Nochmal spannend gemacht!

Am letzten Samstag waren wir beim Hannoverschen SC zu Gast, wo wir ein Spiel mit einigen Höhen und ein paar kleinen Tiefen erlebten und schlussendlich einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten. Die Schwere des Spiels war uns allen bewusst, denn der HSC hatte bis dahin noch keinen Punkt zu Hause abgegeben und uns steckte noch ein wenig die erste Niederlage der Saison in den Knochen. Leider war die Anfangsphase der Partie von unserer Seite aus ein Spiegelbild des Spiels gegen Hollenstedt und wir lagen schnell mit 5:1 hinten. Carsten zückte dementsprechend schnell die grüne Karte und versuchte uns auf die richtige Bahn zu bringen. Zum glück zeigte diese Maßnahme Wirkung und die im Training einstudierten taktischen Elemente begannen zu greifen. Wir konnten uns Tor für Tor rankämpfen und zur Halbzeit mit einem Tor in Führung gehen, wobei wir vor allem über unsere Außenspielerinnen Marie und Sina erfolgreich waren. Nach Wiederanpfiff konnten wir direkt an die letzte Phase der ersten Halbzeit anknüpfen, setzten uns Tor für Tor ab und schienen das Spiel unter Kontrolle zu haben. Doch in der 50. Minute erfolgte ein Bruch in unserem Spiel und der HSC schaffte es den Rückstand aufzuholen und immer wieder mit einem Tor in Führung zu gehen. So auch in der 59. Minute, als unser Gegner erneut mit einem Tor in Führung ging und noch 30 Sekunden zu spielen waren. Wir versuchten die Ruhe zu bewahren und wiederum über eine Auslösehandlung zum Torerfolg zu kommen. Da sich die Hannoveraner Deckung anscheinend überwiegend auf unsere rechte Angriffsseite konzentriert hatte, ergab sich Raum auf der linken Außenposition. Der letzte Pass landete dementsprechend bei Tini, die den Ball wenige Sekunden vor dem Ende im Tor versenkte. Die Freude auf unserer Seite war groß, dass wir uns einen Punkt gesichert hatten und dem Gegner den ersten Punktverlust in eigener Halle zugefügt hatten. Sicherlich hätten wir auch beide Punkte mit nach Hause nehmen können, jedoch schafften wir es nicht unseren Stiefel über die gesamten 60 Minuten durchzuziehen. Im nächsten Heimspiel haben wir die HSG Hannover-West zu Gast und diese Punkte wollen wir auf jeden Fall in Northeim behalten.

Eriwscht!

Nachdem wir in der letzten Woche trotz einer sehr durchwachsenen Leistung das Derby gegen die HG Rosdorf-Grone noch gewinnen konnten, waren wir am vergangenen Sonntag nicht in der Lage das Spiel gegen den TuS Jahn Hollenstedt für uns zu entscheiden. Schon der Start in das Spiel verhieß nichts Gutes für uns, da wir direkt ins Hintertreffen gerieten. Wir berappelten uns aber recht schnell und konnten immer wieder ausgleichen und sogar mit einem Tor in Führung gehen. Doch kurz vor der Pause nahm Hollenstedt immer mehr an Fahrt auf und wir schafften es nicht mehr nachzusetzen. Folgerichtig gingen wir mit einem Rückstand von vier Toren in die Halbzeitbesprechung. Wir nahmen uns vor geldudiger zu spielen, um die 6:0-Abwehr der Gegner mehr in Bewegung zu bringen und noch konsequenter in der Deckung zu arbeiten. Leider setzten wir keine der beiden Vorgaben bis zur 46 Minute in die Tat um und gerieten bis dahin mit 10 Toren ins Hintertreffen. Doch wir gaben uns trotz des hohen Rückstands nicht auf und versuchten noch das Beste aus der Situation zu machen. Durch eine Umstellung der Abwehr versuchten wir die beiden gefährlichsten Rückraumspielerinnen des Gegners in Schach zu halten und konnten uns darüber viele Ballgewinne erarbeiten. So kassierten wir bis zum Apfiff nur noch zwei Gegentore, aber schafften es selber zu selten den Ball im anderen Tor unterzubringen. Uns fehlte an diesem Tag ganz klar die Durchschlagskraft in der Offensive und die nötige Treffsicherheit. Dementsprechend fiel die Niederlage am Ende recht deutlich aus und wir mussten die erste Niederlage der Saison hinnehmen. Allerdings bedeutet diese kein Beinbruch, da wir gegen einen starken und gut eungestellten Gegner gespielt haben. Im nächsten Spiel können wir es wieder besser machen und uns auf unsere Stärken besinnen. Also wieder aufstehen, Krönchen richten und weitermachen 🙂

CEP RUN Socks II für NHC Oberligateams vom Sanitätshaus Deppe

Die Oberligateams des NHC konnten sich kürzlich über neue CEP RUN Socks II vom Sanitätshaus Deppe in Northeim, Teichstr. 5-7 freuen. Diese Kompressionssocken sorgen für eine optimale Regeneration- und Leistungsfähigkeit, max. Stabilität für Muskeln und Gelenke zur Verletzungsprophylaxe, verbesserte Bewegungskoordination, Aktivierung
der Muskelpumpe und der Mittelfußkompressionszone zur Stabilisierung des Fußgewölbes. Übergeben wurde die RUN Socks von der Geschäftsführerin des Sanitätshauses Deppe Fau Elke Deppe-Stark die beiden Teams weiterhin viel Erfolg in der Saison wünschte. Beide Teams und der NHC bedankten sich bei ihr mit einem Weinpräsent.

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Foto: NHC

Mit Tempo zum Erfolg

In unserem letzten Heimspiel hatten wir einen weiteren Neuling der Liga zu Gast. Bei der Zweitliga-Vetretung der SG BW Rosengarten-Buchholz handelt es sich um den Meister der Landeliga Lüneburg, der sich mit einigen Neuzugängen deutlich verstärken konnte. So stand uns ein groß gewachsener und stabiler Rückraum gegenüber, der über einiges an Wurfkraft verfügt. Dementsprechend richteten wir unsere Abwehr offensiv gegen die Schützinnen aus und wollten versuchen haupsächlich über die 1. und 2. Welle zum Torerfolg zu kommen, um im Positionsangriff dem Mittelblock der Gäste aus dem Weg zu gehen. Diesen Plan konnten wir in der ersten Halbzeit nahezu perfekt umsetzen. Über eine konsequente Abwehrarbeit zwangen wir Rosengarten immer wieder zu einfachen Fehlern und Torwürfen aus schlechter Position, die wir zumeist umgehend mit einem Torerfolg unsererseits bestraften. Auf diese Weise konnten wir unseren Vorsprung bereits in der ersten Halbzeit auf acht Tore erhöhen und gingen mit einer 15:7-Führung in die Halbzeit. Während der Halbzeitansprache erinnerte unser Trainer-Team uns daran, dass noch keine Mannschaft ein Spiel nach einer Halbzeit gewonnen hat, so hoch sie auch geführt haben mag. Sie forderten uns auf auch in der zweiten Halbzeit konsequent zu Werke zu gehen und das Tempo weiterhin hochzuhalten. Leider konnten wir nicht ganz an das druckvolle Tempospiel der ersten Halbzeit anknöpfen. Ebenso ließen wir in der Abwehrarbeit etwas nach und die Gäste kamen dann doch zu dem ein oder anderen einfachen Tor aus der zweiten Reihe. Trotzdem schrumpfte unser Vorsprung nie auf weniger als sechs Tore und mit Apfiff konnten wir einen in dieser Höhe nicht zu erwartenden 31.23-Sieg feiern. Etwas überraschend verbringen wir die Herbstpause nun auf dem ersten Tabellenplatz. Angesichts unseres schweren Auftaktprogramms, der gestiegenen Qualität der Liga und den ersten personellen Rückschlägen war dies in keiner Weise zu erwarten und bedeutet für uns eine schöne Momentaufnahme sowie einen Beweis für unsere mannschaftliche Geschlossenheit. Die nächsten beiden Wochenenden heißt es erstmal Freizeit genießen und Kraft tanken, dann geht es zum Pokal nach Hessisch Oldendorf und am 22.10. steht der nächste Derbyspieltag auf dem Plan. Wir machen den Anfang in der Halle am Siedlungsweg gegen die HGRG und im Anschluss treffen die Männer auf den Lokalrivalen.
Eure 1.Damen 🙂

Wer ist hier der Buzzerbeater?

Unser letztes Spiel führte uns ins schöne Weserbergland zum Drittligaabsteiger MTV Rohrsen. In Hameln erwartete uns eine überwiegend neu formierte Mannschaft und damit ein recht unbekannter Gegner. Auf unserer Seite mussten wir das Fehlen von Anna Junghans, die an diesem Wochenende ihren Umzug vorbereiten musste und kurzfrisitg auch das Fehlen von Tini verkraften, da sie sich bei einem unglücklichen Zusammenprall im Training verletzt hatte. Erfreulicherweise war aber unser anderer Neuzugang Anna Bünker das erste Mal in dieser Saison mit von der Partie.
Schon beim Aufwärmen konnte man spüren, dass wir es nicht schafften die gleiche Spannung aufzubauen wie in den ersten beiden Spielen und dememtsprechend war die erste Halbzeit ein Spiegelbild dessen. Wir lieferten vermutlich eine der schlechtesten Leistungen in den letzten Jahren in diesem Spielabschnitt ab. Es häuften sich technische Fehler, überhastete Abschlüsse und andere Unkonzentriertheiten bei jeder Spielerin. Allein unserer einigermaßen stabilen Deckungs- und Torhüterleistung war es zu verdanken, dass wir nicht weiter ins Hintertreffen gerieten. In der Halbzeitansprache wählte Kai dementsprechend auch ein paar deutliche Worte und forderte uns dazu auf die Attribute wieder zum Vorschein zu bringen, die uns ausmachen. Manchmal hören wir dann ja doch auf unseren Trainer und zeigten in der zweiten Halbzeit ein verändertes Gesicht. Es wurde wieder miteinander gekämpft, geduldig gespielt bis sich besonders über die Außenpositionen eine Wurfmöglichkeit ergab und ganz einfach gesagt wieder Handball gespielt. Als Resultat sprang dann der Ausgleich und eine erstmalige Führung im Spiel heraus. Leider sollte dieser kleine Vorsprung nicht lange halten und kurz vor Schluss kassierten wir wiederum zwei Treffer und die Rohrsener Damen konnten mit 20:19 in Führung gehen. Nur noch wenige Sekunden waren zu spielen und da wir in Unterzahl waren setzte unser Trainer das erste Mal das taktische Mittel des siebten Feldspielers ein. So konnten wir im letzten Angriff in Gleichzahl agieren und da der Gegner anscheinend mit einer 1:1-Aktion oder einem Wurf von Außen rechnete, hatten sie unseren Buzzerbeater Reiki (das Tor wurde allerdings Marie im Spielbericht zugeordnet) nicht auf dem Schirm. Vier Sekunden vor Schluss nahm sie sich ein Herz, stieg auf Rückraum Rechts hoch und traf zum umjubelten Punktgewinn. Nach diesem durchwachsenen Spiel heißt nun aber volle Konzentration auf den nächsten Gegner. Mit der SG Rosengarten-Buchholz II haben wir einen weiteren Neuling der Liga zu Gast, der aber mit deutlichen Siegen gegen die HG Rosdorf-Grone und den TuS Jahn Hollenstedt auf sich aufmerksam machen konnte. Es erwartet uns ein Rückraum mit zwei starken Werferinnen, die unserer Abwehr ein ums andere Mal fordern wird.

Derbyieger, Klappe die Zweite!

Zum zweiten Mal innerhalb von einer Woche durften wir unseren neuen Lieblingsgesang “Derbysieger, Derbysieger..Hey, Hey!” auspacken. Denn nach zuletzt zwei Jahren ohne Punktgewinn gegen die HSGPH, war das Glück am letzten Sonntag dann mal wieder auf unserer Seite und wir konnten den amtierenden Meister der Oberliga Niedersachsen bezwingen. Die Basis für diesen Erfolg waren einmal mehr unsere mannschaftliche Geschlossenheit und eine bärenstarke Abwehrarbeit. Wurde es hinten dann doch einmal brenzlig, war unsere Duaa an diesem Tag stets zur Stelle und ließ sich im richtigen Moment abwerfen…
Wir gingen ohne großen Druck in dieses Spiel, da unsere Gäste in dieser Saison die Gejagten sind und wir als Jäger im Grunde genommen nur zwei Punkte zu verlieren hatten. Daher konnten wir unseren Gegner von Beginn an unter Druck setzen und in Führung gehen. Trotz zwischenzeitlicher Unterzahl konnten wir diese Führung in der ersten Halbzeit auf 5 Tore ausbauen. Vor allem das Spiel über unsere beiden “Kleinsten”, also über unsere Außen Tini und Marie führte immer wieder zum Torerfolg. Zu den Beiden gesellte sich Aline, die an diesem Tag von der vorgezogenen Positon aus die Ballverluste der Plesser Damen nutzte und aus dem Tempospiel heraus wichtige Tore erzielte. Mit einem 12:8 gingen wir in die Halbzeitpause und waren uns bewusst wie schwierig es werden würde in der zweiten Halbzeit unsere Führung zu verteidigen. Wir wollten dementsprechend gleich nach Wiederanpfiff den ersten Ansturm des Gegners zu Nichte machen. Bis zur 50 Minute gelang uns dieses Vorhaben recht gut, doch dann kippte das Spiel ein wenig und die HSGPH konnte in der 55 Minute den Ausgleichstreffer zum 17:17 erzielen und gleichzeitig den Beginn einer sehr spannenden Endphase einläuten. So schafften wir es eine halbe Minute später wieder mit einem Tor in Führung zu gehen, aber nur ein paar Sekunde später bestrafte das Schirigespann unsere Bank mit einer Zeitstrafe. Es kam wie es kommen musste und erneut konnte Plesse ausgleichen. Im Gegenzug gelang es uns drei Minuten vor Schluss wiederum mit 19:18 in Führung zu gehen und diese mit allem was wir hatten zu verteidigen. Auch ein letztes Manöver des gegnerischen Trainers, er brachte statt der Torfrau noch eine siebte Feldspielerin, konnten wir abwehren und so kannte der Jubel nach dem Schlusspfiff keine Grenzen mehr.
Nach diesem tollen Start in die neue Saison heißt es volle Konzentration auf die nächsten schweren Aufgaben. Am kommenden Samstag müssen wir beim MTV Rohrsen, Absteiger aus der 3.Liga, antreten und eine Woche später empfangen wir die Reserve der SG Rosengarten-Buchholz, die mit zwei deutlichen Siegen in die Saison gestartet ist.

Northeimer HC
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