Festung nicht einzunehmen (mA)

Festung nicht einzunehmen (mA)

Zu Hause die gesamte Saison ungeschlagen!

Im letzten Heimspiel der Saison empfing die männliche A-Jugend des NHC die Gäste des TuS Vinnhorst II. Während das Hinspiel auswärts lange Zeit spannend war und sich Northeim erst in der Schlussviertelstunde klar absetzen konnte, sollte im Rückspiel das Gelernte der Saison angewendet werden, um dadurch früher eine Entscheidung herbeizuführen.
Das Spiel begann zunächst nach Maß und bereits nach zwei gespielten Minuten führte der NHC mit 2:0. Mit einer Anfangsnervosität der Hausherren, die ihre Sache besonders gut machen wollten, schlichen sich jedoch immer wieder kleine Flüchtigkeitsfehler ein. So wurden eigene Fehler wie Schritte oder ein verworfener 7m, direkt folgerichtig mit entsprechenden Gegentoren bestraft. Es dauerte rund zehn Minuten, bis der NHC gänzlich in der Partie war: dann vorne effektiv netzte und hinten gut verdichtete (4:4, 7:4, 12:6). Im weiteren Verlauf der Partie zeichnete sich immer deutlicher ab, dass die Mannschaft absolut geschlossen agierte und jeder seinen Beitrag leistete. Alle konnten Spielzeiten sammeln und fügten sich reibungslos in eine stetig wachsende Teamleistung ein. Während wirklich alle einen klasse Job machten, stachen vor allem Paul Bode im Mittelblock sowie am Kreis und Fabian Triller im Tor noch einmal extra heraus. Beide erwischten einen Sahnetag. Entsprechend verdient konnte sich die Mannschaft weiter absetzen (14:8, 17:9). Zur Halbzeit trennten sich die Teams beim Spielstand von 18:10.
Zurück aus der Kabine setzte die Mannschaft dort weiter an. Vorne wurde der Angriff sinnvoll aufgezogen oder durch klasse Individualleistungen Torchancen geschaffen. Hier müssten wir in manchen Situationen teils noch einen Tick geduldiger im Spielaufbau sein, an diesem Spieltag führten jedoch auch zügige Aktionen meist zu Treffern. Hinten wiederum zeigte sich wieder einmal die Stärke der Mannschaft und das Fundament für den Sieg. Harte, aber faire Verteidigung sowie immer klüger werdende Abwehraktionen, zwangen den Gegner dazu aus schwierigen Wurfsituationen den Abschluss suchen zu müssen. Ball verteidigt, ab ins Tempospiel, Tor um Tor. Nach einer Dreiviertelstunde konnte sich dann erstmals eine Führung von zehn Treffern erarbeitet werden. Einziger Kritikpunkt an diesem Spieltag ist, dass wir öfters zu einfache Tor nach eigentlichen Ballgewinnen kassiert haben. Das Adaptieren neuer Spielsituationen, z.B. nach einem Abpraller, ist uns unnötig schwergefallen, sodass wir hier zu einfache Gegentreffer einstecken mussten. Etwas ärgerlich, da wir die vorangegangen Situationen oftmals klasse verteidigten. Meckern auf erhöhtem Niveau, weil sehr viel auch einfach klasse lief! Im weiteren Verlauf konnten wir viel auf den Positionen rotieren und noch einige taktische Kniffe erproben. Dennoch tat dies der Spielfreude sowie Effektivität keinen Abbruch (20:13, 26:16, 32:20).
Insgesamt konnte das Spiel souverän mit 41:28 gewonnen werden. Damit bleibt die Mannschaft über die gesamte Saison zu Hause ungeschlagen (bereits seit Mai 2025) und unterstreicht die Ambitionen für eine mögliche Relegation. Dennoch bleibt es dabei: Weiter zusammen trainieren, Spielerfahrungen ausbauen, um dadurch als Mannschaft noch weiter zu wachsen. Am 26.04.26 geht es dann im letzten Spiel auswärts zum TV Jahn Duderstadt. Hier wollen wir die Saison mit einem Auswärtserfolg erfolgreich beenden. Anpfiff ist um 15Uhr.
Für den NHC spielten: Paul Meyer (Tor), Fabian Triller (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Jannik Benic (12), Kjell-Lasse Wode (12), Paul Bode (5), Narin Ledermann (4), Haakon Guittonnet (2), Mikkel Friedrichs (2), Florin Henkel (2), Till Richter (1), Till Gunkel (1), Linus Wode, Jan Hennecke.

JHBL-Kader verhindert Auswärtspunkte (mA)

Am vergangenen Wochenende reiste die männliche A-Jugend auswärts zum MTV Braunschweig II. Das Hinspiel war zu Hause eines der besten Saisonspiele des NHC und konnte hochgradig souverän mit 47:24 gewonnen werden. Dementsprechend hatte man sich für diesen Spieltag auch viel vorgenommen, sollte sich dann jedoch nach einer ausgiebigen Führung einer JHBL-Blockrotation gegenüber sehen…
Das Spiel beginnt nach Vorgabe und Maß, der NHC reißt es an sich und geht nach fünf Minuten mit 2:5 in Führung. Obwohl man kurz nachlässig wurde und den MTV auf 4:5 verkürzen ließ, drückte der NHC danach wieder auf das Gaspedal und baute innerhalb der nächsten fünf Minuten den Spielstand auf 5:10 aus. Die Abwehr war meist gut sortiert und stellte sich gegen den Halbrechten sinnig ein. Vorne wurde jede Idee oder gute Einzelaktion mit einem Tor belohnt, wodurch der Abstand weiter ausgebaut werden konnte (5:12, 6:14, 8:16).
Dem MTV drohte das Spiel wegzuschwimmen und es folgte der Anfang vom Ende dieses Spiels für den NHC. Mit dem Einsatz von insgesamt fünf Spielern aus der Jugendbundesliga, die insgesamt 28 Tore in diesem Spiel für den MTV erzielten, bekam die Partie nach gut einem Drittel der Spielzeit eine entscheidende Wendung. Die klasse herausgespielte Führung geriet immer mehr ins Wanken, auch durch überhastete Abschlüsse im Angriff. Mit 17:20 ging es noch mit einem Vorsprung von drei Toren in die Pause.
Zurück auf der Platte verlor der NHC immer weiter den Faden und kassierte drei Tore in Folge durch besagte MTV-Spieler. Diese rissen das Spiel immer weiter an sich und selbstverständlich muss die Leistung dieser Akteure auch gelobt werden, dennoch bleibt die Frage nach dem Einsatz dieses Niveaus in der Oberliga im Raum, wenngleich dies selbstverständlich legitim ist. Zudem kann dies auch nicht als Universalausrede genutzt werden, da wir uns sowohl mit als auch ohne Ball nicht mehr so effizient wie in den ersten zwanzig Minuten bewegten. Die umgestellte Deckung der Gastgeber konnte von uns nicht mehr effektiv aufgelöst werden, auch weil wir zu viel mit dem Kopf durch die Wand wollten, anstatt die notwendigen Auslösehandlungen zum Laufen zu bekommen. Das führte immer wieder zu einfachen Ballverlusten und entsprechenden Gegentoren.
Hatten wir die Abwehr einmal sinnig geknackt, ließen die Abschlüsse leider zu wünschen übrig. In den entscheidenden Phasen brachten wir uns in Wurfsituationen die eigentliche keine wirklichen Chancen waren und bauten den Torhüter mit verkopften Würfen auf. Hinten wiederum gelang es uns nicht mehr, die zunächst enorm klug agierende Deckung als Herzstück unseres Spiels aufrecht zu erhalten und so fingen wir uns immer wieder viel zu einfach Tore, ausgehend vom gegnerischen Kreisläufer. Diesen bekamen wir im letzten Viertel gar nicht mehr verteidigt, da Absprachen nicht mehr getätigt wurden und wir dauerhaft falsch standen bzw. Luft deckten. Entsprechend entglitt uns das Spiel immer weiter und der MTV setzte sich am Ende mit 38:33 durch.
Insgesamt ist der Spielverlauf in der Gesamtbetrachtung ein Rückschlag, vor allem in Hinblick auf die ersten zwanzig Minuten gegen die „eigentliche“ A-Jugend des Gegners sowie die zuletzt guten Leistungen gegen Mannschaften weiter oben in der Tabelle. Zudem kostet dieser Punktverlust aktuell direkt zwei Tabellenplätze, die in den letzten beiden Saisonspielen unbedingt wieder erkämpft werden sollen. Daher heißt es erneut die vor uns liegenden Einheiten als komplettes Team zu nutzen, Abläufe zu verinnerlichen und in genau solchen Situationen endlich anzuwenden, sodass zukünftig aus solchen Spielen gelernt wird und diese trotz der immensen Qualität des Gegners nicht verloren gehen, denn auch der NHC besitzt vor allem als eine homogene Masse eine enorme Qualität auf der Platte.
Für den NHC spielten: Anton Brazhnyk (Tor), Kjell-Lasse Wode (8), Haakon Guittonnet (6), Narin Ledermann (6), Florin Henkel (4), Till Richter (3), Mikkel Friedrichs (2), Jan Hennecke (2), Linus Wode (1), Gavin Heinze (1), Luca Müller, Lasse Splittgerber.

Disziplin legt Grundstein für Derbysieg (mA)

Disziplin legt Grundstein für Derbysieg (mA)

28.02.2026: Northeimer HC – MTV Geismar (mjA): 38:30 (18:13)

Am letzten Februarwochenende kam es direkt zum nächsten Gipfeltreffen in der Schuhwallhalle in Northeim. Der bis dahin Zweite aus Geismar, reiste zum NHC der als Tabellendritter direkt zum Überholen lauerte. Der NHC wollte sich für das Hinspiel (36:29) revanchieren, da man sich auswärts in Geismar ohne Harz, unter den eigentlichen Möglichkeiten präsentierte und mit der offensiven Abwehr der Gäste unnötig überfordert war. Seit dem Hinspiel im November ackerten die Northeimer jedoch von Spiel zu Spiel und waren zuletzt immer wieder gut aufgelegt. Die Einstellung wie man ein Handballspiel bestreitet, war in den vergangenen Spielen vorbildlich. Dies merkt man nun aber bereits bei den umkämpften Aufwärmspielen im Training, bei denen sich die Mannschaften mittlerweile nichts mehr schenken und jedes Spiel gewinnen wollen. Das überträgt sich. Kleine Rückschläge aus vergangenen Partien oder dauerhaft über 60min schwierige Spiele, wurden konstruktiv analysiert und daraus gelernt. Dies sollte sich erneut an diesem Spieltag zeigen…
Das Spiel begann mit dem Momentum für den NHC, der sich viel vorgenommen hatte. Dies waren jedoch keine leeren Worthülsen, sondern die in schwarz gekleideten Hausherren gingen direkt mit 3:0 in Führung. Nachdem der Gegner gut fünf Minuten ohne Treffer blieb, konnte Geismars Jan Bräuer auf 3:1 verkürzen, doch die A-Jungs hatten Bock und legten zum 6:1 nach, vor allem aus einer bombastischen Abwehr, in der zu Beginn Haakon einen überragenden Job, gegen die Spielmacher Geismars um Moldenhauer und Ische, leistete. Selbst Zeitstrafen gegen den NHC, der im gesamten Spielverlauf sogar 14 Minuten in Unterzahl agierte, wurden sinnvoll überbrückt. Es wurde weiterhin von allen(!) bärenstark verteidigt und das temporäre Fehlen eines Mitspielers wurde durch die anderen überbrückt, weil diese noch eine Schippe auf ihre eigene starke Leistung legten (8:3, 10:5, 13:7). Spieltaktische Elemente werden mittlerweile viel sinnvoller aufgezogen und umgesetzt, bei überhasteten Abschlüssen holen wir uns wieder gegenseitig und konstruktiv zurück zum eigentlichen Können und setzen dort weiter an. Die offensive Abwehr der Gäste knackten wir immer wieder sehr effektiv, weil wir alle mitdachten und die notwendigen Mittel fanden. Damit gelang es uns den MTV auf einer Distanz von gut fünf Toren zu halten. Mit 18:13 ging es dann in die Pause, hier hätte der NHC bereits sogar noch eine höhere Differenz herstellen können.
Zurück aus der Pause zeigte sich weiterhin die Gefährlichkeit aller Akteure auf der Platte, aufeinanderfolgende Tore wurden immer wieder von anderen Akteuren genetzt, während Geismar weiterhin durch die beiden Hauptakteure leicht auszurechnen blieb. Auch wenn diese nicht gänzlich verteidigt werden können und dennoch ihre Treffer erzielten, zeigt sich wie sie sich auf das Spiel an sich auswirkten. Durch das notwendige Pausieren einer der MTV-Spielmacher, kam der Angriff der Gäste im Grunde gänzlich zum Erliegen. Der NHC hingegen drehte weiter auf und hatte noch nicht genug (21:17, 28:19). Erstmals ließ sich erahnen, dass sogar die notwendigen sieben Verlusttore aus dem Hinspiel geknackt werden könnten, auch wenn dies gut zwanzig Minuten vor Spielende noch nicht final abzusehen war. Während der MTV dran blieb und teils wieder verkürzte, zeigte sich Mitte der zweiten Halbzeit die volle Wucht der Northeimer: Für Links wird angesagt, alle denken und spielen mit, der Ball läuft und rechts schlägts ein. Schön anzusehen und hochgradig effektiv. Klappte es mal nicht, wurde hinten weiterhin und dauerhaft gut geackert sowie der Ball erobert. Irgendeiner lief immer und das Tempospiel ermöglichte die einfachen Tore. Insgesamt konnte das Spiel final mit 38:30 hochverdient gewonnen werden, sogar der direkte Vergleich wurde damit mit einem Tor gewonnen. Die Mannschaft holt sich damit den zweiten Tabellenplatz zurück und kann sich vom verkorksten Hinspiel rehabilitieren. Final muss der Mannschaft ein großes Lob hinsichtlich ihrer Disziplin in Angriff, Abwehr sowie beim Spielaufbau ausgesprochen werden. Alle Bausteine werden mittlerweile viel sinniger umgesetzt, vor allem werden sich vorne Chancen füreinander erspielt, anstatt den Ball einfach mal auf das Tor zu werfen.
Am 15.03.26 geht es dann für den NHC auswärts beim MTV Braunschweig II weiter. Anpfiff ist hier um 15Uhr. Bis dahin gilt es gemeinsam weiterzuarbeiten, Einheit um Einheit. Dann können wir an diese Leistung auswärts anknüpfen und erneut zwei Punkte mitbringen. Auch wenn sich die Saison langsam dem Ende entgegen neigt, haben wir noch nicht genug und die Entwicklung zeigt erneut in die richtige Richtung. Weiter so!

Für den NHC spielten: Paul Meyer (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Fabian Triller (Tor), Kjell-Lasse Wode (15), Mikkel Friedrichs (8), Narin Ledermann (6), Florin Henkel (4), Haakon Guittonnet (2), Till Gunkel (1), Jannik Benic (1), Linus Wode (1), Till Richter, Jan Hennecke, Paul Bode, Gavin Heinze, Luca Müller.

Zu Hause weiter ungeschlagen! (mA)

Zu Hause weiter ungeschlagen! (mA)

Nachdem der eigentliche Spieltermin dieser Partie wetterbedingt verlegt werden musste, trafen die Mannschaften an diesem Wochenende zum Nachholtermin in Northeim aufeinander. Mit Söhre kam ein bekannter Gegner nach Northeim, der bereits in der Relegation als auch im Hinspiel bezwungen werden konnten. Dennoch war man sich der Stärke des Gegners durchaus bewusst, waren die Spiele meist knapp ausgegangen bzw. kam es dabei vor allem auf den „NHC-Faktor“ an, also mit welcher Disziplin und Spielfreude die Jungs agierten.
Zunächst begann das Spiel spannend, jedoch beidseitig etwas zerfahren, sodass die Chancen der jungen Wilden zu Beginn noch nicht mit Toren belohnt werden konnten bzw. Ungenauigkeiten den Gegner zu Gegentoren eingeladen haben (2:2, 4:4). Erst nach einer guten Viertelstunde konnte sich der NHC erstmals mit drei Toren absetzen, nachdem der gegnerische Spielmacher Eric Metz eine Zeitstrafe verbüßen musste. Dennoch versäumten wir es in dieser Phase den Abstand deutlicher zu gestalten, da wir es an manchen Stellen zu genau machen wollten oder unkonzentriert agierten (6:5, 10:7, 12:8). Folgerichtige konnte Söhre immer wieder verkürzen und die Partie blieb offen. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte der Gegner auf 15:14 anschließen, bevor wir sechs Sekunden vor Schluss mit 16:14 in Führung gehen konnten. Ganz schön spannend, fast etwas zu spannend – da wir etwas verkrampft agierten, weil wir es besonders gut machen wollten.
Zurück aus der Pause, nahm die Wundertüte wieder ihren Lauf. Abschlüsse, die keine waren und unnötige Ballverluste öffneten die Partie wieder vollends, da wir Söhre zum 17:17 einluden. Was der NHC aber ja eigentlich kann, zeigte sich nach kleinem Nachjustieren auf den Positionen und die in der Pause gewünschte Banktaktik griff drei Mal hintereinander, sodass wir einfache Tore über links erzielten (20:17). Es zog sich jedoch wie ein roter Faden durch die Partie, dass wir uns nicht richtig absetzen „wollten“ oder konnten, obwohl wir vorab an einigen Stellen wirklich gut arbeiteten, gaben wir den Ball zu leicht wieder her und kassierten ein Gegentor. Hier geißelten wir uns unnötigerweise selbst, Söhre nahm das aber dankend an und verkürzte erneut (22:19, 22:22). Und wieder grüßt der NHC, der nur knapp zwei Minuten benötigt, um die eigentlich mögliche Dominanz aufblitzen zu lassen, zack steht es 25:22. Aber: Spannend können wir, deshalb hören wir mit der tollen Leistung sowie den funktionierenden Abläufen in Folge wieder auf und verschicken erneut Toreinladungen an die JSG. Diese gibt sich keineswegs auf und bleibt dran. Fünf Minuten vor Schluss steht es daher 26:26, das Spiel bietet also einen offenen Ausgang für beide Mannschaften.
In den letzten Minuten kommt dann alles zusammen und die eigentliche Wucht zeigt sich zumindest zum Abschluss. Die Abwehr steht felsenfest, der Schlussmann hält, ab gehts ins Tempospiel und auch der Positionsangriff zeigt den letzten und notwendigen Siegeswillen. Wir bekommen kein Gegentor mehr und erzielen im Gegenzug noch vier eigene Treffer. Damit können wir das Spiel am Ende verdient mit 30:26 gewinnen, ein echter Arbeitssieg! Prinzipiell könnten wir das gesamte Spiel den Gegner stärker dominieren und wollen es an manchen Stellen zu genau machen. Dabei setzen wir uns teils zu sehr unseren eigenen Ansprüchen aus und wirken dann situativ etwas verkrampft. Wenn dies der eigentlichen Spielfreude sowie dem Vertrauen in das eigene Können weicht, dann stellen wir zukünftig die Weichen bereits früher und deutlicher auf Sieg. Es bleibt daher essenziell, dass wir geschlossen die Einheiten verbringen, sodass wir noch stärker an unseren Abläufen und Umsetzungsideen arbeiten können. Positiv festzuhalten bleibt zudem, dass die Abwehr wieder einen wichtigen Grundstein für den heutigen Sieg gelegt hat. Damit bleiben wir zu Hause in dieser Saison weiterhin ungeschlagen!
Am kommenden Wochenende (28.02.26) kommt es dann zum Gipfeltreffen zwischen dem NHC sowie dem MTV Geismar. Dabei trifft der Dritte auf den Zweitplatzierten und es könnte potenziell die Vizemeisterschaft in dieser Saison ausgespielt werden. Deshalb brauchen wir lautstarke Unterstützung, sodass wir weiterhin zu Hause verlustpunktfrei bleiben. Anpfiff ist um 19:15Uhr!

Für den NHC spielten: Paul Meyer (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Fabian Triller (Tor), Narin Ledermann (7), Kjell-Lasse Wode (7), Till Gunkel (5), Florin Henkel (4), Haakon Guittonnet (2), Mikkel Friedrichs (2), Jannik Benic (1), Till Richter (1), Jan Hennecke (1), Paul Bode, Gavin Heinze.

Gut präsentiert, leider ohne Zählbares (mA)

Wieder Topspiel in der Oberliga der männlichen A-Jugend: Dieses Mal musste der NHC auswärts in der „Bördehölle“ ran, beim aktuellen Tabellenführer. Es sollte ein wichtiges und wegweisenden Spiel für die zuletzt gut aufgelegte Mannschaft werden, da rückliegend zu Hause gegen Hameln sowie auswärts in Hannover Punkte geholt wurden. Zudem war uns der zweimalige Oberligameister Börde gut bekannt, konnten wir ihnen in der Relegation zwei Punkte entlocken und auch zu Hause konnte ein leistungsgerechtes Unentschieden (30:30) im Hinspiel erreicht werden.
Das Spiel begann in gut besuchter Halle in Schellerten sehr ausgeglichen, obgleich beide Mannschaften zu Beginn noch mit der Anfangsnervosität kämpften. Daher startete das Spiel beidseitig etwas wüst und mit einigen Fehlern, nahm dann aber immer weiter Fahrt auf und entwickelte sich zu einem schön anzusehenden Handballspiel (3:1, 4:4, 5:7). Beim NHC glänzte vor allem die Abwehr, die körperliche Härte war angemessen und es wurde gut verschoben sowie sich effizient geholfen. Hier konnte nur gelobt werden. War es Börde einmal möglich, die individuelle Klasse auszuspielen, war es Paul Meyer der den Kasten immer wieder mit spektakulären Paraden vernagelte und wesentlich dazu beitrug, dass auswärts keine dreißig Tore gefangen wurden. Während hinten das Bollwerk ackerte und wirklich sehr gute Ergebnisse in der Verteidigung erzielte, durch löbliche Kreisverteidigung oder guter Hilfestellung für den Nebenmann, tat sich der NHC vor allem im Angriff schwer. Dies ist auch gleichzeitig der Knackpunkt des Spieltages, weshalb wir am Ende leider keine Punkte mit nach Hause nehmen konnten. Viel zu überhastet wurden eigene Bälle weggeworfen und so tappten wir immer wieder in die Honigfalle des offensiv deckenden Gegners. Anstatt Spielzüge zu spielen und viel Bewegung ohne Ball zu generieren, warfen wir planlos den Ball nach zum kurzem eigenen Besitz aus viel zu weiter Distanz auf das Tor. Zu leicht machten wir es dem Gegner dies zu entschärfen. Dennoch verlief die erste Halbzeit weiterhin aufgrund der guten Abwehr sowie des NHC-Keepers ausgeglichen und die Mannschaften gingen mit 13:13 in die Kabine.
Zurück auf der Platte war es erfreulich zu sehen, dass Haakon nach langer Handballabstinenz der Mannschaft nun wieder zur Verfügung stehen kann. Er ging in dieser Phase führend voran und zog immer wieder in die Tiefe, überwand die Entfernung zum Tor, tankte die Abwehr an den Sechser und wuchtete das Ding mit seiner linken Klebe in die Maschen. Es waren daher immer wieder gute Einzelleistungen, während das eigentliche Handballspiel des Rückraums weiter auf der Strecke blieb. Notwendige Auslösehandlungen und die Entscheidungsfindung ließen leider zu wünschen übrig, sodass wir zu viele Angriffe für Tore benötigten. Bei Börde hingegen war es nun auch die individuelle Klasse, die eine erste Wendung des Spiels brachte. Es folgte die Nick Papke Gala, er drehte das 15:15 in ein 18:15, während der NHC aufgrund der angesprochenen Gründe zudem knapp sechs Minuten ohne eigenes Tor blieb. Dennoch hielt die Mannschaft weiter gut dagegen und verkürzte meist wieder auf zwei Tore. Final fehlte es jedoch an der Abgezocktheit sowie der Entscheidungsfindung, um das Spiel nach einmal offen und neu zu gestalten. Zehn Minuten vor Schluss führte Börde mit vier Toren (24:20), der NHC steckte aber erneut nicht auf und kam erneut über individuelle Aktionen, nun über einen zielgerichteten Florin der in der wichtigen Phase für schnelle NHC-Tore sorgte, auf 25:23 heran. Zu allem Überfluss wurde die Partie leider von einem einzigen Unparteiischen gepfiffen. Dieser machte sein Möglichstes, wenn bei diesem Spielstand jedoch (k)ein Tor fällt, welches von einem zweiten Mann auf der Torlinie hinten gegeben worden wäre, hätte möglicherweise noch einmal eine Dynamik stattgefunden. Insgesamt wäre es für alle Akteure etwas entlastend, wenn eine solche Partie im Gespann gepfiffen würde, dennoch ist die Einzelleistung des Schiedsrichters keineswegs zu kritisieren, im Gegenteil. Diese ändert nichts daran, dass Börde an diesem Spieltag final und verdient mit 28:26 vom Platz geht. Das ist neidlos anzuerkennen, vor allem aber auch vor dem Fakt, dass wir es selbst in der Hand hatten den Gegner in eigener Halle noch mehr zu ärgern. Es ist zwar für das Punktekonto schade, diese in der Sportwissenschaft als „Erfahrungslernen“ festgehaltenen Situationen werden uns aber zukünftig im Training beschäftigen, sodass wir zeitnah unsere Angriffe wieder strukturierter beginnen und sie damit zu mehr Toren ummünzen können. Insgesamt kann man mit der Leistung und wie sich die Mannschaft verkauft hat dennoch sehr zufrieden sein, an diesem Spieltag war Börde aber einen Tick klüger. Wir ackern weiter, sodass wir am kommenden Spieltag beim Heim- und Nachholspiel gegen die JSG Söhre-Himmelsthür wieder punkten können, denn wir wollen den zweiten Platz zurückerobern und sichern (Heimspiel: 22.02.26, 14:30Uhr, Schuhwallhalle).
Für den NHC spielten: Paul Meyer (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Fabian Triller (Tor), Kjell-Lasse Wode (6), Haakon Guittonnet (5), Florin Henkel (5), Narin Ledermann (5), Linus Wode (3), Mikkel Friedrichs (1), Jannik Benic (1), Till Gunkel, Luca Müller, Paul Bode, Till Richter, Jan Hennecke, Gavin Heinze.

So geht Teamsport (mA)

So geht Teamsport (mA)

Auswärts musste die männliche A-Jugend an diesem Spieltag beim Hannoverschen SC ran, ohne Harz. Bisher ein Angstfaktor, bei der zuletzt bockstark aufgelegten Mannschaft beim Heimsieg gegen Hameln. Das Spiel beginnt zunächst nach Maß und ausgeglichen, nach zehn Spielminuten stehen sich die Mannschaften beim Spielstand von 5:5 gegenüber. Die Hausherren gehen mit 7:6 in Führung, gefolgt von einer Zeitstrafe gegen Northeim. Dies war jedoch der Weckruf nicht wieder auswärts mitzuschwimmen und sich einschläfern zu lassen. Aus dem 7:7 in Unterzahl, dreht die Mannschaft auf und kann sich mit 7:10 etwas absetzen. Alle Aktionen in die Tiefe zeigen Wirkung und führen mindestens zu Torchancen oder direkt zu Zählbarem. Es folgt eine gute Phase Northeims, in der aus einer stabilen Abwehr heraus das Spiel aufgezogen wird, wodurch sich der Abstand auf der Anzeigetafel weiter vergrößert (8:11, 8:15, 9:17). Mit einem Vorsprung von sieben Zählern kann sich Northeim in die Pause absetzen (10:17). Dies geht in Ordnung, auch wenn wir einige der wenigen Gegentreffer sogar noch zu nett zugelassen haben.
Zurück aus der Pause folgte dann die Schwächephase, bei der Hannover in sieben Minuten den Vorsprung auf lediglich drei Treffer schmelzen ließ. Auch diese Gefahr hatten wir in der Pause angesprochen, jedoch fiel uns die Umsetzung des zuvor gut aufgezogenen Spiels in diesem Abschnitt schwer (12:17, 13:20, 18:21). Nun kann man an dieser Stelle darüber meckern, jedoch ist es vielmehr lobenswert, dass nach genommener Auszeit und kleiner taktischer Umstellungen, die Mannschaft selbstständig zurück in die Spur gefunden hat und den eigentlichen Abstand wiederherstellte (18:23, 19:25). Besonders erwähnenswert an diesem Spieltag bleibt, dass ausnahmslos alle Akteure in ihrem Aufgabenbereich die Sache richtig gut gemacht haben, egal ob hinten oder vorne. Das zeichnet dieses Teamspiel aus, jeder hat Verantwortung in der ihm zugewiesenen Teilaufgabe übernommen und dabei überzeugt. Kritikpunkt an diesem Spieltag ist hingegen der Chancenwucher, mit dem wir teilweise agieren. Großartig herausgearbeitete Chancen oder in der willensstark erkämpfte Bälle in der Abwehr, werden dann zu einfach hergegeben, anstatt sie zu Toren umzumünzen. Hier müssen wir wieder kaltschnäuziger sein und diese Dinger einfach netzen. Das lässt sich zum Glück trainieren. Auch wenn Hannover weiter gut dagegenhielt, hält das Abwehrbollwerk an diesem Spieltag stand, während wir vorne die absolut Notwendigen dann dennoch versenken. Damit geht das Spiel dann am Ende verdient mit 29:35 (20:26, 24:29, 25:32) nach Northeim und wir holen den zweiten Tabellenplatz zurück.

Am kommenden Wochenende geht es dann am 15.02.26 um 17Uhr direkt in das nächste Topspiel, auswärts in Schellerten treffen wir auf die SG Börde Handball (Erster gegen Zweiten). Das Hinspiel gegen Börde wurde zu Hause mit 30:30 bestritten. Wenn die Mannschaft sich wie im Hinspiel präsentiert und das Gelernte der letzten Spiele mitnimmt und anwendet, wird es mindestens ein genau so spannendes Rückspiel, in dem wir heiß auf Punkte sind. Über Auswärtsfans würden wir uns sehr freuen!

Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel ging es dann für die A-Jugend noch zum Topspiel der ersten Herren (TSV Burgdorf II – NHC). Hier konnten wir den 33:36 Auswärtserfolg der Herren lautstark unterstützen und mit bejubeln.

Für den NHC spielten: Fabian Triller (Tor), Anton Brazhnyk (Tor), Paul Meyer (Tor), Kjell Wode (11), Linus Wode (5), Florin Henkel (5), Narin Ledermann (5), Jannik Benic (4), Haakon Guittonnet (2), Gavin Heinze (2), Jan Hennecke (1), Mikkel Friedrichs, Paul Bode, Till Gunkel.

Northeimer HC
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