März 2, 2016
Am 20.2. machten wir uns ein weiteres Mal auf den Weg in die Lüneburger Heide. Es bot sich auf der Hinfahrt dasselbe Bild wie auf unseren anderen Fahrten, nach anfänglichem Geschnatter verfällt die halbe Mannschaft in den Schlaf. Dieser schien allerdings mit Beendigung der Anreise noch nicht ganz beendet gewesen zu sein, da wir in der ersten Halbzeit eine bescheidene Vorstellung zeigten. In der Abwehr fehlte es uns an der nötigen Einstellung, so dass Lüneburg über einfache Einläufer oder das Kreisspiel zu Toren kam. Im Angriff wiederum fehlte uns schlicht und ergreifend die Durchschlagskraft. Dementsprechend erhielten wir mit dem Pausenpfiff die Quittung für unsere dürftige Leistung und brauchten uns nicht wundern, dass wir mit 7:13 ins Hintertreffen geraten waren. In der Kabinenansprache folgten dann deutliche Worte unseres Trainers. Er prophezeite uns, dass wir dieses Spiel nicht mehr gewinnen könnten und uns zum Ziel setzen sollten die zweite Halbzeit positiv zu gestalten. Mit dieser Äußerung wusste er natürlich, dass er unseren Kampfgeist nochmal wachrütteln konnte. Tatsächlich gelang es uns im zweiten Spielabschnitt, trotz der frühen dritten Zeitstrafe gegen Miri in der 32. Spielminute sowie einiger weiterer kurioser Pfiffe auf beiden Seiten, das Spiel zu drehen. In die Karten spielte uns, dass die Lüneburgerinnen mit jedem Treffer von uns unsicherer wurden und anscheinend den Glauben an den eigenen Sieg verloren. Mit einer Umstellung im Angriff, Atze wurde in den linken und Marie in den rechten Rückraum beordert, schafften wir dann die endgültige Wende. Angetrieben von unserer Bank und Miri auf der Tribüne konnten wir uns schließlich doch zwei weitere Punkte erkämpfen und eine ausgelassene Rückfahrt genießen.
Feb. 25, 2016
Am vorletzten Wochenende hatten wir die zweite Vertretung des SV Garßen Celle zu Gast in der Schuhwallhalle. Nach der eher zähen Partie gegen den VFL Wolfsburg wollten wir im Spiel gegen diese, ebenfalls abstiegsgefährdete, Mannschaft eine Schippe drauf legen.
Diesen Vorsatz konnten wir recht gut in die Tat umsetzen und vor allem in der zweiten Halbzeit mit einer konstanten Leistung einen deutlichen Sieg herausspielen.
Das Spiel begann allerdings etwas schleppend, da wir ein paar Minuten brauchten um einigermaßen auf Betriebstemperatur zu kommen, während auf der anderen Seite unser Gegner etwas lustlos wirkte. So passte es auch ins Bild, dass sich Celles eigentlich beste Werferin in der 15 Minute, nach einem rüden Bodycheck gegen Anni, die rote Karte abholte und das Spielgeschehen nur noch vom Spielfeldrand beobachten durfte. Spätestens von diesem Zeitpunkt an gab es dank unserer stabilen Deckung und einer gut aufgelegten Duaa kaum ein Durchkommen für die Damen aus Celle. Zur Halbzeit führten wir daher bereits deutlich mit 14:3, obwohl an einigen Stellen unseres Spiels noch Verbesserungsbedarf bestand. Für den zweiten Spielabschnitt hatten wir uns daher vorgenommen die Spannung weiter hochzuhalten und trotz deutlicher Führung weiter druckvoll und mit Tempo zu spielen. Erstaunlich gut setzten wir diesen Vorsatz dann auch in die Tat um, spielten konzentriert und mit wenigen Fehlern weiter, um unsere Leistung schließlich mit einem deutlichen 31:7-Sieg zu belohnen. Einen so deutlichen Sieg hatte der Großteil der Mannschaft im Damenbereich bereits erlebt, aber den Gegner unter 10 Toren zu halten war dann doch für uns alle Neuland. Einmal mehr stellen wir damit unsere gute Deckungsarbeit und gute Torhüterleistungen unter Beweis.
Feb. 23, 2016
Nicht unser bester Tag…
Nach der knappen Niederlage gegen Plesse II in der letzten Woche, wollten wir auf jeden Fall, dass die zwei Punkte in Northeim bleiben und gingen dementsprechend motiviert in die Begegnung. Um so überraschender war, dass wir in der Deckung kein Bein an den Boden und die Nummer 18 von Rosdorf gar nicht in den Griff bekamen. Sie ging ständig 1:1 durch unsere Abwehrreihen und war nicht “aufzuhalten”. Dies zeigt sich auch in den 10 Toren, die sie allein in der ersten Halbzeit geworfen hat. Unser Angriff war an diesem Wochenende aber ganz ordentlich, so dass wir nur mit einem knappen 14:15 Rückstand in die Kabine gingen.
In der 2. Halbzeit entschieden sich Katja und Rainer die Nummer 18 kurz zu nehmen, was auch gleich Wirkung zeigte. Sie kam nur drei Mal durch unsere Abwehr und erzielte dementsprechend auch nur 3 Tore. Durch die Umstellung konnten wir Bälle gewinnen und den ein oder anderen Konter laufen. Beim 17:16 übernahmnen wir erstmals die Führung und bauten sie bis zum Ende auf eine ordentliches 32:25 aus. Besonders trugen dazu Nele (8 Tore) und Fründt (9 Tore) bei.
Durch unsere vielen personellen Ausfälle durften wir Miri wieder bei uns in den Reihen begrüßen, die gleich die Regie im Spiel übernahm und 4 schöne Tore zu unserem Erfolg beitrug. Vielen Dank, Miri.
Tore: Fründt 9, Laura 3, Nele 8, Yvonne 6, Miri 4, Merle 2
Am kommenden Wochenende spielen wir am Sonntag (28.2) um 19:00 Uhr in der Schuhwallhalle unser Nachholspiel gegen Geismar III. Über zahlreiche Fans (mit starken Nerven ;-)) würden wir uns freuen.
Feb. 11, 2016
Am 24.1. empfingen wir die HSG Göttingen zum ersten Spiel der Rückrunde. Im Hinspiel kamen wir über ein 20:20-Unentschieden nicht hinaus und hatten uns daher einiges für das Rückspiel vorgenommen. Dementsprechend starteten wir auch in das Spiel. Aus einem konsequenten und mit sehr viel Leidenschaft arbeitenden Deckungsverband heraus konnten wir vor allem über die erste Welle viel Druck aufbauen. Landeten wir dann doch hin und wieder im Positionsangriff kamen wir vor allem über das Kreisspiel oder die Außen zum Torerfolg. Mit einem 15:10-Vorsprung gingen wir in die Halbzeit und wollten in der zweiten Halbzeit eigentlich da weitermachen, wo wir im ersten Abschnitt aufgehört hatten. Trotz aller guten Vorsätze gönnten wir uns erstmal eine kleine Schaffenspause, die dem Gegner die Möglichkeit gab auf 15:13 zu verkürzen. Nach einem Time-Out mit ein paar kurzen, lauten und auch leicht verärgerten Worten unseres Trainers schafften wir es den Schalter wieder umzulegen. Wiederum waren es Treffer von unseren beiden Außenspielerinnen Mareike und Sina, die etwas Luft zwischen uns und die HSG brachten. Von diesem Zeitpunkt an ließen wir dann wirklich nichts mehr anbrennen und erspielten uns den verdienten 26:19-Sieg. Hervorzuheben ist, dass wir einen Gegner, der im Schnitt 29 Tore pro Spiel wirft, unter 20 Toren gehalten haben. Einen großen Anteil daran hatte sowohl in der Abwehr als auch im Angriff unserer Mitschi, die ein super Spiel ablieferte.
Nach diesem Derbyerfolg hatten wir ein Wochenende Pause und konnten das Handball spielen anderen überlassen, was die Bad Boys mit dem Gewinn des Europameistertitels dann auch sehr erfolgreich taten. Sie lieferten uns besten Anschauungsunterricht in Sachen Teamgeist, Abwehrarbeit und taktischen Varianten.
Diese Dinge wollten wir dann auch im Auswärtsspiel beim VFL Wolfsburg auf die Platte bringen, nur hatten wir anscheinend ein, zwei davon in unserem Schlafwagen (Bus) vergessen. So kamen wir in der ersten Halbzeit fast gar nicht ins Spiel und ließen mit unserem Abwehr-und Rückzugsverhalten zu wünschen übrig. Jede von uns zeigte nicht annähernd das, was sie im Stande wäre zu leisten und so war es fast symbolisch, dass der letzte Wurf der Wolfsburgerinnen vor der Halbzeit noch im Tor landete. In der Halbzeitansprache forderte Carsten uns auf mehr Einsatzbereitschaft an den Tag zu legen und sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine Schippe draufzulegen.
Nach einem holprigen Start in die zweite Halbzeit gelang es uns dann einige Tore mehr als der Gegner zu werfen und in der Abwehr etwas besser zu stehen. Dann folgten im kurzen Abstand zwei ruppigere Szenen auf Seiten der Wolfsburgerinnen, die mit der roten Karte für die jeweilige Spielerin geahndet wurde. Allerdings schien uns diese Tatsache mehr zu verwirren als Auftrieb geben, da wir den Gegner nochmal auf 20:22 verkürzen ließen. Doch mit vier Toren in Folge machten wir dann doch endgültig den Sack zu und konnten uns über die nächsten zwei Punkte auf unserem Konto freuen.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass wir dann doch erstmal an unserem ursprünglichen Saisonziel festhalten 😉 und gegen jeden Gegner alles geben müssen, um als Sieger vom Platz zu gehen.
Feb. 3, 2016
Nach unserer ersten Niederlage gegen Geismar II vor zwei Wochen, hatten wir es dieses Wochenende mit einer eingespielten Mannschaft aus Sudershausen zu tun. Von vornherein war klar: wir müssen unsere Tore über ein schnelles Spiel nach vorn machen. Dies gelang uns phasenweise auch ganz gut. Im Positionsangriff hatten wir es mit einer 6:0 zu tun, die wenig Platz für eins gegen eins zuließ und uns dazu zwang aus dem Rückraum zu werfen. Da wir nun nicht die größten Rückraumshooter sind, brauchten wir ein paar mehr Anläufe um das Runde ins Eckige zu werfen.
Sudershausen selbst spielte im Angriff die seit Jahrzehnten einstudierten Spielzüge, welche wir größtenteils gut unterbrechen konnten oder von unserer Torfrau Lena gehalten wurden. In die Kabine gingen wir mit einer ganz entspannten 15:7-Führung.
Die erste Hälfte der zweiten Halbzeit verlief ganz gut. Die Rückwärtsbewegung der Sudershäuser war ausbaufähig und wir nutzten das mit einigen Tempogegenstößen aus. Bis zum Stand von 29:13 bauten wir unsere Führung weiter aus. Doch dann warfen wir eine gefühlte Ewigkeit kein Tor, vergaben einige Chancen und Suderhausen kam auf 29:17 ran. Zum Glück hatten wir unsere Theo dabei, die den Bann des 30. Tores einige Minuten vor Schluss endlich brach! Der Bann des 30. Am Ende durften wir uns dann noch einige „nette“ Worte unserer Gegner anhören bevor der Schiri abpfiff und wir verdient, aber nicht schön mit 30:18 gewonnen haben.
Fazit: Es war ein souveräner Sieg, der zu keiner Zeit gefährdet war. Allerdings hätte mehr drin sein können, wenn wir unsere Chancen alle verwertet hätten.
Jan. 30, 2016
Das Oberliga Herrenspiel zwischen dem Northeimer HC und den HF Helmstedt-Büddenstedt am kommenden Sonntag den 31.01. wird von 17 Uhr auf *16 Uhr* vorverlegt. So können alle Fans im Anschluss in der Northeimer Schuhwallhalle das EM-Finale zwischen Deutschland und Spanien gemeinsam schauen.
Die NHC-Männer möchten mit einem Heimsieg für die richtige Einstimmung auf das EM-Finale sorgen. Das wird gegen die starken Gäste aus Helmstedt schwer, da Kai Effler mit Kreuzbandriss ausfällt und weitere Spieler angeschlagen sind. Der NHC braucht also seine treuen Fans um einen weiteren Sieg in der Schuhwallhölle einzufahren.