Derbysieg Nr.4

Nach der Winterpause wartete im ersten Spiel der Rückrunde wieder einmal ein Derby auf uns. Mit der HSG Göttingen hatten wir einen nicht ganz so angenehmen Gegner zu Gast, da sich ihr Handballstil doch etwas vom gängigen Bild unterscheidet. Dementsprechend hatten wir direkt in der ersten Woche des neuen Jahres das Training wieder aufgenommen und zudem ein Trainingsspiel gegen die HSG Wesertal bestritten, um schnell unseren Rhythmus wiederzufinden. So richtig konnten wir diesen Rhythmus allerdings nicht mit ins Spiel nehmen und machten aus der ersten Halbzeit eine kleine Holperpartie. Kleine Glanzpunkte, in denen sich mit druckvollem Angriffsspiel schöne Torchancen erarbeitet wurden, wechselten sich mit unschöneren Momenten ab. Mit einigen technischen Fehlern, liegengelassenen Einwurfmöglichkeiten und kleinen Unkonzentriertheiten in der Abwehr machten wir uns das Leben unötig schwer. Die Folge war, dass wir mit einem 10:10 in die Kabine gingen und von unserem Trainerteam deutlich auf die Defizite unseres Spiels hingewiesen wurden. Fest entschlossen die Punkte unserer Schuhwallhalle zu behalten, wollten wir deshalb so Einiges besser machen in der zweiten Halbzeit. So recht wollte uns dieses Vorhaben bis zu 50. Minute nicht gelingen, denn wir konnten uns nicht mit mehr als einem Tor absetzen. Doch dann schien unseren Gästen so langsam aber sicher die nötige Kraft zu verlassen, was wir direkt ausnutzten und zu einem Endspurt ansetzten. Hinten ließen wir nur noch zwei Tore zu, während wir den Ball noch ganze 5 Mal im gegnerischen Tor unterbringen konnten. Damit konnten wir Derbysieg Nummer 4 der laufenden Saison unter Dach und Fach bringen und freuen uns über die Hälfte der Derbys gewonnen zu haben. In diesem Spiel konnte vor allem Merle durch schöne Tore aus dem Rückraum und eine aufmerksame Deckungsleistung überzeugen. Wir nehmen nun Kurs auf das nächste Derby, das uns am Samstag nach Bovenden führt. Dort wollen wir alles daran setzen Derbysieg Nr. 5 einzufahren und den Tabellenführer etwas zu ärgern.
Eure 1.Damen

Northeimer Torexpress!

Am vergangenen Wochenende bestritten wir unser letztes Auswärtsspiel des Jahres bei der Torfabrik der Liga. Die jungen Damen aus Badenstedt werfen im Durchschnitt um die 31 Tore und sind technisch bestens ausgebildet. Dementsprechend war unsere Maschroute für das Spiel: Aus einer stabilen Deckung heraus selber möglichst viele Tore werfen, damit sich die Zweiligavetretung nicht in einen Torrausch spielen kann. Wir starteten allerdings denkbar schlecht in die Partie und lagen direkt mit 5:2 hinten. Carsten sah sich also in der 10. Minute dazu gezwungen die grüne Karte zu legen, um ein paar taktische Veränderungen vorzunehmen. Von dort an bekamen wir einen besseren Zugriff auf das Spiel und konnten vor der Halbzeit zunächst sogar in Führung gehen. Jedoch kassierten wir aufgrund von Unaufmerksamkeiten noch zwei ärgerliche Tore vor dem Pausenpfiff, so dass wir uns dennoch einem kleinen Rückstand gegenüber sahen. In der Halbzeitbesprechung wurde nochmal an unseren Tordrang appeliert, damit wir die Damen aus Hannover noch mehr unter Druck setzen. Jedoch rumpelten wir genauso holprig in die zweite Halbzeit wie wir zu Beginn der Partie gestartet waren. zwischenzeitlich lagen wir dann sogar mit 4 Toren im Hintertreffen und man musste Bedenken haben, dass es nun eine deutliche Sache zu unserem Nachteil wird. Jedoch konnten wir das Gegenteil unter Beweis stellen, indem wir ab diesem Zeitpunkt „nur“ noch 11 Treffer des Gegners zuließen und selber noch ganze 21 mal trafen. Damit schafften wir es mehr Tore in einer Halbzeit zu werfen, als wir es manchmal in einem ganzen Spiel tun. Nach dem Abpfiff war der Jubel dementsprechend groß und es wurde direkt ein Beweisfoto vom 31:37-Endstand geknipst. Außerdem haben wir mit diesem am Ende deutlichen Sieg unsere Serie fortgesetzt und sind auswärts weiter ungeschlagen. Den Schwung aus diesem Spiel wollen wir nun mit in das letzte Heimpspiel des Jahres nehmen und gegen den VFL Wolfsburg zwei Punkte eintüten. Das Spiel wird wegen eines Fußballturniers nicht wie gewohnt in der Schuhwallhalle stattfinden, sondern in der Halle der BBS II. Wir freuen uns auf euch!
Eure 1.Damen!

Krönchen gerichtet!

Nach zuletzt vier Spielen ohne doppelten Punktgewinn war unser Selbstvertrauen ein wenig angeknackst und ein Erfolgserlebnis wurde dringend benötigt. Auf den ersten Blick scheint da ein Spiel beim punktlosen Tabellenletzten genau das Richige zu sein. Denkt man aber weiter über diese Auswärtsaufgabe nach, dann könnte man die erste Mannschaft sein, die dort Punkte lässt. Diese Gedanken wollten wir aber gar nicht erst zulassen und unsere Auswärtsserie (ungeschlagen) fortsetzen. Leider mussten wir in diesem Spiel auf Franzi verzichten, die sich unter der Woche eine leichte Verletzung zugezogen hatte. Dafür begleitete uns Katja als Vetretungs-Co-Trainerin nach Vechelde. Wir starteten souverän in das Spiel und konnten mit zwei schnellen Toren in Führung gehen. Im Anschluss packte uns eine kleine Phase der Verunsicherung, die Zweidorf in der 15. Minute zum einzigen Ausgleich im Spiel nutze. Über unsere Abwehr konnten wir uns wieder stabilsieren und zur Halbzeit mit 4 Toren in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit wechselten sich weiterhin gute und hektische Phasen ab und beim Stand von 19:21 in der 50. Minute schien es nochmal kritisch zu werden. Jedoch ließen wir von diesem Moment an nur noch eine Treffer der Gastgeber zu und konnten uns mit diesem Erfolg aus dem leichten Abwärtstrend befreien. Im nächsten Heimpspiel wartet dann die nächste schwere Aufgabe auf uns. Mit dem TuS Bergen haben wir eine Mannchaft zu Gast, die sich durch einen starken Rückraum auszeichnet. Einmal mehr wird unsere Abwehrarbeit gefordert sein und wir wollen nach drei Heimniederlagen unbedingt einen Sieg in heimischer Halle einfahren.
Eure 1.Damen

Ohne Tore keine Punkte!

Mit nur 15 Treffern ist gegen Hildesheim kein Sieg zu holen. Zu Beginn unseres Berichts über das Spiel gegen die Eintracht Hildesheim ein Zitat eines Fußballspielers, der nach dem Grund der letzten Niederlage gefragt wird: „Ja gut, woran hatt es jelejen? Ich sach natürlich immer, woran hatt es jelejen? Dat fragste dich nachher natürlich immer woran et jelejen hatt. Ich sach immer: Woran ett´ jelejen hatt´, dat fragt man sich am Ende immer. Isso.“ Verwirrt? Wir auch. Woran es „jelejen“ hat? Zu wenig Tore geworfen natürlich. Mit 15:23 verlieren wir gegen den derzeitigen Tabellenzweiten Eintracht Hildesheim. Der Verlauf des Spiels ist schnell erzählt: Die Hildesheimerinnen gingen mit 2:0 in Führung, aber bis zur 20. Minute konnten wir das Spiel noch halbwegs mitgestalten und offenhalten. Zur Pause zeichnet sich dann mit dem Spielstand von 8:12 ein erster deutlicher Vorsprung der Gäste an. Diesen bauten sie dann in der zweiten Halbzeit kontinuierlich aus, während wir uns eine zehnminütige Torflaute erlaubten. Hatten wir uns mal eine gute Torchance hart erkämpft, ging der Wurf ein ums andere Mal an den Posten oder blieb an der gegnerischen Torfrau hängen. Mit dem 15:23 stand die dritte Heimniederlage in Folge fest. Ein ungewohntes Gefühl – das wir schnellst möglich ablegen wollen. Ein besseres Zusammenspiel und der Drang zum Tor sind die Dinge, an denen wir im Training weiter hart arbeiten müssen und werden. Als positiv können wir wenigstens unsere Abwehrleistung verbuchen. 23 Tore gegen die bis in die Federspitzen motivierten Gäste zu bekommen, geht in Ordnung. Also, liebe Fans und Zuschauer: Woran es gelegen hat, wissen wir. Jetzt müssen wir noch die richtigen Mittel finden, dies zu beheben. Es wird bald wieder besser, versprochen. Eure 1. Damen.
Es spielten: Mugames, Post – Weitemeier 5/3, M. Barnkothe 2, S. Barnkothe 3, A. Barnkothe, Thielebeule, Bäcker, Lösky, Gloth 2, Lucenko, Junghans 3, Ziegler

Nochmal spannend gemacht!

Am letzten Samstag waren wir beim Hannoverschen SC zu Gast, wo wir ein Spiel mit einigen Höhen und ein paar kleinen Tiefen erlebten und schlussendlich einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten. Die Schwere des Spiels war uns allen bewusst, denn der HSC hatte bis dahin noch keinen Punkt zu Hause abgegeben und uns steckte noch ein wenig die erste Niederlage der Saison in den Knochen. Leider war die Anfangsphase der Partie von unserer Seite aus ein Spiegelbild des Spiels gegen Hollenstedt und wir lagen schnell mit 5:1 hinten. Carsten zückte dementsprechend schnell die grüne Karte und versuchte uns auf die richtige Bahn zu bringen. Zum glück zeigte diese Maßnahme Wirkung und die im Training einstudierten taktischen Elemente begannen zu greifen. Wir konnten uns Tor für Tor rankämpfen und zur Halbzeit mit einem Tor in Führung gehen, wobei wir vor allem über unsere Außenspielerinnen Marie und Sina erfolgreich waren. Nach Wiederanpfiff konnten wir direkt an die letzte Phase der ersten Halbzeit anknüpfen, setzten uns Tor für Tor ab und schienen das Spiel unter Kontrolle zu haben. Doch in der 50. Minute erfolgte ein Bruch in unserem Spiel und der HSC schaffte es den Rückstand aufzuholen und immer wieder mit einem Tor in Führung zu gehen. So auch in der 59. Minute, als unser Gegner erneut mit einem Tor in Führung ging und noch 30 Sekunden zu spielen waren. Wir versuchten die Ruhe zu bewahren und wiederum über eine Auslösehandlung zum Torerfolg zu kommen. Da sich die Hannoveraner Deckung anscheinend überwiegend auf unsere rechte Angriffsseite konzentriert hatte, ergab sich Raum auf der linken Außenposition. Der letzte Pass landete dementsprechend bei Tini, die den Ball wenige Sekunden vor dem Ende im Tor versenkte. Die Freude auf unserer Seite war groß, dass wir uns einen Punkt gesichert hatten und dem Gegner den ersten Punktverlust in eigener Halle zugefügt hatten. Sicherlich hätten wir auch beide Punkte mit nach Hause nehmen können, jedoch schafften wir es nicht unseren Stiefel über die gesamten 60 Minuten durchzuziehen. Im nächsten Heimspiel haben wir die HSG Hannover-West zu Gast und diese Punkte wollen wir auf jeden Fall in Northeim behalten.

Eriwscht!

Nachdem wir in der letzten Woche trotz einer sehr durchwachsenen Leistung das Derby gegen die HG Rosdorf-Grone noch gewinnen konnten, waren wir am vergangenen Sonntag nicht in der Lage das Spiel gegen den TuS Jahn Hollenstedt für uns zu entscheiden. Schon der Start in das Spiel verhieß nichts Gutes für uns, da wir direkt ins Hintertreffen gerieten. Wir berappelten uns aber recht schnell und konnten immer wieder ausgleichen und sogar mit einem Tor in Führung gehen. Doch kurz vor der Pause nahm Hollenstedt immer mehr an Fahrt auf und wir schafften es nicht mehr nachzusetzen. Folgerichtig gingen wir mit einem Rückstand von vier Toren in die Halbzeitbesprechung. Wir nahmen uns vor geldudiger zu spielen, um die 6:0-Abwehr der Gegner mehr in Bewegung zu bringen und noch konsequenter in der Deckung zu arbeiten. Leider setzten wir keine der beiden Vorgaben bis zur 46 Minute in die Tat um und gerieten bis dahin mit 10 Toren ins Hintertreffen. Doch wir gaben uns trotz des hohen Rückstands nicht auf und versuchten noch das Beste aus der Situation zu machen. Durch eine Umstellung der Abwehr versuchten wir die beiden gefährlichsten Rückraumspielerinnen des Gegners in Schach zu halten und konnten uns darüber viele Ballgewinne erarbeiten. So kassierten wir bis zum Apfiff nur noch zwei Gegentore, aber schafften es selber zu selten den Ball im anderen Tor unterzubringen. Uns fehlte an diesem Tag ganz klar die Durchschlagskraft in der Offensive und die nötige Treffsicherheit. Dementsprechend fiel die Niederlage am Ende recht deutlich aus und wir mussten die erste Niederlage der Saison hinnehmen. Allerdings bedeutet diese kein Beinbruch, da wir gegen einen starken und gut eungestellten Gegner gespielt haben. Im nächsten Spiel können wir es wieder besser machen und uns auf unsere Stärken besinnen. Also wieder aufstehen, Krönchen richten und weitermachen 🙂

Northeimer HC
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