Die mC des Northeimer HC verliert das Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TV Mascherode mit 27:30 (14:14). Vor vielen Eltern und Freunden auf den Rängen kam die Mannschaft um das Trainerteam Alsleben/Rackwitz/Triller erst nach deutlichen Startschwierigkeiten in die Partie und lag schnell mit 3:9 hinten. Zu viel Respekt vor dem Gegner und fehlender Zugriff in der Abwehr waren dafür maßgeblich. Nach einigen Umstellungen gelang es aus einer deutlich stabileren Abwehr heraus immer öfter mit gut herausgespielten Toren, wie dem 6:9 durch Bjarne Kühn und dem 9:10 durch Jonas Tute, eine Aufholjagd zu starten. Die vom Trainerteam geforderte Konzentration und Leidenschaft konnte das Team jetzt besser umsetzen und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Sowohl Heim- als auch Auswärtseltern trieben ihre Mannschaften an. Sie sahen eine spannende erste Halbzeit, in der sich der Gast aus Mascherode kaum vom NHC absetzen konnte, dieser jedoch durch gute Aktionen im Angriff als auch in der Abwehr den Tabellenführer nicht davonziehen ließ. Somit ging es mit 14:14 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel mehrten sich die Zeitstrafen auf beiden Seiten, wodurch der Spielfluss zum Teil abnahm, auch die ein oder andere umstrittene Schiedsrichterentscheidung trug dazu bei. Durch starke Paraden von Fabian Triller und sehenswerten Einzelleistungen unter anderem von Kjell Wode und Felix Alsleben, welche vermehrt auch Noah Pöch am Kreis fanden, konnte sich der NHC zwischenzeitlich sogar mit 2 Toren absetzen. Leider musste unser Rechtsaußen Jonas Tute mit einer Hüftverletzung Anfang der zweiten Halbzeit das Spiel verlassen, aber sein Ersatz, Haakon Guittonnet fügte sich mit zwei blitzsauberen Toren nahtlos ein. Gute Besserung auch nochmal an dieser Stelle für Jonas! In der Folge machte sich jedoch auch die Klasse des Tabellenführers aus Mascherode bemerkbar, welcher seine Chancen konsequent nutzte und nach 44 Minuten zum 26:26 ausgleichen konnte. In einer hektischen Schlussphase mit Auszeiten, 2-Minuten-Strafen und roten Karten auf beiden Seiten waren die Gäste aus Mascherode am Ende der glückliche Sieger. Nichtsdestotrotz kann die Mannschaft stolz auf den Auftritt in der Schuhwallhalle sein, denn man konnte mit dem Favoriten phasenweise sehr gut mithalten und auch wenn am Ende das Ergebnis nicht zufriedenstellend war, haben Einsatz, Wille und Engagement mit Sicherheit gestimmt. So sahen es auch die Trainer nach dem Spiel. Natürlich gilt es, weiter an den Schwachpunkten in jedem Training konzentriert zu arbeiten. An dieser Stelle heißt es noch, sich bei den zahlreichen Eltern, Freunden und Bekannten in der Halle für ihre Unterstützung zu bedanken.
Für den NHC spielten: Triller, Alsleben 9, Pöch 4, Moldenhauer 4, Tute 3, K. Wode 3, Guittonnet 2, Schnabel 1, Kühn 1, Rackwitz, L. Wode, Benic, Gunkel, Hennecke
Am Sonntag den 21.11. musst die männliche A-Jugend nach Hannover zur SG Misburg. Nach zwei sieglosen Spielen sollten gegen das Tabellenschlusslicht zwei Punkte her. Jedoch gingen die Northeimer in manchen Situationen zu überheblich hinein, wodurch die Anfangsphase lange sehr ausgeglichen war. Viele Fehler, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr, sorgten dafür, dass sich der NHC nicht weiter als 3 Tore absetzen konnte. Sekunden vor der Halbzeitsirene konnte Willem Baumbach den ersten Vier-Tore-Vorsprung und den damit verbundenen Halbzeitstand von 17:13 erzielen. Auch nach der Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild: weiterhin verhältnismäßig viele Fehler und nicht die nötige Aggressivität auf Northeimer Seite. Trotzdem konnte man sich auf 5 oder 6 Tore absetzen und diesen Vorsprung auch halten. Zum Ende hatte der NHC die Möglichkeit durch zu wechseln und konnte so über das Tempospiel einfache Tore erzielen, woraus ein zwischenzeitlicher 10 Tore – Vorsprung entstand. Endstand in Misburg war letztlich 36:28 für den NHC. Das Spiel war keine Glanzleistung, aber am Ende zählen die zwei Punkte. Die Mannschaft wünscht dem Spieler aus Misburg, welcher sich 12 Sekunden vor Schluss verletzte, gute Besserung. In zwei Wochen ist das nächste Spiel in der heimischen Halle gegen den MTV Braunschweig, bei dem der NHC erneut punkten will. NHC – Guicking (im Tor) – Althans, Burandt, Mandel (1), Baumbach (5), S. Bialas (8), Johannes, Schlappig (5), Hofmann (10), Teßling, Jacobi (2), B. Bialas (5)
Am letzten Sonntag stand das Heimspiel in der Regionsliga gegen die Sportfreunde Söhre an. Wir wollten an die zuvor starken Leistungen aus dem Spiel gegen die HSG Rhumetal sowie gegen die SG Börde Handball anknüpfen. Dies gelang uns leider nicht. Teils müde, teils lustlos wirkten unser Abwehr- und Angriffsspiel. Wir lagen zwar von Beginn an in Führung und gaben diese bis zum Ende nicht mehr aus der Hand, luden aber die Spielerinnen aus Söhre zu vielen einfachen Torgelegenheiten ein. Im Angriff spielten wir mit zu wenig Bewegung, zu wenig Druck auf die Nahtstellen und fehlerhaften Wurfabschlüssen. Insbesondere, was das Passspiel anging, leisteten wir uns teilweise haarsträubende Ungenauigkeiten. Trotz der Führung (11:6) ging es konsterniert in die Halbzeitpause. Es galt vieles aufzuarbeiten. Die Ansagen blieben gleich. Doch auch in der zweiten Halbzeit gelang es nicht, die Vorgaben aufs Parkett zu bringen und auch die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie die erste: Immer in Führung liegend verspielte man sich gute Gelegenheiten vorne durch zu wenig Bewegung mit und ohne Ball, eine geringe Durchschlagskraft aufgrund eines zu ungenauen Abschlusses und insgesamt einer hohen Anzahl technischer Fehler. Dennoch gewannen wir mit 22:19.
Für den NHC spielten: Kulze (Tor) – Hasenjäger, Musul (4), Guicking, Bodenstab (1), Richter (1), Ewers (1), Bosse (4), Schwarzer (1), König (5), Turgay (4), Hoffmann (1)
Am letzten Samstag stand das Auswärtsspiel in der Oberliga beim Tabellenschlusslicht, der SG Zweidorf/Bortfeld, an. Man nahm sich vieles vor, doch konnte nur wenig an die zuletzt sehr positiven gezeigten Leistungen anknüpfen. So ging es bereits schlecht los, da wir 6 Minuten benötigten, um das erste Tor zu erzielen. Dass die SG Zweidorf/Bortfeld zu diesem Zeitpunkt noch keine größere Führung hatte, lag einzig und allein an dem wieder einmal sicheren Rückhalt. Die gesamte Partie über hielten Neele und Merle das, was sie konnten, und waren mit Abstand die besten Akteurinnen im Dress des NHCs. Im Verlauf des Spiels unterstützte unsere Abwehr auch immer mehr die beiden. Zunächst so löchrig wie ein Schweizer Käse, wurde sie zusehends stabiler. Einzig die herausragende gegnerische Spielerin Karla Mudrow bekamen wir nicht unter Kontrolle. Größtes Manko heute war der Angriff: Mit wenig Druck auf die Nahtstellen der Abwehr, fahrigen und unpräzisen Abschlüssen, etlichen Passungenauigkeiten, technischen Fehlern und sonstigen Ballverlusten sowie diversen falschen Entscheidungen konnte man sich nie wirklich absetzen. So entwickelte sich ein enges Spiel, bei dem die Führung öfters wechselte, als uns lieb war. Die Hausherrinnen merkten, dass hier richtig was gehen kann und das Spiel wurde zu einem Kampfspiel. Mit 9:10 ging es in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte ging es ähnlich weiter wie zuvor. Erst eine Einzelmanndeckung gegen die besagte Top-Spielerin der Drachen nahm den Hausherrinnen den Schwung im Angriff und sorgte dafür, dass man sich auf 15:20 (40. Minute) absetzen konnte. Mithilfe dieses Vorsprungs rettete man die Führung dann über die Zeit und somit gewann man am Ende mit 24:26.
Spielerisch war es mit Sicherheit eine unserer schlechtesten Leistungen. Doch so ist das im Handball: Auch, wenn mal wenig gelingt, darf man sich nicht aufgeben, muss den Kampf annehmen und über eben diesen sowie über Entschlossenheit und Wille kommen. Das taten die Mädels und darauf können sie stolz sein. Neben den schon genannten Torhüterinnen zeichneten sich Jette mit einem aufopferungsvollen 1 gegen 1, Aliyah mit einem tollen Kreisspielerspiel sowie Emi als persönlicher Wachhund in der Abwehr aus.
Für den NHC spielten: Otto, Pajung (beide Tor) – Betke, Knoke (7), König (1), Schütze (4), Sommer (1), Pormetter (3), Kobbe, Kirch (2), Bodenstab (5), Heiduck (2), Penner (1)
Vor heimischer Kulisse in der sehr gut besuchten Schuhwallhalle begrüßten wir am Samstagnachmittag die HSG Plesse-Hardenberg zum Derby.Mit viel Motivation starteten beide Mannschaften in das Spiel. Bereits in den ersten Minuten verletzte sich leider Elisa, eine unserer Rückraumspielerinnen. Nach kurzem Schock ging es weiter und die erste Halbzeit erwies sich als sehr ausgeglichen, beide Mannschaften zeigten starken Willen den Sieg einzufahren. Zeitweise konnten wir uns aber mit bis zu 3 Toren absetzen. Doch kurz vor der Halbzeit schlichen sich einige Abwehrfehler ein und die Gäste konnten zu einem Halbzeitstand von 12:12 ausgleichen.In der Halbzeitpause pushten uns unsere Trainerinnen und wir starteten mit vollem Kampfgeist in die zweite Halbzeit. Schon nach der 35. Spielminute konnten wir uns immer wieder absetzen. Mit einer konzentrierten zweiten Halbzeit haben wir an den Sieg gegen den TV Oyten angeknüpft, denn mit Kampfgeist und guter Zusammenarbeit als Mannschaft haben wir uns die Punkte und den Derbysieg mit einem 32:25 gesichert. Rückblickend war es trotz der aufgeheizten Stimmung durch das Derby ein faires Spiel beider Mannschaften.