Northeim – Die Landesliga-Handballer des Northeimer HC II haben mit der Vorbereitung auf die neue Serie begonnen. Der Punktspielstart ist nach den aktuellen Planungen des Verbandes für Ende Oktober vorgesehen. Bis dahin muss die Truppe schwitzen. Das findet dank der Unterstützung durch Marcus Türk, dem 1. Vorsitzenden des TSV Hammenstedt, vorerst auf dem Sportplatz in Hammenstedt statt. Der TSV hat die Nutzung auf Anfrage freigegeben. Bis zu 16 Teilnehmer hat die Northeimer Landesliga-Truppe. Sie erhielten beim Auftakt zunächst eine ausführliche Belehrung in Sachen Corona, bevor locker trainiert wurde. „Wir haben den Teamsport lange vermisst. Die Freude war bei allen Spielern groß“, berichtete Co-Trainer Mike Wilfer. Sein erfahrener Chefcoach Uwe Kurzawa möchte mit seinem neuen Team zunächst die Grundlagen in Sachen Kondition und Koordination legen, bevor die Hallen irgendwann wieder freigegeben werden. Trotz des zahlenmäßig starken Kaders ist man beim NHC noch offen für Gespräche mit potenziellen Neuzugängen.
Schwerer Schicksalsschlag für junge Familie: Vater (35) stirbt urplötzlich durch Wespenstich und hinterlässt Ehefrau und zwei kleine Kinder (inzwischen 6 Monate und 5 Jahre alt).
Jan Kühn verstarb mit nur 35 Jahren an den Folgen eines Wespenstiches, auf den er hochallergisch reagierte – vor den Augen und in Anwesenheit seiner engsten Familienangehörige und Freunde. Trotz Gegenmittel und intensiven Notfallmaßnahmen durch Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte konnte er nicht mehr gerettet werden. In der Hoffnung seine trauernde Ehefrau und die beiden kleinen Kinder in dieser schweren Zeit zu unterstützen haben Freunde nun einen Spendenaufruf gestartet.
Es war der 27. Juli 2019, ein sonniger Samstag im Hochsommer. Jan (35), seine Ehefrau Jana (34), ihr gemeinsamer Sohn Linus (5) sowie die im Mai frisch geborene Lena freuten sich auf das Beachvolleyball-Turnier für Hobby- und Freizeitmannschaften im Waldschwimmbad Düderode (Landkreis Northeim/Niedersachsen), bei der Jan mit engen Verwandten und Freunden im Team antreten wollte. Die Stimmung war ausgelassen und alle waren bester Laune und in Vorfreude auf die bevorstehenden Spiele – bis zu dem Moment, der alles urplötzlich änderte.
Jan Kühn verstarb vollkommen überraschend im Alter von nur 35 Jahren durch die Folgen eines Wespenstiches, auf den er (wissend) hochallergisch reagierte. Obwohl er sich selbst noch das mitgeführte Gegenmittel injizieren konnte, kollabierte er rasch. Intensive Notfallmaßnahmen durch Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte blieben schlussendlich erfolglos. Jan starb noch vor Ort und vor den Augen seiner Angehörigen.
Bis heute können wir alle nicht begreifen, dass er nie wieder unter uns sein wird. Der Schock über den Verlust von Jan sitzt sehr tief und es ist für alle nach wie vor unwirklich. Wir sind traurig und geschockt.
Jana hat ihren geliebten Mann verloren, die Kinder ihren Vater. Jana & Jan verband seit ihrem Kennenlernen 2008 in Berlin eine tiefe Liebe und Verbundenheit füreinander. Die Geburt von Linus 2014 und von Lena im Mai 2019 machte sie zu glücklichen, stolzen Eltern. Der Umzug in ihr eigenes Haus kurz vor der Geburt von Lena war das „Sahnehäubchen“ und erfüllte vor allem Jan mit Stolz und Freude. In der Früh streifte er mit seinem Sohn gerne durch den Garten und erklärte ihm mit Begeisterung die Pflanzen und Blumen, um danach nach „seinen Mädels“ zu schauen. Er hat es genossen Freunde und Familie zum Grillen ins neue Zuhause einzuladen, zu bewirten, zuzuhören und eine schöne Zeit zu bescheren. Die zwei Monate im neuen Zuhause waren voller Leben, bis zum besagten Samstag im Juli, der leider alles auf den Kopf stellte.
Jan war ein toller Mensch, Ehemann und Familienvater, Freund, Kollege und Sportkamerad. Warmherzig, liebevoll, lustig, neugierig, offen für alles und jeden. Loyalität und Hilfsbereitschaft waren mehr als nur Worte für ihn. Er engagierte sich intensiv für seine „Sportfamilien“, unterstützte auch gerne soziale Projekte. Privat war seine Familie gerade komplett geworden und die Liebe und Unterstützung dieser, gaben ihm innere Ruhe und Zufriedenheit; beruflich wurde er erst kürzlich befördert und war zudem im Betriebsrat tätig. Jans Engagement wurde von allen Seiten sehr geschätzt. Als echter Berliner schlug sein Fußball-Herz für den 1. FC Union Berlin .
Doch seine größte Leidenschaft war der Handball. Bereits seit seiner Kindheit spielte er voller Begeisterung und ging in Berlin sogar auf eine Kinder-und Jugendsportschule. Noch parallel zur Schule absolvierte er eine Trainerausbildung und trainierte danach seine erste Handballmannschaft. Er war beim Berliner Turnsport 1911 tätig und spielte zudem selbst aktiv beim SSV Falkensee mit. Nach dem Familienumzug 2016 nach Northeim spielte er Fußball in verschiedenen Herrenmannschaften beim FC Auetal und widmete sich zusätzlich natürlich weiterhin intensiv dem Handball. So gehörte er die letzten Jahre voller Stolz dem Northeimer Handballclub (NHC) an und war als Spielertrainer der 2. Herren aktiv. Für die neue Saison sollte er zusätzlich die neu gebildete männliche A-Jugend trainieren. Der Verein war ein wichtiger Teil seines Lebens geworden und mit voller Leidenschaft übernahm er sportliche Aufgaben, brachte sich aber auch in das allgemeine Vereinsleben mit ein.
In der Hoffnung die kleine Familie in dieser sehr schweren Zeit zu unterstützen haben wir als Freunde einen Spendenaufruf gestartet. Denn neben der eh schon äußerst schwierigen Bewältigung der gesamten Situation, sind automatisch auch finanzielle Zukunftssorgen entstanden, die wir ihnen hiermit nehmen möchten.
Der Erlös der Spenden kommt in vollem Umfang (abzgl. der GoFundMe-Transaktionsgebühren) Jana, Linus und Lena zugute.
>> Ein Drittel ist für zukünftige Ausgaben vorgesehen, die unmittelbar mit den Kinder zusammenhängen (u.a. Bildung/Ausbildung/Versorgung etc.).
>> Ein Drittel für kleinere, gemeinsame Freizeitunternehmungen der Familie.
>> Ein Drittel für die Erhaltung des Hauses und/oder um diesbezüglich bereits angefallene Kosten decken zu können.
Helft uns bitte beim Teilen der Kampagne über eure Kanäle! Streut es via Instagram, Facebook, Twitter, WhatsApp, per E-Mail usw. und erzählt euren Familien, Freunden, Kollegen und Nachbarn davon.
Am vergangenen Donnerstag erfolgte die offizielle Übergabe der neuen Trainingsanzüge für die neu gebildete männlich A und die 2. Herren des NHC. Möglich gemacht hat dieses Stephan Bokelmann von der Firma HUNOLD Bauunternehmung GmbH aus Northeim, Mittelweg 5. Stephan Bokelmann ist großer Handballfan und ließ es sich nicht nehmen, nachdem er die Landesliga Herren bereits seit Jahren fördert, auch die neue Landesliga männlich A zu unterstützen. Diese Kombination macht Sinn, da die A-Jugendlichen über die 2. Herren an den Seniorenbereich und an höhere Aufgaben herangeführt werden sollen. Beide Teams ließen im Anschluss jeweils Derby Siege folgen, die A-Jugend schlug am Samstag die HSG OHA und die Herren am Sonntag die HSG Plesse-Hardenberg 2. Die Mannschaften und der NHC bedankten sich bei Stephan Bokelmann mit einem NHC-Fantrikot.
Stephan Bokelmann stellte dem NHC außerdem seit Saisonbeginn 200! Magnete mit dem NHC-Logo zur Verfügung. Diese wurden an die ersten 100 Dauerkartenerwerber verteilt und nun erfolgt die weitere Verteilung individuell über den NHC. Auch hierfür möchte sich der NHC ganz herzlich bedanken!
Nachdem wir das erste Saisonspiel in Uslar verdientermaßen verloren hatten, galt es für uns etwas Wiedergutmachung zu betreiben. Zum einen ist die Schuhwallhölle nun seit über einem Jahr uneinnehmbar, und das soll auch so bleiben, zum anderen wollten wir die Schmach der Derbyniederlage aus der Vorwoche wett machen. Mit den Sportsfreunden des VfL Lehre kam ein Team in die heimische Schuhwallhölle, die das erste Saisonspiel ebenfalls verloren hatten (23:30 gegen Groß Lafferde). Und was soll ich sagen, wir wollten auf keinen Fall die zwei Punkte einfach so herschenken. Kommen wir zum Spiel. Gleich mit dem ersten Angriff netzte Lehre ein (0:1, 1. Minute). Dies sollte die erste und einzige Führung der Gäste sein. Wir sind zwar gute Gastgeber, aber wir verschenken dann doch nichts. Nach dem Ausgleich unseres Linksaußen Niklas folgten 3 Tore in Folge unseres Wirbelwinds Marc Bode (4:1, 6. Minute). Der Gästetrainer nahm die erste Auszeit und stellte das eigene Spiel etwas um. Dies sollte in den nächsten Minuten Früchte tragen. Die Abwehr der Gäste war nun flinker auf den Beinen und es folgten dann Unkonzentriertheiten unsererseits, wodurch Lehre schnell aufholte und auf 4:3 verkürzten (8. Minute). In der 10. Minute war es dann endlich soweit. Unser Neuzugang Waldemar (kam von der Braunschweiger Eintracht) erzielte in seinem ersten Pflichtspiel für uns sein erstes Pflichtspieltor (6:4)! 30 Sekunden später kam Lehre wieder auf ein Tor ran. Der Angriff lief zu diesem Zeitpunkt recht gut, nur standen wir in der Abwehr etwas zu löchrig da. Wir stellten die Abwehr bisschen um, wollten den Nebenmann besser unterstützen und schoben nun die Lücken in unserer Abwehr zu. So machten wir aus einer guten Halbzeit eine unglaublich gute Halbzeit. Wenn man jetzt die Augen schließen würde und man sie vorm Spielbericht wieder öffnet, sieht man einen Namen ungewöhnlich häufig auftauchen. Marc „Speedy Gonzales“ Bode erzielte allein in der ersten Halbzeit 13 (in Worten DREIZEHN) seiner 17 Tore. Eines sogar mit seiner „schwächeren“ rechten Hand (wird noch geprüft ob das nicht eventuell eine Kiste Wert ist). Als die Schiedsrichter genug von der ersten Halbzeit hatten, lagen wir 20:10 vorn. So gingen wir frohen Mutes zum Pausentee. Ansage des Trainers: Konzentriert weiter machen und nicht abschalten. Handball wird schließlich auch im Kopf entschieden. Tja, was soll ich sagen? Hat bedingt geklappt. Aber um den Spannungsbogen aufrecht zu halten, erzähle ich einfach weiter. Zum Ende kommen wir noch. Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit verliefen nach dem Schema der ersten Halbzeit. Wir erzielten vorne eins, kassierten hinten eins. So blieb es beim komfortablen zehn Tore Vorsprung. Durch einen Doppelschlag unseres anderen Neuzuganges auf der Rechtsaußen Seite Norman Hagemann (Pflichtspieldebüt, sowie Pflichtspieltordebüt) lagen wir 20 Minuten vor dem Ende gar mit 12 Toren vorn. Man sollte meinen, wir hätten das Spiel im Sack. Aber wir sind der Northeimer HC 2. Herren. Wir haben hier und da mal eine schwäche Phase. Die kam wohl zeitgleich mit einer Umstellung der Gästeabwehr. So fingen die Hirten aus Lehre an unseren besten Torschützen wie eines ihrer Schäfchen kurz zu decken. Wie man nach 45 Minuten nur auf so eine Idee kommen konnte, war uns schleierhaft. Vorne waren wir also nun irgendwie wie versteinert, hatten wir uns doch sehr auf den Takt von Marci eingestellt. Nun galt es an den anderen den Tanz fortzuführen. Dies klappte nur bedingt. So kam Lehre immer wieder zu einfachen Toren und verkürzte sogar auf neun Tore Differenz (30:21, 52. Minute). Dieser offenen Deckung musste Lehre aber den letzten Minuten dann doch Tribut zollen, und so plätscherte das Spiel ruhig dem Ende entgegen. Und nach 60 Minuten hatten die Schiris dann auch endlich genug und wollten ihre Feierabendlimo trinken. So pfiffen sie beim Stand von 33:23 ab. Wir bejubelten so im zweiten Spiel der noch jungen Saison unsere ersten Punkte. Wir bedanken uns bei den gut 60 Fans in der Halle, sowie den fairen und freundlichen Gästen aus Lehre und wünschen euch noch viel Erfolg für die restliche Saison (mit einer Ausnahme im Rückspiel). Kommenden Sonntag geht’s zur zweit Vertretung der MTV Groß Lafferde. Sie laden zu Kaffee und Kuchen und zu hoffentlich zwei weiteren Punkte für uns. Für die Bestien der Schuhwallhölle erfolgreich waren: Althans, Koopmann – Mick 5, K.Bode, Effler 3, Palm 1, Hagemann 5, Berninger, Nowakewitz, M.Bode 17/6, Hertmann 1, Wittwer 1
Über Siege spricht man natürlich am liebsten, nur leider gehören Niederlagen in einer Saison auch dazu. Seit geraumer Zeit ist der Sollingen für uns leider uneinnehmbar. 2019 haben wir bisher nur zwei Niederlagen kassiert. Beide in Uslar. Diese Halle bleibt für uns leider wie verhext.
Aber der Reihe nach. Nach einer langen Vorbereitung und einigen Testspielen war es endlich wieder soweit: Die neue Handball Saison steht an. Nachdem wir die letzte Saison überaus Erfolgreich abgeschlossen hatten (3. Platz, punktgleich mit dem Vizemeister), wurden die Karten zur neuen Saison neu gemischt. Nach den Abgängen der beiden Kühn-Zwillinge und unseres Kapitäns Jan Schmidt, sowie des schmerzlichen Verlustes unseres Trainers Jan Kühn, mussteneinige Positionen neu besetzt werden. Auf der Trainerposition haben wir mit Kai Strupeit und Maik Wilfer ein erfahrenes, wie auch ehrgeiziges Trainerduo bekommen. Die neuen Trainer haben auch gleich eine schwierige Aufgabe vor sich. Muss sich das neue Team noch gemeinsam eingrooven. So sind wir diese Saison auf allen Positionen doppelt besetzt und können nun auf einen Pool von 17 Spieler, plus weitere aus der A-Jugend zugreifen. Das da der ein oder andere sich mal auf der Tribüne wiederfindet bleibt leider nicht aus. Aber bei all den Luxusproblemen war es dann auch irgendwie logisch, dass unser halber Rückraum sich zum Auftakt in Uslar abmeldete. So fehlte mit Timo Effler unser neuer Kapitän, mit Waldemar Mick unser neuer Strippenzieher auf Rückraummitte, Jannik Osteroth unser Youngster auf halb links. Des Weiteren fehlte mit Norman Hagemann ein Linkshänder. Als Ersatz für all die Ausfälle zogen wir Laurenz Mönnecke aus der A-Jugend hoch.
So starteten wir etwas durchgewürfelt in die Partie. Karsten Bode auf Linksaußen, Niklas Wittwer in der Mitte, flankiert von Alex Palm auf Halblinks und Marc Bode auf Halbrechts, Sascha Nowakewitz auf Rechtsaußen und Marcel Hertmann am Kreis. Im Tor startete Roman Althans.
Gleich zu Beginn stand unsere Abwehr den ersten, wütenden Angriffen der Sollinger stand. In den ersten fünf Minuten ließen wir hinten nichts zu, netzten selbst aber dreimal ein. Selbst nach dem ersten Treffer der Heimsieben blieben wir ruhig und spielten unser Spiel weiter runter. Über 1:4 zu 3:6 hielten wir den drei Tore Vorsprung. Dann kam der erste Bruch in unser Spiel. Wir spielten zu ungenau im Angriff und die Deckung kam nun immer wieder mal einen Schritt zu spät. So holten die Gastgeber Tor um Tor auf und blieben uns nun an den Fersen. Wir legten ein Tor vor, Uslar zog mit einem eigenem Tor nach. In der 23. Minute erzielte unser Marc Bode das 12. Tor für uns. Bis zur 29. Minute blieb dies unser letztes Tor, während Uslar weiterhin zu Toren kam, die sie aber sich auch hart erarbeiteten mussten. In der 29. Minute erzielten beide Teams noch jeweils ein Tor und so gingen wir mit einem ernüchterndem Unentschieden (13:13) zum Pausentee. Nach gutem Start konnten wir mit dem restlichen Verlauf der ersten Halbzeit nicht zufrieden sein. Haben wir uns zeitweise zu sehr mit den Schiedsrichtern befasst als mit unserem Spiel. Und dies sollte leider auch die zweite Halbzeit so weiter gehen. Vorne zu überhastet, hinten zu löchrig, hier und da mal rumgemosere gegen die Schiedsrichter und der Mangel an Wechselalternativen im Rückraum führten dazu, dass Uslar in der zweiten Halbzeit nicht mehr die größte Gegenwehr unsererseits entgegen bekommen hat. So spielte die Sollingensieben ihr Spiel ruhig runter und erhöhten Tor um Tor. Doch eines muss man unserer Mannschaft hoch anrechnen: Wir haben bis zum Schluss nicht aufgegeben und immer weiter an uns geglaubt. So hatten wir in der 52. Minute die Chance auf ein Tor ran zu kommen. Leider scheiterte Marc von der 7m Marke am gut agierenden Torhüter. So blieb es beim 23:21 für die Heimmannschaft. Daraufhin war der letzte Wille bei uns gebrochen. Uslar erhöhte weiter während wir gefühlt auf dem Zahnfleisch liefen. Wir verlieren am Ende verdient, aber dennoch etwas zu hoch, 28:23. So ging das erste Derby der Saison an die Sportsfreunde aus dem Sollingen. Doch viel Zeit zum Wunden lecken bleibt nicht, spielen wir doch kommenden Samstag zuhause um 19:30 gegen den VfL Lehre. Da sollen dann die ersten Punkte auf die Haben-Seite wandern. Über reichliche Unterstützung von der Tribüne würden wir uns sehr freuen.
Wie viele andere Teams, sind wir auch in die Vorbereitung vor einigen Wochen gestartet. Mit einer neu formierten Mannschaft wollen wir die erfolgreiche letzte Saison wiederholen und eventuell noch eins draufsetzen. Nach ein paar Einheiten auf dem Sportplatz und einige in der Halle, wurde es endlich wieder Zeit den Kopf frei zu bekommen und uns wieder auf Handball zu freuen. Es hieß für uns also Tasche packen, Trikot bügeln und leicht übermüdet auf den Weg nach Moringen machen. Der Moringen Cup stand an. Und das Teilnehmerfeld ließ sich als guten Gradmesser in der Vorbereitung nehmen. So spielte der ehemalige Landesligakonkurrent Moringen mit einigen A-Jugendlichen, der aktuelle Landesligagegner aus Spanbeck, sowie die Mannschaft aus Worbis und Wehlheiden.
So ist ein Vorbereitungsturnier natürlich immer eine dankbare Gelegenheit neue Taktiken und Spielweisen auszuprobieren. So wollten wir über eine stabile Abwehr, in den verschiedensten Variationen, in unser Tempospiel kommen. Hatten wir doch einen vollbesetzen Kader und konnten viel durchwechseln. So lief das erste Spiel gegen Wehlheiden bis zur 15. Minute relativ gut. Wir kamen durch Gegenstöße zu einigen einfachen Toren und die Abwehr stand auch sehr gut. Durch Unkonzentriertheiten im Angriff und zu schläfrigem Abwehrverhalten luden wir den Gegner nun ihrerseits zu leichten Toren ein. Und sollte es mal ins Positionsspiel gehen, zauberten sie einen Ball nach dem anderen an ihren gut spielenden Kreisläufer. So verloren wir nach 30 Minuten das Spiel verdient 14:16. Ein toller Start sieht anders aus. Deshalb bat uns auch Coach Kai Strupeit sofort in die Kabine um einige Dinge anzusprechen. Wir sollten nun wacher werden, wir stellten die Abwehr um und sollten mehr an unser Können glauben und uns weniger mit den Schiedsrichter befassen.
Nach einer zwei Spiele Pause ging es nun gegen die Eintracht aus Worbis. Die Abwehr stellten wir auf 3-2-1 um. Das sollte sich auszahlen. Worbis kam mit der offensiven Abwehr gar nicht zu recht. Und sollten sie doch mal zum Abschluss kommen, stand schon unser Keeper bereit und hielt ein ums andere Mal hervorragend. So kassierten wir bis zur 15. Minute lediglich ein Gegentor, während wir vorne souverän weiter unsere Tore machten. Nachdem wir dann die Spieler durchwechselten und auf eine defensivere, aber dennoch aggressiv agierende 6-0 stellten, fingen wir uns zwar einige Gegentore, machten aber Vorne weiterhin unser Spiel. So gewannen wir letztendlich absolut verdient 21:7. So sollte das Spiel uns die nötige Motivation für die kommenden Begegnungen geben.
So trafen wir als nächstes, wiederum nach einer zwei Spiele Pause, auf den Gastgeber aus Moringen. Die taten sich bis dahin schwer. Nach der Auftaktniederlage gegen Spanbeck, einem äußerst knappen 1-Tore Sieg gegen Worbis und einem guten Spiel samt Sieg gegen Wehlheiden, wussten wir, was wir von unseren Sportsfreunden aus Moringen erwarten durften. Unsere Abwehr hatte sich nun etwas eingegroovt. So konnte unser Gegner nicht mehr so schnell zu einfachen Toren kommen, wir im Gegenzug durch eine überragende 1. Welle jedoch schon. Ohne wirklich größeren Hänger behielten wir die gesamten 30 Minuten Spielzeit einen kühlen Kopf und gewannen am Ende verdient 20:14. Durch unsere Leistungssteigerung im Laufe des Turniers kam es nun so, dass wir im letzten Spiel des Tages gegen Spanbeck um den Turniersieg spielten. Schließlich gewannen sie jedes Spiel, wenn auch denkbar knapp. Und wie sollte es anders sein als das wir im letzten Spiel des Tages auch die beste Leistung ablieferten. In der Abwehr spielten wir weiterhin aggressiv, vorne spielten wir clever und am Ende kam dabei ein verdienter 13:10 Sieg heraus. Damit gleichbedeutend wurden wir Turniersieger und erhielten einen tollen Pokal samt Preisgeld, welches umgehend an Moringen zurückgezahlt wurde, schließlich brauchten wir hinterher das ein oder andere gekühlte Hopfengetränk.
Wir bedanken uns beim MTV Moringen für dieses tolle Turnier. Wir konnten, abgesehen vom Pokal, einige Erkenntnisse mitnehmen, die uns in der restlichen Zeit bis zum Saisonstart Anfang September in Uslar helfen werden, als Team besser und Stärker zu werden. An dieser Stelle war es das erstmal. Ab dem ersten Saisonspiel bekommt ihr wieder in gewohnter Manier Berichte über die zweite Herren.
Das Turnier erfolgreich gestaltet haben: Roman Althans, Philipp Koopmann – Sascha Nowakewitz, Marc Bode, Julian Biermann, Nils Teßling, Niklas Wittwer, Waldemar Mick, Michael Dewald, Tobias Berninger, Marcel Hertmann, Timo Effler, Edwin Penner, Alex Palm