Nov. 17, 2022
Am Samstag Mittag stand für die Weibliche A-Jugend das dritte Heimspiel der Saison gegen die Mädels der JSG Weserbergland an. Das Ziel war es von Anfang an speziell in der Deckung gut zu stehen und viele einfache Tore zu erzielen. Außerdem wollten wir die Leistung aus dem letzten Spiel bestätigen und die nächsten 2 Punkte einfahren, um auch weiterhin ganz oben in der Tabelle zu stehen. Auch dieses Mal hatten wir wieder Unterstützung aus der B-Jugend in Person von Marie (vielen Dank an der Stelle).
Leider sind wir wieder nicht gut ins Spiel reingestartet, mit Fehlpässen und unnötigen Gegentoren der Kreisspielerin. Wir waren immer mit 2-3 Toren in Führung, aber konnten diese auch auf Grund unserer schlechten Chancenverwertung nicht ausbauen. Wir gingen mit einer 3 Tore Führung (11:8) in die Halbzeit. Uns allen war klar, dass wir uns steigern müssen, um auch dieses Mal als Sieger von der Platte zu gehen. In der zweiten Halbzeit standen wir von der ersten Sekunde an besser in der Abwehr und konnten unsere Führung in den ersten 5 Minuten auf 17:11 ausbauen. Zudem sind wir auch mehr Tempogegenstöße gelaufen und haben uns dadurch einfache Tore erspielt. In der 45. Minute stand es bereits 25:15 für uns, auch bedingt durch die sehr gute Torhüterleistung von Neele. Am Ende haben wir das Spiel mit 31:18 gewonnen. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir in der zweiten Halbzeit sehr gut zusammengespielt haben, aber im nächsten Spiel auch mal von Anfang an die Leistung abrufen müssen. Nächsten Samstag geht es direkt auswärts in Bad Harzburg beim Tabellen 6. weiter.
Es spielten: Neele Pajung (Tor), Lotte Betke (7), Marie Hasenjäger (1), Jette Knoke (1), Lea Pielmann (4), Lilli Bierbaum (1), Lena Bosse (1), Emily Pormetter (3), Emily Wehrmarker (12), Alara Musul, Leonie Schwede (1)
Foto: NHC
Nov. 17, 2022
mC1-JSG Weserbergland 42:26 (23:12)
Mite einer ganz starken Defensivleistung hat der Northeimer HC den ersten Verfolger in der Landesliga in nicht erwarteter Höhe besiegt. Die Gäste aus dem Weserbergland hatten zu keiner Zeit den Hauch einer Chance. Waren die Rattenfänger dem NHC in der Oberligarelegation noch klar überlegen, zeigte das Schwarze Rudel in der heimischen Schuhwallhölle wo der Hammer hängt und legte nach kurzem Abtasten los wie die Feuerwehr. Dem 1:0 durch Tillo Gunkel (3.) ließen die Hausherren in dem, von beiden Seiten mit Tempo geführten Spiel vier weitere Buden folgen, bevor Northeims gut aufgelegter Fabi Triller erstmalig hinter sich greifen musste (5:1, 6.).Überhaupt setzten die Northeimer Jungs sehr vieles aus dem derzeitigen Trainingsschwerpunkt um: schnelle Beine in der Abwehr, griffiges 1gg1 und Dampf im Umschaltspiel. All das zusammen sorgte dafür, dass die Heimsieben schnell auf eine komfortable Führung kam. Weserberglands Topscorer Onno Tommes kam zwar insgesamt auf 8 Treffer, musste sich diese aber gegen den gemeinsam kompromisslos zu Werke gehenden Northeimer Innenblock hart erarbeiten. Auf der Gegenseite glänzten das Schwarze Rudel mit Durchschlagskraft und Schnelligkeit auf den Halbpositionen und blindes Verständnis zwischen Mitte und Kreis. Mehrfach gab es in der ersten Hälfte Szenenapplaus für schnelle Ballstaffetten und gekonnte Anspiele. So ging der NHC mit einer beruhigenden Führung in die Pause (23:12). Einen guten Einstand im NHC Dress feierte Mikkel Friedrichs.
In der zweiten Hälfte sah es zunächst so aus, als ob die Gäste aufholen könnten. JSG-Coach Manderla hatte seinen Schützlingen eine offensivere Abwehr verordnet, die auch gleich mehrere Bälle abfing, weil die Hausherren in den ersten Minuten der zweiten Hälfte zu statisch agierten (24:14, 28.). Ab der 33. Minute nahm der NHC Express dann aber wieder Fahrt auf, so dass der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden konnte. „42:26 ist das Resultat einer brettstarken Teamleistung, insbesondere in der Defensive. Außerdem ist hervorzuheben, wie die Jungs füreinander gekämpft und sich gegenseitig angefeuert haben, das macht definitiv Lust auf mehr!“, waren die Coaches Wode und Triller nach dem Spiel hochzufrieden. „Nächste Woche erwartet uns mit Eintracht Hiddestorf ein technisch versierter und sehr beweglicher Gegner, der sein Heil vermutlich im Laufspiel suchen wird. Darauf liegt das Augenmerk der Trainingswoche. Die wird aber mit einer Viertelstunde Fußball beginnen – das haben sich die Jungs verdient!“ blickt Wode augenzwinkernd voraus.
Für den NHC spielten:
Fabian Triller im Tor, Kjell Lasse Wode (8), Jan Hennecke(1), Noah Pöch (7), Jannik Benic (5), Till Richter, Till Gunkel (5), Haakon Guittonnet (13/2), Anjo Borchers, Bent Deilke, Philipp Roesen, Mikkel Friedrichs (3)
Foto: NHC
Nov. 17, 2022
Trotz einer in weiten Teilen guten Leistung musste sich die weibliche C Jugend am Samstagabend dem TKJ Sarstedt mit 25:31 (13:13) geschlagen geben.
Während das Spiel recht ausgeglichen begann, konnten wir im weiteren Spielverlauf vor allem die starke Rückraumlinke des Gegners, Sophie Hollenbach, häufig nicht stoppen, sodass Sarstedt sich mit 5:9 (15. Minute) etwas absetzen konnte. Aber wir stellten uns in der Abwehr besser ein und erarbeiteten uns aus einem starken Verbund einige Ballgewinne und kämpften uns Tor und Tor heran (8:9 nach 17 Minuten, 13:12 nach 24 Minuten). Zudem zeigte Ina Dörflinger im Tor eine tolle Leistung und war über die vollen 50 Minuten hinweg ein starker Rückhalt.
Nach der Pause erwischten wir jedoch einen schlechten Start, auch bedingt durch eine Unterzahl in Folge einer 2-Minuten-Strafe, was die Gegnerinnen ausnutzten und zwischenzeitlich auf 5 Tore wegzogen. Zwar zeigten wir gegen die guten 1-1 Spielerinnen des Gegners phasenweise eine tolle Abwehrleistung und spielten vorne schöne Kombinationen mit Leyla am Kreis, waren aber insgesamt nicht konstant genug. So kamen wir bis auf ein 23:26 nicht mehr näher heran. Am Ende lautete das Ergebnis 25:31.
Insgesamt gehen wir aber mit einem guten Gefühl aus dem Spiel und mit großer Motivation in die beiden kommenden Spiele am Samstag, 19.11. um 16:15 Uhr beim TSV Hannover-Badenstedt und am Montag, 21.11. um 18:55 Uhr im Nachholspiel zu Hause gegen Rhumetal.
Für de NHC spielten: Ina Dörflinger, Jule Haupt 1, Emma Trubjanski 1, Mia-Amelie Busse 2, Hedi Seger, Merle Gebhardt 4, Inka Johannes, Leyla Bodenstab 7, Svenja Weiß, Enna Berke 1, Mia Ein Hannemann 9
Foto: NHC
Nov. 17, 2022
Buxtehuder SV – Northeimer HC
„Was war denn in Buxtehude los?“ – fragten sich so einige Verfolger des Livetickers. Nachdem sich die NHC-Mädels für die Runde der Oberliga bestehend aus den besten 8 Mannschaften Niedersachsens und Bremens qualifiziert hatten, ging es am ersten Spieltag direkt auswärts zu einem der beiden Topfavoriten der Liga. Einige hatten aus dem letzten Jahr noch die 43:19 Packung in Erinnerung, sodass die Favoritenrolle voll und ganz geklärt war. Natürlich wollten wir in diesem Spiel ein deutlich besseres Bild abliefern, doch wussten wir natürlich auch die Stärke des Gastgebers richtig einzuschätzen. Dass es dann am Ende so lief, war wohl von niemandem so zu erwarten.
Buxtehude startete gewohnt aus der 6:0-Deckung, verteidigte aber auch unsere Außenspielerinnen sehr dicht. In Halbzeit 1 kamen wir so zu keinem einzigen Wurf über die Außenbahnen. Dadurch bekam allerdings der Rückraum viel mehr Platz, den wir auch teilweise gut nutzen konnten. Insbesondere Rubina konnte bereits mit 6 ihrer 8 Treffern in Halbzeit 1 aufhorchen lassen, sowohl per Schlagwurf, Sprungwurf als auch im 1gg1. Zwei weitere Treffer steuerte Lea mit ebenfalls grandiosen Schlagwürfen aus dem Rückraum bei. Leider spielten wir noch zu oft überhastete Pässe an den Kreis, die nicht ankamen und von den Gastgeberinnen direkt mit einem Gegenstoß bestraft wurden. Buxtehude war uns im Tempospiel klar überlegen und konnte uns damit gut auskontern. Trotzdem stand die Defensive im Positionsangriff ordentlich, sodass es mit einem 17:10 in die Pause ging.
In der Pause wurden ein paar Feinjustierungen an der Abwehr vorgenommen, um die wurfgewaltige Linkshänderin besser in den Griff zu bekommen. Dass wir in Halbzeit 2 auf einmal sogar nochmal zurückkamen, konnten wir selbst erst nicht glauben. Die Absprache gegen 2 Kreisläuferinnen mit einer einlaufenden Rückraummitte funktionierte unfassbar gut, sodass Buxtehude viele Rückraumwürfe verzog oder aus Positionen abschloss, in denen sich Merle im Tor mehrfach auszeichnen konnte. Die Gastgeberinnen agierten außerdem in einer 5:1-Deckung, die uns normalerweise vor erhebliche Probleme stellt. Nicht so heute: Gemäß nach dem Motto „Handball einfach“ spielten wir richtig gute Chancen heraus. Es eröffneten sich nun viele Räume am Kreis, die Juli und Rubina bestens zu nutzen wussten. Auch auf Rechtsaußen konnte jetzt Zappel regelmäßig von Esther und Jule in Szene gesetzt werden und vollstreckte eiskalt. Nach 34 Minuten und einem 5:0-Lauf stand ein 20:18 auf der Anzeigetafel. Buxtehude legte nun immer wieder vor, führte zwischenzeitlich auch mal wieder höher, doch wir hielten stets dagegen und verkürzten.
Letztendlich kamen die Gastgeberinnen nie richtig ernsthaft in Bedrängnis und gewannen natürlich auch verdient, doch das 30:27 am Ende war ein klarer Achtungserfolg, mit dem vorher wohl niemand gerechnet hätte. Insbesondere die Defensive hat heute einen Riesenschritt nach vorne gemacht und sowohl aufopferungsvoll gekämpft, als auch clevere Absprachen getroffen, sodass einer gut gelaunten Rückfahrt nichts mehr im Wege stand. Respekt an die Mädels, das war eins der besten Spiele unter der Regie Busse/Heiler!
Nov. 14, 2022
Nach der knappen Derbyniederlage in Katlenburg zeigte sich die mC2 an diesem Wochenende stark verbessert und schaffte einen verdienten Heimsieg gegen die Gäste aus dem Vorharz.
Die mit voller Kapelle und erstmals ohne Connor Binding auf Rückraum Links angetretenen Northeimer und die Gäste tasteten sich zunächst ab. Heimführungen konnte die HSG oha bis zum 5:5 (8.) postwendend ausgleichen, bevor Anjo Borchert und Bent Deilke die erste Zwei-Tore-Führung herauswerfen konnten. Dass diese auf 12:9 anwuchs, war Philipp Roesen zu verdanken, der entfesselt aufspielte und von der Gästedefensive über die gesamte Spieldauer nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Er erzielte 16 Treffer bei fast 100-prozentiger Wurfquote! Die Gäste ließen sich aber nicht abschütteln und so ging es mit einer knappen 16:15-Führung in die Pause.
In der zweiten Halbzeit wogte das Spiel zunächst hin und her: wann immer das Schwarze Rudel auf‘s Gaspedal trat, traf es nach zweiter oder dritter Welle fast nach Belieben über die Halbpositionen. Fehlte dieses Tempo jedoch, wurde es dementsprechend schwer gegen die körperlich stärkeren Gäste und die HSG oha! holte auf (20:20, 32.). Das war allerdings der letzte Ausgleich der Gäste, denn Coach Wode hatte noch zwei Asse im Ärmel, die stachen: Louis Bodenstab (2) auf der Spielmacherposition und Nico Bode (3) auf Rechtsaußen spielten beide brettstark und sorgten mit ihren Toren dafür, dass sich das schwarze Rudel vorentscheidend absetzen konnte. Insgesamt zeigten sich die Northeimer Jungs stark verbessert und ließen oft aufblitzen, was das Trainergespann Wode/Schuster/Bialas immer wieder fordert, nämlich TEMPO, TEMPO, TEMPO. Wermutstropfen war die Knieverletzung von Connor Binding, dem das Rudel von dieser Stelle Gute Besserung wünscht.
Für den NHC spielten und trafen:
Noah Willamowski und Ole Pajung im Tor;
Jonathan Binnewies, Bent Deilke (3), Timo Polinski, Nico Bode (3), Lars Bauer (1), Leif Kobbe, Philipp Roesen (16), Louis Bodenstab (2), Anjo Borchers (5), Thore Boie, Connor Binding, Felix Schieche (4)
Nov. 9, 2022
Nach erfolgreicher Qualifikation zur eingleisigen Oberliga im Handballverband Niedersachsen/Bremen konnten sich die NHC-Mädels in einer trainingsfreien Woche während der Herbstferien regenerieren und einmal durchatmen. Das war auch dringend nötig nach den intensiven Wochen und vor dem Hintergrund, dass die kommenden Monate noch anstrengend genug werden.
Nach der trainingsfreien Woche standen dann wichtige Trainingseinheiten auf dem Programm. Zusätzlich nahmen die Mädels die Einladung der Füchse Berlin ein. So wurden sie im Rahmen ihres Turniersiegs aus der Vorbereitung bei der Rangsdorfer Handballwoche von den Füchsen zu einem Bundesligaspiel eingeladen. Damit sich die lange Fahrt nach Berlin auch lohnte, bestritten sie vorab mittags gegen den Oberligisten aus Berlin SG NARVA ein Testspiel. Dies konnten sie mit 23:19 für sich entscheiden. Anschließend machten die Mädels die Stadt unsicher, ehe man sich vor der Max-Schmeling-Halle traf. Hier schaute man sich ein spannendes Spiel von den Füchsen Berlin gegen den BHC an, welches am Ende der Gastgeber knapp für sich entscheiden konnte. Ein Highlight war in diesem Zusammenhang noch, dass die Mädels ein Mannschaftsfoto mit Bob Hanning und weiteren Bundesliga-Profis vor dem Tor auf der Platte machen durften und dabei ungewollt auch kurz im Fernsehen zu sehen waren. Abschließend ging es wieder zurück. An dieser Stelle sei nochmal den Eltern gedankt, die sich als Fahrer*in gemeldet haben und ihr Auto für dieses Vorhaben zur Verfügung stellten.
Am Reformationsmontag ging es dann mit einem Trainingstag weiter. Auf dem Programm standen kooperative und kollektive Mittel gegen eine 5:1- und eine 6:0-Abwehr. Zudem gab es eine kurze positionsspezifische Einheit, bei der an individuellen Entwicklungsfeldern gearbeitet wurde. Am Donnerstag in derselben Woche testeten wir noch einmal gegen den hessischen Oberligisten HSG Ahnatal/Calden. Auch dieses Spiel konnten wir für uns entscheiden – und zwar sehr klar mit 24:9.
Somit starten die Mädels mit hohem Selbstvertrauen in die nun kommende Oberligasaison. Aber auch wenn die Testspielsiege gegen die beiden Oberligisten (SG Narva Berlin ist aktuell Zweiter in der Oberliga-Ostsee-Spree, einer gemeinsamen Oberliga vom HV Berlin und HV Brandenburg, und HSG Ahnatal/Calden ist aktuell Vierter in der Oberliga Nord in Hessen) Mut machen, wissen wir genau, dass wir zunächst Außenseiter sind in den kommenden Spielen. Zumal das Auftaktprogramm es in sich hat: Zu Beginn der Saison warten gleich drei Bundesliga-Nachwuchsmannschaften, zweimal 1. Bundesliga der Frauen und einmal 2. Bundesliga. So geht es am kommenden Wochenende zur weiten Auswärtsfahrt nach Buxtehude zum BSV. Anschließend erfolgt ein Heimspiel gegen den SV Werder Bremen und danach geht es zum VfL Oldenburg.