Dez. 1, 2025
Am 30.11.2025 hieß es um 17 Uhr wieder Derbytime in der Schuhwallhölle. Zu Gast war die HSG Plesse-Hardenberg, die dicht hinter dem NHC stand. Das Spiel endete 25:20 für den NHC; ausschlaggebend war das starke Tempospiel der Northeimerinnen.
Nach dem überzeugenden Erfolg in der Vorwoche gegen die SG Zweidorf/Bortfeld knüpfte der NHC an diese Leistung an und wollte die nächsten zwei Punkte unbedingt in der heimischen Halle behalten und das ausgerechnet im emotional aufgeladenen Derby gegen die HSG Plesse-Hardenberg, die als unmittelbarer Nachbar und Tabellennachbar zusätzlichen Druck erzeugte.
Das Team von Carsten Barnkothe startete mit einem personell geschwächten Rückraum in die Partie. Die Ausfälle der erkrankten Johanna Starre und Anika Kilian machten Umstellungen notwendig, die bereits zu Spielbeginn umgesetzt wurden. Durch das Fehlen der angestammten 7-Meter-Schützin Anika Kilian rückte Tanja Weitemeier in den Fokus und übernahm Verantwortung vom Punkt. Auch Nachwuchsspielerin Mia-Amelie Busse, sonst für die A-Jugend aktiv und seit einiger Zeit im Training der 1. Damen eingebunden, sammelte wertvolle Spielzeit im Oberligateam. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Northeim setzte Impulse über ein druckvolles Tempospiel, doch die Gäste fanden immer wieder Antworten – insbesondere durch Rückraumwürfe, die nicht konsequent genug verteidigt wurden. In der 13. Minute stand es 5:5. Ein Timeout von Trainer Barnkothe brachte die nötige Klarheit: Anpassungen in der Abwehr sowie präzisere Abläufe im Angriff wurden eingefordert – und umgesetzt. Der NHC erhöhte das Tempo weiter und erarbeitete sich bis zur Halbzeit eine 13:10-Führung.
In der Halbzeit lobte das Trainerteam vor allem die verbesserte Defensivarbeit und präzisierte die taktischen Vorgaben für den zweiten Durchgang. Diese fruchteten: Northeims Abwehr agierte nun noch griffiger, während die Gäste kaum noch zu klaren Torchancen kamen. Gleichzeitig funktionierte das Umschaltspiel immer besser, da die Rückwärtsbewegung der HSG zunehmend ins Stocken geriet. Selbst eine doppelte Unterzahl in der 45. und 46. Minute (Spielstand 19:13) brachte den NHC nicht aus dem Konzept. Die Mannschaft behielt die Ruhe, verteidigte konzentriert und blieb auch im Angriff treffsicher. Die Northeimerinnen ließen bis zum Schluss nicht nach und sicherten sich letztlich einen souveränen 25:20-Derbysieg.
Am 06.12.2025 geht es zum letzten Auswärtsspiel des Jahres. Northeim tritt bei der HSG Schaumburg an. Anpfiff ist um 18:30 Uhr.
Es spielten: Weitemeier T. (3/4), Barnkothe S. (3), Bodenstab L. (1), Busse M., Barnkothe M. (6), Bräse K., Schütze C. (2), Post F., Lösky J., Heiduck L. (5, 0/1), Freckmann K. (3), Strupeit A. (2), Bodenstab A., Post E.
Nov. 28, 2025
Am Sonntag den 30.11. um 17:00 Uhr ist DERBY Zeit in der Northeimer Schuhwallhalle.
Die 1. Damen des NHC empfängt den Nachbarn von der HSG Plesse-Hardenberg. Es ist auch gleichzeitig das Spitzenspiel in der Oberliga Erster gegen Zweiter. Der NHC möchte seine gute Form bestätigen und mit einem Sieg Tabellenführer bleiben. Über ein volle Schuhwallhalle würden sich Trainer und Team sehr freuen.
Das Hallenheft vom Sonntag kann bereits hier gelesen werden.
Foto: Florian Spierker.
Nov. 26, 2025
Am Samstag gastierte die wA-Jugend bei der SG Zweidorf/Bortfeld. Nach einem ausgeglichenen Beginn setzte sich der NHC schließlich verdient mit 29:35 (11:15) durch. Wir fanden gut in die Partie, auch wenn die SG Zweidorf/Bortfeld immer wieder ausglich und das Spiel zunächst offen hielt. Nach kurzer Zeit hatten wir jedoch unseren Rhythmus gefunden und stellten auf 5:5. In dieser frühen Phase überzeugten wir mit klarer Struktur im Angriff, druckvollem Rückraumspiel und einem guten Gespür für freie Räume. Ab der 13. Minute erhöhten wir das Tempo deutlich. Mit entschlossenen Rückraumaktionen, sicher verwandelten Siebenmetern und hohem Angriffstempo setzten wir uns Schritt für Schritt ab. Über 5:8 und 8:13 erspielten wir uns einen komfortablen Vorsprung und gingen folgerichtig mit 11:15 in die Halbzeit. Auffällig war die sehr defensiv ausgerichtete 6:0-Formation der Gastgeber, die unseren Rückraum immer wieder zu guten Wurfpositionen kommen ließ. Allerdings wurden die Außen teilweise zu früh in den Abschluss gedrängt, obwohl im Rückraum bereits Durchbruchmöglichkeiten entstanden waren. Nach dem Wiederanpfiff blieb Zweidorf zunächst in Schlagdistanz, und die Partie verlief weiterhin ausgeglichen. Auch die Umstellung der SG auf eine offensivere 5:1-Deckung konnten wir gut bespielen – allen voran über Lea Heiduck, die immer wieder zu klaren Torchancen kam. Gegen die starke Rückraumlinke der Gastgeberin tat sich unsere Abwehr allerdings lange schwer, das richtige Timing beim Aushelfen zu finden. Kam die Unterstützung vom Außen, geschah dies häufig zu früh, sodass Zweidorf mehrfach über Außen abschließen konnte. Dennoch blieben wir stabil genug, um die Führung zu verteidigen. In den Schlussminuten machten sich die schwindenden Kräfte bemerkbar. Der Rückzug war nicht mehr so konsequent wie im ersten Durchgang, was einige einfache Gegentore zur Folge hatte. Trotzdem brachten wir den Vorsprung souverän über die Zeit und entschieden die Partie verdient mit 29:35 für uns.
Ein besonderer Dank gilt Mathilda und Klara aus der wB-Jugend. Beide fügten sich nicht nur nahtlos ins Team ein, sondern setzten mit ihren Toren und ihrer frischen Spielidee echte Akzente.
Für den NHC spielten: Annika Kulze (Tor), Ina Dörflinger (Tor), Stella Mildner (1), Sophie Binding (1), Klara Schwede (3), Mathilda von Roden (2), Lea Heiduck (20), Leyla Bodenstab (5), Emma-Sophie Busse, Julia Siebeneicher, Mia-Amelie Busse (3)
Nov. 26, 2025
Nachdem die männliche A-Jugend in der letzten Woche auswärts nicht ihr eigentliches Können abrufen konnte, sollte in dieser Woche zu Hause gegen Braunschweig II die entsprechende Antwort her. Dafür wurden in den Einheiten die wesentlichen Knackpunkte erneut aufgegriffen, vor allem die Bewegung mit und ohne Ball musste noch einmal thematisiert werden. Während im ersten Angriff der Ball auf den Füßen des Mitspielers landete und das 0:1 gefangen wurde, sollte dies gleichzeitig eine der absoluten Ausnahmen im Hinblick auf die technischen Fehler der Mannschaft an diesem Spieltag sein. Mit dem Ausgleich zum 1:1 nach zwei Spielminuten begann der NHC mit seinem Spiel der Extraklasse und zeigte erstmalig in der Saison äußerst effektiven und durchweg schön anzusehenden Handball, über die kompletten 60 Spielminuten! Während die Abwehr hochgradig sinnig agierte, sich viel bewegte und fair zupackte, kannte der Angriff nichts anderes außer Torhunger. Das beeindruckende Zusammenspiel einer sehr mobilen Defensive, welche den Gegner immer wieder zu schwierigen Abschlüssen zwang, mündete in Paraden der Schlussleute und in ein effizientes sowie gnadenloses Tempospiel. Während an diesem Spieltag alle Akteure ohne Abstriche ein großes Lob verdienen, bekommt Kjell zusätzlich noch ein Fleißsternchen in sein Arbeitsheft. Mit 16 Treffern konnte er sich auf dem Spielbogen eintragen. Aber auch hier: Nur gemeinsam, kann sich ein Einzelner mit einer solchen Leistung zeigen (9:2, 16:6). Kurze Phasen, in denen sich der Gegner erneut aufbäumte und den guten Halben in Szene setzte, beantwortete der NHC immer wieder mit eigenem Spielwitz. Die Mitte lenkte als Regisseur die Truppe, die Halben zwangen sich in die Tiefe und vollendeten gezielt oder setzten mit der Zeit unheimlich gut die Außen in Szene. Vor allem erst, nachdem sie selbst ihren Job machten und bereits zwei Gegenspieler gebunden hatten. Und immer wieder ging es ins Tempospiel, Tor um Tor. Entsprechend verdient stand es bereits zur Halbzeit 23:9 für den NHC. Wach bleiben, auf keinen Fall überheblich werden und noch dreißig Minuten genau so weiterarbeiten.
Zurück auf dem Spielfeld konnte heute keineswegs auch nur eine kurze Schwächephase festgestellt werden. Die Einstellung war überragend. Das beeinflusste das Spiel weiterhin entsprechend positiv und auf der Uhr resultierten daraus weitere Tore für die Heimmannschaft. Taktische Vorgaben wurden ebenso lobenswert umgesetzt, um jeden Ball gefightet. Das ging an diesem Spieltag eine Nummer zu schnell für die Gäste aus Braunschweig, die ihr eigentliches Können heute kaum entfalten konnten. Selbst wenn der NHC mal eine Chance vergab, waren alle bereits wieder heiß den Ball in der Abwehr zurückzuholen, um danach wieder aufs Gaspedal nach vorne zu treten (30:15, 40:18). Die Spielfreude war der Mannschaft entsprechend anzusehen und wirkte sich, angepeitscht durch unseren „Mannschaftshallensprecher“ M. M., auch auf die Zuschauenden aus. Äußerst souverän und mit der bis dahin besten Leistung der Saison, gewinnt die Mannschaft daher an diesem Spieltag mit 47:24.
Zu wünschen bleibt, dass die Mannschaft nun dauerhaft von ihren eigenen Möglichkeiten in Kenntnis bleibt und diese nun in jedem der weiteren Spiele an den Tag legt, egal ob zu Hause oder auswärts. Mit Einstellung, Tempo und dieser Mannschaftsgeschlossenheit. Dann haben es auch andere Mannschaften schwer, gegen dieses Leistungspotenzial zu punkten. Also Jungs, in Zukunft euer Können nicht temporär vergessen und immer so spielen…!
Nach einer einwöchigen Spielpause geht es am 06.12.25 auswärts beim TuS Vinnhorst II ran. Auch das wird ein schweres Spiel. Wiederholt man aber diesen Handball des hier beschriebenen Spieltags, lassen sich erneute zwei Punkte mit nach Northeim bringen. Über Auswärtsunterstützung freut sich die Mannschaft besonders.
Für den NHC spielten: Anton Brazhnyk (Tor), Paul Meyer (Tor), Fabian Triller (Tor), Kjell-Lasse Wode (16), Narin Ledermann (8), Jannik Benic (6), Florin Henkel (5), Jan Hennecke (4), Till Gunkel (3), Gavin Heinze (2), Mikkel Friedrichs (1), Linus Wode (1), Paul Bode (1), Luca Müller.