Am Sonntag den 07.11. traf unsere A Jugend auf die Mädels aus Oyten, die auch ohne Punkt auf dem Konto anreisten. Nach dem eher ernüchternden Saisonverlauf bisher, hatten wir uns vorgenommen unsere Saison für uns am Sonntag nochmal neu zu starten. Hochmotiviert starteten wir in das Spiel, gewillt die ersten beiden Punkte zu holen. Wir begonnen konzentriert mit einer kompakten Abwehr, über die wir rückblickend das Spiel gewonnen haben. Das 2:2 in der 3. Minute sollte somit der letzte Ausgleich für diese Partie sein. In der ersten Halbzeit gelang es uns jedoch gelang es uns jedoch auf Grund von Fehlwürfen und ärgerlichen Fehlern in der Bewegung nach vorne nicht uns weiter abzusetzen, trotz dass wir das Spiel dominierten. So stand zur Halbzeit ein 15:11 auf der Anzeigetafel. In der zweiten Halbzeit schafften wir es weiter unsere individuellen Stärken im Angriff auszuspielen, unsere Abwehr kompakt zu halten und somit den Vorsprung immer weiter auszubauen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung unserer Torhüterin, Emma Post, die gerade in der zweiten Halbzeit mit grandiosen Paraden den Deckel endgültig drauf machte. Es gelang uns souverän den Vorsprung bis zu einem Endstand von 32:19 auszubauen. Nach dem Abpfiff war die Freude und die Erleichterung riesig. Nun sind wir bereit am Samstag die nächsten zwei Punkte aus Burgdorf zu entführen.
Kommenden Sonntag steht für die Northeimer B-Mädels die Auswärtsfahrt nach Königslutter an. Dort werden sie vom HSV Warberg/Lelm empfangen, der zu den schwächeren Teams der Liga gehört. Gegen Burgdorf und Ehmen mussten sie zwei Niederlagen einstecken. Lediglich gegen Lüneburg konnten die Warbergerinnen siegen. Dies war aber auch ihr letztes Spiel, weshalb wir einen selbstbewussten Gegner erwarten werden. Daher sind sie auf keinen Fall zu unterschätzen. Deswegen benötigen wir eine gute Tagesform. Wir treten selbstbewusst auf und wollen den Schwung aus der letzten Partie mitnehmen, um in fremder Halle die zwei Punkte mitzunehmen.
Am Sonntag, den 31.10.2021, trafen wir auf die HSC Ehmen, gegen die wir – da noch in getrennten Mannschaften – mehrfach in der letzten „richtigen“ Saison spielten, nämlich 2019/20. Wir wussten daher, dass sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüberstanden. Entsprechend hoch konzentriert und fokussiert gingen die Mädels in die Partie und erwischten einen guten Start. Wir erspielten uns einen kleinen Vorsprung, der beim Stand von 10:8 (Minute 17:09) zum letzten Mal wackeln sollte. Doch eine starke kooperierende Abwehr sowie eine tadellose Torhüterleistung sorgte für den nötigen Rückhalt, sodass wir uns innerhalb von 10 Minuten auf 17:8 (Minute 26:12) absetzen konnten. Zudem zeigten wir uns im Angriff deutlich treffsicherer aus dem Rückraum. Die sehr defensiv agierende Ehmener Abwehr konnten wir durch schöne 1:1, starke Rückraumwürfe und insgesamt einem guten Zusammenspiel immer wieder besiegen. Erfreulich war auch, dass in diesem Spiel vergleichsweise wenige Passungenauigkeiten vorhanden waren, wodurch unser Spiel in der Vergangenheit immer wieder stark ausgebremst wurde.
In der 2. Halbzeit blieben wir konzentriert und der bisherige Spielverlauf setzt sich fort. Eine aktive, bewegliche Abwehr, die auch immer wieder Passwege angriff, zusammen mit einer sehr starken Torhüterleistung war auch jetzt die Basis des Erfolgs. Vorne klappte auch vieles, wenngleich das Trainerteam auch nächste Entwicklungsschritte deutlich erkennen konnte. Sehr positiv ist, dass sich wieder viele Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Insgesamt zeigt diese Ausgewogenheit, dass wir von allen Positionen torgefährlich sind, und der Star das Team ist. Mit einem – auch in der Höhe verdienten – 10-Tore-Sieg (25:15) feierten die Mädels nach Schlusspfiff ihren Sieg.
In der kommenden Woche geht es nun zur HSV Warberg/Lelm, wo die guten Leistungen bestätigt werden sollen. Anschließend erwartet uns die SG Zweidorf/Bortfeld. Unser nächstes Heimspiel findet dann Ende November, am 28.11.2021, gegen die TV Hannover-Badenstedt, den amtierenden Deutschen Meister in der B-Jugend, statt.
Es spielten für den NHC: Merle, Neele – Lotte (2), Jette (5), Marie, Cosima (6), Esther (1), Emi (2), Lena (2), Emma (2), Leonie (2), Aliyah (2), Lea (1), Juliana
Nachdem sich die Mädels im letzten Spiel beim Bundesliganachwuchs aus Buxtehude ordentlich präsentierten, aber keine Chance auf etwas Zählbares hatten, sollen im Heimspiel gegen Ehmen nun wieder 2 Punkte her. Den Gegner kennt man aus der vorletzten Saison der C-Jugend sehr gut. Ehmen hatte ein paar Abgänge zu verzeichnen, konnte sich aber im Gegenzug auch mit guten Spielerinnen aus der Region verstärken. Die Gäste konnten bereits 2 Spiele gewinnen, lediglich gegen Titelaspirant Badenstedt gab es eine heftige 46:8 Abreibung. Personell kann der NHC aus dem Vollen schöpfen, ist aber aufgrund der bisherigen Erfahrungen gegen Ehmen durchaus vorgewarnt und weiß, dass ein Spiel auf Augenhöhe wird.
Am vergangenen Wochenende ging es für uns bereits zum Rückspiel gegen den TuS Bothfeld v. 1904 e.V. mit dem Ziel die ersten Punkte zu holen. Wir kamen nur sehr langsam ins Spiel und mussten uns sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr erst finden. In der Abwehr machten uns vor allem die Sperren der Kreisläuferin über das Spiel hinweg Schwierigkeiten. Bis zur Halbzeit konnten sich die Gegner auf 20:12 absetzen. Wir nahmen uns vor, den Abstand in der 2. Halbzeit zu verringern. Leider hatten wir einen schlechten Tag der Mannschaft erwischt und die Gegner konnten uns mit Gegenstößen überlaufen. Trotz Unterstützung aus der B-Jugend wurden die Kräfte weniger und wir mussten uns schließlich mit einem Ergebnis von 43:24 geschlagen geben. Die Pause bis zum nächsten Spiel werden wir nun zum fokussierten trainieren nutzen, um beim Heimspiel am 07.11. mit neuer Motivation anzugreifen.
Für den NHC spielten: A. Lüer, E. Müller 7, L. Kobbe, M. Sommer 2, F. Nückel 3, E. Post, C. Schütze 6, E. Wehrmarker 1, J. Starre 5, C. Binnewies, A. Bodenstab
JMSG Langelsheim/Seesen – Northeimer HC II 15:17 (7:12)
Das erste Spiel der neuen Saison führte uns nach Langelsheim, die zusammen mit Seesen in einer JMSG antreten. Für das erste Spiel hatten wir uns natürlich viel vorgenommen, wussten aber auch, dass wir uns nach der langen Pause erstmal finden müssen. Die Mädels legten auch direkt los wie die Feuerwehr. Leonie führte auf der Mitte gut Regie und konnte sich mehrfach im 1gg1 durchtanken, Marie und Paula wurden auf Außen mustergültig bedient, sodass es nach 18 Minuten beim 3:8 die erste Auszeit der Gastgeberinnen setzte. Diese wirkte aber nur zum Teil, die Mädels standen in der Abwehr weiter sicher und konnten den 5-Tore Vorsprung dann auch über Gegenstöße von Hind und Leyla bis zur Halbzeit verteidigen. Der erste Treffer der zweiten Hälfte gehörte noch den NHC-Mädels, doch danach lief am Angriff nicht mehr viel zusammen. Es fehlte der Zug zum Tor und die Kräfte schwanden beim sehr knapp besetzten Rückraum. So entwickelte sich das Spiel letztendlich zur Zitterpartie, denn die Gastgeberinnen kämpfen sich Tor um Tor unter lautstarker Unterstützung der Zuschauer heran, das Spiel drohte zu kippen. Doch die kämpferische Leistung stimmte und das Bollwerk hinten hielt dann doch stand. Dahinter erwies sich auch Annika als sicherer Rückhalt, sodass die Führung am Ende über die Zeit gebracht werden konnte.
DJK BW Hildesheim – Northeimer HC II 17:24 (8:11)
Im zweiten Auswärtsspiel konnte Annika aus der C-Jugend leider nicht aushelfen, sodass sich unsere beiden Kreisläuferinnen Hind und Nela die Zeit im Tor teilten und über die ganze Partie auch eine starke Leistung abriefen. Die Vorgabe für das Spiel war klar: Aus der sicheren Deckung wie im vergangen Spiel nun mehr Kapital schlagen und zu einfachen Toren im Gegenstoß kommen. Auch in diesem Spiel legten die Mädels stark los. Die Gastgeberinnen starteten anders als Langelsheim in einer defensiven, kompakten 6:0. Ein klarer Fall für unsere Steineschmeißerin Josi, die direkt mal zwei Bälle aus der zweiten Reihe ins Tor schweißte. Neuzugang Marie König erwischte einen guten Einstand und konnte mit 2 Gegenstoßtoren beim Stand von 1:5 die erste Auszeit der Gastgeberinnen erzwingen, die ihre Deckung fortan mit einer 5:1 deutlich offensiver ausrichteten, um unseren wurfgewaltigen Rückraum in Schach zu halten. Das zeigte zunächst auch Wirkung, unser Angriff kam stark ins stocken und Coach Heiler musste beim 8:9 ebenfalls zur Auszeit greifen. Der Lauf der Hildesheimerinnen konnte gestoppt werden und es ging mit 8:11 in die Pause. In der zweiten Halbzeit zeigten die Mädels dann ein wahnsinnig gutes Spiel. Die Deckung stand nun noch sicherer und konnte viele Ballgewinne in Gegenstoßtore ummünzen. Streichelfee Lena wandelt sich langsam Richtung Terrier und sorgte mit aggressivem Abwehrspiel für viele Ballerverluste des Gegners. Schien doch mal etwas durch die Abwehr zu kommen, wurde es dann meist von Hind abgeräumt. Beim 14:20 und einer weiteren Auszeit schien das Spiel entschieden, direkt im ersten Angriff konnte Jette im Gegenstoß mit dem 21. Treffer dann alles klar machen. Besonders hervorzuheben ist bei diesen Spielen, dass man gar keine einzelne Spielerin hervorheben kann. Die Tore, guten Aktionen und Spielzeiten verteilen sich ziemlich gleichmäßig auf die gesamte Mannschaft, die nun richtig Lust auf mehr hat!