Junge Familie verliert Papa durch Wespenstich

Schwerer Schicksalsschlag für junge Familie: Vater (35) stirbt urplötzlich durch Wespenstich und hinterlässt Ehefrau und zwei kleine Kinder (inzwischen 6 Monate und 5 Jahre alt).

Jan Kühn verstarb mit nur 35 Jahren an den Folgen eines Wespenstiches, auf den er hochallergisch reagierte – vor den Augen und in Anwesenheit seiner engsten Familienangehörige und Freunde. Trotz Gegenmittel und intensiven Notfallmaßnahmen durch Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte konnte er nicht mehr gerettet werden. In der Hoffnung seine trauernde Ehefrau und die beiden kleinen Kinder in dieser schweren Zeit zu unterstützen haben Freunde nun einen Spendenaufruf gestartet.

Es war der 27. Juli 2019, ein sonniger Samstag im Hochsommer. Jan (35), seine Ehefrau Jana (34), ihr gemeinsamer Sohn Linus (5) sowie die im Mai frisch geborene Lena freuten sich auf das Beachvolleyball-Turnier für Hobby- und Freizeitmannschaften im Waldschwimmbad Düderode (Landkreis Northeim/Niedersachsen), bei der Jan mit engen Verwandten und Freunden im Team antreten wollte. Die Stimmung war ausgelassen und alle waren bester Laune und in Vorfreude auf die bevorstehenden Spiele – bis zu dem Moment, der alles urplötzlich änderte.

Jan Kühn verstarb vollkommen überraschend im Alter von nur 35 Jahren durch die Folgen eines Wespenstiches, auf den er (wissend) hochallergisch reagierte. Obwohl er sich selbst noch das mitgeführte Gegenmittel injizieren konnte, kollabierte er rasch. Intensive Notfallmaßnahmen durch Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte blieben schlussendlich erfolglos. Jan starb noch vor Ort und vor den Augen seiner Angehörigen.

Bis heute können wir alle nicht begreifen, dass er nie wieder unter uns sein wird. Der Schock über den Verlust von Jan sitzt sehr tief und es ist für alle nach wie vor unwirklich. Wir sind traurig und geschockt.

Jana hat ihren geliebten Mann verloren, die Kinder ihren Vater. Jana & Jan verband seit ihrem Kennenlernen 2008 in Berlin eine tiefe Liebe und Verbundenheit füreinander. Die Geburt von Linus 2014 und von Lena im Mai 2019 machte sie zu glücklichen, stolzen Eltern. Der Umzug in ihr eigenes Haus kurz vor der Geburt von Lena war das „Sahnehäubchen“ und erfüllte vor allem Jan mit Stolz und Freude. In der Früh streifte er mit seinem Sohn gerne durch den Garten und erklärte ihm mit Begeisterung die Pflanzen und Blumen, um danach nach „seinen Mädels“ zu schauen. Er hat es genossen Freunde und Familie zum Grillen ins neue Zuhause einzuladen, zu bewirten, zuzuhören und eine schöne Zeit zu bescheren. Die zwei Monate im neuen Zuhause waren voller Leben, bis zum besagten Samstag im Juli, der leider alles auf den Kopf stellte.

Jan war ein toller Mensch, Ehemann und Familienvater, Freund, Kollege und Sportkamerad. Warmherzig, liebevoll, lustig, neugierig, offen für alles und jeden. Loyalität und Hilfsbereitschaft waren mehr als nur Worte für ihn. Er engagierte sich intensiv für seine „Sportfamilien“, unterstützte auch gerne soziale Projekte. Privat war seine Familie gerade komplett geworden und die Liebe und Unterstützung dieser, gaben ihm innere Ruhe und Zufriedenheit; beruflich wurde er erst kürzlich befördert und war zudem im Betriebsrat tätig. Jans Engagement wurde von allen Seiten sehr geschätzt. Als echter Berliner schlug sein Fußball-Herz für den 1. FC Union Berlin .

Doch seine größte Leidenschaft war der Handball. Bereits seit seiner Kindheit spielte er voller Begeisterung und ging in Berlin sogar auf eine Kinder-und Jugendsportschule. Noch parallel zur Schule absolvierte er eine Trainerausbildung und trainierte danach seine erste Handballmannschaft. Er war beim Berliner Turnsport 1911 tätig und spielte zudem selbst aktiv beim SSV Falkensee mit. Nach dem Familienumzug 2016 nach Northeim spielte er Fußball in verschiedenen Herrenmannschaften beim FC Auetal und widmete sich zusätzlich natürlich weiterhin intensiv dem Handball. So gehörte er die letzten Jahre voller Stolz dem Northeimer Handballclub (NHC) an und war als Spielertrainer der 2. Herren aktiv. Für die neue Saison sollte er zusätzlich die neu gebildete männliche A-Jugend trainieren. Der Verein war ein wichtiger Teil seines Lebens geworden und mit voller Leidenschaft übernahm er sportliche Aufgaben, brachte sich aber auch in das allgemeine Vereinsleben mit ein.

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In der Hoffnung die kleine Familie in dieser sehr schweren Zeit zu unterstützen haben wir als Freunde einen Spendenaufruf gestartet. Denn neben der eh schon äußerst schwierigen Bewältigung der gesamten Situation, sind automatisch auch finanzielle Zukunftssorgen entstanden, die wir ihnen hiermit nehmen möchten.

Der Erlös der Spenden kommt in vollem Umfang (abzgl. der GoFundMe-Transaktionsgebühren) Jana, Linus und Lena zugute.

>> Ein Drittel ist für zukünftige Ausgaben vorgesehen, die unmittelbar mit den Kinder zusammenhängen (u.a. Bildung/Ausbildung/Versorgung etc.).

>> Ein Drittel für kleinere, gemeinsame Freizeitunternehmungen der Familie.

>> Ein Drittel für die Erhaltung des Hauses und/oder um diesbezüglich bereits angefallene Kosten decken zu können.


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