Doppelschicht ohne Gewinn (1. Damen)

Am letzten Wochenende mussten wir sowohl am Samstag zum Nacholspiel gegen die HSG Hannover-Badenstedt antreten als auch am Sonntag die zweite Runde des HVN-Pokals bestreiten. Ganz klar lag bei uns der Fokus auf der Ligapartie am Samstag, die zu einer recht späten Uhrzeit (20.00 Uhr) in Hannover angepfiffen wurde. Vielleicht war es diese Uhrzeit, die uns zu schaffen machte und wir daher sehr schlecht ins Spiel starteten. Wir liefen erstmal einem Rückstand hinterher und fanden in der Abwehr keine richtige Ordnung. Doch anstatt aufzustecken legten wir Moral an den Tag und bogen den Rückstand bis zur Halbzeitpause in eine 4-Tore-Führung um. Nach Wiederanpfiff begannen wir die zweite Halbzeit wiederum etwas schleppend konnten unseren Vorpsrungs dennoch zwischenzeitlich auf 5 Tore ausbauen. Doch dann schien und scheinbar der Mut zu verlassen und Badenstedt holte Tor um Tor auf und ging in der 43. Minute das erste Mal wieder in Führung. Wir kämpften weiter um jeden Ball und Meter, konnten zwischenzeitlich auch wieder in Führung gehen, jedoch war an diesem Tag dann das Glück nicht auf unserer Seite. Der Anschlusstreffer wollte uns noch gelingen, doch obwohl wir uns den Ball zurückeroberten konnte die Torfrau der Heimmannnschaft den letzten Wurf des Tages noch abwehren. Nach diesem anstrengenden Spiel und der Enttäuschung über die Niederlage, wollten wir die Spiele beim Pokal dazu nutzen weiter an unseren Schwächen zu arbeiten sowie unsere Spielkonzeptionen zu festigen. Im ersten Spiel gegen den MTV Rohrsen gelang uns das recht gut und wir konnten uns gegen den Oberliga-Konkurrenten durchsetzen. Im zweiten Spiel des Tages gegen den Landesligisten Söhre machte sich dann allmähich der Kräfteverschleiß bemerkbar und fanden darüber hinaus keine richtige Einstellung zum Spiel. Dementsprechend ging diese Partie gegen den vermeintlich schwächsten Gegner verdient verloren. Das letzte Spiel bot dann Derbcharakter, da es wir gegen die HSG Göttingen antreten mussten. In der geplanten 6:0 machten sich die müden Beine bemerkbar und die HSG konnte deutlich davonziehen. Eine Umstellung der Deckung und ein letztes Mobilisieren der Kraftreserven konnte den Rückstand eindämmen und wir verabschiedeten uns mit einer erträglichen Niederlage aus dem HVN-Pokal. Nun Heißt volle Konzentration auf den nächsten Gegner TuS Jahn Hollenstedt, gegen den wir endlich ein Erfolgserlebnis einfahren wollen und die zwei Punkte in der Schuhwallhalle behalten möchten.
Eure 1.Damen