Kampfgeist wird belohnt (1. Damen)

Nach einer einwöchigen Zwangspause wegen einer Spielverlegung, mussten wir am vergangenen Samstag mal wieder auswärts ran, dieses Mal beim Tabellenführer MTV Vater Jahn Peine. Die Mädels von Peine mussten sich bislang nur im Spiel gegen die Eintracht Hildesheim geschlagen geben, wobei die Punkte ihnen zugeschrieben wurden, da Hildesheim ein Fehler bei der Spielberechtigung einer Spielerin unterlaufen ist. Somit hatte Peine noch keine Minuspunkte – es war also Zeit dies zu ändern.
Aus den letzten Begegnungen waren uns die Stärken unseres Gegners bewusst und es galt diese mit Kampfgeist und Selbstbewusstsein abzuwehren. Da unsere Torfrau Pauli studientechnisch leider verhindert war, konnten wir auf Caro aus der 2. Damen pochen, die Franzi bei diesem Spiel den Rücken gestärkt hat (DANKE CARO!!).
Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr konzentriert und recht ausgeglichen. Ab der zehnten Minute konnten wir aber durch einen Doppelschlag von Marie eine Drei-Tore-Führung ausbauen (3:6). Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und legten nach. Die Deckungsarbeit war sehr stabil und kompakt, lediglich die Distanzwürfe der Rückraumrechten brachten uns manches Mal zum Verzweifeln. Zum Ende der Halbzeit konnten wir unsere erarbeiteten Chancen nicht alle verwerten, sodass Peine nach dem Ausgleich zum 9:9 in der 20. Minute sogar daraufhin mit zwei Toren in Führung gehen konnte. Kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit stand es 12:12 bis wir zwei Sekunden vor Schluss noch ein Tor zum Halbzeitstand von 13:12 einstecken mussten.
Jetzt hieß es weiter dranbleiben, Druck aufrechterhalten und unsere erste Welle, welche in diesem Spiel besonders gut über die rechte Seite funktionierte, beibehalten. Leider erwischten wir den eher schlechteren Start in die zweite Halbzeit und ließen eine Drei-Tore-Führung der Gegnerinnen zu. Obwohl wir uns super Chancen erspielt hatten und von allen Positionen Torgefahr ausgestrahlt haben, war unser Endgegner das Aluminium – das war einfach Pech. Doch noch war nichts verloren, wir versuchten das Spiel nicht aus der Hand zu geben und arbeiteten konzentriert in der Deckung, Franzi war zudem ein wichtiger Faktor im Tor, da sie einige freie Würfe und in der Schlussphase einen Siebenmeter parierte. In Unterzahl gelang es uns dann den Ausgleich auf 21:21 wiederherzustellen. Die letzten fünf Minuten des Spiels gestalteten sich recht hektisch, da jede Mannschaft sich enorm ins Zeug gelegt hat Tore zu werfen. Mit Abpfiff mussteten sich beide Mannschaften mit einem 23:23-Unentschieden zufriedengeben, was gerechtfertigt war. Aus unserer Sicht ist die Chancenverwertung weiterhin ausbaufähig und muss während des Spiels stabiler bleiben. Was aber zu hundert Prozent vorhanden war, war Teamgeist, Kampf und Zusammenhalt auf dem Spielfeld und deswegen haben wir dem „ungeschlagenen“ Tabellenführer einen Minuspunkt aufgezwängt.
Im nächsten Spiel sind wir erneut auswärts gefragt. Und zwar werden wir am 23.11. um 17 Uhr in Lüneburg erwartet. Wer jetzt die Lust verspürt uns nächste Woche in Lüneburg anzufeuern, sollte sich einen Platz im Reisebus sichern – ein paar Plätze sind noch frei! PS: Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt sein.