Zwischen den Jahren bot sich für die männliche und weibliche A-Jugenden der Spielgemeinschaft des NHCs und MTVs die Möglichkeit eine viertägige Reise ins dänische Engesvang zu unternehmen. Viele SpielerInnen nutzten dieses Angebot und trafen sich so am frühen Morgen des 27.12. zur gemeinsamen Abfahrt mit der Moringer weiblich C. In vier Mannschaftsbussen ging es dann über fast zehn Stunden die Autobahn entlang, bis die Unterkunft abends erreicht wurde. Bei der Unterkunft handelte es sich um eine Grundschule, in welcher alle teilnehmenden Mannschaften des Turniers, dem „Midtjysk Julecup“, in Klassenzimmern untergebracht waren. Die nächsten beiden Tage spielten die A-Jugenden in einer Halle in Gullestrup. Am Abend des zweiten Tages schaute man sich gemeinsam ein Spiel der besten C-Jugendspieler/innen des Turniers – erst weiblich, dann männlich – in der Arena in Ikast an. Am dritten Tag ging es für die männliche A-Jugend nach den Spielen noch kostenlos schwimmen und saunieren, da man mit der Teilnahme am Turnier drei freie Eintritte bekam. Die Abende verbrachte man gemeinsam in entspannter Stimmung. Am letzten Tag spielte die männliche A sich auf den dritten Platz des B-Turnieres. Anschließend hieß es für alle auf Wiedersehen Dänemark und Hallo Silvester 2019/2020.
Die Spielergebnisse im Überblick:
Vorrunde Gruppe 2 – Spiel 1: HSG Hohe Geest vs. Northeimer HC 13:19
Vorrunde Gruppe 2 – Spiel 2: Northeimer HC vs. Freja/Rødovre 1 11:21
Zwischenrunde Gruppe 1 – Spiel 1: Walddörfer SV vs. Northeimer HC 22:13
Zwischenrunde Gruppe 1 – Spiel 2: HøJ vs. Northeimer HC 18:9
B-Turnier – Halbfinale: Northeimer HC vs. Freja/Rødovre 2 12:13
B-Turnier – Spiel um Platz 3: Northeimer HC vs. HSG Hohe Geest 17:13
Kurz bevor sich die Tigers und Hornets in die wohlverdiente Winterpause verabschiedeten lag noch ein sportliches Highlight an: Es galt, sich im Rahmen einer Teambuildingmaßnahme mit dem Bundesliganachwuchs des ThSV Eisenach zu messen.
Samstag, 07.30, Schuwallhölle: Mit 23 Spielern und 5 Betreuern starteten die schwarz-gelben frühmorgens Richtung Eisenach. Dort machte sich der Northeimer Nachwuchs zunächst einmal schlau: Eine Führung auf der Wartburg war angesagt. Dabei zeigten sich die Jungen wissbegierig und konnten einiges beisteuern – es beruhigt zu sehen, dass doch was aus dem Geschichts- und Religionsunterricht hängen zu bleiben scheint. Danach checkten die Hornets und Tigers in ihrem Quartier “Alte Brauerei” in der Eisenacher Innenstadt ein. Von da aus ging es in die Sporthalle. Eisenachs Jugendtrainer Ralf Messer und sein Betreuer- und Elternteam warteten schon mit Kaffee und Kuchen für die mitgereisten Fans und die 20 Eisenacher D-Jungen waren, genau wie die Northeimer, heiß auf den sportlichen Vergleich. Die D-Jugend des ThSV Eisenach spielt bereits überregional in der Verbandsliga Thüringen und steht dort verlustpunktfrei auf Platz zwei. Für den Vergleich hatten sich die Trainer darauf geeinigt, zunächst in Leistungsklassen zu spielen: So traten zuerst die handballerisch jeweils schwächeren Hälften gegeneinander an. Dabei zeigten die Northeimer eine sehr gute Leistung und entschieden diesen Vergleich für sich. Im zweiten Spiel boten die Coaches ihre jeweils stärkste Formation auf. Die NHCler mussten sich zunächst an die robustere aber keinesfalls unfaire Spielweise der Thüringer gewöhnen. Nachdem dies geschehen war und man sich auf läuferische und spielerische Qualitäten besann, behielt der Northeimer Nachwuchs, gestützt auf das hervorragende Torwart-Triumvirat Mönkemeyer, Triller, Weber auch in diesem Match die Oberhand. Nach einer kurzen Pause wurden dann Eisenacher und Northeimer in jeweils zwei gleichstarke Mannschaften eingeteilt und gegeneinander aufgestellt. Dabei zeigte sich, wie gut die Tigers und Hornets mittlerweile als Team funktionieren und so hieß der Sieger in den abschließenden Partien erneut Northeimer HC. Insgesamt sahen die zahlreichen Zuschauer tolle und packende Handballspiele und neue Freundschaften wurden geknüpft. ThSV-Nachwuchskoordinator und Bundesliga Co-Trainer Markus Krauthoff-Murfuni zeigte sich angetan vom Ausbildungsstand der Northeimer Jungen und nutzte die Gelegenheit zum regen Austausch mit seinem Northeimer Pendent Ollo Wode. Am Ende ergriffen die Northeimer die Möglichkeit, sich für die Gastfreundschaft zu bedanken und sprachen eine Einladung für einen Gegenbesuch aus. Am Samstagabend waren die Northeimer Jungen dann zu Gast in der Werner-Assmann-Sporthalle und unterstützten die ThSV Eisenach 1. Herren in ihrem 2.Bundesliga-Heimspiel gegen den TuS Ferndorf als Spalierkids. Leider mussten sich die Hausherren -frenetisch von Tigers und Hornets angefeuert – knapp geschlagen geben.
Sonntag, 10.00, Hochseilgarten, Alte Brauerei: Nach dem kulturellen und sportlichen Teil kam es zum Abschluss der Tour zum Teambuilding im Hochseilgarten Eisenach. Dort konnten die Jungs unter fachkundiger Anleitung ihre Teamfähigkeit stärken und in luftiger Höhe ihre individuellen Grenzen austesten, bevor am Nachmittag die Vereinsbusse bemannt wurden und es wieder gen Heimat ging. Fazit: zwei tolle Tage mit einer Menge Handball und anderem Spaß – das macht doch Lust auf mehr. Erfolgreich in Eisenach waren: M. Mönkemeyer, F. Triller und J. Weber im Tor; H. Guittonnet, M. Khalil, T. Richter, F. Alsleben, J. Benic, N. Pöch, J. Hennecke, N. Bode, L. Wode, T. Gunkel, M. Deilke, J. Koschmider, M. Mordenhauer, B. Kühn, J. Tute, P. Alsleben, B. Rackwitz, L. Brandt, L. Schnabel, K. Wode
Am vergangenen Sonntagnachmittag empfing die mB2 den Tabellenzweiten SV Stöckheim. Das Northeimer Team hatte nicht den besten Anfang. Nachdem die Braunschweiger einen 6:1 Start, aufgrund von mangelnder Abwehr hinlegte (4.), mussten sich die Jungs um Trainer-Quartett Stöpler, Reinholz, Franke und Burandt zunächst einmal berappeln – und es funktionierte! Man kam auf ein 7:9 (12.) heran. Zur Halbzeit jedoch lag man mit vier Zählern hinten. Den Beginn der zweiten Halbzeit wollten die Northeimer nicht wieder verpassen und kamen tatsächlich auch wieder auf zwei Zähler heran 17:19 (27.). Dieses Tempo konnte man aber nicht halten. Nur fünf Minuten später lag man erneut mit 20:25 hinten. Das restliche Spiel war ein Hin und Her. Tore vielen immer abwechselt, der Rückstand konnte aber nicht mehr aufgeholt werden und so man verlor mit 31:36. Für die mB2 spielten: Dörflinger, Schuster (Tor), Teßling, Linnemann, Johannes (6), Bialas (3), Wode (1), Wertheim (5), Heiduck (4), Bohne (4), Reiners (6) und Meyer-Brucks (2)
Die Vorzeichen waren eindeutig: Zu Gast war der Ligaprimus TuSpo Weende, verlustpunktfrei, im Schnitt einen Kopf größer und mit der besten Defensive der Liga gesegnet. Im Hinspiel hatten uns die Jungs von Trainer Aleddin Özer mit 30:13 nach Hause geschickt. Andererseits die Tigers fast in Bestbesetzung, lediglich Kreisläufer Noah Höß musste verletzungsbedingt passen. Konnte das Ziel, den Primus zu ärgern und einen weiteren offensichtlichen Schritt in der Entwicklung nach vor zu machen erreicht werden? Vorsichtiger Optimismus machte im Trainerteam Wode/Triller breit… und das zu Recht!
Zum Spiel:
Schon beim Aufwärmen wurde klar, dass die Tigers die Krallen und Zähne ausfahren würden denn selten haben sich die ansonsten eher hyperaktiven Chaoskids des NHC so fokussiert erwärmt wie vor diesem Spiel. Ganz nach der Devise „Bangemachen gilt nicht“ schüttelte das Rudel den schnellen 0:3-Rückstand durch „Wurfmaschine“ Julian Wulf (gute einsachzig, 15 Treffer) ab, mischte munter mit und blies spätestens nach einem bravourös parierten Strafwurf von Fabian Triller, der seine anfängliche Scheu ablegte und eine Menge schwieriger Bälle entschärfte, zur Aufholjagd (8.). Wie im Vorfeld vermutet, hatte Taktikfuchs Özer seine Jungs auf unsere Haupttorschützen Kjell Wode und Felix Alsleben eingestellt. Aber das hatte das Tigers-Taktik-Team antizipiert und ihrerseits mit Linus Wode und Till Gunkel zwei weitere Eisen im Feuer. Während ersterer mit drei Buden in Folge die Gäste in eine „Wode’sche Verwirrung“ schubste, krönte letzterer seine Leistung mit einem direkten Freiwurf aus eigentlich unmöglicher Wurfposition zum 9:10 Anschlusstreffer zur Pause.
In der zweiten Halbzeit zeigte dann der Tuspo, warum er zu Recht an der Spitze steht. Körperlich von einem anderen Stern, war Julian Wulf nur noch schwer zu stoppen, aber der NHC zeigte, was ihn stark macht: Sichere Ballstaffetten auf Lücke und weiter nagelten die Weende am eigenen Sechser fest (trotz von allen Seiten heftigst geforderter offensiver Abwehr!) und trotzdem gelang es Spielmacher Kjell Wode noch mehrmals, Noah Pöch am Kreis gekonnt in Szene zu setzen, der mit vier blitzsauberen Toren Topscorer der Tigers war. Die Tigers verloren das Spiel zwar standesgemäß, steckten aber nicht auf. Alle Spieler bekamen Einsatzzeit und acht von elf Feldspielern trafen. Die Frage, wie gut sich eine Niederlage anfühlen kann, wurde dann auch vom langanhaltenden Applaus der Zuschauer und dem aufrichtigen Lob der fairen Kontrahenten beantwortet- In diesem Sinne: Weiter so, Tigers!!!
Für die Tigers spielten und trafen:
F. Triller und J. Weber im Tor; Haakon Guittonnet (1), Momo Khalil, Kjell Wode (3), Till Richter (1), Felix Alsleben (3), Jannik Benic (1), Noah Pöch (4), Jan Hennecke, Nicolas Bode, Linus Wode (3), Till Gunkel (2)
Nachdem die B-Jugend durch das Verkehrschaos verspätet in Burgdorf ankam, fing das Spiel einige Minuten später an. Durch Jannis Brandt konnten die Northeimer am Anfang die ersten beiden Tore erzielen und nach 5 min stand es bereits 5:3 für die Heimmannschaft. Nach der Anfangsphase musste der NHC sogar einem 15:9 Rückstand hinterherlaufen. Bis zur Pause konnte man aus Northeimer Sicht wieder auf 3 Tore herankommen. In der 2. Hälfte konnten die Burgdorfer ihre Außen komplett durchwechseln und hatten somit ein starkes Tempospiel, welches die Northeimer nicht gut verteidigen konnten und dadurch viele Tempogegenstoßtore bekamen. Am Ende stand ein 38:26 auf der Anzeigetafel, welches schlimmer klingt, als das Spiel war.
Schwerer Schicksalsschlag für junge Familie: Vater (35) stirbt urplötzlich durch Wespenstich und hinterlässt Ehefrau und zwei kleine Kinder (inzwischen 6 Monate und 5 Jahre alt).
Jan Kühn verstarb mit nur 35 Jahren an den Folgen eines Wespenstiches, auf den er hochallergisch reagierte – vor den Augen und in Anwesenheit seiner engsten Familienangehörige und Freunde. Trotz Gegenmittel und intensiven Notfallmaßnahmen durch Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte konnte er nicht mehr gerettet werden. In der Hoffnung seine trauernde Ehefrau und die beiden kleinen Kinder in dieser schweren Zeit zu unterstützen haben Freunde nun einen Spendenaufruf gestartet.
Es war der 27. Juli 2019, ein sonniger Samstag im Hochsommer. Jan (35), seine Ehefrau Jana (34), ihr gemeinsamer Sohn Linus (5) sowie die im Mai frisch geborene Lena freuten sich auf das Beachvolleyball-Turnier für Hobby- und Freizeitmannschaften im Waldschwimmbad Düderode (Landkreis Northeim/Niedersachsen), bei der Jan mit engen Verwandten und Freunden im Team antreten wollte. Die Stimmung war ausgelassen und alle waren bester Laune und in Vorfreude auf die bevorstehenden Spiele – bis zu dem Moment, der alles urplötzlich änderte.
Jan Kühn verstarb vollkommen überraschend im Alter von nur 35 Jahren durch die Folgen eines Wespenstiches, auf den er (wissend) hochallergisch reagierte. Obwohl er sich selbst noch das mitgeführte Gegenmittel injizieren konnte, kollabierte er rasch. Intensive Notfallmaßnahmen durch Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte blieben schlussendlich erfolglos. Jan starb noch vor Ort und vor den Augen seiner Angehörigen.
Bis heute können wir alle nicht begreifen, dass er nie wieder unter uns sein wird. Der Schock über den Verlust von Jan sitzt sehr tief und es ist für alle nach wie vor unwirklich. Wir sind traurig und geschockt.
Jana hat ihren geliebten Mann verloren, die Kinder ihren Vater. Jana & Jan verband seit ihrem Kennenlernen 2008 in Berlin eine tiefe Liebe und Verbundenheit füreinander. Die Geburt von Linus 2014 und von Lena im Mai 2019 machte sie zu glücklichen, stolzen Eltern. Der Umzug in ihr eigenes Haus kurz vor der Geburt von Lena war das „Sahnehäubchen“ und erfüllte vor allem Jan mit Stolz und Freude. In der Früh streifte er mit seinem Sohn gerne durch den Garten und erklärte ihm mit Begeisterung die Pflanzen und Blumen, um danach nach „seinen Mädels“ zu schauen. Er hat es genossen Freunde und Familie zum Grillen ins neue Zuhause einzuladen, zu bewirten, zuzuhören und eine schöne Zeit zu bescheren. Die zwei Monate im neuen Zuhause waren voller Leben, bis zum besagten Samstag im Juli, der leider alles auf den Kopf stellte.
Jan war ein toller Mensch, Ehemann und Familienvater, Freund, Kollege und Sportkamerad. Warmherzig, liebevoll, lustig, neugierig, offen für alles und jeden. Loyalität und Hilfsbereitschaft waren mehr als nur Worte für ihn. Er engagierte sich intensiv für seine „Sportfamilien“, unterstützte auch gerne soziale Projekte. Privat war seine Familie gerade komplett geworden und die Liebe und Unterstützung dieser, gaben ihm innere Ruhe und Zufriedenheit; beruflich wurde er erst kürzlich befördert und war zudem im Betriebsrat tätig. Jans Engagement wurde von allen Seiten sehr geschätzt. Als echter Berliner schlug sein Fußball-Herz für den 1. FC Union Berlin .
Doch seine größte Leidenschaft war der Handball. Bereits seit seiner Kindheit spielte er voller Begeisterung und ging in Berlin sogar auf eine Kinder-und Jugendsportschule. Noch parallel zur Schule absolvierte er eine Trainerausbildung und trainierte danach seine erste Handballmannschaft. Er war beim Berliner Turnsport 1911 tätig und spielte zudem selbst aktiv beim SSV Falkensee mit. Nach dem Familienumzug 2016 nach Northeim spielte er Fußball in verschiedenen Herrenmannschaften beim FC Auetal und widmete sich zusätzlich natürlich weiterhin intensiv dem Handball. So gehörte er die letzten Jahre voller Stolz dem Northeimer Handballclub (NHC) an und war als Spielertrainer der 2. Herren aktiv. Für die neue Saison sollte er zusätzlich die neu gebildete männliche A-Jugend trainieren. Der Verein war ein wichtiger Teil seines Lebens geworden und mit voller Leidenschaft übernahm er sportliche Aufgaben, brachte sich aber auch in das allgemeine Vereinsleben mit ein.
In der Hoffnung die kleine Familie in dieser sehr schweren Zeit zu unterstützen haben wir als Freunde einen Spendenaufruf gestartet. Denn neben der eh schon äußerst schwierigen Bewältigung der gesamten Situation, sind automatisch auch finanzielle Zukunftssorgen entstanden, die wir ihnen hiermit nehmen möchten.
Der Erlös der Spenden kommt in vollem Umfang (abzgl. der GoFundMe-Transaktionsgebühren) Jana, Linus und Lena zugute.
>> Ein Drittel ist für zukünftige Ausgaben vorgesehen, die unmittelbar mit den Kinder zusammenhängen (u.a. Bildung/Ausbildung/Versorgung etc.).
>> Ein Drittel für kleinere, gemeinsame Freizeitunternehmungen der Familie.
>> Ein Drittel für die Erhaltung des Hauses und/oder um diesbezüglich bereits angefallene Kosten decken zu können.
Helft uns bitte beim Teilen der Kampagne über eure Kanäle! Streut es via Instagram, Facebook, Twitter, WhatsApp, per E-Mail usw. und erzählt euren Familien, Freunden, Kollegen und Nachbarn davon.