bringen konnten. Uns war jedoch klar, dass wir dieses Spiel nicht mehr gedreht bekommen und uns geschlagen geben mussten. So nahmen wir das Tempo aus dem Spiel, damit Peine ihren Vorsprung nicht noch weiter ausbauen konnte und das Spiel endetet mit 27:17 für Peine. Wir ließen zu viele Chancen auf Außen und vom Kreis liegen, mit 17 Toren kann man ein Spiel einfach nicht gewinnen.
Nun haben wir in der Osterpause genug Zeit uns von dem Spiel zu erholen, bis es dann wieder „Derby-Time“ heißt. Unser nächstes Spiel findet am 24.4. um 17 Uhr in der Schuhwallhölle statt. Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr uns dabei unterstützen würdet und mit uns gemeinsam den Derbysieg klar macht!
Für den NHC spielten: F. Post und E. Post im Tor; S. Barnkothe (3), A. Barnkothe (1), M. Barnkothe, Peters (1), Lösky (1), Lucenko, Freckmann, Knoke (5), Strupeit, Weitemeier (6/2)
Feb. 28, 2022
Am vorletzten Sonntagnachmittag mussten wir uns leider verdient mit 31:19 (17:10) gegen den Tabellenführer Handballverein Lüneburg geschlagen geben.
Wir wussten von Anfang an, dass dies kein leichtes Spiel werden würde. Nicht nur, weil Lüneburg Tabellenführer ist, sondern da wir wieder einmal mit einem sehr schmalen Kader spielen mussten. Lediglich zwei Auswechselspieler standen uns zur Verfügung. Wir wussten auch, dass die Spielerinnen der HV Lüneburg wohl ihre 33:23-Pleite aus dem Hinspiel wieder gut machen wollen. Also machten wir uns auf ein kräftezehrendes Spiel bereit, bei dem viel gut und für uns laufen müsste, damit wir 2 Punkte mit nach Hause nehmen können.
Wir starteten gut in die Partie und konnten wenige Minuten mit den körperlich starken Lüneburgerinnen mithalten. Doch leider sollte uns das nur bis zur 8. Minute gelingen (4:3), bis der HV Lüneburg mit einem 4-Tore-Lauf sich etwas absetzen konnte (8:3 in der 14. Minute). Allerdings weiß jeder, dass man im Handball 5 Tore schnell wieder aufholen kann. Daher war noch alles drin und wir wollten das Spiel noch nicht abschreiben. So kamen wir in der 20. Minute nochmal auf 10:7, durch Amy und Marie ran und in der 24. Minute verkürzten nochmal Jette und Kiara auf 13:9. Doch dann zogen die Lüneburgerinnen nochmal die Zügel an und erhöhten auf 17:10 zur Halbzeit.
Auch nach der Halbzeit wollte nichts so klappen, wie wir es uns vorgenommen hatten und uns fehlte der Druck nach vorn. Bis zur 43. Minute konnten wir die Lüneburgerinnen bei ihrem 7-Tore-Vorsprung halten (20:13), bis sie dann in der 48. Minute das erste mal mit 12 Toren führten (25:13). Diesen 12-Tore-Vorsprung konnten wir dann leider auch nicht mehr verkürzen und so mussten wir uns letztendlich mit 31:19 geschlagen geben.
Vorne fehlte uns einfach die Durchschlagskraft und wir ließen zu viele Torchancen liegen. In der Abwehr stand jeder für sich und wir arbeiteten nicht zusammen, was uns eigentlich in den letzten beiden Spielen besonders gut gelang. Es sollte einfach nicht sein und ähnlich, wie beim Essen nach dem Spiel, fehlte uns einfach die Würze.
Das Gute ist, wir wissen dass wir es besser können und können dies bereits am Donnerstag unter Beweis stellen. Zwar wird es nicht einfach gegen die Eintracht Hildesheim Punkte zu holen aber wir können uns auf jeden Fall besser verkaufen, als am Sonntag.
Also kommt doch gerne am Donnerstag um 20:30 Uhr in der Schuhwallhalle vorbei und unterstützt uns.
Für den NHC spielten: F. Post und E. Post im Tor; S. Barnkothe (2), A. Barnkothe, M. Barnkothe (4), Peters (2), Lösky (3), Lucenko (3/3), Freckmann (2), Knoke (3).
Feb. 18, 2022
1.Damen gg. HSG Heidmark 22:24
Nach dem Sieg aus der letzten Woche gegen den TV Oyten II wollten wir unseren Kampfgeist und unser Durchsetzungsvermögen mit in die anstehende Partie gegen die Damen aus Heidmark nehmen. Der Kampfwille war groß, doch leider konnten wir uns in einem Spiel auf Augenhöhe nicht mit einem Sieg belohnen. Wir verlieren die Partie 22:24.
Wir starteten sehr konzentriert und Tanne und Marie sorgten für die ersten drei Tore bis sich die HSG erstmals in der 7. Minute auf 5:7 absetzen konnte. Doch mit einer ambitionierten Abwehr und durch einige Fehlwürfe der HSG konnte diese Führung nicht ausgebaut werden und wir kämpften uns wieder ran, sodass sich ein enges Spiel entwickelt hat. In der 20. Minute kamen wir erstmals mit Maries Tor zum 9:8 in Führung, die wir bis zur Halbzeit mit einem Stand von 13:12 verteidigen konnten.
Nach der Halbzeit starteten wir mit zwei schnellen Toren von Marie und bauten unsere Führung zum 15:12 aus, die wir leider nicht halten konnten. Durch einige überhastete und unkonzentrierte Abschlüsse und Unkonzentriertheiten in der Abwehr kam es in der 38. Minute zum Ausgleich (15:15). Die HSG zeigte sich nun treffsicher und auch drei gehaltene Strafwürfe durch unsere Emma konnten nicht verhindern, dass nach 45. Minuten unsere Gegner die Führung übernahmen. Unsere Angriffe wollten nichtmehr erfolgreich enden und durch zwei zwischenzeitliche Verletzungen von Tanne und Jette fehlte uns die Durchschlagskraft im Angriff, sodass wir uns in der 54. Minute zwar noch einmal auf 21:22 herankämpfen konnten (auch durch einige starke 1:1 Aktionen von Aline), doch am Ende mussten wir uns mit 22:24 geschlagen geben.
Für den NHC spielten: Weitermeier 5, Knoke 1, M. Barnkothe 7, A. Barnkothe 4, S.Barnkothe, Peters, Lösky 3, Lucenko 1, Freckmann 1
Das Ergebnis spiegelt am Ende nicht unseren Kampf wider, jedoch legen wir nun unseren Fokus auf die anstehende Partie gegen Lüneburg. Das Hinspiel konnten wir in der Schuhwallhölle mit 33:23 für uns gewinnen. So einfach wird es auswärts sicher nicht werden, doch wir werden alle Kräfte aktivieren, um auch diese Partie als Partie auf Augenhöhe zu gestalten.