Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten (mB2)

17. Dezember 2019

Am vergangenen Sonntagnachmittag empfing die mB2 den Tabellenzweiten SV Stöckheim. Das Northeimer Team hatte nicht den besten Anfang. Nachdem die Braunschweiger einen 6:1 Start, aufgrund von mangelnder Abwehr hinlegte (4.), mussten sich die Jungs um Trainer-Quartett Stöpler, Reinholz, Franke und Burandt zunächst einmal berappeln – und es funktionierte! Man kam auf ein 7:9 (12.) heran. Zur Halbzeit jedoch lag man mit vier Zählern hinten. Den Beginn der zweiten Halbzeit wollten die Northeimer nicht wieder verpassen und kamen tatsächlich auch wieder auf zwei Zähler heran 17:19 (27.). Dieses Tempo konnte man aber nicht halten. Nur fünf Minuten später lag man erneut mit 20:25 hinten. Das restliche Spiel war ein Hin und Her. Tore vielen immer abwechselt, der Rückstand konnte aber nicht mehr aufgeholt werden und so man verlor mit 31:36.
Für die mB2 spielten: Dörflinger, Schuster (Tor), Teßling, Linnemann, Johannes (6), Bialas (3), Wode (1), Wertheim (5), Heiduck (4), Bohne (4), Reiners (6) und Meyer-Brucks (2)

In der Niederlage gewonnen – NHC Tigers ärgern den Ligaprimus gewaltig! (mD2)

mD2 – Tuspo Weende 18:28 (9:10)

Die Vorzeichen waren eindeutig: Zu Gast war der Ligaprimus TuSpo Weende, verlustpunktfrei, im Schnitt einen Kopf größer und mit der besten Defensive der Liga gesegnet. Im Hinspiel hatten uns die Jungs von Trainer Aleddin Özer mit 30:13 nach Hause geschickt. Andererseits die Tigers fast in Bestbesetzung, lediglich Kreisläufer Noah Höß musste verletzungsbedingt passen. Konnte das Ziel, den Primus zu ärgern und einen weiteren offensichtlichen Schritt in der Entwicklung nach vor zu machen erreicht werden? Vorsichtiger Optimismus machte im Trainerteam Wode/Triller breit… und das zu Recht!

Zum Spiel:

Schon beim Aufwärmen wurde klar, dass die Tigers die Krallen und Zähne ausfahren würden denn selten haben sich die ansonsten eher hyperaktiven Chaoskids des NHC so fokussiert erwärmt wie vor diesem Spiel. Ganz nach der Devise „Bangemachen gilt nicht“ schüttelte das Rudel den schnellen 0:3-Rückstand durch „Wurfmaschine“ Julian Wulf (gute einsachzig, 15 Treffer) ab, mischte munter mit und blies spätestens nach einem bravourös parierten Strafwurf von Fabian Triller, der seine anfängliche Scheu ablegte und eine Menge schwieriger Bälle entschärfte, zur Aufholjagd (8.). Wie im Vorfeld vermutet, hatte Taktikfuchs Özer seine Jungs auf unsere Haupttorschützen Kjell Wode und Felix Alsleben eingestellt. Aber das hatte das Tigers-Taktik-Team antizipiert und ihrerseits mit Linus Wode und Till Gunkel zwei weitere Eisen im Feuer. Während ersterer mit drei Buden in Folge die Gäste in eine „Wode’sche Verwirrung“ schubste, krönte letzterer seine Leistung mit einem direkten Freiwurf aus eigentlich unmöglicher Wurfposition zum 9:10 Anschlusstreffer zur Pause.

In der zweiten Halbzeit zeigte dann der Tuspo, warum er zu Recht an der Spitze steht. Körperlich von einem anderen Stern, war Julian Wulf nur noch schwer zu stoppen, aber der NHC zeigte, was ihn stark macht: Sichere Ballstaffetten auf Lücke und weiter nagelten die Weende am eigenen Sechser fest (trotz von allen Seiten heftigst geforderter offensiver Abwehr!) und trotzdem gelang es Spielmacher Kjell Wode noch mehrmals, Noah Pöch am Kreis gekonnt in Szene zu setzen, der mit vier blitzsauberen Toren Topscorer der Tigers war. Die Tigers verloren das Spiel zwar standesgemäß, steckten aber nicht auf. Alle Spieler bekamen Einsatzzeit und acht von elf Feldspielern trafen. Die Frage, wie gut sich eine Niederlage anfühlen kann, wurde dann auch vom langanhaltenden Applaus der Zuschauer und dem aufrichtigen Lob der fairen Kontrahenten beantwortet- In diesem Sinne: Weiter so, Tigers!!!


Für die Tigers spielten und trafen:

F. Triller und J. Weber im Tor;
Haakon Guittonnet (1), Momo Khalil, Kjell Wode (3), Till Richter (1), Felix Alsleben (3), Jannik Benic (1), Noah Pöch (4), Jan Hennecke, Nicolas Bode, Linus Wode (3), Till Gunkel (2)

Niederlage in Burgdorf – dennoch gute Leistung (mB1)

Nachdem die B-Jugend durch das Verkehrschaos verspätet in Burgdorf ankam, fing das Spiel einige Minuten später an. Durch Jannis Brandt konnten die Northeimer am Anfang die ersten beiden Tore erzielen und nach 5 min stand es bereits 5:3 für die Heimmannschaft. Nach der Anfangsphase musste der NHC sogar einem 15:9 Rückstand hinterherlaufen. Bis zur Pause konnte man aus Northeimer Sicht wieder auf 3 Tore herankommen. In der 2. Hälfte konnten die Burgdorfer ihre Außen komplett durchwechseln und hatten somit ein starkes Tempospiel, welches die Northeimer nicht gut verteidigen konnten und dadurch viele Tempogegenstoßtore bekamen. Am Ende stand ein 38:26 auf der Anzeigetafel, welches schlimmer klingt, als das Spiel war.

NHC: Dörflinger, Sehlen, Hofmann(1), Althans(1), Bosse(1), Burandt(6), Heiduck, Schlappig(4), Bialas(2), Mandel(6), Brandt(5)

Junge Familie verliert Papa durch Wespenstich

Schwerer Schicksalsschlag für junge Familie: Vater (35) stirbt urplötzlich durch Wespenstich und hinterlässt Ehefrau und zwei kleine Kinder (inzwischen 6 Monate und 5 Jahre alt).

Jan Kühn verstarb mit nur 35 Jahren an den Folgen eines Wespenstiches, auf den er hochallergisch reagierte – vor den Augen und in Anwesenheit seiner engsten Familienangehörige und Freunde. Trotz Gegenmittel und intensiven Notfallmaßnahmen durch Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte konnte er nicht mehr gerettet werden. In der Hoffnung seine trauernde Ehefrau und die beiden kleinen Kinder in dieser schweren Zeit zu unterstützen haben Freunde nun einen Spendenaufruf gestartet.

Es war der 27. Juli 2019, ein sonniger Samstag im Hochsommer. Jan (35), seine Ehefrau Jana (34), ihr gemeinsamer Sohn Linus (5) sowie die im Mai frisch geborene Lena freuten sich auf das Beachvolleyball-Turnier für Hobby- und Freizeitmannschaften im Waldschwimmbad Düderode (Landkreis Northeim/Niedersachsen), bei der Jan mit engen Verwandten und Freunden im Team antreten wollte. Die Stimmung war ausgelassen und alle waren bester Laune und in Vorfreude auf die bevorstehenden Spiele – bis zu dem Moment, der alles urplötzlich änderte.

Jan Kühn verstarb vollkommen überraschend im Alter von nur 35 Jahren durch die Folgen eines Wespenstiches, auf den er (wissend) hochallergisch reagierte. Obwohl er sich selbst noch das mitgeführte Gegenmittel injizieren konnte, kollabierte er rasch. Intensive Notfallmaßnahmen durch Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte blieben schlussendlich erfolglos. Jan starb noch vor Ort und vor den Augen seiner Angehörigen.

Bis heute können wir alle nicht begreifen, dass er nie wieder unter uns sein wird. Der Schock über den Verlust von Jan sitzt sehr tief und es ist für alle nach wie vor unwirklich. Wir sind traurig und geschockt.

Jana hat ihren geliebten Mann verloren, die Kinder ihren Vater. Jana & Jan verband seit ihrem Kennenlernen 2008 in Berlin eine tiefe Liebe und Verbundenheit füreinander. Die Geburt von Linus 2014 und von Lena im Mai 2019 machte sie zu glücklichen, stolzen Eltern. Der Umzug in ihr eigenes Haus kurz vor der Geburt von Lena war das „Sahnehäubchen“ und erfüllte vor allem Jan mit Stolz und Freude. In der Früh streifte er mit seinem Sohn gerne durch den Garten und erklärte ihm mit Begeisterung die Pflanzen und Blumen, um danach nach „seinen Mädels“ zu schauen. Er hat es genossen Freunde und Familie zum Grillen ins neue Zuhause einzuladen, zu bewirten, zuzuhören und eine schöne Zeit zu bescheren. Die zwei Monate im neuen Zuhause waren voller Leben, bis zum besagten Samstag im Juli, der leider alles auf den Kopf stellte.

Jan war ein toller Mensch, Ehemann und Familienvater, Freund, Kollege und Sportkamerad. Warmherzig, liebevoll, lustig, neugierig, offen für alles und jeden. Loyalität und Hilfsbereitschaft waren mehr als nur Worte für ihn. Er engagierte sich intensiv für seine „Sportfamilien“, unterstützte auch gerne soziale Projekte. Privat war seine Familie gerade komplett geworden und die Liebe und Unterstützung dieser, gaben ihm innere Ruhe und Zufriedenheit; beruflich wurde er erst kürzlich befördert und war zudem im Betriebsrat tätig. Jans Engagement wurde von allen Seiten sehr geschätzt. Als echter Berliner schlug sein Fußball-Herz für den 1. FC Union Berlin .

Doch seine größte Leidenschaft war der Handball. Bereits seit seiner Kindheit spielte er voller Begeisterung und ging in Berlin sogar auf eine Kinder-und Jugendsportschule. Noch parallel zur Schule absolvierte er eine Trainerausbildung und trainierte danach seine erste Handballmannschaft. Er war beim Berliner Turnsport 1911 tätig und spielte zudem selbst aktiv beim SSV Falkensee mit. Nach dem Familienumzug 2016 nach Northeim spielte er Fußball in verschiedenen Herrenmannschaften beim FC Auetal und widmete sich zusätzlich natürlich weiterhin intensiv dem Handball. So gehörte er die letzten Jahre voller Stolz dem Northeimer Handballclub (NHC) an und war als Spielertrainer der 2. Herren aktiv. Für die neue Saison sollte er zusätzlich die neu gebildete männliche A-Jugend trainieren. Der Verein war ein wichtiger Teil seines Lebens geworden und mit voller Leidenschaft übernahm er sportliche Aufgaben, brachte sich aber auch in das allgemeine Vereinsleben mit ein.

LASST UNS GEMEINSAM HELFEN!

Weitere Informationen finden Sie HIER.

Direkt spenden: HIER.

In der Hoffnung die kleine Familie in dieser sehr schweren Zeit zu unterstützen haben wir als Freunde einen Spendenaufruf gestartet. Denn neben der eh schon äußerst schwierigen Bewältigung der gesamten Situation, sind automatisch auch finanzielle Zukunftssorgen entstanden, die wir ihnen hiermit nehmen möchten.

Der Erlös der Spenden kommt in vollem Umfang (abzgl. der GoFundMe-Transaktionsgebühren) Jana, Linus und Lena zugute.

>> Ein Drittel ist für zukünftige Ausgaben vorgesehen, die unmittelbar mit den Kinder zusammenhängen (u.a. Bildung/Ausbildung/Versorgung etc.).

>> Ein Drittel für kleinere, gemeinsame Freizeitunternehmungen der Familie.

>> Ein Drittel für die Erhaltung des Hauses und/oder um diesbezüglich bereits angefallene Kosten decken zu können.


Helft uns bitte beim Teilen der Kampagne über eure Kanäle! Streut es via Instagram, Facebook, Twitter, WhatsApp, per E-Mail usw. und erzählt euren Familien, Freunden, Kollegen und Nachbarn davon.

mB1 – Niederlage gegen Börde

Am 1. Advent traf die mB1 auf die SG Börde Handball. Trotz der nicht mehr möglichen Qualifikation für die Oberliga wollte man von Northeimer Seite dieses Spiel unbedingt gewinnen. In einer ausgeglichen Anfangsphase, in der es nach 10 min 7:6 stand, hatte man anfangs noch Zugriff in der Abwehr und spielte konzentriert im Angriff. Nach 15 min konnten sich die Gäste bis zur Halbzeit jedoch mit 8 Toren absetzen, auf Grund von mangelnder Konzentration des NHC`s. Nach der Halbzeitansprache, in der sich die Northeimer als Ziel mehr Tempospiel und Aggressivität gesetzt hatten, konnte man gegen nicht deutlich bessere Gäste von der Hildesheimer Börde mithalten, jedoch den Abstand nicht verkürzen. Lediglich 5 min vor Schluss konnte man den Abstand auf 5 Tore verkürzen. Am Ende war es eine 27:33 Niederlage.
Nun heißt es vor dem letzten Vorrundenspiel noch einmal an sich zu arbeiten um im letzten Spiel und in der Verbandsliga dann eine bessere Leistung zu bringen.

Es spielten: Brinkmann und Schuster (im Tor), Hofmann(2), Althans(2), Reiners(4), Burandt, Bohne, Schlappig(2), Zieker(1), Johannes, Bialas(6), Mandel(9), Brandt(1)

Äußerst schwache Defensivleistung der mB2 gegen den MTV Groß-Lafferde

Spielbericht vom 30.11.19

Am vergangenen Samstagnachmittag stand für die männliche B2 des Northeimer HCs das Auswärtsspiel gegen den MTV Groß-Lafferde auf dem Plan.
Das Spiel startete ausgeglichen, sodass nach 12 Minuten die Gastgeber lediglich minimal in Führung gehen konnten (8:7). Dies lag insbesondere am starken Angriff der Northeimer, der oft erfolgreich über den Kreis abgeschlossen werden konnte. Bis zur Halbzeit behielt Northeim nun seine offensive Stärke bei, seine Abwehr jedoch verlor stark an Qualität, wodurch sich Groß-Lafferde nun auf drei Tore absetzte. Die zweite Hälfte verlief ähnlich. Offensiv konnte die mB weiter auf ihre Konzepte setzen, doch defensiv ließen sie nach. Somit endete das Spiel eindeutig zugunsten der Gastgeber mit 27:20.
Weiter geht’s für die mB2 am 15.12.19 um 17 Uhr in der Schuhwall Halle.
Für den NHC spielten: Teßling, Wode, Wertheim, Sehlen, Schuster, Bosse (2), Meyer-Brucks (2), Johannes (3), Heiduck (6), Bialas (7)

Northeimer HC
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