März 4, 2026
28.02.2026: Northeimer HC – MTV Geismar (mjA): 38:30 (18:13)
Am letzten Februarwochenende kam es direkt zum nächsten Gipfeltreffen in der Schuhwallhalle in Northeim. Der bis dahin Zweite aus Geismar, reiste zum NHC der als Tabellendritter direkt zum Überholen lauerte. Der NHC wollte sich für das Hinspiel (36:29) revanchieren, da man sich auswärts in Geismar ohne Harz, unter den eigentlichen Möglichkeiten präsentierte und mit der offensiven Abwehr der Gäste unnötig überfordert war. Seit dem Hinspiel im November ackerten die Northeimer jedoch von Spiel zu Spiel und waren zuletzt immer wieder gut aufgelegt. Die Einstellung wie man ein Handballspiel bestreitet, war in den vergangenen Spielen vorbildlich. Dies merkt man nun aber bereits bei den umkämpften Aufwärmspielen im Training, bei denen sich die Mannschaften mittlerweile nichts mehr schenken und jedes Spiel gewinnen wollen. Das überträgt sich. Kleine Rückschläge aus vergangenen Partien oder dauerhaft über 60min schwierige Spiele, wurden konstruktiv analysiert und daraus gelernt. Dies sollte sich erneut an diesem Spieltag zeigen…
Das Spiel begann mit dem Momentum für den NHC, der sich viel vorgenommen hatte. Dies waren jedoch keine leeren Worthülsen, sondern die in schwarz gekleideten Hausherren gingen direkt mit 3:0 in Führung. Nachdem der Gegner gut fünf Minuten ohne Treffer blieb, konnte Geismars Jan Bräuer auf 3:1 verkürzen, doch die A-Jungs hatten Bock und legten zum 6:1 nach, vor allem aus einer bombastischen Abwehr, in der zu Beginn Haakon einen überragenden Job, gegen die Spielmacher Geismars um Moldenhauer und Ische, leistete. Selbst Zeitstrafen gegen den NHC, der im gesamten Spielverlauf sogar 14 Minuten in Unterzahl agierte, wurden sinnvoll überbrückt. Es wurde weiterhin von allen(!) bärenstark verteidigt und das temporäre Fehlen eines Mitspielers wurde durch die anderen überbrückt, weil diese noch eine Schippe auf ihre eigene starke Leistung legten (8:3, 10:5, 13:7). Spieltaktische Elemente werden mittlerweile viel sinnvoller aufgezogen und umgesetzt, bei überhasteten Abschlüssen holen wir uns wieder gegenseitig und konstruktiv zurück zum eigentlichen Können und setzen dort weiter an. Die offensive Abwehr der Gäste knackten wir immer wieder sehr effektiv, weil wir alle mitdachten und die notwendigen Mittel fanden. Damit gelang es uns den MTV auf einer Distanz von gut fünf Toren zu halten. Mit 18:13 ging es dann in die Pause, hier hätte der NHC bereits sogar noch eine höhere Differenz herstellen können.
Zurück aus der Pause zeigte sich weiterhin die Gefährlichkeit aller Akteure auf der Platte, aufeinanderfolgende Tore wurden immer wieder von anderen Akteuren genetzt, während Geismar weiterhin durch die beiden Hauptakteure leicht auszurechnen blieb. Auch wenn diese nicht gänzlich verteidigt werden können und dennoch ihre Treffer erzielten, zeigt sich wie sie sich auf das Spiel an sich auswirkten. Durch das notwendige Pausieren einer der MTV-Spielmacher, kam der Angriff der Gäste im Grunde gänzlich zum Erliegen. Der NHC hingegen drehte weiter auf und hatte noch nicht genug (21:17, 28:19). Erstmals ließ sich erahnen, dass sogar die notwendigen sieben Verlusttore aus dem Hinspiel geknackt werden könnten, auch wenn dies gut zwanzig Minuten vor Spielende noch nicht final abzusehen war. Während der MTV dran blieb und teils wieder verkürzte, zeigte sich Mitte der zweiten Halbzeit die volle Wucht der Northeimer: Für Links wird angesagt, alle denken und spielen mit, der Ball läuft und rechts schlägts ein. Schön anzusehen und hochgradig effektiv. Klappte es mal nicht, wurde hinten weiterhin und dauerhaft gut geackert sowie der Ball erobert. Irgendeiner lief immer und das Tempospiel ermöglichte die einfachen Tore. Insgesamt konnte das Spiel final mit 38:30 hochverdient gewonnen werden, sogar der direkte Vergleich wurde damit mit einem Tor gewonnen. Die Mannschaft holt sich damit den zweiten Tabellenplatz zurück und kann sich vom verkorksten Hinspiel rehabilitieren. Final muss der Mannschaft ein großes Lob hinsichtlich ihrer Disziplin in Angriff, Abwehr sowie beim Spielaufbau ausgesprochen werden. Alle Bausteine werden mittlerweile viel sinniger umgesetzt, vor allem werden sich vorne Chancen füreinander erspielt, anstatt den Ball einfach mal auf das Tor zu werfen.
Am 15.03.26 geht es dann für den NHC auswärts beim MTV Braunschweig II weiter. Anpfiff ist hier um 15Uhr. Bis dahin gilt es gemeinsam weiterzuarbeiten, Einheit um Einheit. Dann können wir an diese Leistung auswärts anknüpfen und erneut zwei Punkte mitbringen. Auch wenn sich die Saison langsam dem Ende entgegen neigt, haben wir noch nicht genug und die Entwicklung zeigt erneut in die richtige Richtung. Weiter so!
Für den NHC spielten: Paul Meyer (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Fabian Triller (Tor), Kjell-Lasse Wode (15), Mikkel Friedrichs (8), Narin Ledermann (6), Florin Henkel (4), Haakon Guittonnet (2), Till Gunkel (1), Jannik Benic (1), Linus Wode (1), Till Richter, Jan Hennecke, Paul Bode, Gavin Heinze, Luca Müller.
Feb. 25, 2026
Nachdem der eigentliche Spieltermin dieser Partie wetterbedingt verlegt werden musste, trafen die Mannschaften an diesem Wochenende zum Nachholtermin in Northeim aufeinander. Mit Söhre kam ein bekannter Gegner nach Northeim, der bereits in der Relegation als auch im Hinspiel bezwungen werden konnten. Dennoch war man sich der Stärke des Gegners durchaus bewusst, waren die Spiele meist knapp ausgegangen bzw. kam es dabei vor allem auf den „NHC-Faktor“ an, also mit welcher Disziplin und Spielfreude die Jungs agierten.
Zunächst begann das Spiel spannend, jedoch beidseitig etwas zerfahren, sodass die Chancen der jungen Wilden zu Beginn noch nicht mit Toren belohnt werden konnten bzw. Ungenauigkeiten den Gegner zu Gegentoren eingeladen haben (2:2, 4:4). Erst nach einer guten Viertelstunde konnte sich der NHC erstmals mit drei Toren absetzen, nachdem der gegnerische Spielmacher Eric Metz eine Zeitstrafe verbüßen musste. Dennoch versäumten wir es in dieser Phase den Abstand deutlicher zu gestalten, da wir es an manchen Stellen zu genau machen wollten oder unkonzentriert agierten (6:5, 10:7, 12:8). Folgerichtige konnte Söhre immer wieder verkürzen und die Partie blieb offen. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte der Gegner auf 15:14 anschließen, bevor wir sechs Sekunden vor Schluss mit 16:14 in Führung gehen konnten. Ganz schön spannend, fast etwas zu spannend – da wir etwas verkrampft agierten, weil wir es besonders gut machen wollten.
Zurück aus der Pause, nahm die Wundertüte wieder ihren Lauf. Abschlüsse, die keine waren und unnötige Ballverluste öffneten die Partie wieder vollends, da wir Söhre zum 17:17 einluden. Was der NHC aber ja eigentlich kann, zeigte sich nach kleinem Nachjustieren auf den Positionen und die in der Pause gewünschte Banktaktik griff drei Mal hintereinander, sodass wir einfache Tore über links erzielten (20:17). Es zog sich jedoch wie ein roter Faden durch die Partie, dass wir uns nicht richtig absetzen „wollten“ oder konnten, obwohl wir vorab an einigen Stellen wirklich gut arbeiteten, gaben wir den Ball zu leicht wieder her und kassierten ein Gegentor. Hier geißelten wir uns unnötigerweise selbst, Söhre nahm das aber dankend an und verkürzte erneut (22:19, 22:22). Und wieder grüßt der NHC, der nur knapp zwei Minuten benötigt, um die eigentlich mögliche Dominanz aufblitzen zu lassen, zack steht es 25:22. Aber: Spannend können wir, deshalb hören wir mit der tollen Leistung sowie den funktionierenden Abläufen in Folge wieder auf und verschicken erneut Toreinladungen an die JSG. Diese gibt sich keineswegs auf und bleibt dran. Fünf Minuten vor Schluss steht es daher 26:26, das Spiel bietet also einen offenen Ausgang für beide Mannschaften.
In den letzten Minuten kommt dann alles zusammen und die eigentliche Wucht zeigt sich zumindest zum Abschluss. Die Abwehr steht felsenfest, der Schlussmann hält, ab gehts ins Tempospiel und auch der Positionsangriff zeigt den letzten und notwendigen Siegeswillen. Wir bekommen kein Gegentor mehr und erzielen im Gegenzug noch vier eigene Treffer. Damit können wir das Spiel am Ende verdient mit 30:26 gewinnen, ein echter Arbeitssieg! Prinzipiell könnten wir das gesamte Spiel den Gegner stärker dominieren und wollen es an manchen Stellen zu genau machen. Dabei setzen wir uns teils zu sehr unseren eigenen Ansprüchen aus und wirken dann situativ etwas verkrampft. Wenn dies der eigentlichen Spielfreude sowie dem Vertrauen in das eigene Können weicht, dann stellen wir zukünftig die Weichen bereits früher und deutlicher auf Sieg. Es bleibt daher essenziell, dass wir geschlossen die Einheiten verbringen, sodass wir noch stärker an unseren Abläufen und Umsetzungsideen arbeiten können. Positiv festzuhalten bleibt zudem, dass die Abwehr wieder einen wichtigen Grundstein für den heutigen Sieg gelegt hat. Damit bleiben wir zu Hause in dieser Saison weiterhin ungeschlagen!
Am kommenden Wochenende (28.02.26) kommt es dann zum Gipfeltreffen zwischen dem NHC sowie dem MTV Geismar. Dabei trifft der Dritte auf den Zweitplatzierten und es könnte potenziell die Vizemeisterschaft in dieser Saison ausgespielt werden. Deshalb brauchen wir lautstarke Unterstützung, sodass wir weiterhin zu Hause verlustpunktfrei bleiben. Anpfiff ist um 19:15Uhr!
Für den NHC spielten: Paul Meyer (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Fabian Triller (Tor), Narin Ledermann (7), Kjell-Lasse Wode (7), Till Gunkel (5), Florin Henkel (4), Haakon Guittonnet (2), Mikkel Friedrichs (2), Jannik Benic (1), Till Richter (1), Jan Hennecke (1), Paul Bode, Gavin Heinze.
Feb. 18, 2026
Wieder Topspiel in der Oberliga der männlichen A-Jugend: Dieses Mal musste der NHC auswärts in der „Bördehölle“ ran, beim aktuellen Tabellenführer. Es sollte ein wichtiges und wegweisenden Spiel für die zuletzt gut aufgelegte Mannschaft werden, da rückliegend zu Hause gegen Hameln sowie auswärts in Hannover Punkte geholt wurden. Zudem war uns der zweimalige Oberligameister Börde gut bekannt, konnten wir ihnen in der Relegation zwei Punkte entlocken und auch zu Hause konnte ein leistungsgerechtes Unentschieden (30:30) im Hinspiel erreicht werden.
Das Spiel begann in gut besuchter Halle in Schellerten sehr ausgeglichen, obgleich beide Mannschaften zu Beginn noch mit der Anfangsnervosität kämpften. Daher startete das Spiel beidseitig etwas wüst und mit einigen Fehlern, nahm dann aber immer weiter Fahrt auf und entwickelte sich zu einem schön anzusehenden Handballspiel (3:1, 4:4, 5:7). Beim NHC glänzte vor allem die Abwehr, die körperliche Härte war angemessen und es wurde gut verschoben sowie sich effizient geholfen. Hier konnte nur gelobt werden. War es Börde einmal möglich, die individuelle Klasse auszuspielen, war es Paul Meyer der den Kasten immer wieder mit spektakulären Paraden vernagelte und wesentlich dazu beitrug, dass auswärts keine dreißig Tore gefangen wurden. Während hinten das Bollwerk ackerte und wirklich sehr gute Ergebnisse in der Verteidigung erzielte, durch löbliche Kreisverteidigung oder guter Hilfestellung für den Nebenmann, tat sich der NHC vor allem im Angriff schwer. Dies ist auch gleichzeitig der Knackpunkt des Spieltages, weshalb wir am Ende leider keine Punkte mit nach Hause nehmen konnten. Viel zu überhastet wurden eigene Bälle weggeworfen und so tappten wir immer wieder in die Honigfalle des offensiv deckenden Gegners. Anstatt Spielzüge zu spielen und viel Bewegung ohne Ball zu generieren, warfen wir planlos den Ball nach zum kurzem eigenen Besitz aus viel zu weiter Distanz auf das Tor. Zu leicht machten wir es dem Gegner dies zu entschärfen. Dennoch verlief die erste Halbzeit weiterhin aufgrund der guten Abwehr sowie des NHC-Keepers ausgeglichen und die Mannschaften gingen mit 13:13 in die Kabine.
Zurück auf der Platte war es erfreulich zu sehen, dass Haakon nach langer Handballabstinenz der Mannschaft nun wieder zur Verfügung stehen kann. Er ging in dieser Phase führend voran und zog immer wieder in die Tiefe, überwand die Entfernung zum Tor, tankte die Abwehr an den Sechser und wuchtete das Ding mit seiner linken Klebe in die Maschen. Es waren daher immer wieder gute Einzelleistungen, während das eigentliche Handballspiel des Rückraums weiter auf der Strecke blieb. Notwendige Auslösehandlungen und die Entscheidungsfindung ließen leider zu wünschen übrig, sodass wir zu viele Angriffe für Tore benötigten. Bei Börde hingegen war es nun auch die individuelle Klasse, die eine erste Wendung des Spiels brachte. Es folgte die Nick Papke Gala, er drehte das 15:15 in ein 18:15, während der NHC aufgrund der angesprochenen Gründe zudem knapp sechs Minuten ohne eigenes Tor blieb. Dennoch hielt die Mannschaft weiter gut dagegen und verkürzte meist wieder auf zwei Tore. Final fehlte es jedoch an der Abgezocktheit sowie der Entscheidungsfindung, um das Spiel nach einmal offen und neu zu gestalten. Zehn Minuten vor Schluss führte Börde mit vier Toren (24:20), der NHC steckte aber erneut nicht auf und kam erneut über individuelle Aktionen, nun über einen zielgerichteten Florin der in der wichtigen Phase für schnelle NHC-Tore sorgte, auf 25:23 heran. Zu allem Überfluss wurde die Partie leider von einem einzigen Unparteiischen gepfiffen. Dieser machte sein Möglichstes, wenn bei diesem Spielstand jedoch (k)ein Tor fällt, welches von einem zweiten Mann auf der Torlinie hinten gegeben worden wäre, hätte möglicherweise noch einmal eine Dynamik stattgefunden. Insgesamt wäre es für alle Akteure etwas entlastend, wenn eine solche Partie im Gespann gepfiffen würde, dennoch ist die Einzelleistung des Schiedsrichters keineswegs zu kritisieren, im Gegenteil. Diese ändert nichts daran, dass Börde an diesem Spieltag final und verdient mit 28:26 vom Platz geht. Das ist neidlos anzuerkennen, vor allem aber auch vor dem Fakt, dass wir es selbst in der Hand hatten den Gegner in eigener Halle noch mehr zu ärgern. Es ist zwar für das Punktekonto schade, diese in der Sportwissenschaft als „Erfahrungslernen“ festgehaltenen Situationen werden uns aber zukünftig im Training beschäftigen, sodass wir zeitnah unsere Angriffe wieder strukturierter beginnen und sie damit zu mehr Toren ummünzen können. Insgesamt kann man mit der Leistung und wie sich die Mannschaft verkauft hat dennoch sehr zufrieden sein, an diesem Spieltag war Börde aber einen Tick klüger. Wir ackern weiter, sodass wir am kommenden Spieltag beim Heim- und Nachholspiel gegen die JSG Söhre-Himmelsthür wieder punkten können, denn wir wollen den zweiten Platz zurückerobern und sichern (Heimspiel: 22.02.26, 14:30Uhr, Schuhwallhalle).
Für den NHC spielten: Paul Meyer (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Fabian Triller (Tor), Kjell-Lasse Wode (6), Haakon Guittonnet (5), Florin Henkel (5), Narin Ledermann (5), Linus Wode (3), Mikkel Friedrichs (1), Jannik Benic (1), Till Gunkel, Luca Müller, Paul Bode, Till Richter, Jan Hennecke, Gavin Heinze.
Feb. 11, 2026
Auswärts musste die männliche A-Jugend an diesem Spieltag beim Hannoverschen SC ran, ohne Harz. Bisher ein Angstfaktor, bei der zuletzt bockstark aufgelegten Mannschaft beim Heimsieg gegen Hameln. Das Spiel beginnt zunächst nach Maß und ausgeglichen, nach zehn Spielminuten stehen sich die Mannschaften beim Spielstand von 5:5 gegenüber. Die Hausherren gehen mit 7:6 in Führung, gefolgt von einer Zeitstrafe gegen Northeim. Dies war jedoch der Weckruf nicht wieder auswärts mitzuschwimmen und sich einschläfern zu lassen. Aus dem 7:7 in Unterzahl, dreht die Mannschaft auf und kann sich mit 7:10 etwas absetzen. Alle Aktionen in die Tiefe zeigen Wirkung und führen mindestens zu Torchancen oder direkt zu Zählbarem. Es folgt eine gute Phase Northeims, in der aus einer stabilen Abwehr heraus das Spiel aufgezogen wird, wodurch sich der Abstand auf der Anzeigetafel weiter vergrößert (8:11, 8:15, 9:17). Mit einem Vorsprung von sieben Zählern kann sich Northeim in die Pause absetzen (10:17). Dies geht in Ordnung, auch wenn wir einige der wenigen Gegentreffer sogar noch zu nett zugelassen haben.
Zurück aus der Pause folgte dann die Schwächephase, bei der Hannover in sieben Minuten den Vorsprung auf lediglich drei Treffer schmelzen ließ. Auch diese Gefahr hatten wir in der Pause angesprochen, jedoch fiel uns die Umsetzung des zuvor gut aufgezogenen Spiels in diesem Abschnitt schwer (12:17, 13:20, 18:21). Nun kann man an dieser Stelle darüber meckern, jedoch ist es vielmehr lobenswert, dass nach genommener Auszeit und kleiner taktischer Umstellungen, die Mannschaft selbstständig zurück in die Spur gefunden hat und den eigentlichen Abstand wiederherstellte (18:23, 19:25). Besonders erwähnenswert an diesem Spieltag bleibt, dass ausnahmslos alle Akteure in ihrem Aufgabenbereich die Sache richtig gut gemacht haben, egal ob hinten oder vorne. Das zeichnet dieses Teamspiel aus, jeder hat Verantwortung in der ihm zugewiesenen Teilaufgabe übernommen und dabei überzeugt. Kritikpunkt an diesem Spieltag ist hingegen der Chancenwucher, mit dem wir teilweise agieren. Großartig herausgearbeitete Chancen oder in der willensstark erkämpfte Bälle in der Abwehr, werden dann zu einfach hergegeben, anstatt sie zu Toren umzumünzen. Hier müssen wir wieder kaltschnäuziger sein und diese Dinger einfach netzen. Das lässt sich zum Glück trainieren. Auch wenn Hannover weiter gut dagegenhielt, hält das Abwehrbollwerk an diesem Spieltag stand, während wir vorne die absolut Notwendigen dann dennoch versenken. Damit geht das Spiel dann am Ende verdient mit 29:35 (20:26, 24:29, 25:32) nach Northeim und wir holen den zweiten Tabellenplatz zurück.
Am kommenden Wochenende geht es dann am 15.02.26 um 17Uhr direkt in das nächste Topspiel, auswärts in Schellerten treffen wir auf die SG Börde Handball (Erster gegen Zweiten). Das Hinspiel gegen Börde wurde zu Hause mit 30:30 bestritten. Wenn die Mannschaft sich wie im Hinspiel präsentiert und das Gelernte der letzten Spiele mitnimmt und anwendet, wird es mindestens ein genau so spannendes Rückspiel, in dem wir heiß auf Punkte sind. Über Auswärtsfans würden wir uns sehr freuen!
Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel ging es dann für die A-Jugend noch zum Topspiel der ersten Herren (TSV Burgdorf II – NHC). Hier konnten wir den 33:36 Auswärtserfolg der Herren lautstark unterstützen und mit bejubeln.
Für den NHC spielten: Fabian Triller (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Paul Meyer (Tor), Kjell Wode (11), Linus Wode (5), Florin Henkel (5), Narin Ledermann (5), Jannik Benic (4), Haakon Guittonnet (2), Gavin Heinze (2), Jan Hennecke (1), Mikkel Friedrichs, Paul Bode, Till Gunkel.
Jan. 28, 2026
Die männliche A-Jugend des NHC hatte an diesem Spieltag den bis dahin aktuellen Tabellenführer aus Hameln zu Gast. Ein schwerer Brocken, um dessen Schlagkraft sich die Mannschaft bewusst war. Vor allem hatte die Mannschaft noch die Niederlage aus der Vorwoche beim Vorletzten Gifhorn zu verdauen. Während das Hinspiel zu Hause gegen Gifhorn mit 35:15 gewonnen werden konnte, war die Kollektivschwäche der vergangenen Woche Dauerthema in den Trainingseinheiten: Einstellung, zu wenig Abwehr und mangelnde Konzentration im Abschluss. Ein böses Vorzeichen für diese Woche…?!
Keineswegs, denn die Mannschaft begann gegen gute Gäste mit einer 2:0 Führung und setzte direkt zu Beginn ein Ausrufezeichen, dass die Leistung aus der zurückliegenden Woche vergessen war. Endlich wurden Wünsche der Bank direkt umgesetzt und sinnvolle Auftakthandlungen gespielt, auch wenn dann die finale Entscheidung zu diesem Zeitpunkt noch nicht immer hundertprozentig passte. Dies war jedoch kein Problem, da der Gameplan endlich umgesetzt wurde. Nach zehn Spielminuten folgte eine doppelte Unterzahl für den NHC, doch die Mannschaft konnte mit Willen und Leidenschaft diese Phase überbrücken und es zeigte sich zwanzig Minuten eine sehr ausgeglichene, schön anzusehende und spannende Partie (5:5, 9:9, 11:11). Es folgte eine kurze Schwächephase, in der Hameln das Ruder übernehmen wollte und sich einen Vorsprung von zwei Toren erarbeitete. Fünfeinhalb Minuten vor dem Pausenpfiff musste dann eine Auszeit her. Taktische Vorgaben wurden nachjustiert, jedoch verpufften diese nicht einfach, sondern wurden von allen Akteuren wunderbar zurück auf die Platte gebracht. So konnte der Rückstand von 15:17 in ein 20:17 umgemünzt werden. Spätestens jetzt merkten alle, dass die Punkte doch am besten in Northeim bleiben sollten. Lediglich die rote Karte des Captains drei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff, trübte die positive Stimmung etwas. Was sollte folgen? Einbruch oder Siegerstraße?!
Zurück aus der Pause zeigte sich für die Zuschauenden weiterhin ein klasse Handballspiel beider Mannschaften, dass dem Titel „Topspiel“ an diesem Tag gerecht wurde. Der NHC steckte zu keiner Zeit auf und war auch in der Defensive wandelbar und wuchs von Minute zu Minute. Endlich wurde sehr, sehr klug geackert und Kämpfe robust angenommen. Zusätzlich und das ist an dieser Stelle noch viel wichtiger, wurde sich endlich effektiv ausgeholfen. Die Abwehr wurde endlich wieder zum Prunkstück der Mannschaft. Hameln hatte sichtlich Probleme mit dieser offensiveren Variante, vor allem aber auch weil die Hausherren einfach mit Spielintelligenz brillierten. So konnte der Gegner, über die meiste Zeit der zweiten Hälfte auf einer Distanz von drei Toren gehalten werden (22:19, 28:25, 30:27). Knapp zwei Minuten vor dem Ende, beim Stand von 33:29, sollte der Sack eigentlich schon zu sein, jedoch erschweren wir uns die klasse Leistung hier noch einmal unnötig und treffen mehrfach Entscheidungen, die zu Ballverlusten führen. Während wir vorher gierig auf die Übernahme von eigener Verantwortung sowie Treffern waren, verloren wir auf der Zielgeraden diese Stringenz für eine kurze Dauer. Daher konnte Hameln noch einmal drei Treffer erzielen, jedoch bringen wir das Spiel mit 33:32 nach Hause und bleiben in Northeim weiter ungeschlagen.
Wenn diese Wundertüte von klasse Handballern nun nicht alles wieder vergisst, weiterhin gemeinsam(!) Einheit um Einheit schwitzt und diese unbändige Leistung auch auswärts auf die Platte bringt, so bleibt das Rennen um die Plätze ganz oben weiter spannend – Ausrutscher und Ausreden gibt es jedoch nicht mehr. Endspiel eins konnte damit erfolgreich bestritten werden. Weiter geht es für den NHC am 07.02.26 um 16Uhr auswärts beim Hannoverschen SC. Das Hinspiel konnte der NHC zu Hause mit 44:29 für sich entscheiden. Es gilt diese Leistung aber ab nun auch außerhalb Northeims zu etablieren. Zuletzt bleibt festzuhalten, dass heute alle Akteure Spielzeiten sammeln konnten und unabhängig von der Torschützenliste allesamt in ihrem Aufgabenbereich sehr überzeugend agierten. Zudem reihten sich erneut die B-Jugendlichen nahtlos ein und glänzten in ihren Spezialgebieten und Jokerrollen. Die leidenschaftliche Abwehr und das gezeigte Miteinander dieses Teamsports, waren heute die Grundlage für einen klasse Sieg. Gerne mehr davon…!
Für den NHC spielten: Anton Brazhnyk (Tor), Jannik Benic (8), Kjell-Lasse Wode (8), Till Richter (5), Narin Ledermann (3), Mikkel Friedrichs (3), Linus Wode (2), Till Gunkel (2), Florin Henkel (2), Luca Müller, Paul Bode.
Dez. 17, 2025
14.12.2025: Northeimer HC – TV Jahn Duderstadt (mjA): 38:24 (21:11)
Pflichtsieg zum Jahresende – NHC überwintert auf Platz Zwei.
Im letzten Pflichtspiel des Jahres 2025 hatte der NHC die Nachbarn des TV Jahn Duderstadt vor der Brust. Auch wenn diese aktuell die rote Laterne mit sich führen, war man sich der potenziellen Gefahren des Gegners dennoch bewusst und wollte vor allem das eigene Können, unabhängig vom Gegner, erneut unter Beweis stellen. Trumpft der NHC also wie teils zuletzt überragend auf oder sollte die Mannschaft es wieder unnötig spannender machen als eigentlich notwendig…?!
Mit Beginn des Spiels übernimmt der NHC zu Hause direkt die Verantwortung und netzt doppelt, sodass die Mannschaft nach zwei Spielminuten mit 2:0 in Führung gehen kann. Dennoch schleichen sich im Nachgang zu viele Nachlässigkeiten ein, sodass Duderstadt immer wieder mit einfachen Treffern aus der Distanz gleichziehen kann (3:1, 4:4). Während wir vorne meist mit einfachen, aber effektiven Aktionen zu Torerfolgen kommen, haben wir hinten in dieser Phase noch immense Probleme „den Laden“ sinnig zu ordnen. Vor allem bei einfachen Spielaktionen des Gegners schmeißen wir unsere Zuordnung über den Haufen, reden viel zu wenig miteinander und öffnen damit Tür und Tor für die Gegentreffer des TV Jahn. In der Folge bekommen wir dann aber stetig mehr Spielzugriff und können von Minute 18. bis 26. gut verteidigen, keinen Gegentreffer in dieser Zeit kassieren und vier eigene Tore werfen (9:6, 12:9, 18:10). Bis zum Pausenpfiff konnte sich die Mannschaft in Folge dann sogar einen Vorsprung von zehn Toren erarbeiten, beim Stand von 21:11.
Zurück aus der Pause zeigte sich ein ähnliches Bild. Erneut konnten wir vier eigene Treffer er erzielen, bevor sich der Zähler des Gegners auf der Uhr weiterdrehte. Selbst das Unterzahlspiel sorgte in dieser Phase für keinen Leistungseinbruch, gegenteilig wurde hinten endlich mehr geschoben und vorne zwang man sich weiterhin effektiv in die Lücken (26:12, 29:15). Es ist jedoch auch mit Blick auf die schwereren Spiele nach der Winterpause anzumerken, dass wir im neuen Jahr unbedingt wieder mehr in der Abwehr miteinander sprechen müssen. Hier war es oft zu still und der Gegner konnte die mangelnde Absprache nutzen, um vor allem den Mittelblock zu einfach auseinander zu ziehen. Zudem lassen wir im Verlauf einige sehr deutliche Chancen, die einfach rein müssen, liegen. Beim entsprechenden Spielstand ist dies kein Problem, die gute Vorarbeit, welche zu diesen Möglichkeiten führte, hätte jedoch noch deutlicher auf der Anzeige belohnt werden können. Insgesamt dennoch souverän baut die Mannschaft den Vorsprung weiter aus und kann sich fünf Minuten vor Schluss sogar noch eine Führung von fünfzehn Toren erarbeiten (35:20). Zuletzt können an diesem Spieltag alle Akteure entsprechende Einsatzminuten sammeln und zeigen sich entsprechend motiviert in der Umsetzung, auch wenn die Spieler selbst an manchen Stellen etwas lockerer und unkritischer mit der eigenen Leistung umgehen sollten, sodass der Zugzwang den Spielspaß schon frühzeitiger ablöst. Denn wenn wir frei aufspielen, sind wir noch gefährlicher. Prinzipiell ist aber auch das positiv zu bewerten, da die Mannschaft mittlerweile einen hohen Anspruch an sich selbst hat. Schließlich gewinnen wir das Spiel mit 38:24 und klettern in der Tabelle nach oben.
Mit dem Heimsieg gegen Duderstadt überwintern wir damit auf dem zweiten Tabellenplatz und liefern nach der Hinrunde die stabilste Abwehr der Liga und erhalten die wenigsten Gegentore (6/1/2; TD: +72). Diese Entwicklung ist insgesamt sehr erfreulich, dennoch müssen wir weiterhin an wesentlichen Stellschrauben arbeiten, damit wir uns das Leben auf der Platte selbst nicht unnötig schwerer machen sowie unsere Idee des Tempohandballs umsetzen können.
Im neuen Jahr beginnt die Rückrunde für den NHC mit einem Heimspiel. Am 10.01.26 empfangen wir um 20Uhr die Gäste der JSG Söhre-Himmelsthür (Zweiter gegen Vierter). Im Hinspiel konnte auswärts ein 27:34 Erfolg verbucht werden. Das wollen wir nach Möglichkeit zu Hause wiederholen – das funktioniert aber nur mit eurer Unterstützung. Wir freuen uns daher über Zuschauer!
Für den NHC spielten: Anton Brazhnyk (Tor), Paul Meyer (Tor), Fabian Triller (Tor), Kjell-Lasse Wode (9), Narin Ledermann (7), Jannik Benic (6), Mikkel Friedrichs (4), Till Gunkel (4), Till Richter (3), Paul Bode (2), Luca Müller (1), Florin Henkel (1), Jan Hennecke (1), Gavin Heinze, Linus Wode.