Die Bombe ist geplatzt (1. Damen)

Um 13:45 fiel der Startschuss, auf nach Bergen! Wir fuhren mit dem Bewusstsein zum Spiel, dass sich uns ein Gegner mit einem starken Angriff in den Weg stellen würde, was für uns bedeute, dass wir ohne großes Zögern in das Spielgeschehen eingreifen mussten.

Nach einer kurzweiligen Eingewöhnung in der Auswärtshalle stand unsere Deckung stabil und gab Bergen wenig Chancen durchzukommen. Die torgefährlichste Spielerin der Gegner konnte die besondere Betreuung von Anastasia und Tanja genießen, die ihr Spiel souverän unter Kontrolle behielten. Den Gegnern gelang es dadurch nicht, ihr gewohntes Spiel durchzuführen. Aber nicht nur die zwei waren unangenehme Zwischentöne für unser Gegenüber. Durch ein gut funktionierendes Umschaltspiel konnten Alina und Marie die Gegenstöße der Gegner ablaufen. Sie verhinderten gekonnt die daraus resultierende Gefahr der schnellen Tore. Die Bälle, die dann doch hindurch kamen, parierte eine gut aufgelegte Duaa im Tor.

Ja.. Was will man mehr, eine gute Deckung, den Gegner im Griff..? Eigene Tore! Davon warfen wir zu wenig. Wir beendeten die erste Halbeit 8:9.

In der zweiten Halbzeit schlossen wir an unsere gut funktionierenden Abwehrleistung an. Der gehaltene 7m in der 46. Minute durch Duaa war jedoch das Startsignal für unser Angriffsspiel! Wir begannen uns mehr auf das gegnerische Tor zu konzentrieren ohne jedoch unsere Abwehr aufs Spiel zu setzen. Mit dieser Kombi schafften wir es uns deutlich von unserem Gegner abzusetzen. Ein klares Ergebnis war der Lohn für unser Spiel. Mit einem 13:19 verließen wir die Partie mit einem verdienten Auswärtssieg. Unser erster Auswärtssieg!!!

Leider gab es auch unschöne Momente in dem Spiel, die man nicht außen vor lassen sollte. In der 54. Minute kam es seitens Bergen zu einem grob unsportlichen Verhalten, welches unverzüglich mit einer blauen Karte geahndet wurde. Den Abschluss dieses Berichts sollte jedoch nichts Negatives bilden. Wir möchten uns ganz herzlich bei Uwe bedanken, der uns zum wiederholten Male eine grandiose Busfahrt beschert hat!

Morgen geht es für uns zu Hause weiter. Das Heimspiel gegen den MTV Rohrsen beginnt um 14 Uhr. Über tatkräftige Unterstützung freuen wir uns sehr!

Eure 1. Damen

„Mut tut gut“! (1. Damen)

Am vergangenen Sonntag gewannen wir unser Heimspiel gegen die TUS Jahn Hollenstedt mit 38:20 (19:9). Dieser zweite Sieg der Saison tut nicht nur unserem Punktekonto und Torverhältnis, sondern auch dem Selbstbewusstsein gut.

Wir setzen von Anfang an das um, woran wir in den letzten Wochen gearbeitet und was uns unser Trainer kontinuierlich eingebläut hatte: Mehr Drang und Wille zum Tor entwickeln, frei nach dem Motto „Mut tut gut“. Auch die Abwehr um den starken Lucenko-Geschwister-Mittelblock stand kompakt und arbeitete gut zusammen. Nach knapp zwanzig Minuten führten wir 11:6 und bauten diese Führung bis zur Halbzeit sogar auf einen Zehn-Tore-Vorsprung aus (19:9).
Nach der Pause konnten wir überwiegend an die vorangegangene Leistung anknüpfen. Wir verteidigten unsere Führung (24:14; 42. Min.) und konnten sie in der letzten Viertelstunde sogar ausbauen (33:17; 55. Min.) bis wir mit dem Schlusspfiff und dem Endstand zum 38:20 die Punkte in der Tasche hatten. Ja, eigentlich gab es diesmal so gut wie nichts zu meckern. Jede Spielerin konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Unsere Außen Tini, Marie und Michelle erwischten einen super Tag und auch unser Rückraum erzielte viele sehenswerte Treffer. Sicherlich muss man auch anmerken, dass Hollenstedt einen schlechten Tag erwischte und das „Patte-Problem“ sein Übriges tat. Die Situation ist uns umgekehrt aus dem ein oder anderen Spiel dort bekannt 😉

Für uns ist der Sieg ein wichtiger, kleiner Etappenerfolg, der uns Rückendwind für das Programm der nächsten zwei Wochen gibt: Dann erwarten uns drei Spiele innerhalb von acht Tagen. Den Auftakt machen wir am kommenden Samstag um 17:15 Uhr in Bergen. Wer Lust auf einen kleinen Wochenend-Ausflug hat, kann uns gern in unserem großen Reisebus begleiten. Wir freuen uns auf euch!

Für den NHC spielten:
Mugames, Post (ab 50.) – Weitemeier 9/3, M. Barnkothe 9, A. Barnkothe 2, Thielebeule 3, Bäcker 5, Gloth 3, A. Lucenko 2/2, Junghans 4, Strupeit 1.

Doppelschicht ohne Gewinn (1. Damen)

Am letzten Wochenende mussten wir sowohl am Samstag zum Nacholspiel gegen die HSG Hannover-Badenstedt antreten als auch am Sonntag die zweite Runde des HVN-Pokals bestreiten. Ganz klar lag bei uns der Fokus auf der Ligapartie am Samstag, die zu einer recht späten Uhrzeit (20.00 Uhr) in Hannover angepfiffen wurde. Vielleicht war es diese Uhrzeit, die uns zu schaffen machte und wir daher sehr schlecht ins Spiel starteten. Wir liefen erstmal einem Rückstand hinterher und fanden in der Abwehr keine richtige Ordnung. Doch anstatt aufzustecken legten wir Moral an den Tag und bogen den Rückstand bis zur Halbzeitpause in eine 4-Tore-Führung um. Nach Wiederanpfiff begannen wir die zweite Halbzeit wiederum etwas schleppend konnten unseren Vorpsrungs dennoch zwischenzeitlich auf 5 Tore ausbauen. Doch dann schien und scheinbar der Mut zu verlassen und Badenstedt holte Tor um Tor auf und ging in der 43. Minute das erste Mal wieder in Führung. Wir kämpften weiter um jeden Ball und Meter, konnten zwischenzeitlich auch wieder in Führung gehen, jedoch war an diesem Tag dann das Glück nicht auf unserer Seite. Der Anschlusstreffer wollte uns noch gelingen, doch obwohl wir uns den Ball zurückeroberten konnte die Torfrau der Heimmannnschaft den letzten Wurf des Tages noch abwehren. Nach diesem anstrengenden Spiel und der Enttäuschung über die Niederlage, wollten wir die Spiele beim Pokal dazu nutzen weiter an unseren Schwächen zu arbeiten sowie unsere Spielkonzeptionen zu festigen. Im ersten Spiel gegen den MTV Rohrsen gelang uns das recht gut und wir konnten uns gegen den Oberliga-Konkurrenten durchsetzen. Im zweiten Spiel des Tages gegen den Landesligisten Söhre machte sich dann allmähich der Kräfteverschleiß bemerkbar und fanden darüber hinaus keine richtige Einstellung zum Spiel. Dementsprechend ging diese Partie gegen den vermeintlich schwächsten Gegner verdient verloren. Das letzte Spiel bot dann Derbcharakter, da es wir gegen die HSG Göttingen antreten mussten. In der geplanten 6:0 machten sich die müden Beine bemerkbar und die HSG konnte deutlich davonziehen. Eine Umstellung der Deckung und ein letztes Mobilisieren der Kraftreserven konnte den Rückstand eindämmen und wir verabschiedeten uns mit einer erträglichen Niederlage aus dem HVN-Pokal. Nun Heißt volle Konzentration auf den nächsten Gegner TuS Jahn Hollenstedt, gegen den wir endlich ein Erfolgserlebnis einfahren wollen und die zwei Punkte in der Schuhwallhalle behalten möchten.
Eure 1.Damen

Einfach abhaken ( 1. Damen vs. Hildesheim)

Nach einem spielfreien Wochenende, ging es für uns heute zu den Flamingos nach Hildesheim. Das einzig Schöne an diesem Nachmittag war die Sonne, die auf der Hin- und Rückfahrt schien.
Wir fanden heute gar nicht ins Spiel. Es fehlte der Druck im Angriff, sowie der Zug zum Tor, hinzu kamen viele technische Fehler. Zudem war die Abwehr nicht aggressiv genug, um gegen den dynamischen Angriff der Hildesheimerinnen Stand zu halten. Diese waren heute sehr gut aufgelegt und nutzten unsere Fehler für sich, sodass sie zur Halbzeit 17:4 in Führung gingen. Die zweite Halbzeit lief ähnlich ab, so endete die Partie 32:11.

Jetzt heißt es das Spiel abzuhaken und weiter an unserem Angriff- und Abwehrverhalten zu arbeiten und das Zusammenspiel besser aufeinander abzustimmen. Das kommende Wochenende haben wir erneut spielfrei. Dafür treten wir am 14.+15. gleich doppelt an: am 14. geht es für uns zum Drittplatzierten nach Badenstedt und am 15. spielen wir die zweite Runde des Pokals in Göttingen. Wer uns dabei unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen vorbei zu kommen.

Englische Woche mit brasilianischem Ausklang

Die Saison 2017/18 startete für uns mit einem Paukenschlag: Zwei Spiele innerhalb von drei Tagen und dann gleich zwei Derbys.

Am Donnerstagabend ging es in unserer heimischen „Schuhwallhölle“ gegen die HSG Göttingen. Auch wenn wir die typische Spielweise der Göttingerinnen nun seit einigen Jahren kennen und uns auch im Training nochmal entsprechend darauf eingestellt hatten, fanden wir von Beginn des Spiels an keine gute Einstellung dagegen. Statt in der Abwehr aktiv und aggressiv gegenzuarbeiten, fanden wir uns zu häufig in der Rolle des „Spielbeobachters“ wieder. Dank einer vernünftigen Angriffsleistung und einer super aufgelegten Duaa im Tor verlief die erste Halbzeit relativ ausgeglichen und wir gingen mit einem knappen Rückstand (13:15) in die Pause. Nach wie vor fanden wir aber nicht zu unserem eigentlich sicheren Abwehrspiel, sodass wir uns in der 41. Spielminute einem 5-Tore-Rückstand konfrontiert sahen. Daraufhin stellten wir auf die offensivere 3:2:1-Abwehrformation um. Und siehe da – die taktische Maßnahme fruchtete! Wir agierten viel aktiver, der Gegner fand keine Ideen gegen die neue Formation und wir kämpften uns durch beherzte Angriffsaktionen und Tempogegenstöße Tor um Tor ran, bis in der 54. Minute mit dem 20:20 durch unseren torgefährlichen Flügelflitzer Marie das Spiel wieder völlig offen war. Auch unsere Siebenmeterschützen, Alina und Tanja, zeigten Nervenstärke und verwandelten zahlreiche Siebenmeter in der letzten Viertelstunde des Spiels. Mit dem Siebenmeter zum 23:22 in der letzten Spielminute machte Tanja dann auch den Sieg klar. Den letzten Angriff der Göttingerinnen konnten wir – nicht ohne einige gefühlte Nervenzusammenbrüche auf der Bank und bei den Zuschauern – sicher abwehren. Das Spiel hat mal wieder gezeigt, wie wichtig eine gute Abwehr und ein starker Teamfight letztlich sein können. Bedanken möchten wir uns bei unserem Publikum, das uns zu ungewohnter Uhrzeit so stark angefeuert hat – DANKE!

Nach dem erfolgreichen Einstand mussten wir dann am Samstag zum nächsten Derby in Rosdorf ran. Das Spiel startete ähnlich, wie das Vorherige endete: Wir begannen mit einer starken 3:2:1-Abwehr (inklusive einer abermals starken Duaa) gegen die Rosdorf keine Lösungen fand. Nach knapp zehn Minuten führten wir mit 5:1. In der Folge verpassten wir es aber, die Ballgewinne aus unserer starken Deckung in ausreichend viele Tore umzumünzen, so dass wir die erste Halbzeit nur mit einem knappen Vorsprung (13:11) beendeten. In der zweiten Halbzeit zeigte sich dann leider ein kleines Spiegelbild der ersten Halbzeit gegen die HSG Göttingen. Zu viele Fehler und Nachlässigkeiten in der Abwehr führten dazu, dass Rosdorf fünf Minuten vor Schluss schon mit sieben Toren vorn lag! Unser Spiel wirkte leider viel zu kraft- und ideenlos. Am Ende mussten wir dem Gegner mit 31:25 die Oberhand lassen.

Als kleiner Trost wartete dank Annas Einladung aber wenigstens noch leckeres Essen und eine köstliche Caipirinha-Bowle auf uns. Damit fand unsere englische Woche ein halbwegs versöhnliches Ende. Jetzt gilt es aber, den Blick nach vorn zu richten und uns intensiv auf das nächste schwere Spiel in Hildesheim vorzubereiten. Dafür muss unsere Abwehr über die vollen 60 Minuten stabil stehen und unser Angriff noch mehr Torgefahr ausüben.

Es spielten:

NHC – HSG Göttingen: Mugames, Post – Weitemeier 9/5, M. Barnkothe 5, A. Barnkothe, Thielebeule, Bäcker, Lösky 2, Gloth 2, Lucenko 3/3, Junghans 1, Strupeit 1.

HG Rosdorf-Grone – NHC: Mugames, Post – Weitemeier 8/4, M. Barnkothe 6, A. Barnkothe 1, Thielebeule 3, Bäcker 2, J. Lösky 1, Gloth, Lucenko 2/1, Junghans 2, Strupeit.

Eure 1. Damen

Endlich geht`s los! (Saisonvorbericht 1. Damen)

Eine schweißtreibende Zeit, mit der ein oder anderen BBS-oder Rhume-Runde, liegt hinter uns. Unser lieber Trainer hat uns ordentlich gefordert, damit wir fit für die neue Saison sind. Auch wenn die ganze Lauferei von uns nicht grade innig geliebt wird, diente sie dazu unser Spiel grundlegend zu verbessern. Denn unser Umschaltspiel war in der letzten Saison ein wenig ins Stocken geraten und eine unserer stärksten Waffen ging etwas verloren. Doch unsere Wiederbelebungsmaßnahmen scheinen erfolgreich zu sein, so dass wir in den Vorbereitungsspielen überwiegend zu guten Ergebnissen kamen. Zudem ist unsere Anni nach ihrer Babypause endlich wieder ins Geschehen zurückgekehrt und wird uns sowohl in der Abwehr mit ihrer Stabilität als auch im Angriff mit ihrem Durchsetzuungsvermögen besser machen. Der eigentliche Saisonstart hat sich für uns, durch einige Termine von Spielerinnen, verzögert. Wir steigen in dieser Woche also gleich mit einem Doppelderby ein. Am Donnerstag empfangen wir um 19.00 Uhr die HSG Göttingen in der Schuhwallhölle und gleich am Samstag sind wir ab 16.30 Uhr bei der HG Rodorf-Grone zu Gast. Wir müssen also gleich voll da sein, um die Punkte auf unserem Konto verbuchen zu können. Dazu brauchen wir jede Menge Unterstützung und würden uns freuen, wenn viele Zuschauer an beiden Tage den Weg in die Halle finden.
Eure 1.Damen

Foto: Spieker Fotografie

Northeimer HC
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