Am frühen Samstagabend empfing die weibliche C-Jugend das Schlussschlicht der Oberliga Süd, das Team der SG Neuenhaus/Uelsen, in der Schuhwallhalle. Die Anfangsphase der Partie gehörte den Gästen, die eine knappe zwei-Tore-Führung (4:6) herausspielen konnten. Ähnlich zum letzten Spiel gegen die JSG Weserbergland war das Angriffsspiel zunächst etwas stockend bevor die NHC-Mädels besser ins Spiel kamen und mit vier Treffern in Folge die Führung übernahmen. Beim Spielstand von 14:11 ging es für die Mannschaften in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff verteidigten die Mädels den knappen Vorsprung ehe sie in der 39. Minute erstmals wieder den Ausgleich (18:18) hinnehmen mussten. Im Gegensatz zum Hinspiel kamen die Mädels zu selten ins Tempospiel. Hinzu kamen zu viele längere Phasen in denen die Mädels torlos blieben. Darüber hinaus war es leider auch nicht die beste Leistung in der Abwehr, die die Mädels auf das Spielfeld legten. Es fehlte die letzte Konsequenz, um miteinander die Angriffe der Gästespielerinnen zu unterbinden, die häufig große Lücken nutzen konnten. Die letzten Spielminuten waren durch Führungswechsel geprägt (19:18 / 19:20 / 22:21). In der 47. gingen die Mädels erneut in Führung, welche die Spielerinnen aus der Grafschaft Bentheim 20 Sekunden vor Schluss egalisierten konnten. Mit einer Auszeit 15 Sekunden vor Spielende wurde den Mädels eine taktische Vorgabe für den Sieg mitgegeben. Leider blieb der Angriff erfolglos, sodass wir uns am Ende mit einem 23:23-Unentschieden zufrieden geben mussten. Der Umstand, ob der eine Punkt nun gewonnen oder doch verloren ist, bleibt aufgrund des Spielverlaufes offen. Im Verlauf der Saison sind die Ansprüche – aufgrund der bereits gezeigten starken Leistungen – gestiegen, sodass ein Unentschieden erstmal als Dämpfer angesehen wird und eine gewisse Unzufriedenheit auftaucht. Es ist aber kein Beinbruch, da bereits einige Leistungen über den Schnitt waren und es eine junge Mannschaft ist, die aus kleineren „Rückschlägen“ gestärkt hervorgehen kann. Es ist den Mädels jedenfalls deutlich anzumerken, dass die Spielpausen für den Flow nicht unbedingt förderlich sind und den Rhythmus stören. Außerdem verkraften die Mädels die Doppelbelastung mit dem Stützpunkttraining noch nicht optimal. Also Punkte, an denen wir ansetzen können. Nun haben wir erneut das kommende Wochenende spielfrei, bevor dann im März die restlichen fünf Spiele der Saison vor uns liegen. Am 1. März erwarten wir um 15:00 Uhr die Gäste aus dem Wolfsburger Vorort Ehmen. Es spielten: Julia Luft, Neele Pajung – Jette Richter, Emma Kirch, Cosima Schütze, Esther Sommer, Josephine Ewers, Alara Musul, Lena Stein, Aliyah Bodenstab, Hind Turgay, Vanessa Sander, Juliana Penner und Marie Hasenjäger
Da wir das Wochenende kein Punktspiel hatten, trafen wir uns am Sonntag um die 1. Damen und unsere Trainerin Marie zu unterstützen und lautstark anzufeuern. Das klappte und so hieß es am Ende Derbysieger gegen die HG Rosdorf Grone. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen und machen nach Abpfiff ein Siegerfoto und schwärmen schon mal davon in 10 Jahren auch hier in der Oberliga zu spielen.
Am Samstag spielten wir in unserer heimischen Schuhwallhölle gegen die ungeschlagenen Mädels der HG Rosdorf/Grone 1. Das Vorrundenspiel haben wir sehr deutlich mit 4:49 verloren und nun wollten wir es besser machen. Ein Sieg, eher unwahrscheinlich, aber besser wollten wir sein. So trainierten wir in den letzten Wochen fleißig mit viel Torerfolgen und starkem Abwehrspiel. Nun ging es los und wir kämpften um jeden Ball, wollten es einfach zeigen, dass auch wir uns positiv entwickeln. Die Mädels die ihre erste Saison spielen, zeigten sich von ihrer besten Seite und auch die “alten” Hasen zeigten, dass sie dazu gelernt und besser geworden sind. So gingen wir schon deutlich besser in die Halbzeitpause, der Halbzeitstand 5:22. 5 Tore für uns, also schon eins mehr, als im Vorrundenspiel, alle sichtlich zufrieden, was den Zug zum Tor betrifft. 2. Halbzeit, mal gucken was passiert. Motiviert durchs Trainerteam (denn wenn das Spiel weiter so läuft, gibt es Brennball zur Belohnung beim Training) passten nun die Abwehr, nur noch 17 Gegentore, allerdings warfen wir auch nur noch 2 zum Endstand, 7:39. Es spielten: Johanna Nöhre (1), Elsa Seeger (1), Lilith Seidel, Nazli Musul, Finja Wollert (Tor), Inka Johannes (1), Jara Erichsen, Emma Neumann, Hedi Seeger (2), Mathilda von Roden, Sophia Wertheim (1), Laura Rieseberg, Tabea Busse (1) und Miriam Breckle
Ja, wir sind tatsächlich angekommen in der ( Regions- ) Oberliga. Drei Spiele, drei Siege; das Team der WD1 kann stolz auf sich sein! Diesmal mussten wir gegen Rosdorf zur ungewohnt frühen Stunde antreten: und zwar am Sonntag in der Schuhwallhalle schon um 9 Uhr! Man könnte jetzt meinen, dass die Mädels schlaftrunken aufs Parkett getrabt kamen. Weit gefehlt: hellwach und voll motiviert fand eine konzentrierte Erwärmung statt. Dieser Schwung wurde mitgenommen, und es entwickelte sich eine muntere Partie, bei der sich beide Teams in der Anpfangsphase nichts schenkten. Bis zum 8:8 nach fünfzehn Minuten war es ein spannendes Match auf Augenhöhe. Dass wir mit 13:11 in die Halbzeitpause gehen konnten, verdankten wir einmal mehr einer glänzend aufgelegten Annika Kulze im Tor und dem unermüdlichen Tordrang der Mädels, die bis zum Ende durchzogen. Nach der Pause hielt Rosdorf dann eindrucksvoll bis zum 16:15 mit. Sowohl gekonnte Einzelleistungen, als auch das kollektive Zusammenspiel in kleinen Gruppen, ließ den NHC-Nachwuchs dann aber davonziehen. Am Ende hieß es wohlverdient 26:22 und der frühe Vogel fing somit den Wurm! Danke an alle Frühaufsteher für ihre Unterstützung. Es spielten: Anna Hengst, Aliya Brandt, Lene Borchers, Mia Schomburg, Jana Kovacevic, Lea Heiduck, Mira Berke, Merle Gebhardt und Annika Kulze im Tor.
Am Samstag den 08.02 spielte die Mänliche B-Jugend in der Landesliga gegen Hildesheim.Das Hinrundenspiel verloren wir aufgrund unserer schwachen Anfangsphase doch das machten wir nun besser und uns gelang es sehr früh eine komfortable Führung ( 1:8 Minute 7:52) auszubauen. Nach ein wenig Hochmut kam diese kurz vor der halbzeit ins straucheln (13:15), allerdings bekamen wir das wieder in den Griff und gewannen das Spiel verdient mit einem Endstand von 24:31.
Am Sonntagmorgen kam es zum Derby der männlichen D2-Jugend des Northeimer HC gegen die HSG Plesse/Hardenberg.
Nachdem Teile der Tigers am letzten Sonntag bei der Auswahlsichtung der HRSN gewesen waren (und das sehr erfolgreich, doch dazu später mehr!) hatten die Jungen unter der Woche gut trainiert und brannten darauf, die Inhalte im Wettspiel anzuwenden. So hatte denn auch das Trainergespann Triller/Wode im Vorfeld einen Fokus auf die Defensivarbeit gelegt. Und das wurde recht eindrucksvoll umgesetzt. Schnell lag das Rudel nach erfolgreichen Defensivaktionen durch Tore von Kjell Wode (2), Haakon Guittonnet und Noah Pöch 4:1 vorn und zwang den Gästecoach bereits in der 6. Spielminute zu einer Auszeit. Doch auch im weiteren Verlauf ließ die Deckung nur wenig zu und was durchkam war mit wenigen Ausnahmen sichere Beute vom NHC-Keeper Fabian Triller, der nicht nur erneut ein sicherer Rückhalt war, sondern auch das Umschaltspiel mit klugen Erste-Welle-Pässen ankurbelte. Über 9:3 (12.) setzte sich der NHC auf 14:4 zur Halbzeit ab.
Auch in der zweiten Halbzeit zeigten sich die Tigers überlegen und spielten klug ihre Chancen heraus. Die rechte Angriffsseite mit Till Gunkel und Haakon Guittonnet präsentierte sich durchschlagskräftig und dynamisch, so dass nach einem Auftakt von rechts oft bereits die Rückraum Mitte, spätestens jedoch die Rückraum Links Position glockenfrei und einwurfbereit war. Allein der Pfosten und einige gute Paraden des Gäste-Keepers verhinderten einen höheren Sieg. Alle Spieler bekamen in etwa gleich viel Spielanteile und präsentierten sich durchweg als Einheit, was vor allem im gebundenen Abwehrspiel zu sehen war. Man darf gespannt sein, ob dieser positive Trend am nächsten Wochenende gegen die HG Rasdorf/Grone fortgesetzt werden kann – wobei dort zugegebenermaßen ein ganz anderes Kaliber auf den NHC warten wird.
Für die Tigers spielten und trafen:
F. Triller im Tor;
Haakon Guittonnet (4), Momo Khalil, Kjell Wode (7), Felix Alsleben (7), Jannik Benic, Noah Pöch (1), Jan Hennecke, Nicolas Bode, Linus Wode (2), Till Gunkel (4/2)