Vom Zuschauer zum Entscheider (1.Damen)

Am letzten Sonntag empfingen wir den Hannoverschen SC zum zweiten Heimspiel der Saison, das den Printmedien zu Folge ein Spitzenspiel sein sollte. So früh in der Saison würden wir diesen Titel noch nocht nutzen, doch hatten sich die Partien der letzten Jahre gegen den HSC meist zu guten und fairen Spielen entwickelt. Zudem sollten an diesem Sonntag eine starke Offensive auf eine starke Defensive treffen. Doch von der Konsequenz unserer Abwehrreihe aus den letzten Spielen war in den ersten Minuten des Spiels nicht viel zu sehen. Vielmehr agierten wir wie Zuschauer, die dem Spiel der Damen aus Hannover erstaunt zugesehen hat. Von der nötigen Aggresivität und einem entsprechenden Zweikampfverhalten fehlte fast jede Spur. Eine frühe Auszeit rüttelte uns ein wenig wach, so dass wir den Anschluss halten konnten. Doch stets bewahrte unser Gegner sich mit ein paar Toren Abstand zu uns und führte zur Halbzeit mit 4 Toren. Es war dringend nötig eine Schippe draufzulegen, um das Spiel zu drehen. Wie selten zuvor starteten wir in die zweite Halbzeit und machten viel Druck über die 2.Welle, so dass wir den 20:20-Ausgleich erzwingen konnten. Dann wollte uns aber 5 Minuten kein Tor gelingen und wiederum mussten wir zulassen, dass der HSC mit 3 Toren in Führung ging. Doch in dieser zweiten Halbzeit gaben wir uns zu keinem Zeitpunkt auf und kämpften um jeden Meter Boden. Auf diese Weise erzielten wir den 2. Ausgleich in diesem Spiel, der dann auch der Endstand in diesem Spiel war. Für uns bedeutet dieses Unentschieden auf jeden Fakk einen Punktgewinn, da wir es geschafft in dieses Spiel zu kämpfen. Nun kommt am nächsten Samstag das nächste Auswärtsspiel auf uns zu, welches uns zum Aufsteiger SV Altencelle führt. Von dort möchten wir in jedem Fall die zwei Punkte mit nach Northeim nehmen, um dann die zweiwöchige Pflichtspiel-Pause zum Akku aufladen zu nutzen.
Eure 1.Damen