Etwas zäh und die gewohnte Griffig- und Spritzigkeit fehlte in der Anfangsphase gegen die gut aufgelegten Kaltenburger. Unseren Mädels merkte man die Doppelbelastung an. Musste der fast komplette Kader 9.00 Uhr beim Auswahltraining schon ran. Im Angriff spielten wir gut. Immerwieder sahen wir starke Einzelaktionen und der Ball wurde erfolgreich im Netz versenkt. In der Abwehr waren wir in der ersten Halbzeit zu langsam auf den Beinen und nur halbherzig am Gegner. Mit einem knappen 13:10 gingen wir in die Pause. Eigentlich war alles gut, jedoch hingen die Köpfe fast auf dem Boden und wir schauten in düstere Gesichter. Nun waren die Trainer gefragt. Zum Anpfiff waren sie wie ausgewechselt. Mutig, lauffreudig und mit spielwitz im Angriff erzielten sie sehenswerte Tore. Jedoch die Einstellung die die Mädels nun im Abwehrbereich hatten, sie waren griffig und spielten eine Deckung wo jeder dem Anderen half, machte uns echt stolz. Aliya und Mira kamen immerwieder mit Tempo und bauten die Führung auf 7 Tore aus. In den letzten 6 Minuten sah man deutlich, dass die Mädels platt waren. Trotzdem steckten sie nicht auf und hauten bis zur letzten Minute alles auf die Platte. Wir gewannen 24:20 und hatten unser letztes Heimspiel. Nun folgen noch 2 schwere Auswärtsspiele und dann…zack…Saison wieder zu Ende. Einen schönen Abschluss hatten wir noch, als ORTEGA, Trainer von Hannover Burgdor,f ein Foto mit uns in unserer Schuhwallhölle gemacht hat. Er war in unserer Halle,weil sein Sohn gegen unsere mB im Anschluss spielte.
Am Sonntag den 23.02. spielte die mB1 in der heimischen Schuhwallhalle gegen den TV Bissendorf-Holte. Nachdem man sowohl in der Vorrunde, als auch im Hinspiel jeweils deutlich verloren hatte, wollten die Northeimer heute einen Sieg einfahren. Hoch motiviert ging man in dieses Spiel und legte einen guten Start hin. Die Northeimer konnten sich bereits am Anfang einen 2 Tore-Vorsprung aufbauen und diesen die ganze erste Hälfte halten, oder sogar vergrößern. Durch eine strenge Linie der Schiedsrichter agierte man oft mit weniger als sechs Spielern, jedoch fanden die Jungs immer wieder Lösungen Treffer zu erzielen. Nach der Halbzeit war man auf Seiten der Northeimer unkonzentriert , so dass die Gegner in der 31. Minute ausglichen und in der 34. Sogar in Führung gingen. Bis auf 4 Tore konnten die Bissendorfer wegziehen. Jedoch berappelten sich die Jungs des NHC´s und glichen in der 43. Minute wieder aus. Den Northeimern war mit einer 24:23 Führung der letzte Angriff überlassen, jedoch kamen die Gäste durch einen Passfehler erneut in Ballbesitz und ein direkter Freiwurf nach Spielende war noch auszuführen. Diesen konnten die Northeimer blocken und gewannen das Spiel somit mit 24:23 nach einer sehr starken und geschlossen Mannschaftsleistung. Hofmann 2, Althans 2, Burandt 2, Heiduck, Brinkman, Schlappig 3, Bosse 1, Zieker 4, Bialas 7 (1/1), Mandel 2, Brandt 1
Zu einer nicht alltäglichen Situation kam es bei den letzten Auswärtsspielen der beiden männlichen D-Jugendteams des NHC: Aufgrund von zahlreichen Verletzungen und der aktuellen Krankheitswelle benötigten sowohl die Tigers als auch die parallel spielenden Hornets Unterstützung. Und die nahte in Person von Tiger-Ladies Aliya Brandt und Mia Schomburg sowie Hornets-Queen Annika Kulze, die nach ihrem HRSN-Stützpunkttraining spontan bei ihren männlichen Kollegen die personellen Löcher stopften. HSG-Plesse/H. – NHC Hornets 10:30 (6:12) Ohne die Rückraumspieler Bennett Rackwitz und Bjarne Kühn, Kreisläufer Mads Deilke sowie Torhüter Mats Mönkemeyer traten die Hornets beim Schlusslicht in Plesse an. Um die Mannschaft spielfähig zu gestalten halfen die Tigers Nico Bode und Jan Hennecke aus. Hinzu kam mit Annika Kulze die Torhüterin der weiblichen D-Jugend und die tat, was sie jeden Mittwoch in der Corvi-Handball-Forder-AG tut: nämlich Jungs zur Verzweiflung bringen! Gewohnt sicher vernagelte sie das NHC-Gehäuse und gab dem Team so die nötige Sicherheit, um das Spiel sicher nach Hause zu bekommen. Der personell eingeschränkte Rückraum mit Jonas Tute, Maxi Moldenhauer und Linus Schnabel zeigte sich außerdem top fit und sorgte schnell für klare Verhältnisse. Lars-Hennig Bauer aus der E-Jugend feierte einen guten Einstand. Für die Hornets spielten und trafen: A.Kulze im Tor; I. Uluc, M. Moldenhauer (13/1), L. Schnabel (6), J. Hennecke (1), N. Bode, J. Koschmider, L. Bauer, L. Brandt (2), J. Tute (8) HG Rosdorf/Grone – NHC Tigers 29:26 (14:9) Auch die Tigers waren erstmals personell arg gebeutelt. Neben den Aushilfs-Hornets Jan Hennecke und Nico Bode fehlten krankheitsbedingt Momo Khalil, Noah Höß und Noah Pöch, so dass die Hilfe von Mia Schomburg und Aliya Brandt höchst willkommen war. Beide machten einen tollen Job und Aliya zeigte sich als Top-Scorerin (8 Tore) auch noch treffsicher. Die Laufwege stimmten, da sie mit vielen Tigers gemeinsam die Corvi-Handball-Forder-AG besucht. Die Hausherren zogen schnell auf 7:3 (10.) davon. Eine Auszeit brachte kurzzeitig Linderung (10:8, 17.), bevor die HGRG erneut und diesmal auf fünf Tore enteilte. Zur Halbzeit führten die Göttinger 14:9, aber das Trainerteam zeigte sich dort schon zufrieden mit den Leistungen der Tigers, denn immerhin hatte man den ersten Vergleich 13:30 und den zweiten 21:36 verloren, so dass ein Fünf-Tore-Rückstand zur Pause erträglich erschien. Die Tigers spielten im weiteren Verlauf eine hervorragende zweite Halbzeit und ließen sich auch von einem zwischenzeitlichen 26:18 (35.) nicht entmutigen, sondern kämpften unermüdlich bis zum Schluss. Eine Niederlage mit drei Toren im dritten Vergleich, bei der acht von neun Feldspielern (und –spielerinnen) Tore erzielten, ist schon eine gute Entwicklung. Für die Tigers spielten und trafen: F.Triller, J. Weber im Tor; H. Guittonnet (3), K. Wode (3/2), T. Richter (4), A. Brandt (8), F. Alsleben (3), J. Benic (3), M. Schomburg, L. Wode (1), T. Gunkel (1/1)
Am Samstag (15.02) spielten wir Zuhause gegen die Mannschaft des TuS Bothfeld. Da zwei unserer Spielerinnen nicht spielen konnten, halfen uns die Mädels aus der weiblichen C-Jugend aus. In der 1. Halbzeit konnten wir die von uns gewohnte Leistung nicht abrufen, weder in der Deckung noch im Angriff. Mit einem Halbzeitstand von 10:11 ging es in die Pause. Auch die 2. Halbzeit fing mühsam an. Die Bälle wurden im Angriff zu oft verloren und der drang zum Tor war zu gering. Wir konnten mit einer besseren Abwehr und einem erfolgreicheren Angriff die letzten Minuten überzeugen. Zum Schluss haben wir mit 21:20 gewonnen. Besonders dankbar sind wir aber vor allem über die Aushilfe von Neele Pajung im Tor. Wir hatten zahlreiche Ballgewinne durch gehaltene 7- Meter und andere gehaltene Bälle.
Nach unserem Heimsieg gegen Geißmar am vergangenen Wochenende hieß es für uns am Samstag Abfahrt nach Groß Lafferde. Schon beim Treffen vor der eigenen Halle wurde vor allem eine Sache deutlich: Wir waren nur knapp genug Spieler, um eine spielfähige Mannschaft zu stellen. Durch krankheitsbedingte Ausfälle sank die Spieleranzahl auf acht, davon zwei Torhüter. Mit der zusätzlichen Unterstützung von Tom Heiduck aus der mB hatten wir also gerade einmal einen Auswechselspieler und damit nur geringe Möglichkeiten im Spiel Spielern Pausen zu ermöglichen. Nichtsdestotrotz ließen wir uns weder davon, noch von der geduldverlangenden Verkehrssituation beirren. Die durch die Vollsperrung der Autobahn verlängerte Fahrtzeit nutzten wir, um Taktiken zu besprechen und stellten klar, dass ein sauberes, möglichst straffreies Abwehrspiel notwendig seien würde, denn eine rote Karte konnten wir uns spielerzahlenbedingt nicht leisten. So trafen wir nach ca. 90 Minuten Fahrt mental gut vorbereitet in der Lafferder Halle ein. Schon beim Erwärmen war klar, dass die Gegner kadertechnisch ähnliche Probleme aufwiesen und es in diesem Punkt also keine Mannschaft im Nachteil war. Mit diesem Wissen eröffneten wir das Spiel mit dem ersten Angriff und dem ersten Tor. In den ersten fünf Spielminuten schien es, als wären beide Teams auf Augenhöhe, doch dann setzte sich Lafferde mit einer zwei-Tore-Führung ab und gab alles, um diesen zu halten. Die Schiedsrichter hatten bezüglich des Abwehrverhaltens eine klare Linie, wodurch es alleine in den ersten zwanzig Minuten sieben Sieben-Meter gab. Laurenz legte eine 100-Prozent-Trefferquote bei unseren vier Stück an den Tag und brachte uns damit immer näher an die Lafferder heran. Vorne im Angriff gelangen uns gute Freispiele und starke Einzelaktionen. Das Hauptproblem in der ersten Halbzeit war jedoch unsere Abwehr, die jedoch mit der Dauer des Spiels immer besser wurde. So gelang es uns in der 24ten Minute in Führung zu gehen. Diese bauten wir auch kräftig aus. Die Bälle kamen an den Kreis (Laurenz) oder auf die Außenposition (Philip) und fanden den Weg hinter die Torlinie des Gegners, während der Ballgewinn in der Abwehr besser wurde. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit schien uns jedoch das Glück verlassen zu haben. Rote Karte gegen Laurenz. Mit ihm ging auch unser einziger Auswechselspieler. Wütend darüber gingen wir in die Halbzeit. Konnten wir das Spiel jetzt abhacken? Hatten wir uns den Vorsprung von zwei Toren jetzt umsonst erarbeitet? Nein, aufgeben, das halten wir für Schwachsinn. Wir waren immerhin alle nicht umsonst angetreten und alle in der Lage Handball zu spielen. Jetzt hieß es halt aus Scheiße Gold machen! Mit der Überzeugung diese zwei Punkte mit allem erobern zu wollen ging es zurück aufs Feld. Die zweite Halbzeit mauerten wir hinten dicht. Die Abwehr um den Innenblock Jannik und Henning spielte zusammen, aggressiv, aber möglichst straffrei. Vorne brachten wir mit gutangeleiteten Spielzügen von Finn und Tom die Abwehr in Bewegung und holten uns entweder das Tor, oder eine Zeitstrafe. Bis in die 48te Minute ließen wir die nun drei-Tore-Führung konstant. Für jedes Tor, was Lafferde warf erzielten wir ebenfalls eins. Zehn Minuten vor Schluss schienen sich die Gegner jedoch kaum mehr gegen uns Beweisen zu können, nachdem Lasse diverse Bälle im Tor entschärfte. Tom spielte, als hätte er seit Beginn der Saison bei uns mittrainiert und ging fantastisch auf, während Felix sich als besonders Torgeil zeigte und den Schlussstrich unter das Spiel setzen wollte. Innerhalb von sechs Minuten versenkte er den Ball fünfmal im Netz. Mit einer guten Teamleistung gelang es uns am Ende der Begegnung einen 25:34 Sieg zu erringen und unseren Kampfeswillen in fremder Halle bewiesen zuhaben. Es spielten: F. Weber (9), L. Mönnecke (8/4), P. Hilke (5), H. Müller (4), J. Berke (3), T. Heiduck (3 und mindestens 15 Assists), F. Bode (2), L. Wigger (Tor), Y. Diezemann (Tor)
Nach der heftigen Auswärtsniederlage gegen den Tabellenführer aus Warberg stand uns heute der Tabellenletzte als Gast bevor. Das erste Tor erzielten wir – und auch das Zweite. In den ersten Zehn Minuten des Spiels setzten wir uns mit einer Fünf-Tore-Führung ab. Durch unsere Ballverluste und gegnerische Würfe aus dem Rückraum gelang es den Gästen jedoch langsam auf ein Tor ranzukommen. Zur Halbzeit war der Abstand auf zwei Tore geschmolzen. Für uns war klar, dass wir den Abstand konsequent vergrößern können, wenn man im Verbund spielte, wobei vor allem nochmal in der Abwehr Gas gegeben werden musste. Vorne spielten wir nun konsequenter und waren gegenüber der ersten Halbzeit deutlich treffsicherer. Hierfür spricht auch die 100%-Trefferquote von Linus vom Siebenmeterpunkt. Zudem zeigte sich Sören sehr treffsicher aus dem Rückraum. In der Abwehr konnten wir nun auch nach der Umstellung auf eine 5:1 Deckung mit Finn auf der Spitze den Angriffsfluss der Gäste stoppen. So beendeten wir das Spiel mit einem verdienten 36:26 Heimssieg. Es spielten: F. Weber (6), L. Mönnecke (4), P. Hilke (2), H. Müller, J. Berke, L. Lüdecke (8/5), F. Bode (3), S. Schäfer (10/1), C. Springer (3), N. Wolf, L. Wigger (Tor)