Am kommenden Samstag steigt auch die weibliche B-Jugend des Northeimer HCs in die Saison ein. Los geht es für das Team von Fabian Busse und Sebastian Heiler in der Oberliga Süd daheim gegen die HSG Heidmark. Der Gegner ist für die meisten Northeimerinnen noch ein ungeschriebenes Blatt. Lediglich einige Spielerinnen kennen die Mannschaft aus der Relegation in der C-Jugend von vor 2 Jahren. Seitdem kann sich vieles geändert haben – auch und vor allem personell. Die HSG Heidmark ist bereits am letzten Wochenende mit einem Achtungserfolg gegen den HV Lüneburg (25:14) in die Saison gestartet und sollte damit mit breiter Brust den Weg in die Schuhwallhalle finden. Viel wichtiger als der Blick auf den Gegner ist für das Trainerteam aber sich auf die eigenen Ziele und Aufgaben zu fokussieren. „Wir wollen auf uns schauen, gut in die Saison starten und die Vorgaben bzw. das Trainierte erfolgreich umsetzen“, ist die Devise laut Busse. Am Samstag, den 25.09.2021 wird sich zeigen, wie gut das den Northeimerinnen gelingen wird. Anwurf ist um 17:45 Uhr.
Zuschauer*innen sind erlaubt, sofern sie keine Krankheitssymptome aufweisen, keinen Kontakt zu einer infizierten Person in den letzten 14 Tagen hatten sowie einen Nachweis gemäß der 3-G-Regeln erbringen können. Das komplette Hygienekonzept ist auf der Webseite des Northeimer HC einsehbar.
Die Sommerferien trainierten wir durch – zumindest die, die anwesend waren. So fanden im Schnitt 9 bis 10 Spielerinnen (wohlgemerkt aus wB1 UND wB2) den Weg in die Halle. Der Rest weilte im Urlaub und hatte ein Kraft- sowie Laufprogramm erhalten. Dadurch lag der Fokus auf der individuellen Schulung und dem Kleingruppentraining.
Kurz nach den Sommerferien stand am 04./05.09.2021 der Vorbereitungsabschluss an. So sollte ein erster Härtetest am Samstag bei den Moringer Handballtagen gegen hessische und niedersächsische Landes- und Oberligisten die Mädels in ihren handballerischen Fähigkeiten fordern, während der Sonntag sie durch einen Jugendtriathlon athletisch herausforderte und an die Grenzen bringen sollte. Abgeschlossen wurde das Wochenende mit einem gemütlichen Grillen bei Fabi im Garten.
Aber von vorne: Am Samstag warteten auf uns (genau in dieser Reihenfolge) die JSG Duderstadt-Landolfshausen (Landesliga, NI), SG Zweidorf/Bortfeld (Oberliga, NI), JSG Dittershausen/Waldau/Wollrode (Qualifikationsrunde für Oberliga, HE) sowie die TSV Burgdorf (Oberliga, NI). Die Mädels begannen engagiert und motiviert gegen Duderstadt und konnten das Spiel – wieder einmal – knapp mit einem Tor für sich entscheiden, obwohl wir auch gerade in der Abwehr einiges ausprobierten. Im zweiten Spiel erhielten die NHClerinnen taktische Vorgaben, die sie vorbildlich umsetzten und somit Zweidorf/Bortfeld besiegten konnten. Gegen die JSG Di/Wa/Wo entwickelte sich wieder einmal ein ausgeglichenes Spiel, welches wir am Ende aber auch knapp für uns entscheiden konnten. Spätestens hier stellte sich beim Trainer das ein oder andere Mal Kammerflimmern ein. Das letzte Spiel bestritten wir dann gegen den TSV Burgdorf. Dieses verloren wir, die Weiterentwicklung war aber unverkennbar. Insgesamt zeigten die Mädels eine hochzufriedenstellende Leistung, v.a., wenn man bedenkt, dass 6 Spielerinnen aus unserem OL-Kader fehlten und Emi nach ihrer längeren Verletzung nur wenig eingesetzt wurde sowie Lotte angeschlagen spielte. Ein Dank an dieser Stelle an Lea, die uns aus der weiblichen C-Jugend unterstützte und wahnsinnig gute Leistungen zeigte. So schlossen wir das Turnier mit dem 2. Platz ab.
Halbwegs ausgeruht startete der Sonntag bereits um 9 Uhr für die Helferinnen, die verletzungsbedingt nicht am Triathlon teilnehmen konnten. Für alle Teilnehmerinnen ging es dann um 10 Uhr im Northeimer Freibad los. Es standen zunächst 250 m schwimmen an. Danach ging es aus dem Drahtesel 11 km von Northeim nach Moringen, bevor noch einmal 5 km gelaufen wurde, bei der noch einmal 100 Höhenmeter überwunden werden mussten. Gerade die Laufstrecke hatte es damit in sich. Abgesehen von Sid, der sich dazu entschied für das Trainerteam anzutreten, fanden auch alle Mädels die richtige Strecke. Hätte sich Sid nicht verlaufen, wäre er mit gehörig Abstand ins Ziel eingelaufen. So musste er einigen Mädels den Vortritt lassen. So belegten die ersten drei Plätze: Cosi (01:17:08), Juli (01:18:57) und Esther (01:18:57).
Abgeschlossen wurde dann das Wochenende mit einem gemütlichen Grillen bei Fabi im Garten. Hier wurden Ämter verteilt, Kapitäne für beide Mannschaften gewählt und allgemein die Ziele für die kommende Saison besprochen. Dazu haben sich die Mädels zuvor viele Gedanken gemacht, die wohlwollend vom Trainerteam aufgenommen und notiert wurden. Wir wollen alle individuellen Ziele, die größtenteils aus den Reihen der Mädels selbst kamen und deckungsgleich mit den individuellen Zielsetzungen, die sich die Trainer überlegt haben, waren, umsetzen. Die Ausbildung steht hierbei im Vordergrund: So wollen wir in der Abwehr variabler und sicherer in verschiedenen Abwehrsystemen werden. Im Angriff wollen wir durch gezielte Kooperationen das Spiel so organisieren, dass Überzahlsituationen kreiert werden. Zudem steht die Entwicklung von Handlungsschnelligkeit ganz oben auf der Prioritätenliste.
Das Wochenende hat Spaß auf mehr gemacht und alle freuen sich nun auf die bald startende Saison. Bis dahin stehen noch zwei Tests an: Am 09.09.21 gegen die HV Wernigerode aus Sachsen-Anhalt in Northeim und am 15.09.21 gegen die HSG Baunatal aus Hessen in Baunatal. Der Saisonstart beginnt dann für die Mädels am 25.09.2021 mit dem ersten Heimspiel gegen die HSG Heidmark.
So ist das Trainerleben! Wochenlang fragt man im Vorfeld ab, wie viele Mädels an einem bestimmten Wochenende können. Weil die Nachfrage groß ist, entschließt man sich, zwei Mannschaften zu melden. Und dann kommt der Spieltag und man hat kaum genug am Start. Ärgerlich und doppelt anstrengend für die Spielerinnen, die anwesend waren. Nichtsdestotrotz fuhren wir mit einem Rumpfkader nach Münden, der bedingt durch die zwei gemeldeten Mannschaften dann nochmals geteilt wurde. So kam es, dass man nur eine Auswechselspielerin zur Verfügung hatte. Im Sand eine große Herausforderung. Zu allem Überfluss zeigte sich der Sommer von einer fast zu schönen Seite, denn die Sonne knallte vom schier wolkenlosen Himmel nur so herab auf die Spielerinnenhäupter. Doch bei allem Klagen über die Umstände zeigten die anwesenden Spielerinnen durchaus gute Leistungen. Wir teilten im Vorfeld die Mannschaften so auf, dass sie einigermaßen gleichstark mit Spielerinnen aus der B1 und aus der B2 besetzt wurden. Eine Mannschaft, die sich Northeimer HC II nannte, konnte sich sogar für den HVN-Landespokal qualifizieren und gehörte damit zu den fünf besten niedersächsischen Beachhandballmannschaften ihrer Altersklasse. Ein dann doch – für diesen anstrengenden Tag (übrigens für alle Beteiligten, denn was bei aller Klage vergessen wird ist die Tatsache, dass das Trainerteam quasi ununterbrochen das gesamte Turnier über an der Seitenlinie stand) toller Erfolg. Leider liegt das HVN-Landespokalturnier in den Ferien, was bedeutet, dass wir ferien-, verletzungs- und krankheitsbedingt keine Mannschaft stellen können. Das Trainerteam kuriert nun erstmal die krebsrote Färbung sämtlicher offener Hautpartien aus und freut sich, dass es nun wieder in die Halle geht. Denn es stehen drei Testspiele gegen Mannschaften aus unserer Region an.
Spielbericht zum Testspiel TSV Burgdorf – Northeimer HC (32:18)
Das erste Testspiel nach der langen Coronapause stand an, es führte uns nach Hannover zur ortsansässigen TSV, die ebenfalls wie wir in der Oberliga Ost an den Start geht. Die Mädels hatten sich für das erste Spiel viel vorgenommen und waren dementsprechend heiß wie Frittenfett, wussten aber, dass mit Burgdorf ein echter Hochkaräter kommt. Man merkte jedoch schnell, dass die Coronapause ihre Spuren hinterlassen hatte und einige Mädels mussten erstmal wieder feststellen, dass im Hallenhandball, anders als im Hallenhalma, Körperkontakt notwendig ist. So beschränkte die Abwehr den Körperkontakt auf ein Minimum und hielt sich an den Sicherheitsabstand von 1,5m – sehr zur Freude der TSV – und wir gerieten sofort mit 4-5 Toren in Rückstand, bevor wir überhaupt wussten wie uns geschah. Nach dieser Findungsphase lief dann aber der Angriff deutlich besser, sodass wir auch zu eigenen Toren kamen. Burgdorf war uns trotzdem in vielen Belangen klar überlegen, insbesondere im schnellen Umschalten, sodass sich ein klares Ergebnis früh abzeichnete. Dennoch konzentrierten wir uns auf unsere eigene Leistung, die sich stetig verbesserte. Ein riesiges Problem stellte allerdings die Chancenverwertung dar. Trotz teilweise sehr schön herausgespielten Möglichkeiten vergaben die Mädels die freien Würfe sehr kläglich. Zwar fanden die Mädels viele Lücken in der Abwehrbewegung der Torhüterin, allerdings befanden sich diese Lücken meist über oder neben dem Tor. Zum Glück spielten wir ohne Haftmittel, sonst hätten wir wohl die Reinigung der Wand hinter dem Tor bezahlen müssen. Es soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass die gegnerische Torfrau auch eine überragende Leistung auf die Platte brachte. Eine ebenfalls bärenstarke Leistung erbrachte Neele im Tor, die wie ihre Kontrahentin etliche freie Würfe und Konter zunichte machte. Trotz des frühen hohen Rückstands gaben sich die Mädels zu keinem Zeitpunkt auf und warfen sich, zumindest im Angriff, ohne zu Zögern mit vollem Einsatz in jeden Zweikampf hinein und erspielten sich so viele Torchancen. In der Abwehr besteht weiterhin Entwicklungsbedarf in der Körperlichkeit. Auch die Absprachen laufen noch nicht wirklich rund, was für die neue Abwehrformation und das erste Spiel seit langem aber auch völlig in Ordnung geht.
Weibliche B-Jugend in der Testspielwoche
Diese Woche stand für die beiden weiblichen B-Jugendmannschaften des NHCs Testspiele auf dem Programm. Zu Gast waren Gegner aus der Region: Dienstag Duderstadt-Landolfshausen, Mittwoch: Plesse-Hardenberg, Donnerstag: Rosdorf. Alles drei Landesligisten und somit vernünftige Tests. Zweimal war die wB1 gefordert, einmal die wB2. Das Spiel gegen die JSG Duderstadt-Landolfshausen in Moringen war geprägt von Höhen und Tiefen, wobei wir nicht gut ins Spiel kamen und aus diesem Tief auch zunächst nicht herausfanden. Zu wenig Aggressivität und Willen in der Abwehr gepaart mit wenig Durchsetzungsvermögen und Druck im Angriff sorgten recht schnell für ernüchternde Blicke auf der Bank und der Tribüne und einen Rückstand. Erst im zweiten Teil der Partie fanden wir aber wieder ins Spiel zurück und konnten in einer spannenden Schlussphase doch noch mit einem Buzzer Beater von Zappel den Siegtreffer erzielen. Überglücklich fielen sich die Mädels in die Arme, wenngleich sie genau wussten, dass das heute nicht ihre Bestleistung war. Sie gelobten Besserung gegen Rosdorf am Donnerstag. Zunächst ging es aber für die wB2 ebenfalls in Moringen gegen die HSG Plesse-Hardenberg ran. Auch Plesse ist ein Landesligist. Die wB2 wird kommende Saison in der Regionsliga in der Handballregion Hannover spielen. Somit stand der zweiten Mannschaft ein höherklassiger Gegner gegenüber. Insgesamt erspielten wir uns in einer recht zähen und langsamen Partie eine Führung, die das Spiel über anhielt. Somit konnten wir auch das zweite Spiel in dieser Woche erfolgreich gestalten. Da alle guten Dinge drei sind, stand nun am dritten Tag in Folge der zweite Gegner für die wB1 auf dem Programm. Hierfür fuhren wir nach Göttingen, um gegen den Landesligisten MTV Rosdorf anzutreten. Wir nahmen uns vor, dieses mal von Beginn an wach zu sein und Vollgas zu geben. Dies konnten die Mädels auch gut umsetzen. Schnell zeichnete sich ein deutlicher Vorsprung ab. So stand es am Ende des ersten Drittels 8:16 für uns. Danach ließ die Spannung merklich nach, was dazu führte, dass der Vorsprung nicht mehr so deutlich ausgebaut wurde wie zuvor. So endete das 2. Drittel mit 15:27 und schließlich das gesamte Spiel mit 22:34. Insgesamt zeigten uns die drei Spiele sehr deutlich, woran wir noch zu arbeiten haben. Sie zeigten aber auch viele positive Momente. Die Mädels haben nun eine trainingsfreie Woche und starten dann ab dem 02.08.21 in die Endphase der Saisonvorbereitung, bei der es um genau diese Entwicklungsfelder, die sich durch die Testspiele aufgetan haben, gehen wird.
Der Lockdown wird immer länger und länger und wir alle stellen uns eigentlich nur eine Frage: Wann können wir wieder in die Halle und gemeinsam mit unserer Mannschaft trainieren? Im Moment können auch wir euch diese Frage nicht beantworten, haben uns aber etwas für euch überlegt. Nach den verschiedenen Challenges, möchten wir etwas Neues versuchen und euch ein Stückchen Schuhwallhalle nach Hause bringen. Daher werden wir euch den gesamten März über Livetrainingseinheiten zu verschiedenen handballspezifischen Schwerpunkten anbieten. Diese werden immer mittwochs und freitags von 18-19 Uhr stattfinden und euch unterschiedliche Spieler und Spielerinnen aus dem Herren- und Damenbereich sowie Übungsleiter vor die Kamera bringen. Wir haben uns ein abwechslungsreiches Programm für euch überlegt und alles was ihr braucht ist Internet, ein Laptop/Tablet oder auch Handy, ein wenig Platz, den Zoom-Link (HIER) und das Passwort (erhaltet ihr von eurem Trainer oder eurer Trainerin). Alle weiteren Informationen könnt ihr der Übersicht für die Livetrainingseinheiten entnehmen, beachtet bitte das es zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Also zieht euch die Handballschuhe an und macht euch bereit für ein bisschen Handballfeeling aus der SCHUHWALLHÖLLE!
Wir wünschen euch viel Spaß und freuen uns über viele Teilnehmer!
Eure Übungsleiter, Herren und Damen
Datum
Thema
Material
Sportler
Übungsleiter
Mittwoch
03.03.21
18 Uhr
Schnelligkeit und Koordination
Handball
Klebeband
Parkett/
Laminatboden
oder ähnliches
Christian Stöpler
Tanja Weitemeier
Freitag
05.03.21
18 Uhr
Sprungkraft-Training
Stuhl
Sebastian Heiler
Sebastian Heiler
Mittwoch
10.03.21
18 Uhr
Passen und Fangen
2 Handbälle
Übungspartner
T-Shirt
Johanna Lösky
Juliana Lösky
Tanja Weitemeier
Freitag
12.03.21
18 Uhr
Ballhandling und Athletik
Handball
Matteo Neufing
Ollo Wode
Mittwoch
17.03.21
18 Uhr
Yoga für Handballer
Matte
Amy Peters
Amy Peters
Freitag
19.03.21
18 Uhr
Techniktraining Teil 1: Körper-, Pass- und Wurftäuschungen
Handball
Stuhl
Tanja Weitemeier
Tanja Weitemeier
Mittwoch
24.03.21
18 Uhr
Individuelles Abwehrtraining
Handball
Stuhl
Wand
Sina Barnkothe
Tanja Weitemeier
Freitag
26.03.21
18 Uhr
Techniktraining Teil 2: Körper-, Pass- und Wurftäuschungen
Am 22. und 23.08. stand das erste Trainingswochenende an. Auf dem Plan standen fünf Trainingseinheiten, ein Testspiel und Rahmenprogramm. Los ging es um 9 Uhr früh. An den Gesichtern der Mädels zu urteilen, zu früh. Um die Müdigkeit aus den Gesichtern zu treiben, ging es gleich mal mit 90 Minuten Athletik los. Im Anschluss ging es um individuelles und kooperatives Angriffs- und Abwehrspiel in zwei weiteren Trainingseinheiten. Anschließend fuhren wir zum gemeinsamen Klettern in den Hochseilgarten TreeRock, wo die Mädels ihre Kletterfähigkeiten auf acht unterschiedlichen Einzel- bzw. Partnerrouten ausspielen konnten. Um den Tag rund abzuschließen, traf man sich unter Einhaltung der gängigen – wie auch lästigen – Coronaregeln bei einer Spielerin und füllte die verbrauchten Batterien wieder mit einer typischen Sportlermahlzeit auf: Döner und Pizza.
Der zweite Trainingstag begann mit müden Beinen, einigen Muskelkatern, kleinen Augen, aber vor allem zu früh. Es standen wieder zwei handballspezifische Trainingseinheiten auf dem Programm, die sich v.a. mit kooperativen und kollektiven Inhalten beschäftigten. Abschließend stand das Trainingsspiel gegen die HSG Baunatal, dem letztjährigen C-Jugend-Oberligameister, an. Die Mannschaft ist – ergänzt durch drei Spielerinnen des älteren Jahrgangs – nahezu so zusammengeblieben. Das Ziel war die Umsetzung der trainierten Auslösehandlungen im Angriff und der trainierten Abwehrspielweise, aber vor allem stand im Fokus: Spaß haben! Nach fünf langen Monaten, die man sich nicht mit einem Gegner messen konnte, ging es nun endlich wieder mit Handballspielen los. Obwohl wir durch die Kooperation nicht nur mit einer gemischten Mannschaft aus Spielerinnen der wB1 und wB2 antraten, sondern auch zum ersten Mal gemeinsam mit letztjährig Moringerinnen und Northeimerinnen zusammenspielten, standen wir gut in der Abwehr und konnten uns vorne immer wieder freie Wurfmöglichkeiten erarbeiten. Die Mädels kooperierten gelungen miteinander, allerdings machten sich nun die 7,5 Stunden Training von den letzten beiden Tagen bemerkbar, denn im Abschluss fehlte oftmals die Konzentration und Präzision – oder aber die Tore sind in Hessen einfach kleiner. Jedenfalls verwarfen wir noch zu viele freie Wurfmöglichkeiten. Entsprechend konnte sich Baunatal einen fünf-Tore-Vorsprung auf 11:6 erarbeiten. In der zweiten Halbzeit steigerte sich dann unser Wurfglück und am Ende konnten wir auf 24:21 verkürzen. Beachtet man die Umstände und Rahmenbedingungen ist dies doch eine sehr beachtliche Leistung. Entsprechend stolz ist das Trainer/innen-Team auf seine/ ihre Schützlinge. Diese beiden Trainingstage stellten nun den Übergang dar von der schwerpunktmäßig athletischen Vorbereitung zur nun nächsten finalen Vorbereitungsphase, in der die Athletik etwas in den Hintergrund tritt und die handballspezifischen Aspekte vordergründig werden. Dennoch erhalten alle Mädels auf Basis ihrer Testergebnisse individuelle athletische Zielsetzungen, die zu Hause und im Training beackert werden sollen.