Vor heimischer Kulisse in der sehr gut besuchten Schuhwallhalle begrüßten wir am Samstagnachmittag die HSG Plesse-Hardenberg zum Derby.Mit viel Motivation starteten beide Mannschaften in das Spiel. Bereits in den ersten Minuten verletzte sich leider Elisa, eine unserer Rückraumspielerinnen. Nach kurzem Schock ging es weiter und die erste Halbzeit erwies sich als sehr ausgeglichen, beide Mannschaften zeigten starken Willen den Sieg einzufahren. Zeitweise konnten wir uns aber mit bis zu 3 Toren absetzen. Doch kurz vor der Halbzeit schlichen sich einige Abwehrfehler ein und die Gäste konnten zu einem Halbzeitstand von 12:12 ausgleichen.In der Halbzeitpause pushten uns unsere Trainerinnen und wir starteten mit vollem Kampfgeist in die zweite Halbzeit. Schon nach der 35. Spielminute konnten wir uns immer wieder absetzen. Mit einer konzentrierten zweiten Halbzeit haben wir an den Sieg gegen den TV Oyten angeknüpft, denn mit Kampfgeist und guter Zusammenarbeit als Mannschaft haben wir uns die Punkte und den Derbysieg mit einem 32:25 gesichert. Rückblickend war es trotz der aufgeheizten Stimmung durch das Derby ein faires Spiel beider Mannschaften.
Am Samstag (13.11.) machten wir uns auf den Weg zum Auswärtsspiel gegen die Mädels vom TSV Burgdorf. Nach vergangenem Spiel, in dem wir unsere ersten zwei Punkte geholt hatten, war unser Ziel an diesen Erfolg anzuknüpfen. Das gelang uns allerdings nicht. Gerade in der Abwehr hatten wir unsere Probleme. Dadurch, dass wir nicht kompakt in der Deckung standen und sich immer wieder Lücken bildeten, konnten unserer Gegner einfache Tore machen. Das führte, nach 14 Minuten, zu einem Stand von 10:2. Wir kämpften aber weiter und konnten die Tordifferenz zu Halbzeit verringern (17:11). In der zweiten Halbzeit verbesserte sich unsere Abwehr, aber im Angriff hatten wir immer noch unsere Probleme. Wir konnten nicht die Anweisungen von unseren Trainerinnen umsetzten, was immer wieder zu vielen vermeidbaren Fehlern führte. Auch in unseren Torabschlüssen hatten wir nicht den größten Erfolg, denn viele unserer Bälle wurden gehalten. Trotzdem konnten unsere Torhüter ihre Stärke beweisen. Ein gehaltener 7-Meter und auch viele andere Tore konnten von ihnen verhindert werden. Zum Ende der zweiten Halbzeit stand es 29:24.
Mit viel Selbstvertrauen, der Favoritenrolle im Gepäck, aber auch mit einer guten Portion Respekt ging es zum nächsten Auswärtsspiel nach Warberg. Die Gastgeber kannte man teilweise noch aus der C-Jugend, allerdings hatte man sich weiterhin verstärkt. Die Marschroute war klar: Den Gegner keinesfalls unterschätzen und von Beginn an mit der nötigen Spannung herangehen, um das Spiel früh in sichere Bahnen zu lenken. An der Abwehrkooperation auf den Halbpositionen und Hinten-Mitte hatte man unter der Woche viel gearbeitet, um die Absprachen und die Körperlichkeit weiterhin zu verbessern. Das zeigte auch sofort Wirkung, denn die Mädels brannten in den ersten 20 Minuten ein absolutes Feuerwerk ab, wohl die deutlich beste Saisonleistung bis hier hin. Vor allem die beiden Halbverteidigerinnen Emi und Lotte in Kooperation mit Aliyah/Juli im Zentrum standen wie eine Wand und wirkten fast unüberwindbar. Wurde trotzdem mal ein 1gg1 verloren, war sofort die Nebenspielerin da, um auszuhelfen. Den Rest fingen dann auch noch die ebenfalls gut aufgelegten Torhüterinnen weg, Merle konnte mit einer Vierfachparade (Konter+Siebenmeter inklusive jeweils eines Nachwurfs) in der 3. Minute zeigen, dass nicht viele Bälle den Weg ins Tor finden würden. Auch Jette und Emma auf Vorne-Mitte machten ihre Sache gut, unterbanden die 1gg1 Situationen der zweikampfstarken Warberger Mittelspielerin und sorgten durch gutes Stellungsspiel für viele Ballverluste des Gegners. Diese Ballverluste nutze dann überwiegend Cosima, unterstützt durch zahlreiche erstklassige Pässe von Neele oder der anderen Feldspielerinnen zu etlichen Tempogegenstößen, sodass die Gastgeberinnen beim 1:8 bereits die erste Auszeit nahmen. Beeindruckend war, dass die Mädels trotz der hohen Führung weiterhin aufopferungsvoll in der Deckung kämpften und die Gegenstoßmaschinerie weiterhin lief. So war bei der eigenen Auszeit beim 2:14 bereits relativ klar, wer das Feld am Ende als Sieger verlassen würde. Auch der Positionsangriff funktionierte an dem Tag ziemlich gut. Die körperlich starke, kompakte und vor allem hochgewachsene Abwehr der Warbergerinnen ließ im Zentrum nicht viel zu. Das nutzten die Mädels aber, um immer wieder die Außen freizuspielen, die so zu massig Torgelegenheiten im gesamten Spiel kamen. Die Torverteilung, die zunächst sehr einseitig erscheint, ist das Gesamtergebnis einer tollen Abwehrarbeit und einer cleveren Spielweise im Positionsangriff. Es spielten: Merle + Neele (Tor) – Lotte 1, Jette 4, Cosima 17/5, Lena, Josi, Zappel 1, Emma 1, Aliyah 2, Juli 1, Esther.
In der Regionsliga stand für die weibliche B-Jugend das erste Heimspiel in dieser Saison an. Zu Gast war die SG Börde Handball. Nach zuletzt zwei Auswärtssiegen war man hochmotiviert und gewillt den ersten Heimsieg zu feiern. Und auf dem Papier empfand man sich auch als Favorit. So gingen die Mädels ins Spiel und konnten bereits ab Anpfiff zeigen, dass hier absolut nichts anbrennen würde. Der Spielverlauf gestaltete sich deutlich von 5:0 (4.) über 13:2 (15.) bis zum Halbzeitstand 18:4 (25.). Wer nun glaubt, dass die Mädels in der 2. Halbzeit nun nachlässiger werden und vermehrt Fehler machen, wurde eines Besseren belehrt. So bauten sie stets die Führung aus und verbesserten ihre Abwehr sogar noch mehr, sodass der Gegner nur noch 2 Tore in den zweiten 25 Minuten werfen konnte. Der Endstand entsprach dann auch dem Leistungsvermögen und war entsprechend deutlich mit 34:6. Alle Mädels (bis auf Annika im Tor) konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Mit Marie (6), Lena (5), Josi (5), Leonie (6) und Jette (1) bewies der Rückraum wieder seine Durchschlagskraft, aber auch die anderen Torschützinnen (Leyla (3), Alara (1), Gurcke (1) auf den Außenpositionen sowie Nela (2) und Hind (4) am Kreis) zeigten, dass wir auch von diesen Positionen treffen können. Die Abwehr war sehr beweglich, aktiv und ließ den Gegnerinnen quasi keine Durchbruchsmöglichkeiten. Annika hielt ihren Kasten so gut es ging sauber. Mit insgesamt 6 Gegentoren ist ihr das auch sehr gut gelungen. Nun wartet kommende Woche die HSG Rhumetal. So startet das Spitzenspiel um die Tabellenführung am Samstag, den 13.11.2021 um 15 Uhr in Katlenburg. Es spielten: Annika (Tor) – Marie (6), Leyla (3), Alara (1), Lena (5), Josi (5), Gurcke (1), Nela (2), Leonie (6), Hind (4/2), Jette (1)
Am Sonntag den 07.11. traf unsere A Jugend auf die Mädels aus Oyten, die auch ohne Punkt auf dem Konto anreisten. Nach dem eher ernüchternden Saisonverlauf bisher, hatten wir uns vorgenommen unsere Saison für uns am Sonntag nochmal neu zu starten. Hochmotiviert starteten wir in das Spiel, gewillt die ersten beiden Punkte zu holen. Wir begonnen konzentriert mit einer kompakten Abwehr, über die wir rückblickend das Spiel gewonnen haben. Das 2:2 in der 3. Minute sollte somit der letzte Ausgleich für diese Partie sein. In der ersten Halbzeit gelang es uns jedoch gelang es uns jedoch auf Grund von Fehlwürfen und ärgerlichen Fehlern in der Bewegung nach vorne nicht uns weiter abzusetzen, trotz dass wir das Spiel dominierten. So stand zur Halbzeit ein 15:11 auf der Anzeigetafel. In der zweiten Halbzeit schafften wir es weiter unsere individuellen Stärken im Angriff auszuspielen, unsere Abwehr kompakt zu halten und somit den Vorsprung immer weiter auszubauen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung unserer Torhüterin, Emma Post, die gerade in der zweiten Halbzeit mit grandiosen Paraden den Deckel endgültig drauf machte. Es gelang uns souverän den Vorsprung bis zu einem Endstand von 32:19 auszubauen. Nach dem Abpfiff war die Freude und die Erleichterung riesig. Nun sind wir bereit am Samstag die nächsten zwei Punkte aus Burgdorf zu entführen.
Kommenden Sonntag steht für die Northeimer B-Mädels die Auswärtsfahrt nach Königslutter an. Dort werden sie vom HSV Warberg/Lelm empfangen, der zu den schwächeren Teams der Liga gehört. Gegen Burgdorf und Ehmen mussten sie zwei Niederlagen einstecken. Lediglich gegen Lüneburg konnten die Warbergerinnen siegen. Dies war aber auch ihr letztes Spiel, weshalb wir einen selbstbewussten Gegner erwarten werden. Daher sind sie auf keinen Fall zu unterschätzen. Deswegen benötigen wir eine gute Tagesform. Wir treten selbstbewusst auf und wollen den Schwung aus der letzten Partie mitnehmen, um in fremder Halle die zwei Punkte mitzunehmen.