Unsere beiden jüngsten HVN-Auswahlspieler Lea und Serxho im Kurzinterview
Lea Heiduck und Serxho Ramazani, beide in der jeweiligen C-Jugend des NHC auf Torejagd, haben ihre ersten Lehrgangsmaßnahmen beim Handballverband Niedersachsen in Hannover absolviert. Hier stellen wir sie euch kurz vor.
Hallo Lea, hallo Serxho. Woran erkennt Euch die NHC-Familie?
Lea: Hallo zusammen. Ich spiele in der weiblichen C-Jugend des NHC, gehe auf’s Corvi (das ist eine Partnerschule des Leistungssport in Niedersachsen). Und ich bin 13 Jahre alt.
Serxho: Moin! Man erkennt mich daran, dass ich Handball spiele natürlich. Und zwar voll motiviert – Außerdem bin ich immer gut drauf.
Wie lange spielt ihr schon Handball und was hat euch zum Handball gebracht?
Serxho: Ich spiele schon seit sechs Jahren Handball. Handball wird in meinem Heimatort Schwiegershausen großgeschrieben.
Lea: Ich spiele seit acht Jahren Handball. Zum Handball bin ich durch einen Schnupperkurs im Kindergarten gekommen, den der NHC damals veranstaltet hat. Das hat mir soviel Spaß gemacht, dass ich ab da immer mit meinem großen Bruder Tom zu dessen Training gegangen bin.
Ihr seid seit dieser Saison in der HVN-Auswahl. Wie habt ihr die Sichtung in Emmerthal erlebt und wie fandet ihr eure ersten Lehrgangsmaßnahmen?
Lea: Die Sichtung hat mir riesigen Spaß gemacht und ich war echt aufgeregt. Glücklicherweise konnte ich trotzdem zeigen, was ich kann. Meine erste Lehrgangsmaßnahme war voll anstrengend. Aber ich habe gleich gemerkt, dass die Maßnahmen helfen, besser zu werden.
Serxho: Cool an der Sichtung war, mit anderen sehr guten Spielern zusammen zu spielen. Der erste Lehrgang war eigentlich nicht so anstrengend, aber an meinen Fähigkeiten im Turnen muss ich noch arbeiten. Ich habe einiges an Hausaufgaben bekommen, was ich mit meinen Trainern bis zum nächsten Lehrgang üben soll. Vor allem hat es aber voll Bock gemacht, endlich mal wieder mit dem Ball in der Halle zu trainieren. Das war den Corona-Test vorher wert.
Was sind eure Ziele im Handball – und im Leben?
Serxho: Ich will später so hoch wie möglich Handball spielen. Am besten in der Bundesliga!
Lea: Erstmal möchte ich es schaffen, fest in der Landesauswahl zu sein. Natürlich möchte ich später so hoch wie möglich spielen. Im Leben zählt aber auch, gesund und verletzungsfrei zu bleiben.
Was gefällt euch an der NHC-Familie?
Lea: Es ist halt wie eine Familie. Wir sind zusammen erfolgreich und ich freue mich jedes Mal in die Halle zu gehen und meine Freunde zu treffen. Egal ob man selber spielt oder zuguckt.
Serxho: Ich feier’ die NHC-Familie voll dafür, dass sie, egal in welcher Situation, keine Pause mit Handball macht. Wir haben als Team mit unseren Trainern alle möglichen Sachen wie Challenges und so weiter gemacht. So bleiben wir im Kontakt und halten uns möglichst fit!
Welchen Tipp habt ihr für Spielerinnen und Spieler der E- und D-Jugend parat, die es auch in den HVN-Kader schaffen wollen?
Serxho: Hört immer gut zu, was euch eure Trainer für Tipps geben, damit ihr nicht unnötig Zeit verliert!
Lea: Gebt immer 110%, auch wenn es “nur” Training ist! Außerdem hat es mir bei der Sichtung echt geholfen, dass ich ganz gut turnen kann.
Wir sind stolz auf euch und wünschen euch weiterhin viel Erfolg in euren Teams und der Auswahl.
Über eine großzügige Spende vom Förderverein dürfen sich die Jugendteams des Northeimer HC freuen. Der Förderverein spendete für alle Jugendspieler Mund-Nasen-Bedeckungen mit dem NHC-Logo. Das sind immerhin 250 Stück! In Zeiten von Maskenzwang in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulstunden und auf dem Pausenhof haben die NHC-Kids nun so zumindest ein kleines “Trikot-Feeling”, wenn sie schon nicht in die Sporthalle zum Training dürfen. Der NHC sagt “Danke!!!” für die Unterstützung durch den Förderverein und wird die Masken schnellstmöglich “coronakonform” an die Kids übergeben. Unser Foto zeigt den stellvertretenden Vorsitzenden Nachwuchs- und Jugendarbeit Ollo Wode mit dem D-Jugendlichen Kjell Wode und dem frischgebackenen HVN-Auswahlspieler Serxho Ramazani aus der männlichen C-Jugend bei der symbolischen Übernahme der Masken für die Jugendabteilung im Rahmen der Laufchallenge auf dem Brocken.
Sponsorenpräsentation unter Pandemie-Bedingungen – mit einem Augenzwinkern
Sonntag, 15.00 Uhr – beste Heimspielzeit… Wäre da nur nicht diese nervende Pandemie, die einen Spielbetrieb berechtigter Weise unmöglich macht. Aber echte Handballer brauchen den Kampf sonst bekommen sie den Lagerkoller. Dass das mehr und mehr verrückte Blüten treibt, zeigte der Rückraum der NHC Landesliga-C-Jugend. Wenn’s doch schon mit dem Aufstieg in die Oberliga nicht geklappt hat, sollte nun ein Aufstieg der anderen Art her. Unter STRENGSTER Einhaltung der Corona Verordnung trafen sich Trainergespann Ronny Alsleben und Ollo Wode mit den Rückraumspielern Felix Alsleben, Serxho Ramazani und Kjell Wode in Oderbrück, um im Rahmen der Laufchallenge mit/gegen FC Eintracht Northeim eine 15,5 km lange Laufstrecke zu absolvieren. Wendepunkt sollte der Brocken sein. In Zweierteams quälten sich die NHC-Kids hinauf auf die höchste Erhebung im Harz und knackten neben der Strecke auch noch mal knapp 400 Höhenmeter. Oben ließen sie sich dann -sturmfest und erdverwachsen- die Orkanböen um die Nase wehen und präsentieren auf dem Foto die beiden Trikotsponsoren der C-Jugend: K&K Menswear und Zahnarzt Dr. Bohne und Kollegen: GUT GEKLEIDET DURCHGEBISSEN! Fazit: Wenn wir schon keine Gegner in der Halle haben, fordern wir halt den inneren Schweinehund heraus, frei nach unserem Motto: If it doesn’t challenge you – it won’t change you!
linkes Foto: Co-Trainer R. Alsleben, F. Alsleben rechtes Foto: Trainer O. Wode, K. Wode, S. Ramazani
Eigentlich wollten die NHC-Kids in dieser Zeit in den Sporthallen des Landes und der Region unterwegs sein, um in ihren schicken Trikots fleißig Punkte in ihren Meisterschaftsspielen zu sammeln. Daraus wird im Moment aufgrund der Corona Pandemie nichts, denn sowohl HVN als auch die Handballregion Süd-Niedersachsen haben den Spielbetrieb bis auf weiteres ausgesetzt. Hinzu kommt der Lockdown light, der unseren Trainingsbetrieb erheblich einschränkt. So unverständlich das auch erscheinen mag, so grimmig entschlossen ist die Reaktion des Northeimer HC, seinen Jugendspieler*innen weiterhin Möglichkeiten der Weiterentwicklung zu geben. Schnell reagierte der Jugendausschuss und stellte eine Kilometer-Challenge zusammen mit dem FC Eintracht Northeim auf die Beine. Weiterhin bekommen insbesondere die jüngeren Kids wöchentlich eine Videochallenge und damit die Möglichkeit, zum Insta-Influencer zu werden. Hierfür gilt Tanja Weitemeier, Aline und Marie Barnkothe – um nur einige zu nennen – Dank für die zusätzliche Arbeit. Aber auch die Jugendübungsleiter sind nicht untätig: So gibt es zum Beispiel Koordinationsaufgaben in der weiblichen D-Jugend, Zoom-Trainingseinheiten in den C- und B-Jugendteams und vieles mehr. “Wir können uns glücklich schätzen, dass unsere Übungsleiter so mitziehen und sich um ihre Teams kümmern, obwohl sie nicht miteinander in die Halle können. Damit bekämpfen sie den Frust, den der erneute Lockdown beschert hat!” ist Ollo Wode, stellv. Vorsitzender Nachwuchs-/ Jugendarbeit sehr erfreut. Freuen wir uns also über die große Motivation bei unseren Mitgliedern und hoffen, dass der Lockdown bald ein Ende nimmt und wir in die halle zurückkehren dürfen. Bis dahin lassen wir uns nicht unterkriegen und geben wir weiter Gas!
Anbei die Spielberichte der letzten zwei Qualifikationsspiele unserer männlichen B-Jugend:
mB vs. MTV Braunschweig 31:27 (14:17)
Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe, das am Ende über Kleinigkeiten entschieden wurde. Auch klar war, dass der Verlierer des Spiels aus der Relegation zur Vorrunde Oberliga ausscheiden und in der Saison in der Landesliga an den Start gehen würde. Wir starteten gut in das Spiel und konnten schnell mit 8:5 in Führung gehen (13.). Die Abwehr stand gewohnt sicher im 1 gegen 1, lediglich der wuchtige Kreisläufer der Gäste war kaum zu verteidigen. Allerdings ließen sich die Ballgewinne in der Abwehr vorne nicht in Tore umwandeln, da wir oft freistehend vor dem Tor den Ball nicht unterbringen konnten. Das rächte sich schließlich, dass wir anstatt mit einer 5-6 Tore Führung auf einmal mit 11:12 in Rückstand gingen. Daraufhin verloren wir völlig den Faden, schlossen zu schnell und unvorbereitet ab, produzierten technische Fehler, die die Gäste konsequent nutzten und fortan das Spiel kontrollierten. Die Halbzeit kam uns daher sehr gelegen. Im zweiten Durchgang konnten wir den Rückstand dann schnell auf 19:19 egalisieren (30.) und es entwickelte sich ein ebenbürtiges Spiel, in dem Braunschweig aber stets knapp führte. Als wir dann kurz vor Ende zum ersten Mal in Führung gingen, waren es die Gäste, die etwas den Faden verloren und zu schnell den Abschluss suchten, was wir im Gegenzug konsequent ausnutzten und das Spiel entschieden. Am Ende war dieses Spiel ein echter Charaktertest für die Jungs, den sie durch eine starke kämpferische Vorstellung mit Bravour bestanden haben.
mB vs. SV Stöckheim 34:32 (18:17)
Nach dem Sieg gegen Braunschweig genügte uns hier eigentlich ein Punkt zum Einzug in die Vorrunde zur Oberliga. Selbst bei einer Niederlage, hätte Stöckheim noch in Braunschweig gewinnen müssen, damit wir aus der Relegation ausscheiden. Zudem fiel einer der gefährlichsten Spieler der Heimmannschaft verletzungsbedingt aus, sodass dieses Szenario eher unwahrscheinlich erschien. Diese Einstellung wäre uns fast zum Verhängnis geworden, denn es fehlte in diesem Spiel von Anfang an die Spannung in der Abwehr. Die Spieler der Heimmannschaft machten von Anfang an deutlich, dass sie auch personell gebeutelt hier als Sieger von der Platte gehen wollten. Trotz körperlicher Unterlegenheit schafften sie es die sonst so starke Deckung im 1 gegen 1 so auseinanderzunehmen, dass wir uns trotz guter Torhüterleistung 32 Gegentore fingen. Weniger Probleme hatten wir im Angriffsspiel, bei dem wir über viele Positionen schnell zu guten Abschlüssen kamen. Allerdings haperte es, wie in den anderen 3 Spielen zuvor an der Konsequenz im Abschluss, sodass sich insgesamt ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Im zweiten Durchgang waren es dann die Gastgeber, die den Takt vorgaben und teilweise mit 3 Toren führten, wir machten uns das Leben durch viele technische Fehler und Fehlwürfe unnötig schwer. Mit dem Gedanken zu verlieren, fanden sich die Jungs allerdings nicht ab und so stimmte jetzt zumindest die kämpferische Einstellung, die uns kurz vor Ende noch verdient aber auch etwas glücklich auf die Siegerstraße brachte. Am Ende der Relegation bleiben einige positive wie auch ausbaufähige Aspekte hängen. Bemerkenswert und hervorzuheben ist aber tatsächlich der Kampfgeist der Jungs, der uns am Ende in die Vorrunde Oberliga gebracht hat.